Alles Käse – oder was?

Käse ist nicht einfach Käse – ob jung oder gereift: Käse hat Charakter. Mit Schimmel, Löchern, fest oder cremig, die Auswahl ist gerade in Deutschland sehr groß.

Etwa 4000 eingetragene Käsesorten gibt es weltweit, davon rund 400 in Deutschland. Da gibt es auch regional Unterschiede. Während im Norden mittlere Schnittkäse wie Tilsiter und Butterkäse vorherrschten, seien es in Mitteldeutschland Sauermilch- und Weichkäse, so erläutert der Fachmann. In Bayern und Schwaben liebt man Schnitt-, Hart- und Bergkäse. Neben den heimischen Sorten findet man hierzulande Käse vor allem aus Holland,Frankreich, Österreich und der Schweiz.

Die Deutschen sind der Vielfalt des Käses sehr aufgeschlossen, so wirk erklärt. Im Trend liege, mehr über Herkunft und Tradition zu erfahren. Ausserdem werden Verfeinerungsarten von Käsen immer beliebter – etwa mit rosa Pfeffer, Wildkräuterblumen, Rosenblättern, Basilikum sowie mit Tomaten und Krätern.

Ebenfalls ist in: Rindenwaschung mit Tresterschnaps oder Bier, Blauschimmelkäse mit Gin, Brie mit eingearbeiteter Trüffel-Frischkäse-Creme.

Da gibt es sogar den Beruf der Käsesommelière, die vor allem Gastronomie, Hotels und Einzelhandel berät. Sie informiert beispielsweise auch über allergene Bestandteile wie Laktose oder Rohmilch. Auch werden auf neudeutsch: Food-Pairing-Optionen vorgeschlagen, was schlicht und einfach eigentlich heißt, womit man den Käse kombinieren kann. Beispielsweise ist ja erwiesen, dass Käse und Wein gut harmonieren. Vorschläge sind, dass etwa Blauschimmelkäse sowie ein kräftiger Roquefort mit süßem Wein, Birnen- oder Traubensaft gut zusammen harmonieren. Zu Bergkäse passt besonders gut ein Pinot noir. Orangensaft geht wegen des hohen Säuregehalts teils gar nicht – Wasser mit eher wenig Kohlensäure dagegen immer.

Foto: R by Lichtbild-Austria / pixelio.de

Urlaub auf Dänemarks Sonneninsel

Die Insel Bornholm hat auf kleinem Raum viel Abwechslung zu bieten: Wandern, Radeln, die Sonne genießen. Auch Kunst- und Kulturinteressierte finden viel Interessantes. Auch für den Gaumen bietet die Insel einiges.

Eine Bornholmreise beginnt meist in Ronne, der Inselhauptstadt, die 14.000 Einwohner hat. Hier ist der Fährhafen der Insel, der auch häufig von Kreuzfahrtschiffen angelaufen wird. Auch einen Flughafen gibt es im Süden der Stadt. Aber das Schönste ist die Altstadt. Kleine Häuschen, farbenfroh gestrichen, mit bunten Fenstern und Türen, meist noch hübsch dekoriert sind sehr sehenswert. Hier gibt es auch Dänemarks ältestes Provinztheater von 1823. Markantestes Bauwerk ist die weiße St.-Nicolai-Kirche über dem Hafen. Teile davon bestehen schon aus dem 13. Jahrhundert. Von hier kann man sehr gut über den Kirkepladsen stadteinwärts zum Ortszentrum spazieren. Der Marktplatz bietet auch Stadtleben und Geschäfte.

Wenn man nach Norden fährt, kommt man an die Rundkirche von Nyker, eine von vier Rundkirchen – eine Besonderheit der Insel. Südlich von Gudhjem gelegen ist die mächtigste, die Österlars-Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Die Kirchen  wurden damals als Verteidigungskirchen errichtet.

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„Der Schwäbische Grand Canyon“….

Auch in Deutschland können Outdoor-Freunde ganz besondere Erlebnisse haben, beispielsweise im Naturpark Obere Donau.

Einer der bekanntesten Flüsse Europas, die Donau, ist hier noch ein braves Flüsschen. Hier durchfließt sie ein enges Tal mit schroffen, fast senkrecht in den Himmel aufragenden Felsen. Darum heißt es auch der „Schwäbische Canyon“.

Da waren einige interessante Tipps zu lesen, was man hier alles unternehmen kann: Da ist Beuron im Naturpark. Hier hat sich die Donau vor hunderttausend Jahren ihren Weg durch das Tal gegraben und auf fast 1500 Quadratkilometern zwischen Beuron und Sigmaringen ist eine Landschaft zum Staunen und Entdecken. Kanu-, Rad- und Wandertouren halten so manches Erlebnis bereit. Außerdem gibt es Kirchen, Kapellen sowie das bekannte Kloster Beuron zu bestaunen.

Wimsener Höhle in Hayingen – Sie ist die einzige mit dem Boot  befahrbare Wasserhöhle in Deutschland. Der Fährmann entführt die Besucher 70 Meter weit ins mystische Erdinnere und erklärt die Geschichte der Höhle und der Schwäbischen Alb. Ab März ist die Höhle geöffnet.

Uracher Wasserfall in Bad Urach: Wenn man im Maisental dem murmelnden Brühlbad folgt , erreicht man den bekannten Uracher Wasserfall. Das Wasser stürzt hier aus 37 Metern ins Tal. Man kann ihn von unten betrachten, oder wenn man die steilen Stufen an der Seite des Fall hinaufläuft, hat man einen anderen Eindruck. Oben auf der Hochwiese, kann man von einer Brücke, die den Wasserfall überspannt, sehen, wie das Wasser über die Tuffsteinkante fällt.

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Brillentrends 2019

Die Brillentrends für 2019 sind ein echter Blickfang und individueller denn je. Dezent oder ausgefallen, klassisch oder modern. Da gibt es eine Stellungnahme des Deutschen Kuratorium Gutes Sehen e. V., wo neue Brillen vorgestellt wurden.

Rahmenbrillen sind gar nicht so unscheinbar – Akzente im Glas und eckige oder ovale Formen, Facettenschliff oder getönte Kanten machen sie durchaus auffällig. Auch Stege oder Bügel können Hingucker werden, beispielsweise durch Muster oder Signalfarben.

Da gibt es raffinierte bis lustige Aussparungen in den Bügeln, sog. Cut-outs, die sind sehr im Trend. Eignet sich als sog. Street-Style wie auch zur Abendgarderobe. Die Verzierungen dürfen die gesamte Fassung bedecken, sie sind wild der grafisch, blumig oder knallbunt.

Auch rote Brillen gehören zu den aktuellen Trends, so wird von den Fachleuten erläutert. Das Spektrum der Signalfarbe reicht von intensivem Fiesta bis zu würzigem Jester-Reed, wie die Farben  auf Neudeutsch heißen. Auch edel wirkende Metallbügel und -stege aus rotem Acetat gibt es.

Sog. Pointed Cateye-Brillen sind vor allem bei selbstbewussten Frauen in. Sie haben neben der Katzenaugen-Form einen spitzen Zulauf des oberen Rahmens. Die Gläser sind schmal gehalten, Farben, Materialien und Muster gibt es in allen Variationen. Dieser „futuristisch interpretierte Retro-Look“ wird von den Experten als  d e r  Aufsteiger des Jahres bezeichnet.

Und auch Doppelsteg-Brillen sind nach wie vor angesagt. Neu sind auffällige Formen der Nasenstege. Auch hier gibt es einen facettenreichen Mix aus Materialien und Farben.

Foto: Lizzy Tewordt / pixelio.de

Bahnreisende und ihr Gepäck…….

Zu Beginn der Reisesaison ist mal interessant zu wissen, wie es die Deutsche Bahn mit dem Gepäck hält. Da gab es Wissenswertes zu lesen – Bei manchen hat man den Eindruck, dass sie mit dem halben Hausstand unterwegs sind. Das sollte man schon allein aus Rücksicht auf die Mitreisenden vermeiden. Laut einem Statement der Deutschen Bundesbahn können Reisende grundsätzlich im Fernverkehr der Deutschen Bahn so viel Gepäck mitführen, wie sie selbst transportieren und sicher verstauen können.

Laut den Gepäckbestimmungen sind eigentlich ein Handgepäckstück und eine sog. Traglast, also ein Koffer oder auch ein Instrument (auch Musiker reisen mit dem Zug) erlaubt. Aber eine Überprüfung finde nicht ohne triftigen Grund statt, so wird erläutert. Voraussetzung für die Gepäckmitnahme sei immer, dass weder die Sicherheit noch der Komfort der Mitreisenden gemindert wird.

Für Familien mit Kinderwagen empfiehlt die Bahn ein zusammenklappbares Modell oder einen Buggy. Gerade in den Ferien oder an Wochenenden kann es für Familien voll werden, denn auch andere wollen mit ihren Kindern verreisen. Dann ist der Platz sowieso begrenzt.

Als Handgepäck darf ein Klapprad oder ein demontiertes und komplett verpacktes Fahrrad mitgeführt werden, so die Bahn. Und die Reisenden müssen sicherstellen, dass diese Gepäckstücke gut gesichert verstaut werden. So dass in keinem Fall andere Fahrgäste behindert oder gar verletzt werden.

In vielen Fernverkehrszügen können gewöhnliche Fahrräder mit einer Fahrradkarte mitgenommen werden. Bei einem sehr vollen Zug und Platzmangel kann eine Beförderung jedoch abgelehnt werden.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Schmeckt nach Frühling – grüner Spargel

604520_web_R_by_www.foto-fine-art.de_pixelio.deJetzt ist Hauptsaison, noch bis 24. Juni, für den König der Gemüse – den Spargel! Er ist nicht nur ein Fest für Augen und Gaumen – obendrein ist er sehr gesund. Spargel ist kalorienarm, belebt den Stoffwechsel, stärkt das Immunsystem. Eine durchschnittliche Portion Spargel deckt sogar den Tagesbedarf an Vitamin C und Folsäure. Genuss ohne Reue – wenn man die ach so leckere Sauce hollandaise weglässt. Aber die gehört einfach dazu!

Am vitaminreichsten ist übrigens der grüne Spargel, er ist chlorophyllhaltig und schmeckt auch etwas würziger und intensiver. Das kann ich nur bestätigen, meine Familie ist ein Fan des grünen Gesellen!

Was wenige wissen, über die Farbe entscheidet nicht die Sorte, sondern die Sonne. Während der weiße Spargel in aufgeworfenen Erddämmen von der Sorte fern gehalten wird, wächst grüner Spargel auf ebenen Beeten unter voller Lichteinwirkung.

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Bunt, bunt bunt sind alle meine Kleider…

Wer kennt nicht das alte Kinderlied? Da gibt es außerdem so allerlei über bunte Farben usw. zu wissen. Interessante Fakten waren zu lesen –

Forscher haben auch das untersucht: Rund zwei Millionen Farbtöne kann das menschliche Auge unterscheiden! Dafür gibt es drei verschiedene Arten von Lichtsinneszellen. Das grundsätzlich mögliche Farbspektrum, das durch das Mischen der Grundfarben Rot, Blau und Grün entsteht, enthält sogar übr 16 Millionen Nuancen, unglaublich!

Manche Menschen hören Töne, wenn sie Farben sehen. Auch das haben Forscher herausgefunden, in den Niederlanden. Vielleicht ist die Erklärung für diese sog. Synästhesie das Erbgut. Es legt fest, wie sich Nervenzell-Fortsätze vernetzen. Seltene Arten dieser Gene könnten ungewöhnliche Verästelungen bewirken.

Wer Angst vor Spinnen hat, sollte zu Hause grüne Gegenstände oder Wände vermeiden. Auch darüber haben Wissenschaftler geforscht – Laut einer Studie der Uni von Cincinnati (USA) mit Wolfsspinnen sind diese zwar farbenblind, reagieren aber auf Grün. Das ist neben Ultraviolett die einzige Farbe, die sie wahrnehmen.

Früher wurde häufig die Farbe Blau als Grün-Nuance beschrieben. Da hat beispielsweise ein deutscher Sprachforscher festgestellt, dass es in vielen alten Sprachen kein Wort dafür gab. So ist beispielsweise bei dem antiken Dichter Homer das Meer nicht azurfarben oder türkis, sondern weindunkel.

Pink ist teuer – Für Frauen sind Dienstleistungen wie Wäschereinigung, also auch pinkfarbene Blusen etc. oft teurer als für Männer. Das hat die Antidiskriminiersstelle des Bundes herausgefunden. Auch etliche rosafarbene Pflegeprodukte sind teurer, das erklärt die Verbraucherzentrale Hamburg. Obwohl sie sich weder inhaltlich noch funktional von etwa blauen unterscheiden.

Foto: Stephanie Lautenschläger / pixelio.de

 

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