Schöne Blumen – aber Vorsicht!!

Es grünt und blüht in Parks und Gärten, sommerliche Pracht überall. Dabei sollte nicht außer acht gelassen werden, dass gerade einige der schönsten Blüten überaus giftig sind. Also ist Vorsicht beim Berühren angesagt!

Hier die wichtigsten, von Botanikern zusammengestellt: Die schönste, aber leider giftige Pflanze ist der Fingerhut. Mit seinen prächtigen Blütenkelch-Türmen ist der Fingerhut der Star im Sommergarten. Aber – er ist äußerst giftig – bereits der Verzehr von zwei Blättern kann tödlich enden. Schwindel und Erbrechen sind die ersten Anzeichen von einer Vergiftung.

Auch wunderschön mit seinen kaiserblauen Blüten ist der Eisenhut, die elegante Schwester des Fingerhuts. Auch hier gilt: Er ist eine der giftigsten Pflanzen, schon der Verzehr von zwei bis drei Blättern sei auch hier tödlich, so der Experte. Die Pflanze zu berühren reicht schon für eine lokale Vergiftung!

Wolfsmilch – es gibt unzählige Arten dieser alten Pflanze. Bei der Warzen-Wolfsmilch kommt es am ehesten zu heftigem Hautausschlag. Wer etwas von dem Saft ins Auge bekommt, sollte direkt zum Arzt gehen.

Riesenbärenklau – wildwachsend und wuchernd an Flüssen und Straßenrändern. Er „brennt“ bei jeglichem Kontakt! Berührt man die Pflanze, zerstört man immer etwas von der Oberfläche und die giftigen Pflanzensäfte kommen auf die Haut. Das kann schlimme Folgen haben. Daher ist die Entfernung ein Profi-Job mit Schutzanzügen, Atemschutz und Handschuhen.

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Nah an der Erdgeschichte..

Wer wie die Autorin ein totaler Schottlandfan ist, ist hier richtig. Aber es ist schon sehr speziell und täglich muss man sich allen Gewalten zum Trotz erhalten. Die Rede ist von den äußeren Hebriden, jenen Inseln die Schottland vorgelagert sind. Die äußeren Hebriden und ihre unbeugsame Natur machen Erdgeschichte wahr.

Erst muss man sich mal daran gewöhnen, dass alles grau in grau ist, denn die Hebriden sind die Überreste eines alten Vulkanringes.  Hier kann man auch viele verschieden alte Gesteinsschichten, noch älter als der Vulkanring. Es gibt natürlich auch bunt gestrichene Häuser und der leuchtend gelbe Ginster am Straßenrand.

So sieht man auf Lewis dutzende herrliche Sandstrände. Im Sommer sind es stolze 17 Grad, manchmal sogar 20 Grad.

Am Leuchtturm vom Butt of Lewis blickt man wirklich auf ein Stück Erdgeschichte, Der einem ewig vorkommende Krieg zwischen Wasser und Gestein fasziniert trotz des anbrandenden Windes.

Berühmter sind auch hier die Steinkreise von Callanish. Einer ist wohl 5000 Jahre alt und damit älter als Stonehenge. Der Kultort besteht aus 13 Steinen, die in einem abgeflachten Kreis um einen größeren Monolithen angeordnet sind. (Da lachen allen Highlander-Geschichten-Fans doch das Herz!)  Ursprünglich soll die Anlage dem Mondkult gedient haben, Wikipedia schreibt darüber sehr interessant, einfach mal googeln. Interessant ist, dass es Hunderte dieser Steinkreise in Großbritannien gibt, alle an besonderen Stellen in der Landschaft.

Die Hebriden sind nichts für Sonnenhungrige und Warmwasserliebende. Aber beispielweise auf www.visitscotland.de kann man alles erfahren über Camping wie über Fünf-Sterne-Hotels, über Wanderwege, Führungen und Festivals.

Wer Interesse hat, er wird es nicht bereuen: Die britische Fluggesellschaft Flybe liegt die Äußeren Hebriden an, der Hauptort ist Stornoway. DieInseln sind zweigeteilt, der nördliche Teil ist Lewis, der südwestliche Harris.

Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

 

 

 

Und Katzen mögen ihren Menschen doch!

Sie kommen, spielen und schmusen. Aber nur, wenn sie wollen – und nicht, wenn ihr Halter will. Katzen gelten als unabhängige Einzelgänger, die im Gegensatz zum Hund kein besonders inniges Verhältnis zu ihrem Menschen aufbauen.

Aber ein US-Studie zeigt, sie mögen uns doch! Manchmal sogar mehr als ihr Lieblingsfutter. Ein Forscherteam von der Oregon State University hat in etlichen Experimenten die Vorlieben von 50 Katzen getestet. Eine Hälfte lebte in einem Haushalt mit ihren Besitzern, die andere im Tierheim. Man konfrontierte die Stubentiger mit Reizen aus vier verschiedenen Kategorien: Futter, Gerüche, Spielzeug, Mensch. Die Forscher hielten jeweils fest, welcher der Reize bei der Katze am besten ankam.

Elf Testtiere zeigten keinerlei Interesse an den ihren dargebotenen Reizen. Also diese waren wirklich Einzelgänger.  Doch die anderen 39 waren eine Labsal für Katzenfreunde. 19 Katzen bevorzugten die Interaktion mit den Menschen. 14 beschäftigten sich lieber mit dem Futter. Weit abgeschlagen rangierten Gerüche und Spielzeug.

Aber laut Verhaltensforschern ist es durchaus möglich, wenn der Stubentiger satt ist, dass er uns dann seine Aufmerksamkeit schenkt. Aber Lust auf Schmusen hatten nur wenige. Fazit: Wenn die Katze sich dem Menschen zuwendet, heißt das noch lange nicht, dass um seiner selbst tut.

Foto: by-sassi /pixelio.de

 

Zauberhafte Amalfitana – einer der schönsten Küstenstraßen

Jeder, der schon auf der Amalfitana unterwegs war, wird mir zustimmen, dass es eine der schönsten und aufregendsten Küstenstraßen der Welt ist. Auch wenn es manchmal ein schmaler Weg ist und jede Kurve eine Warnung. Aber auch das Versprechen, es wird noch schöner! Das Meer noch blauer wie der Himmel noch höher.

Es gibt so viele Gründe, um an die Küste von Amalfi zu reisen: die unvergleichliche italienische Meeresküche der Region Kampanien, die romantischen Sonnenuntergänge, die wunderbaren Orte. Hier, 70 km südlich von Neapel, wirkt alles so bella, wie es in Italien einmal war.

Der nüchterne Name der rund 50 km langen Amalfitana ist Strada Statale 163. Sie verbindet Vietri Sul Mare bei Salerno mit Positano und führt weiter nach Sorrent. Der Bau der Strße wurde erst 1832 begonnen und 1850 vollendet. Bis dahin waren die Dörfer und Städtchen Amalfi, Atrani, Positano und Ravello nur über Bergpfade zu Fuß oder mit Muli erreichbar, und natürlich übers Meer. Die SS 163 wurde in Felsen gesprengt, führt auf Viadukten über Dörfer hinweg und versteckt sich gern in kleinen Tunneln. Und das oft 100 m über dem Meer mit steil abfallender Küste – und oft nur fünf Meter Breite.

Und trotzdem  oder gerade deswegen, wer einmal dort war, träumt davon (wie die Autorin!). Wer möchte: Anreise: Von Köln/Bonn nach Neapel. Dann weiter nach Sorrent. Reisezeit ist Mai bis September. Im Winterhalbjahr sind viele Hotels und Restaurants geschlossen.

Foto: Paul-Georg Meister / pixelio.de

Kühlen Kopf behalten in der Sommerhitze…

Nun haben wir den ersehnten heißen Sommer. Da heisst es aber auch, gesund damit umzugehen. In südlichen Ländern wird tradtionell Siesta über die heiße Mittagszeit gehalten. Das Leben spielt sich dann bis in die Nacht hinein ab. Hierzulande geht das gewohnte Leben weiter, da ist man oft nicht so gut eingestellt auf hohe Temperaturen.

Gesunde stecken das weg, doch alle vertragen die Hitze nicht. Insbesondere, so warnt eine Meteorologin vom Deutschen Wetterdienst, besondere Vorsicht gilt vor Überhitzung. Dazu muss man wissen, dass der menschliche Körper mit Schweißdrüsen übersät ist. Diese funktionieren bei Kindern bis zu zweieinhalb Jahren noch nicht verlässlich. Und bei alten Menschen nimmt die Aktivität der Schweißdrüsen ab.

Ähnlich wie mit dem Schwitzen ist es mit dem Durstgefühl, auf dass sich Kinder und Senioren häufig nicht verlassen können. Dabei ist das höchste Gebot jetzt, regelmäßig trinken! Kinder vergessen es beim Spielen, wenn sie nicht darauf hingewiesen werden. Senioren sollten sich an heißen Tagen vornehmen, etwa zwei Liter am Tag zu trinken. Dabei ist besonders wichtig, regelmäßig zu trinken. Also nicht eine Flasche auf einmal, damit führt man dem Körper mehr Flüssigkeit zu, als dieser verwerten kann. Dann kann sein, dass wichtige Mineralien ausgespült werden und die Salzkonzentration im Körper stark abfällt. Das kann zu Schwindel und bei alten Menschen zu Desorientierung führen. weiter lesen »

Eis – Labsal an heißen Tagen…

Ein kühles Eis an heißen Tagen ist nicht nur erfrischend  und lecker, es macht einen auch direkt glücklich! Leider hat es viele Kalorien: In zwei Kugeln Schokoladeneis stecken 240 Kalorien, die durch den hohen Anteil an Zucker und Fett zustande kommen.

Aber warum auf die kalten Leckereien verzichten, es gibt Ideen genug zum Selbermachen (mit weniger Kalorien!). Wie wär`s mit Frozen Joghurt? Einfach einen fettarmen Joghurt mit frisch pürierten Früchten mischen. Bei Bedarf etwas süßen und in einer Schüssel ins Gefrierfach stellen. Damit das Ganze auch wirklich cremig wird, alle zwei Stunden umrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Besonders leicht kann man auch Fruchtsaft am Stiel, Plastikeisformen mit Stiel herstellen. Man braucht nur  einen beliebigen Saft oder ein Smoothie (möglichst mit wenig Zucker). Diesen in kleine Plastikeisformen mit Stiel füllen (die gibt es überall zu kaufen). Oder man nimmt kleine Joghurtbecher mit Plastiklöffeln. Nach mindestens vier Stunden im Gefrierfach ist das Eis fertig. Lässt es sich nicht aus dem Behälter lösen, einfach kurz unter warmes Wasser halten.

Eine ebenfalls leckere Erfrischung ist es, wenn man Weintrauben für mindestens drei Stunden ins Gefrierfach legt. So hat man perfekte Eisbonbons oder kühlende Snacks. Oder auch Wassermelonen in Stücke schneiden und für zwei Stunden ins Eisfach legen. Auch herrlich erfrischend!

Foto: gänseblümchen / pixelio.de

Kurkuma – sonnengelbes Würzwunder

Kurkuma wird immer beliebter – nicht allein im traditionellen Curry, es geht bis zum Trendgetränk Kurkuma Latte. Kein Wunder, denn neben seinem orientalischen Aroma besitzt das Ingwergewächs gesundheitsfördernde Eigenschaften.

Kurkuma – auch Gelbwurz stammt ursprünglich aus dem asiatischen Raum. Verwendet wird die frische Knolle oder das aus ihr gewonnene Pulver. Die kräftige ockergelbe Farbe leuchtet nicht nur in Curry-Gewürzmischungen, Kurkuma wird in Asien auch zum Färben von Stoffen gebraucht.

In der ayurvedischen Lehre gilt Kurkuma seit Jahrhunderten als Heilmittel. Es wirkt blutreinigend und soll Leber- und Gallenprobleme lindern. Auch die traditionelle chinesische Medizin nutzt Kurkuma als Heilmittel zur Stärkung der Lebensenergie, bei Darmproblemen und bei Depressionen.

Auch in Europa untersucht man seit längerem die heilende Wirkung dieser Wurzel. Die Inhaltsstoffe sollen entzündungshemmend wirken, die ätherischen Öle regen die Verdauung an.

Ein Rezept: Rote Linsen mit Kurkuma – schmeckt heiss und kalt.

Zutaten für zwei Personen: 300 g rote Linsen, 100 g Räuchertofu, 1-2 EL Kokosöl, 1 Schalotte, 1 kleine grüne Peperonischote, 2 Knoblauchzehen, 1 TL Kreuzkümmel, 1 TL Koriandersamen, 1 EL Kurkumapulver, ca. 10 g Ingwer.

Die Linsen gut waschen und abtropfen lassen. Den Räuchertofu in kleine Würfel schneiden, Schalotte schälen und schneiden. Peperoni waschen, etwa ein Fünftel bis ein Viertel in dünne Ringe schneiden, je nach Schärfegrad. Ingwer und Knoblauchzehen schälen und klein schneiden. Im erhitzten Topf Kreuzkümmel und Koriandersamen ohne Fett kurz anrösten. Das Kokosöl zugeben, den Räuchertofu leicht anbraten, dann Schalotte, Peperoni, Knoblauch und das Kurkumapulver dazugeben und dünsten. Mit zwei Tassen Wasser auffüllen, kurz aufkochen, rote Linsen und Ingwer zufügen  und weitere ein bis zwei Tassen Wasser dazu gießen. Alles köcheln lassen, bis die Linsen gar sind, 10-15 Minuten. Beim Kochen, wenn nötig, noch etwas Wasser zugießen und mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und etwas Zitronensaft abschmecken.

Foto: Irene Ilten / pixelio.de

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