Deutschland – wo es am schönsten ist im Winter….

Ich hatte ja das Jahr über jahreszeitengemäß über lohnenswerte Ziele in Deutschland geschrieben. Das ist interessant, zumal in diesem Jahr Reisen ins Ausland problematisch sind.

Da sind nicht nur Ziele in Bayern sehenswert, vor allem, wer den Schnee liebt. Aber es gibt auch im Norden schöne Ziele. Beispielsweise, wer gern in die Sterne guckt, der muss den Winter lieben. Darum ist in Brandenburg der Naturpark Westhavelland, rund 80 km von Berlin entfernt, lohnenswert. Er wirbt mit seiner Dunkelheit. Seit 2014 hat er den offiziellen Titel „Sternenpark“.

Auch die Küsten haben in dieser Jahreszeit ihren besonderen Reiz. Ich habe viele Freunde, die gerade jetzt gern nach Norden fahren. Die Luft ist jetzt besonders gut, und in passender Kleidung eingepackt, kann man lange Spaziergänge machen. Die Strände sind jetzt meist leer. Hartgesottene können sogar auch baden gehen, wer mag, auch in Gesellschaft. Das ist vor allem in Mecklenburg-Vorpommern eine Sitte. So wird beispielsweise in Prerow, Banzkow und Boltenhagen  das neue Jahr traditionell mit einem Eisbade-Event begrüßt. An der Nordsee brennen im Februar an vielen Orten die Bike-Feuer.

Die Weihnachtsmärkte, die überall in Deutschland um diese Zeit einen Besuch wert sind, sind ja leider fast alle abgesagt. Man kann die Zeit auch  nutzen, indem man Besichtigungen macht, Kirchen usw.

Foto: berggeist007 / pixelio.de

 

Advent – Adventsbräuche in Europa

In Deutschland ist der Advent die Zeit der Lichter und Kerzen, Adventsschmuck in Stadt und Land. Auch in den Wohnungen wird adventlich geschmückt, die meisten haben einen Adventskranz oder ein Gesteck mit Tannenzweigen. In vielen Familien wird noch (oder wieder) gebacken, gebastelt und auch gesungen. Ein alter Brauch ist, am Barbaratag (4.12.) nicht nur den Kindern was Süßes in die Schuhe zu stecken, sondern auch Kirschzweige von draußen zu holen in die warme Wohnung. Es ist schön, wenn sie dann zu Weihnachten blühen. Dann kommt am 6.12. der Nikolaus, das wird auch überall begangen.

Da ist man doch mal neugierig, wie wohl die anderern Europäer Advent feiern. Es gibt da so viele verschiedene Bräuche, landestypisch. Eine kleine Auswahl, was ich gelesen habe. Vieles ist auch bekannt, wird aber bei uns meist nicht begangen.

England: Im Advent werden die Wohnungen mit Girlanden dekoriert und die Weihnachtskarten werden an Wäscheleinen, die quer durchs Zimmer gespannt werden, mit Klammern angehangen. Das haben sich manche hier bei uns auch abgeguckt. Unverzichtbar ist, einen Mistelzweig über einer Tür aufzuhängen. Das hat eine lange Tradition, denn Mistelzweige sind ein Symbol für Frieden. Wenn sich früher zwei Feinde unter einem Mistelzweig trafen, umarmten sie sich. Heute wird der Brauch auch so abgewandelt, wenn sich ein junges Pärchen unter dem Mistelzweig an Weihnachten küsst, werden sie heiraten. Dieser Brauch hat sich hier in Deutschland auch eingebürgert.

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Schlechte Sicht – beim Autofahren vermeiden….

Wusstet Ihr, dass Autofahren eine der anspruchvollsten Tätigkeiten ist, was unser Sehsystem betrifft? Die Straßen werden immer voller, da müssen unsere Augen immer  mehr an Informationen verarbeiten.

Worum es im einzelnen geht, war in einem sehr interessanten Artikel zu lesen: Da sind einmal die Lichtverhältnisse – Besonders jetzt in der dunklen Jahreszeit ist Autofahren in der Dämmerung oder bei Nacht für viele eine Herausforderung. Dann sind heftiger Regen, Schnee und Sonnenlicht Aspekte, die die Sicht beeinträchtigen. Ich selbst bin gestern noch, da die Sonne mal da war, in den frühen Nachmittagsstunden gegen die Sonne gefahren. Es war und ist für mich immer ein Graus! Leicht wird man auch im Dunkeln durch helles Licht geblendet, besonders wenn es LED-Scheinwerfer sind. Die Fähigkeit, Farben zu unterscheiden, nimmt ab.

Reaktionszeit – Über den fehlenden Sehkomfort bei schlechten Lichtverhältnissen gibt es noch etwas Wichtiges zu bedenken: 90 % der Reaktionszeit hängen von der Sicht ab. Auf den Straßen können sich Situationen schlagartig änderen und schnell gefährlich werden.

Komfort und Sicherheit auf der Straße – Es gibt, was manchem wie auch mir neu ist, eine Lösung: EnRoute. Das sind spezielle Brillenglässer, die entwickelt wurden, um die visuellen Anforderungen der Autofahrer zu erfüllen. Sie haben einen Blendfilter, der blaues Licht herausfiltert und die störenden Blendeffekte beispielsweise des Armaturenbretts, der Straßenbeleuchtung und der Scheinwerfer der entgegenkommenden Autors reduziert. Der Filter lässt mehr Licht durch die Gläser dringen, sodass die Helligkeitswahrnehmung verbessert wird. Neben der besseren Sicht bei schwierigen Lichtverhältnissen haben EnRoute Brillengläser eine Anti-Reflex-Belichtung. Sie schützt auch vor Kratzern und weist Staub und Schmutz ab. Enroute Brillengläser gibt es als Einstärken- und als Gleitsichtgläser. Beide haben einen großen Sehbereich und eine bessere Sicht in die Ferne und die Spiegel. Die Gleitsichtgläser setzen eine revolutionäre Hoya Technologie ein. Dadurch werden Störungen beim Sehen vermieden und schnelle Übergänge zwischen den verschiedenen Sehbereichen einfacher.

Foto: Heinz Dallmanns / pixelio.de

 

Kaffee-Spezialitäten – ein Genuss

Es geht doch nichts über eine gute Tasse Kaffee. Besonders morgens ist das für viele von uns  d e r  besondere Muntermacher. Er ist wohl eines der beliebtesten Geränke der  Deutschen. Längst vorbei sind die Zeiten, wo Wolfgang Amadeus Mozart ein Lied auf den Kaffee machte, das wir als Kinder gesungen haben: K a f f e e , trink nicht so viel Kaffe, sei doch kein Muselmann, der es nicht lassen kann! Übrigens, Mozart lebte von 1756 – 1791.

Aber wie ist es mit den besonderen Spezialitäten, die in Mode kamen? Auch die bringen Schwung in den Alltag und schmecken zu Hause fast wie im Urlaub. Ich trinke die aber lieber später am Tag.

Da wär einmal der Espresso – Er ist die Basis vieler Kaffegetränke. Er kann in einem Espressokocher aus Aluminium auf dem Herd oder mit einer Espressomaschine zubereitet werden. Man braucht dafür ca. 7 – 8 g gemahlenen Espresokaffee, der mit einer Mischung aus Arabica und Robusta bestehen sollte. Es lohnt sich, die dunkel gerösteten Bohnen fein zu mahlen. So kommt das wunderbare Aroma gut zur Geltung. Für kulinarische Abwechslung sorgen Milch und Milchschaum. Es gibt aber noch andere Varianten für Genießer: Espresso lungo ist ein verlängerter Espresso, den man mit der doppelten Wassermenge macht. Caffé americano ist ein Espresso, der mit heißem Wasser, 1 : 3, gestreckt wurde. Ristretto entsteht wie ein Espresso, nur mit weniger Wasser. Der schmeckt dann deutlich kräftiger.

Caffé Latte, mein Lieblingskaffee – Für den wird ein einfacher oder doppelter Espresso wie gewohnt zubereitet. Dann die Milch auf 60 – 65 Grad aufschäumen und auf den Kaffee gießen. Cappuccino – Er besteht aus Espresso, heißer Milch und Milchschaum. Dafür brüht man den Espresso in eine Cappuccinotasse auf. Die Milch wird auch hier mit 50 – 60 Grad aufgegossen. Ideal ist eine 1 cm hohe Schaumschicht. Die Konsistenz solle an halb geschlagene Sahne erinnern.

Latte Macciato – Das Besondere daran ist die Schichtung: Hierfür wird ein Espresso vorsichtig in ein Glas mit 60 – 70 Grad warmer und aufgeschäumter Milch gegossen. So entstehen Schichten, denn der heißere Espresso hat eine geringere Dichte als die etwas kühlere, fettreichere Milch.

Also, auf eine gute Tasse Kaffee – egal wie man ihn gern mag.

Foto: Claudia Hautumm / pixelio.de

Tapeten – wie Urlaub zu Hause

Wäre mein Lieblingsmotiv!Fototapeten sind wieder im Trend. Moment, das hatten wir doch schon mal – in den 1960 -70er Jahren war das angesagt. Eine Wand wurde mit einem Motiv tapeziert, die anderen etwas dezenter. Manchmal erschlug einen das großflächige Bild allerdings. Ich hatte damals eine Wohnung mit schrägen Wänden, da  war es wirklich so.

Zur Zeit, das mag eine Rolle mit dem neuen Trend spielen, ist es ja mit dem Reisen problematisch. Außerdem hat mancher jetzt die Zeit, die sonst nicht da war, zum Verschönern der Wohnung. Mit Tapeten lassen sich sowieso Urlaubsgefühle ganzjährig nach Hause holen. Sie können die Sehnsucht nach Strand, Meer, Exotik usw. stillen. Experten glauben, dass es sich auch positiv auf Stimmung und Zufriedenheit auswirkt.

Einige Anregungen, die ich las, gebe ich gern weiter. Beispielsweise das Meer, es wird als Ort der Entspannung wahrgenommen. Mit einer Fototapete holt man sich das Gefühl von Entschleunigung in die eigenen vier Wände. Oder Motive aus Mexiko – das bedeutet Lebensfreude, eine üppige Vegetation, weiße Strände und Palmen. Mein bevorzugtes Thema wären mediterrane Motive. Erd- und Ockertöne, Terrakotta-Rosé und das Violett der Lavendelfelder in der Provence. (Darum auch das entsprechende Foto!) Mit dem mediterranen Tapetenlook holt man sich Gelassenheit und Lebensfreude ins Haus.

Dann gibt es den Urban Jungle Trend, der schon seit Jahren modern ist. Da hat man Tapeten mit großen Blattmotiven, auch exotische Tiere sind inzwischen in den Jungle-Motiven zu entdecken. Oder soll es etwas Asiatisches sein? Der steht für Schlichtheit und Natürlichkeit, passt zu hellen Einrichtungen. Oder in skandinavischem Wohnstil? Der steht für modern, minimalistisch und flexibel. Die Farbigkeit ist reduziert, mit klaren grafischen Mustern.

Das sind nur einige Angebote, die zu lesen waren. Wer Anregungen sucht, einfach mal www.deutschland-tapeziert.de anklicken.

Foto: Gabriele Schmadel / pixelio.de

 

Sicher im Herbst mit dem Fahrrad unterwegs…….

Jetzt im Herbst wollen sicher noch viele mit dem Fahrrad unterwegs sein, einmal um an der frischen Luft aufzutanken und was für die Gesundheit zu tun. Zum anderen sind in der Zeit seit Corona viele auf das Fahrrad umgestiegen. Man sollte sich jetzt aber der Jahreszeit anpassen. Vor allem bei schlechtem Wetter und rutschigen Wegen, wo das Laub drauf gefallen ist kann man leicht stürzen.

Vor allem ist richtige Kleidung wichtig, am besten spezielle Fahrradkleidung, die vor Nässe schützt, also Jacke, Regenhose und Regenschuhe. Am besten ist es, wenn die Kleidung auch in auffälligen Farben ist oder mit Reflektoren versehen. So kann man auch von Autofahrern und in der Dunkelheit gesehen werden.

Um auch in trüben Tagen oder bei Wolken und Regen die Strecke gut im Blick zu haben, muss unbedingt die Lichtanlage gut funktionieren. Also Scheinwerfer, Rücklicht und Reflektoren an den Speichen und den Pedalen.

Wer im Regen fahren muss, sollte bedenken, dass es zu einem verlängerten Bremsweg kommen kann, da trockene Bremsscheiben am besten funktionieren. Die Verkehrsexperten empfehlen ständiges, kurzes Bremsen, so bleiben die Felgen trocken.

Dann war ein guter Tipp für die Verhinderung von Unfällen zu lesen – den Reifendruck um ca. 1 Bar zu verringern. Dann wird die Lauffläche des Reifens vergrößert, und es kommt zu einer besseren Bodenhaftung. Dies ist vor allem in den Kurven wichtig. Außerdem wird empfohlen, große Pfützen, Kanaldeckel, Fahrbahnmarkierungen, Kopfsteinpflaster und Laub möglichst zu umfahren. Hier ist die Rutschgefahr besonders gegeben.

Dann las ich noch einige Hinweise der Experten für Besitzer von E-Bikes und Pedelecs: Wegen der niedrigen Temperaturen lässt die Leistungsfähigkeit des Akkus nach. Dadurch würde die Reichweite verringert, so wird erklärt. Zum Schutz der Akkus vor Kälte und Nässe werden spezielle Neoprenhüllen empfohlen. Man kann auch die Akkus in der Garage lagern, wenn das E-Bike länger nicht gebraucht wird.

Foto: Liebesspieler / pixelio.de

 

Feine Gläser, gut gepflegt…

Für jeden edlen Tropfen gibt es passende Gläser. Es war schon immer eine Freude, einen passenden Bestand anzuschaffen. Ich erinnere mich, dass ich mehrmals neue Gläser gekauft habe. Einige waren im Laufe der Jahre zerbrochen und die Mode im Design hatte sich geändert. Ich habe die Gläser jeweils gesammelt. Zu Anlässen für ein Geschenk habe ich mir die fehlenden jeweils gewünscht. Römer, die wunderbaren grünen Gläser für Wein, habe ich geerbt und halte sie in Ehren.

Für den Schluck Wasser zwischendurch ist die Form des Glases eigentlich egal. Aber edle Tropfen kommen im passenden Gefäß besser zur Geltung. Bei alkoholischen Getränken macht die Glas-Form einen enormen Unterschied. Da gilt, je breiter die Öffnung, desto besser entfaltet sich das Aroma. Etwa bei Rotweinen ist das unerläßlich. Für Hochprozentiges nimmt man kleine Gläser mit schmaler Öffnung, weil die Wirkung hier etwas abgemildert werden sollte. Bei Sekt sollte das Glas schmal und hoch sein, so steigen die Bläschen langsamer auf. Kalte Drinks bleiben kühl, so sagt der Fachmann, wenn das Glas einen langen Stiel hat. Warum? Damit die Hände nicht das Getränk wärmen.

Damit hochwertige Gläser noch lange ein Hingucker bleiben, ist die richtige Pflege wichtig. Maschinen-Pflege, ja, aber vorsichtig! Auf höchstens 55 Grad spülen, damit die Gläser nicht eintrüben. Sie dürfen sich nicht berühren. Weingläser schräg einstellen, damit kein Wasser auf dem Fuß bleibt. Gerade gestern habe ich in einer Quiz-Sendung den Tipp gesehen, zwischen die Gläser die kleinen runden Deckel von Chipstüten oder dergl. stellen. Nach dem Spülgang den Dampf ablassen, sonst wird das empfindliche Glas angegriffen.

Aber da sich auch evtl. Substanzen von Spülmaschinen-Tabs in die feinen Poren setzen können, ist es am besten, von Hand mit lauwarmem Wasser und einem milden Spülmittel zu waschen. Die feinen Poren nehmen mit der Zeit auch Gerüche auf, da sollte man am besten weißen Essig verwenden, mit Spüli aus- und mit Wasser abspülen. Damit keine Wasserflecken zurück bleiben, poliert man die Gläser mit einem Baumwoll- oder Leinentuch. Aber da gibt es etwas zu beachten, wie die Hauswirtschaftsexpertin weiß: Die Geschirrtücher immer ohne Weichspüler waschen, sonst reibt man möglicherweise einen hartnäckigen Fettfilm auf das Glas.

Na denn, Prost!

Foto: Thorsten Jutzie / pixelio.de

 

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