Allerorten ist Karneval – was essen wir jetzt am besten?

Die Karnevalszeit in in vollem Gange, mit dem Donnerstag wurde auch der Straßenkarneval vielerorts eingeläutet. Karneval, Fasching, Fastnacht, wie auch immer regional die Bezeichnung ist, gefeiert wird viel und gerne. Bis Aschermittwoch kommt mancher Narr gar nicht zum Schlafen.

Da ist die gute Frage, was isst der Narr, um bei Kräften zu bleiben oder nach durchfeierter Nacht wieder zu ebendiesen zu kommen? Bekanntlich setzt ja die fünfte Jahreszeit die altgwohnten Essensregeln außer Kraft. Am beliebtesten sind natürlich gerade jetzt Berliner in jeglicher Form, Apfel, Punsch, mit Marmelade gefüllt, da gibt es viele Variationen. Mutzenmandeln, ein rheinisches Fettgebäck, ganz köstlich, Krapfen, Ballbäuschen und vieles mehr.

Wer lieber was Deftiges isst, kann naürlich auf die im nachstehenden Artikel beschriebenen Eintöpfe zurückgreifen. Wie ich schon schrieb, vorkochen und bei Bedarf auftauen und wärmen. Das gibt vor allem eine gute Grundlage (Unterlage, wie der Volksmund sagt) vor dem Feiern. Da kann es auch mal ein Topf Chili con Carne sein, da wären gegrillte Hühnerkeulen, natürlich Würstchen in jeder Art, oder Nudelsalat sowie der altbewährte Kartoffelsalat zu empfehlen. Bratrollmöpse und vor allem Käse sind da gut.

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Die jecken Weiber sind los….

Nun  ist es wieder soweit: Am Donnerstag vor Aschermittwoch wird traditionell der Übergang vom Sitzungskarneval zum Straßenkarneval vollzogen. Dieser Tag ist fest in der Hand der Frauen, Weiberfastnacht, Altweiberfastnacht, oder einfach Altweiber, Wieverfastelovend im Rheinland, es gibt viele Bezeichnungen. In der alemannischen Fasnacht ist es der Schmotzige Donnerstag.

Meist wird schon in den Betrieben gefeiert, Tradition ist, den Herren die Krawatten abzuschneiden. Da kommen manche absichtlich  mit einer alten, die sie schon lange ausmustern wollten. Für die abgeschnittene Krawatte gibt es dann ein Küsschen ( Bützchen im Rheinland). Pünktlich um 11.11 Uhr beginnen auch die Feiern auf den Plätzen und vor den Rathäusern.

Man (frau) zieht mit Freundinnen und Vereinen, viele einheitlich kostümiert, los, um an diesem Tag mal ganz losgelöst vom Alltag, fröhlich zu feiern. Gerade hier im Rheinland ist es ganz egal, ob man kostümiert im Zug oder der Straßenbahn fährt. Ich habe Zugfahrten mit allgemeiner Gesangs- und Bierseligkeit erlebt, wo vollkommen Fremde bei der Ankunft am Ziel (sprich Köln oder Bonn) beste Freunde waren.

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Der etwas andere Karneval – in Venedig

Während bei uns überall die närrische Zeit auf Hochtouren läuft, wird in Venedig der berühmte Karneval zelebriert. Aber ganz anders als bei uns üblich ist. Es ist eine ganz alte Tradition mit prachtvollen Festen und atemberaubenden Masken und Kostümen.

Es ist ein einzigartiges Erlebnis: Zehn Tage lang beherrschen geheimnisvolle Gestalten die italienische Stadt. Die Gesichter hinter kunstvoll verzierten Masken versteckt. Es war nicht immer so. Die großen Feste und Bälle wurden im Laufe der Jahrhunderte immer glanzvoller. Aber als auch diese Stadt von Napoleon im 18. Jahrhundert besetzt wurde, verbot er das närrische Treiben. Erst um 1980 wurde die alte Tradition wiederbelebt.

Nun bestimmen wieder die prächtigen Kostüme das Stadtbild. Inzwischen ist es auch längst ein Touristenmagnet. Sie kommen aus aller Welt, um dieses prunkvolle Bild zu sehen. Auf dem Markusplatz und in den Gondeln sind verkleidete Menschen unterwegs, oft mit turmhohen Hüten. Sogar die Haustiere werden kunstvoll kostümiert.

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Erkältungsbad – wohltuend wirksam!

Nun hält uns der Winter immer wieder fest im Griff. Das ist auch die große Zeit für Erkältungen! Frösteln, Niesreiz und Halskratzen gehören zu den ersten Anzeichen. Hinzu kommt noch meist eine allgemeine Abgeschlagenheit.

Das ist der richtige Zeitpunkt für ein wirkungsvolles Bad! Auch Gesundheitsexperten raten dazu, denn in dieser Phase könnte sich der Infekt oft noch abschwächen und der Ausbruch manchmal ganz abwenden, raten sie.

Durch die Wärme des Wassers wird die Durchblutung angeregt. Das wiederum brauchen die Schleimhäute, um die Krankheitserreger besser abwehren zu können. Außerdem weiß man um die wohltuende Entspannung der Muskeln beim Baden. Man merkt richtig, wie die Gliederschmerzen nachlassen. Und schließlich steigt auch die Körpertemperatur an, das ist gut so, denn dann können Viren und Bakterien gut bekämpft werden.

Damit das Vollbad aber seine Wirkung voll entfalten kann, kommt es auf die richtige Anwendung an. Da wäre die Wassertemperatur: Sie sollte idealerweise bei 36 bis 38 Grad Celsius liegen. Wärmer ist für den Kreislauf nicht gut, so der medizinische Rat. Die heilende Wirkung wird noch unterstützt von Badezusätzen mit ätherischen Ölen, etwa aus Eukalyptus, Thymian oder Kiefernadeln. Das sollte man sich ruhig mal gönnen. Außerdem werden Husten und Schnupfen damit gut gelindert und die Atemwege freier. Wer sich selbst noch was Gutes tun will, kann ruhig ein Gläschen Sekt oder Wein dabei trinken!

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Salzburg – immer wieder wunderschön!

Salzburg im Winter – es ist so zauberhaft wie sowieso das ganze Jahr über. Eine meiner absoluten Lieblingsstädte! Auch jetzt gibt es viele Touristen in der Stadt, die die vielen Sehenswürdigkeiten ansehen möchten.

Mozarts Geburtshaus erlebt durchschnittlich 1000 Besucher pro Tag! Salzburg und Musik sind durch Mozart fast Synomine geworden. Bis heute strahlt Mozarts Musik über allem, beispielsweise die hochkarätigen Festspiele bringen jeden Sommer die große Welt in die kleine Stadt.

Selbst profane Dinge werden durch Mozarts Namen ungemein bedeutungsvoll. So waren die „Echten Salzburger Mozartkugeln“ nicht nur Gastgeschenk bei den Verhandlungen in Brüssel über den Beitritt Österreichs zur EU. Auch der erste Astronaut des Landes hat sie mit ins Weltall genommen. Da ist es schön, dass die Hersteller der süßen Botschaften seit Langem die Internationale Stiftung Mozarteum fördert, die das Erbe Mozarts bewahrt.

Seit Jahrzehnten widmet die Stiftung dem größten Sohn der Stadt in den Tagen um seinen Geburtstag ein Festival. In der Mozartwoche vom 26. Januar bis zum 5. Februar. Es gibt Orchester-, Kammer- und Solistenkonzerte und vieles mehr. Gestartet wird mit einem außergewöhnlichen Programm in der Felsenreitschule. Mit einer  speziell konzipierten Choreografie wird hier Mozarts Requiem mit Pferden, Reitern und Musikern aufgeführt.

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Linsen – von altersher ein gutes Essen….

507953_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deDa war doch was mit dem Linsengericht, schon aus der Bibel bekannt!

Und seit altersher ein  nahrhaftes Essen, mir aus der Kindheit bekannt. Wenn es früher eher ein Essen für einfache Leute war, hat sich das geändert.  Man kennt auch heute viel mehr Sorten von Linsen. Ob gelb, rot, braun oder schwarz – die Hülsenfrüchte veredeln Salate und Currys, Eintöpfe, Aufläufe und Brotaufstrich.

Darüber hinaus ist gar nicht allen bekannt, wie gesund Linsen sind: Reichlich B-Vitamine, die den Stoffwechsel aktivieren, und viele Mineralstoffe wie Kalzium für die Knochen und Eisen zur Blutbildung machen Linsen zu echten Fitmachern! Besonders die Ballaststoffe       fördern die Verdauung, senken den Cholesterinspiegel und binden Schadstoffe. Außerdem sind sie wertvolle Proteinspender, was besonders bei vegetarischer und veganer Ernährung wichtig ist.

Und last but not least: Richtig zubereitet, sind sie wirklich eine Delikatesse!

Mal interessant, was es für Sorten von Linsen gibt:

Rote Linsen – Eigentlich sehen sie braun oder violett aus, nach dem Schälen sieht man ihren signalfarbenen Kern, der beim Kochen gelb wird. Sie zerfallen beim Garen – also ideal für Pürrees, Eintöpfe, Currys und sogar Brotaufstriche.

Berglinsen – Sie stammen aus Norditalien. Sie sind rotbraun, haben ein mildes Aroma und werden wegen ihrer Festigkeit gern für kräftige Eintöpfe, Aufläufe oder vegetarische Frikadellen verwendet.

Mung-Linsen – Diese sind aus der indischen Küche bekannt und geschält. Sie heißen auch Mung Dal. Es gibt sie in Gelb und Rotorange. In Indien macht man daraus einen aromatischen Brei, den Dal.

Gelbe Linsen – Weil sie grundsätzlich geschält werden, verkochen sie schnell zu Brei. Sie werden oft als Ersatz für Mung-Linsen verwendet.

Beluga-Linsen – Sie werden wegen ihrer tiefschwarzen Farbe, dem feinen Aroma und der festen Konsistenz von Sterneköchen geschätzt. Sie machen daraus Salate, Vorspeisen und Brotaufstriche, die an Beluga-Kaviar erinnern.

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Winterblues….

191625_web_R_K_by_Helmut J. Salzer_pixelio.deIch las etwas total Interessantes und Wahres, nämlich dass nicht nur im November, sondern auch zwischen Weihnachten und Frühling bei vielen noch der Winterblues einsetzt. So mit schlechter Laune usw.! Es wurden Überlebenstipps für Kältemuffel angeboten. Das muss doch weitergegeben werden!

(Übrigens, das Foto habe ich gewählt, weil unsere Katzen auch die Heizung um diese Zeit als Lagerplatz bevorzugen.) Da möchte man auch ans Warme nahe der Heizung!

Winterblues – das ist, wenn man sich fühlt wie Schnee, der morgens niederrieselt und nachmittags noch liegt, aber grau und matschig. Tatsächlich ist laut einer Umfrage jeder vierte Deutsche von der saisonal abhängigen Depression (SAD) betroffen!

Spätestens im Januar, wenn die Ferien vorbei sind und die Vorsätze schon wieder gebrochen sind, wenn man unter dem Vitamin-D-Mangel leidet, wenn man nach Spanien umziehen möchte, dann kann man offiziell von sich sagen, dass man den Winterblues hat!

Ein Universalmittel dagegen muss noch gefunden werden! Das ist für jeden verschieden, einem reicht Musik, die an den Sommer erinnert, bunte Socken, konsequzent nach draußen, um jede Tageslichtminute auszukosten. Oder man kuschelt bei Kerzen und leckerem Tee! Dabei werden nämlich Hormone ausgeschüttet, die die Trübsal ein bisschen mindern. (Wusstet Ihr schon, dass in Schweden an den Bushaltestellen Leuchtröhren angebracht sind, die für künstliches Tageslicht sorgen?)

Manche schwören auf Sport, um dem Winterblues zu entkommen. Auch wenn man sich vielleicht überwinden muss für eine Joggingrunde oder fürs Fitnessstudio. Nach einer anschließenden heißen Dusche fühlt man sich aber besser. Dann kann man sich immer noch mit einem guten Buch auf die Couch legen – denn für solche Sachen hat man bei schlechtem Wetter wieder Zeit.

Oder mal wieder ins Kino gehen oder ins Konzert (wenn das Wetter nicht gar zu grausig ist!

Auch eine ausgewogene Ernährung mit frischen Zutaten sollte man nicht außer Acht lassen, das hilft auch gleich gegen überflüssige Rest-Pfunde der Feiertage. So kann man sich auf die Frühjahrsgarderobe freuen!

Foto: Helmut J. Salzer / pixelio.de

 

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