Herbst – Zeit für Federweißen

Nun ist es wieder soweit, voll Freude habe ich  Federweißen probiert. Alle Freunde dieses spritzigen Getränks empfinden sicher genau so. Sauser, Rauscher, die Bezeichnungen kenne ich vom Bodensee her, oder auch Bitzler wird er genannt. Selbst eingefleischte Weintrinker wissen nicht, woher der neue Wein den Namen Federweißer hat.

Mit ein wenig Fantasie, Poesie und einem Glas gärenden Mostes kann man aber durchaus dahinter kommen: Die milchig-weiße Färbung des Getränks, das durch die freiwerdende Kohlensäure von innerem Leben erfüllt wird, erinnert an einen Tanz von Tausenden wirbelnder Federchen. Sie sind auch für das leichte Prickeln des jungen Weines verantwortlich.

Die Fans des Federweißen haben ihre besonderen Vorlieben. Die einen lieben ihn süß und frisch von der Kelter, die anderen herb gleich nach der Gärung. Genauso viele genießen ihn am liebsten in einem Zwischenstadium: den Federweißen. Das Getränk ist vitaminreich, es gehört einfach zum Herbst dazu wie bunt gefärbtes Laub und goldene Sonne!

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Könnte doch der Urlaub länger sein….

152192_web_r_by_maria-lanznaster_pixelio-deNun, da die meisten aus dem großen Jahresurlaub wieder daheim sind, beginnt wohl oder übel der Alltag wieder. Da denkt so mancher gern und mit Wehmut an die schöne Ferienzeit zurück.

Das hat den Last-Minute-Anbieter L`Tur nicht ruhen lassen und zu diesem doch wichtigen Thema eine Umfrage gestartet. Und es ist ganz klar so, dass die meisten Deutschen finden, die Ferienzeit gehe viel zu schnell vorbei.Wie wahr! Der Umfrage zufolge würden die meisten echte Opfer bringen, um die Urlaubszeit zu verlängern.

Sie würden beispielsweise freiwillig auf manches verzichten! Das Ranking mit den ersten fünf Plätzen wird gerne zur allgemeinen Überprüfung (und sicher Zustimmung!) angegeben:

Also verzichtet wird: 1. Platz – Social Media, (das ist für viele ein echter Verzicht!)

2. Shopping, (auch das wird besonders manchen Damen schwerfallen!)

3. Süßigkeiten / Alkohol, (das tut manchmal sogar gut -besonders der Figur)

4. Fernsehen (ja, das ist wirklich eine gute Alternative!)

5. Fleisch (Bestimmt für manche ein echtes Zugeständnis!).

Foto: Maria Lanznaster / pixelio.de

Einfach spannend – Urlaub mit dem Hausboot..

619351_web_r_by_h-d-volz_pixelio-deEin Urlaub mit dem Hausboot ist ein Erlebnis besonderer Art: Ideal für Individualreisende und für Naturliebhaber. Stress und Hektik sind dabei an Land geblieben. Einfach entspannt mit dem Boot einen Fluss entlang schippern, Städte und Natur vom Wasser aus kennenlernen – das hat was für sich!

Man kann sowohl mal an Land gehen, um kulturelle Abstecher zu machen oder kulinarische Freuden zu genießen. Man kann sein Essen vom Boot aus angeln oder einfach mal die Seele baumeln lassen – Hausbootferien können ganz wie man will gestaltet werden und brauchen keinen großen Aufwand.

Die Boote sind leicht und ohne Vorkenntnisse zu bedienen und dürfen ohne Führerschein gefahren werden, so erläutert ein Fachmann. Wer mal als Freizeitkapitän auf Flüssen, Seen oder Kanälen unterwegs sein will, findet inzwischen eine große Auswahl an Angeboten. Diverse Veranstalter verfügen über eine Vielzahl an Hausbooten in unterschiedlichen Größen und in vielen europäischen Ländern. Die Boote sind gut ausgestattet vom Besteck bis zur Bettwäsche. Schön ist, dass auch genügend Platz für Fahrräder da ist. So kann man von der Anlegestelle die nähere Umgebung per Rad erkunden.

In Deutschland sind beispielsweise die Regionen Mecklenburg und Brandenburg ein Paradies für Naturliebhaber. Die klaren Gewässer laden zum Schwimmen ein, an den Seeufern gibt es prächtige Häuser und Schlösser zu sehen, wie beispielsweise Schloss Rheinsberg am Grienericksee.

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Bodensee – immer eine Reise wert…

765276_web_R_K_B_by_Peter Wetzel_pixelio.deSchon von altersher werden die Vorzüge des Bodensees gerühmt. Die alten Römer, die ja überall wussten, wo es schön war, waren natürlich auch schon früh da. Die Bezeichnung „Schwäbisches Meer“ soll auch von ihnen stammen. Aber auch heute ist es einfach schön dort. Ob man zum Segeln hinfährt, Wandern, Radfahren, einfach die Seele baumeln lassen oder auch gut Essen, es ist für alle was dabei.

Ich selbst bin viele Jahre, zweimal im Jahr, zum Segeln dorthin gefahren, zu Freunden. Die großen Regatten erlebt und das sagenhafte Seenachtsfest in Konstanz vom Boot aus. Dann im Herbst, manchmal konnte man noch Anfang Oktober im See baden, zum Zwiebelkuchen mit dem neuen Sauser (Federweißer). Mitgenommen wurden die vielen guten frischen Äpfel und anderes bis zu den Nüssen. Selbst im Winter hat es seinen Reiz. Da fährt man zum Skilaufen ins nahe Montafon, zum Langlauf nach Füssen oder in die Schweiz.

Das gute Essen kann man sowieso das ganze Jahr über genießen, Felchen vor allem, den Bodenseefisch. Dann die sagenhaftesten Kässpätzle und viele Spezialitäten der oberschwäbischen Küche. Zum Leberkäs-Essen fuhren wir früher traditionsgemäß nach Wangen zum Vitelisbäck. Leberkäs wurde für mich beim Metzger bestellt, eingeschweißt und dann mit nach Hause transportiert. Die guten Brötchen- und Brotsorten, vor allem die „Seelen“! Nicht zu vergessen, der gute Bodenseewein!!

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Die größten und die kleinsten Menschen – wo gibt es sie?

651311_web_R_K_by_lichtkunst.73_pixelio.deEine interessante Studie wurde jetzt veröffentlicht vom Imperial College in London. Da geht es um die größten und kleinsten Menschen. Also die größten Frauen leben in Lettland, die größten Männer in den Niederlanden, erfährt man. Die Forscher untersuchten Daten über die Körpergröße von Menschen in 200 Ländern, die zwischen 1896 und 1996 geboren wurden.

Der durchschnittliche Niederländer war im Jahre 2014 1,83 Meter groß, die Lettin 1,70 Meter. Deutschland liegt bei den Frauen auf Rang 14 mit 1,66 Metern, und bei den Männern auf Rang 11 mit 1,80 Metern. Die kleinsten Frauen leben in Guatemala, 1,49 Meter. Die kleinsten Männer in Ost-Timor mit 1,60 Metern.

Ein Ranking mit den ersten fünf Plätzen ist ganz aufschlussreich, die Angaben beziehen sich jeweils auf links: Frauen, rechts: Männer.

Platz 1 – Lettland / Niederlande, 2. Platz – Niederlande / Belgien, 3. Platz – Estland, auf dem 4. Platz – Serbien / Lettland, 5. Platz – Slowakei / Dänemark.

Foto: lichtkunst.73 / pixelio.de

Limone – Juwel am Gardasee

734423_web_R_K_by_Erich Keppler_pixelio.deDer Gardasee ist wegen seiner Schönheit ein wunderbares Reiseziel. Der Ort Limone ist einer der schönsten am See. Aber was viele Touristen nicht wissen, ist, dass er besonders in früheren Jahren weltbekannt für seine Zitronen, die Limonen. Dabei stammt der Name des Städtchen gar nicht davon ab, wie man meinen möchte, sondern von Limes – weil bis 1919 ganz in der Nähe die Grenze zwischen Italien und Österreich-Ungarn verlief. Limone war der nördliche Außenposten zum Habsburgerreich, aber setzte durch die Zitronen deutlich ein mediterranes Zeichen.

Die Zitrusfrüchte waren einst der Exportschlager von Limone am Gardasee. Die Limoneser brachten ihre Zitronen nach Riva del Garda und von dort an die Fürstenhöfe nördlich der Alpen. Bis nach Wien und St. Petersburg gelangten die Limonen, wo man sie kannte und schätzte.

Noch heute rühmt sich das schöne Städtchen damit, dass hier, am 45. Breitengrad, die nördlichsten Zitrusfrüchte der Welt wachsen. Mönche aus Gargano sollen, so die Legende, bereits Anfang des 17. Jahrhunderts die ersten Stecklinge hierhin gebracht haben. Um die frostempfindlichen Pflanzen zu kultivieren, musste einiges an Hirn und Muskeln angestrengt werden. Noch heute staunt man darüber, wenn man den steilen Anstieg vom Hafen hinauf zur Limonaia des Castel bewältigen will. An die Felsen geschmiegt, wachsen auf sieben Terrassen Zitronen, Süß- und Bitterorangen, Bergamotten, Pampelmusen und Mandarinen.

Bis ins 20. Jahrhundert hinein gab es einen regen Handel mit den Zitronen. Dann kam leider der Niedergang. In einem harten Winter im Jahre 1928 auf 1929 erfroren viele Bäume. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Ort leider auch bombardiert und dadurch die Anlagen zerstört. Damals galten Zitronen als wertvolles Tauschmittel, so wissen Einheimische zu berichten. Ein Teil der ehemaligen Plantage ist nun überdacht und dient als Museum.

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Sommerküche – Pasta – warm und kalt

724483_web_R_K_B_by_planphoto_pixelio.deMit Gemüse und Kräutern werden Nudeln zu leichten und frischen Mahlzeiten im Sommer. Die Vielfalt der Sorten ist groß, dazu leichtes Geflügelfleisch, Lachs, Schinken und frisches Gemüse und Salate.

Übrigens, einmal ausprobieren: Nudelgerichte schmecken sowohl warm als auch kalt. Das ist nicht nur schön an heißen Tagen. Was mancher nicht weiß, Nudeln enthalten einen Teil ihrer Kohlehydrate nach dem Kühlen in Form von sog.“resistenter Stärke“. Und dann enthalten sie weniger Kalorien als sonst. Das ist doch eine gute Aussicht für den Erhalt der schlanken Linie!

Hier zwei Rezepte, die mir auffielen, aus der unerschöpflichen Vielfalt der Nudelrezepte:

Spaghetti mit Schmorgurke und Lachs – 

Zutaten für vier Personen: 800 g Schmorgurken, 1 Zwiebel, 2 EL Olivenöl, 150 ml Gemüsebrühe, 150 ml Kochsahne, 15 % Fett, Salz, Pfeffer aus der Mühle, 250 g Lachsfilet, 1 EL Senf, 320 g Spaghetti, 1 Bund Dill.

Zubereitung: Die Schmorgurken schälen, längs halbieren, die Kerne mit einem Löffel entfernen. Fruchtfleisch in Scheiben schneiden. Die Zwiebel abziehen, hacken. In heißem Öl andünsten. Gurke zugeben, kurz anbraten. Brühe und Kochsahne mischen, angießen. Zugedeckt ca. 5 Minuten köcheln lassen. Fisch abbrausen, trocken tupfen, würfeln. Salzen und pfeffern, im Gurkenragout ca. 6 Minuten ziehen lassen. Senf einrühren, nachwürzen. Die Spaghetti in kochendem Salzwasser bissfest garen, über ein Sieb abgießen, mit dem Schmorgurken-Ragout mischen und mit Dill bestreut servieren.

(Werde ich bei allernächster Gelegenheit nachkochen!).

Fussili mit  Feigen und Parmaschinken – 

Zutaten für vier Personen: 6 frische Feigen, 80 g Parmaschinken, dünn geschnitten, 1 Knoblauchzehe, 2 EL Olivenöl, 100 ml Gemüsebrühe, 2 EL heller Crema di Balsamico, 1 EL süßer Senf, 320 g Fussili, Salz, 1 Bund Rucola, Pfeffer aus der Mühle.

Zubereitung: Die Feigen abbrausen, trocken tupfen, vierteln oder achteln . Schinken in Streifen schneiden. Knoblauch abziehen, hacken. In heißem Olivenöl andünsten. Feigen und Schinken zufügen und kurz mitbraten. Brühe mit Senf und Crema di Balsamico verrühren. Zu dem Schinken und den Feigen in die Pfanne geben, heiß werden lassen. Die Fussili in kochendem Salzwasser bissfest garen. Abgießen und mit Feigen, Schinken und Soße mischen. Salat in mundgerechte Stücke zupfen, untermischen. Mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreut auf vier Tellern anrichten.

Foto: planphoto / pixelio.de

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