Deutsche Flaggen wehen überall….

SAMSUNG CSCEs ist mal wieder Flaggenzeit, also ist ein großes Fußballevent im Gange. (Die Fußball-EM 2016 in Frankreich) Da sieht man wieder deutlich, wie Fußball-Deutschland mitfiebert. Ob an den Häusern, den Autos oder beim Public Viewing, es leuchtet Schwarz-Rot-Gold allenthalben.

Da taucht die Frage auf, warum diese Farben? Es gab eine interessante Erklärung zu lesen: Manche Historiker meinen, das sei schon im Mittelalter so gewesen. Das Reichswappen zeigte allerdings einen Adler auf goldenem Grund mit rotem Schnabel und Fuessen. Das war bis zu Napoleons Zeiten so.

Da gibt es eine Legende aus der Zeit, Studenten gingen gegen Napoleon an. Um sie zu erkennen, färbten sie sich die Kleidung schwarz, mit rotem Aufschlag und goldfarbigen Knöpfen. Sie schwangen rot-schwarze Fahnen mit goldenen Fransen.

Nach Napoleon wurde das heutige Deutschland neu geordnet. 1832 gab es deswegen eine Veranstaltung auf Schloss Hambach. Die schwarz-rot-goldene Fahne durfte dabei nicht fehlen, als Zeichen des Protestes. 1848 wurden die Farben offiziell als Staatsfarben gewählt.

Diese änderten sich zwar noch, beispielsweise unter Bismarck  waren die Farben Schwarz-Weiß-Rot. Als Hitler 1933 an die Macht kam, wehten die Fahnen schwarz-weiß-rot mit Hakenkreuz. Das war das Zeichen der Nationalsozialisten. Das änderte sich endgültig, als 1949 die Bundesrepublik gegründet wurde. Die Farben Schwarz-Rot-Gold in Querstreifen wurden zur deutschen Nationalflagge erklärt. Das steht sogar im Grundgesetz.

Foto: Peter Freitag / pixelio. de

 

 

Immer und überall erreichbar – muss das sein?

204551_web_R_by_Gabi Schoenemann_pixelio.deStändig hört und liest man in den Medien (und es ist ja auch wirklich so!), dass heutzutage jeder immer erreichbar sein will oder sogar muss. Kinder wurden im TV gezeigt, die ihr Smartphone mit ins Bett nahmen, um nichts zu verpassen. Das ist dann wirklich nicht nötig!

Aber nun waren die Ergebnisse einer Umfrage des Marktforschungsinstitutes GfK zu lesen, dass hierzulande die ständige Erreichbarkeit im internationalen Vergleich nicht so wichtig ist. Nur 16 Prozent der Deutschen sehen es so. Chat-App, SMS, Mail und Telefon: Den Blick und die Ohren ständig auf Empfang gerichtet, halten die meisten Bundesbürger sogar für Stress. Das hört sich sogar erfreulich an!

Es steht auch seit längerem in der Kritik, weil ein Zusammenhang mit Stress und psychischen Erkrankungen vermutet wird. Das wird allerdings bei jüngeren Menschen besonders beobachtet. Da setzen sich viele unter Druck, immer mehr Kontakte zu haben und immer schneller antworten zu müssen.

Im internationalen Vergleich beträgt die Zustimmung zur ständigen Erreichbarkeit dagegen 42 Prozent. In Russland und China stimmten sogar 56 Prozent dafür mit der Aussage, dass es für sie wichtig sei, immer und überall erreichbar zu sein ! Die Türkei folgt mit 53 Prozent und Mexiko mit 50 Prozent.

27.000 Internetnutzer ab 15 Jahren wurden für diese Studie befragt. Die Länder-Unterschiede führen die Fachleute auf die Unterschiede in den Kulturen zurück. Aber auch die Experten raten, mal komplett abzuschalten und Handy und Co. auszumachen.

 

 

Die letzten Cowboys in Spanien!

610203_web_R_B_by_Ulrich Wieber_pixelio.deIn Spanien erstreckt sich der Wildpark Coto de Donana auf 500 Quadratkilometern an der Costa de la Luz. Das sumpfige Küstenland ist seit jeher Heimat der Wildpferde. Hier fühlen sie sich so wohl, dass sie ausreichend Nachkommen zeugen, um die seltene Rasse zu erhalten. Wie zu lesen ist, zahlt die Nationale Vereinigung der Züchter jährlich 125 ooo Euro an den Nationalpark. Dafür kann sie dort 1.200 Pferde halten. Die Wildpferde leben das ganze Jahr über friedlich im Nationalpark. Im Sommer jedoch werden sie eingesammelt, was keine leichte Arbeit ist.

Es gibt es im Coto de Donana 900 Wildstuten, und 300 Fohlen. Jedes Jahr, am 26. Juni, werden sie zusammen getrieben. Der jährliche Auszug der Stuten aus dem Nationalpark ist ein Event für Reiter und Zuschauer mit 500-jähriger Tradition, dem Saca de las Yeguas. Beim Zusammentreiben am Vortag kommt richtig Cowboy-Stimmung auf. Die Männer pfeifen, Staub wirbelt auf – Wildwest-Atmosphäre in Spanien. Viele Hobby-Cowboys sind schon von Kind an dabei. Abends werden die Pferde in einem riesigen Gatter versammelt.

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Hochzeit auf See – mal was Besonderes!

638498_web_R_by_Dieter Schütz_pixelio.deHeiraten auf einem Kreuzfahrtschiff – das hört sich doch besonders romantisch an. Ab und zu wird es auch im Fernsehen zelebriert und jeder bekommt Fernweh nach so einer Hochzeit!

Dabei ist das gar nicht so einfach! Einer, der es wissen muss, also ein Standesbeamter, erklärt, dass es auf die Flagge ankommt, unter der das Schiff fährt. Das muss man erstmal wissen! Malta, die Bermudas und die Bahamas sind die Staaten, die Schiffskapitänen in internationalen Gewässern außerhalb der Zwölf-Meilen-Grenze erlauben, rechtsgültige Trauungen vorzunehmen.

Das maltesische Recht beispielsweise erlaubt es, dass ein Kapitän anstelle eines Standesbeamten eine rechtskräftige Ehe schließt. Die Ehe ist in Deutschland gültig, weil Malta ein EU-Staat ist.

Bei Ehen auf Schiffen unter der Flagge der Bermudas oder Bahamas muss die Ehe dann noch in Deutschland anerkannt werden. Bis die Unterlagen dafür zu Hause ankommen, kann es aber acht Wochen dauern!

Mindestens braucht man einen gültigen Personalausweis oder Reisepass, eine Abstammungsurkunde und ein Ehefähigkeitszeugnis, so erläutert es der Fachmann. Wer bereits verheiratet war oder verwitwet ist, benötigt einen Trauschein vergangener Ehen, ein Scheidungsurteil oder eine Sterbeurkunde – immer beglaubigt.

Das hört sich ziemlich kompliziert an, sehr aufwendig, mehr als im heimischen Deutschland. Da möchte man doch denken, das ist den meisten dann doch zu viel. Wohl aber nicht, denn das „Geschäft“ ist scheinbar begehrt. Denn zahlreiche Reedereien bieten ausdrücklich Hochzeiten auf ihren Schiffen an.

Ist ja doch schön und romantisch, um es noch mal zu sagen!!

Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

 

Flandern – Blumen, Bier und Kunst

703060_web_R_by_Helga Hauke_pixelio.deDas belgische Flandern hat viel zu bieten. Es gibt auch immer große Events an den sowieso sehenswerten Plätzen, Bauwerken und vielem mehr. Drei Städte, viel geliebt, sehr sehenswert, als Reisetipp: Brüssel, Brügge und Antwerpen.

Brüssel – Die belgische Metropole wartet mit einem besonderen Ereignis auf: Der 20. Brüsseler Blumenteppich vom 12. bis 15. August. Dieses Ereignis findet alle zwei Jahre statt. Prächtige Farben kombiniert mit anmutigen Ornamenten; Immer wieder neue Muster – ein Blütentraum auf 1800 qm. Dazu werden 300 Begonien innerhalb weniger Stunden zu einem nach einem bestimmten Plan verteilt. Am besten kann man den Blütenteppich vom Rathausbalkon bewundern, der für Besucher zugänglich ist.

Aber auch die Kunstliebhaber können sich freuen – Vom 18.Mai bis 27. August wird im Museum der Schönen Künste und in weiteren 39 Brüsseler Ausstellungshäusern eine völlig neue Aktion stattfinden: Unter dem Titel #100 masters wird für 100 Tage jeweils ein Meisterwerk medial in den Fokus gerückt. Das kann über Facebook oder Twitter sowie über Straßenposter sein. Die Besucher können an interessanten Führungen, spannenden Vorträgen und vielem mehr teilnehmen.

Ein weiterer Höhepunkt wird das Brüsseler Bierwochenende vom 2. bis 4. September sein. Die besten Biere auf einem der schönsten Plätze des Landes, so macht es der Verband Belgischer Brauer bekannt. Zu den Höhepunkten gehört ein Umzug von historischen Brauereikarren durch die Innenstadt, der am Samstag um 14.30 Uhr auf dem Grote Markt ankommt.

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Juni – Nun blühen die wunderbaren Rosen

Nun geht der Frühling mit seinem besonderen Blütenzauber in den Sommer über. Der Juni wird allgemein als der Monat der Rosen angesehen. Mit  großer Freude bewundert man jetzt die wunderschönen Rosen in den Gärten überall. Auch die Heckenrosen und Kletterrosen sind sehr schön anzusehen. Es ist ja nicht so, dass wir heutzutage das ganze Jahr über Freude an Rosen haben können, sie erreichen uns aus der ganzen Welt, wenn wir Winter haben. Aber es ist nichts gegen die Freude an den Freilandrosen in ihrer großen Vielfalt. Es ist schwer zu sagen, welche man als Lieblingsrose küren sollte, englische, historische, rote, ich tendiere zur Teerose. Und dann der Duft, es ist nichts damit zu vergleichen! Leider haben sie mehr Dornen als die gezüchteten, aber was macht das schon.

Hier ein kurzer Ausschnitt aus der Kulturgeschichte dieser einzigartigen Blume:

Die Rosen (Rosa) gehören zur Familie der Rosengewächse (Rosa ceae). Es gibt 100 bis 250 Arten, und immer kommen noch neue Züchtungen dazu. Es sind sommergrüne Sträucher mit meist auffälligen fünfzähligen Blüten. Der Gärtner unterscheidet zwischen Wildrosen und Kulturrosen.

Rosen spielten schon in der Antike in vielen Kulturen eine große Rolle, ob China, Ägypten oder Griechenland. Sappho war die erste, die die Rose als „Königin der Blumen“ bezeichnete. Das ist sie bis heute geblieben. Die Rosen gelten seit dem Altertum als Symbol der Liebe, das ist in vielen Mythologien nachzulesen. In Namen und Wappen sind sie bekannt, auch in unzähligen Sagen und Legenden. Ganz zu schweigen von der Musik.

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Eine gute Sache: Lebensmittel sinnvoll verwerten!

335143_web_R_K_B_by_RainerSturm_pixelio.deImmer mehr Bestrebungen werden laut, nicht so viel Lebensmittel weg zu werfen. Es sind jährlich Unmengen und damit Unsummen! Auch das Kaufen von immer makelloserem Gemüse und Obst gehört dazu. Da darf keine Kartoffel etwas krumm sein oder Möhren oder vieles andere. Meist gelangt das gar nicht erst in die Läden. Es sind zwar schon einige, die da Vorreiter sind und auch nicht so ganz toll gewachsenes Obst oder Gemüse anbieten.

Da ist wunderbarerweise von Unternehmen zu lesen, die solche Lebensmittel restaurantmäßig verwerten und die schönsten Gerichte daraus anbieten. Beispielsweise in Berlin gibt es ein Projekt, das Freunde ehrenamtlich betreiben. Mit Spontanität und Kreativität kochen sie für Veranstaltungen usw.

Die Idee kam durch ein Restaurant in Kopenhagen, das ausschließlich mit solchen Lebensmitteln arbeitet. In anderen deutschen Großstädten gibt es ähnliche Konzepte. Da werden die Lebensmittel bei Bauern oder Bäckereien abgeholt. Eben Gemüse, das wegen seiner Form nicht loszuwerden ist oder übriggebliebene Brote.

Die Betreiber sagen, dass sie mit ihrem Engagement auch bei vielen Leuten im  Umfeld gut ankommen. Mancher hat sich das zu Herzen genommen, was sie vorleben und wirft kaum noch was weg. Und das Essen aus solchen Produkten genau so viel wert ist als herkömmliches.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

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