Was ganz Besonderes – Rohrzucker

Rohrzucker-150x112 in Was ganz Besonderes - RohrzuckerBei einer guten Freundin habe ich festgestellt, dass sie fast nur noch Rohrzucker verwendet. Sie und ihre Familie essen ihn viel lieber als den herkömmlichen. Er wird zu allem, was gesüsst werden muss, verwandt. Erst musste ich mich daran gewöhnen, allein die braune Farbe ist nicht so alltäglich.

Aber bei näherer Betrachtung und natürlich, wenn man sich mal damit befasst, was ich nun getan habe, stellt man fest, wie wunderbar und vielseitig der Rohrzucker ist.

Erst mal, wie immer, etwas zur Geschichte des Rohrzuckers und natürlich des Zuckerrohrs, denn der Rohrzucker wird ja aus dem Saft des Zuckerrohrs gewonnen. Zuckerrohr ist ein Gras mit vier bis sechs cm dicken Stängeln aus der Familie der Poaceae und wird vor allem in Brasilien, Kuba, den USA und Südafrika angebaut. Ursprünglich kommt er aus Polynesien, seit dem 5.Jahrhundert wird er in Indien angebaut. Ich habe auch in Australien im Norden von Queensland Zuckerrohrfelder gesehen. (Unvergesslich wird den Älteren unter uns die wunderbare Saga “Dornenvögel” sein, die dort spielt! Was haben wir alle Tränen vergossen!).

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Die Liebe ist eine Himmelsmacht……

581973 Web R K By Luise Pixelio De Jpgliebe-150x90 in Die Liebe ist eine Himmelsmacht......Passend zum Wonnemonat Mai gab es eine Umfrage, wie das so ist mit der Liebe. Vor allem mit der Liebe auf den ersten Blick. Dafür wurden vom Allensbach-Institut 1.600 Männer und Frauen über 16 Jahren in Deutschland befragt.

Und siehe da, es ist erfreulich festzustellen, dass rund die Hälfte aller Deutschen sehr wohl an die Liebe auf den ersten Blick glauben! Ist das nicht wunderbar! 41 Prozent gaben an, das auch schon erlebt zu haben. Die Männer fühlen sich dann besonders stark und die Frauen besonders schön. So stand zu lesen, ist aber auch wirklich so! Oder nicht?

Aber auch mit der rosaroten Brille der frischen Verliebtheit bleiben die Deutschen kritisch!! Jeder Dritte wurde von der Sorge geplagt, ob es der neuen Eroberung auch wirklich ernst ist mit der Liebe! Ja, so ist das eben, da kann man nur hoffen, dass es gut geht!

Ein Drittel der Befragten meinten dazu, dass es solche Gefühle nur in Hollywood-Filmen gäbe. Also nichts mit dem ersten Blick in Wirklichkeit? 12 Prozent waren in dieser Frage überhaupt unentschieden.

Was aber sehr interessant ist zu lesen, es ist gar nicht so toll mit dem Wonnemonat Mai! Der wird der Umfrage nach total überschätzt als Liebesmonat! Die meisten lernten sich im August kennen, der Monat Mai kam nur auf Platz zwei. (Ob da die vieldiskutierten Urlaubsflirts eine Rolle spielen?). Am schlechtesten weg kamen die Monate Dezember und Januar. Da wären wenig Chancen für die Liebe. (Also nichts mit Liebe unter dem Mistelzweig oder um Weihnachten?)

Egal wie, ein Hoch auf dieLiebe allemal, ob auf den ersten oder dritten Blick, ob im Mai oder ein anderes mal!

Foto: Luise / pixelio.de

Ein treuer Freund – der Hund

582136 Web R K By Sylvia-Voigt Pixelio De Jpghund-150x154 in Ein treuer Freund - der HundHunde haben mich das ganzeLeben begleitet. An die Hunde meiner frühen Kindheit kann ich mich mit Namen nicht mehr erinnern. Aber sie waren treu für mich da. Dann kam 12 Jahre Susi, wie auf dem wunderschönen Foto, heißgeliebt. Leider wurde sie vor meiner Haustür überfahren. Dann kam Linus, ein Riesenschnauermix, auch 12 Jahre war er ein überaus treuer Hausgenosse. Die Enkel konnten zu ihm in den Korb, auf ihm reiten. Wir haben alle geweint, als er eingeschläfert werden musste. Nun ist es seit 8 Jahren Jack, ein Labradormix, wild, aber auch sehr lieb.

Auch Katzen waren immer da, obwohl damals Susi diese vergrault hatte. Aber seit Linus leben Mautzi, Emma, Spotti, Cookie, Special mehr oder weniger einträchtig zusammen. Dazu kommen das Meerschweinchen Speedy, das immer flötet, wenn es meine Stimme hört, und der Hase Plüschi.

Da kam  mir eine Umfrage, die es auch hierzu von der “Apotheken-Rundschau” gab, gerade recht. Es wurden, wie ich las, 2104 Personen in Deutschland befragt, ob sie Haustiere haben und welche. Dabei kam heraus, dass 30,4 Prozent der Befragten ein Haustier haben. 9,9 Prozent haben sogar mehrere. Bei den jüngeren Befragten zwischen 14 und 19 Jahren leben sogar 44,6 Prozent mit Haustieren zusammen.

Mit 15,1 Prozent sind natürlich die Hunde an der Spitze der beliebtesten Haustiere. Dann kommen die Katzen mit 14,2 Prozent. Nicht so häufig vertreten sind die Nagetiere mit 3,4 Prozent. Dann kommen noch die Vögel und Fische mit jeweils 2,2 Prozent.

Von exotischen Haustieren wie Schlangen, Echsen und Spinnen war nicht die Rede. Die sind wohl schon sehr speziell vertreten. Aber alles in allem hat es mich sehr gefreut, zu hören, wie tierlieb wir sind.

Foto: Sylvia Voigt / pixelio.de

Starke Stange – Frühlingsgemüse Rhabarber

515486 Web R K By Moni-Sertel Pixelio De Jpgrhabarber-150x200 in Starke Stange - Frühlingsgemüse RhabarberNun gibt es wieder das schmackhafte, kalorienarme, aber nährreiche und unwahrscheinlich vielseitige Frühlingsgemüse – den Rhabarber. Wer ihn nicht im Garten hat, kann ihn jetzt überall aus heimischem Anbau bekommen. Von Mitte April bis Ende Juni ist die Saison.

Der Rhabarber kommt ursprünglich aus der Himalaja-Region. Schon vor 3000 Jahren wurde er in China als Heilpflanze benutzt. Aus den Wurzeln wurden verdauungsfördernde Arzneien hergestgellt. Die Stängel warf man weg. Dass nur die Wurzel Bedeutung hatte, zeigt uns der lateinische Name “Rheum rhabarbarum”, auf Deutsch “die Wurzel der Barbaren”. Weiterhin bezieht sich der Name auf den Fluss Rha, die heutige Wolga. Im 16. Jahrhundert kam der Rhabarber nämlich nach Russland. An den Ufern der Wolga bauten die Tataren das Gewächs an. Sie galten ja bei den Römern als Barbaren. Im 18. Jahrhundert kam er dann in andere Teile Europas. Heute interessieren uns natürlich nur noch die Stängel. Kurioserweise gilt der Rhabarber eigentlich als Gemüse, aber seit 1947 wird er in USA gesetzlich als Obst bezeichnet.

Der Rhabarber ist mit 13 kcal/100 g sehr kalorienarm, hat viele gesunde Inhaltsstoffe und Ballaststoffe. Er enthält Oxalsäure, die den Rhabarber etwas sauer macht, aber auch zusammen mit einem hohen Kaliumgehalt zum perfekten Entschlackungsmittel. Also richtig zum Frühling! Die Oxalsäure ist wie beim Sauerampfer in normalen Mengen unbedenklich, nur wer unter Gicht oder Nierenerkrankungen leidet, muss etwas vorsichtig sein.

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Zeit für eine köstliche Maibowle!

25409 Web R By Pixeltante Pixelio De Jpgmaibowle-150x112 in Zeit für eine köstliche Maibowle!Nun sind mit dem Frühling die warmen Temperaturen gekommen. Und schon sehen wir dem Wonnemonat Mai entgegen. Alles blüht und vor allem die Birken erfreuen uns mit dem jungen Grün. Gerade passend, um dem Mai zu huldigen. Über die Maibräuche, die ich vor allem aus dem Rheinland kenne, habe ich ja voriges Jahr schon geschrieben. Wer Lust hat, nachzulesen: Der Mai, der Mai…., einfach oben rechts auf der website eingeben.

Aber was jetzt nicht fehlen darf, ist eine Waldmeister-Bowle! Traditionell wird damit der Mai begrüßt, vor allem ist es zünftig, wenn man den Waldmeister selbst sammelt. Er wird ja auch Maikraut genannt, da er von Mitte April bis Anfang Mai mit seinen kleinen, weißen Blüten uns erfreut. Waldmeister wächst an Waldrändern, am meisten liebt er schattige Rotbuchenwälder. Aber auch in Eichennähe findet man ihn. Die Pflanze kann bis 30 cm hoch werden.

Er wird aber auch in Gärten gezogen, meine Freundin Helene gab mir vor einigen Jahren einen ganzen Bund, sie hatte eine große Fläche davon. Natürlich kann man ihn auch jetzt in Gemüsegeschäften oder auf dem Markt in Sträußchen kaufen.

In frischem Zustand duftet der Waldmeister kaum, man muss ihn, wenn er gepflückt ist, erst etwas anwelken lassen, dann entfaltet sich der typische würzige Duft. Für die Bowle nimmt man am besten nicht blühende Pflanzen deswegen.

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Viel Lärm um nichts?

498726 Web R By Wrw Pixelio De Jpgl Rm-150x99 in Viel Lärm um nichts?Was habe ich denn eben im Fernsehen gesehen, (25.04.), bei den News? Plötzlich wurde ich aufmerksam, da ging es um einen Tag gegen Lärm! Hatte ich auch noch nicht gehört. Aber ich fand das Thema so wichtig, dass ich der Sache nachgegangen bin. Es ist ja nichts Neues, dass der Lärm und Krach, dem wir täglich ausgesetzt sind, immer mehr wird.

Kein Wunder, das Wort Lärm kommt vom italienischen “All`Arme, zu den Waffen”, einem Schlachtruf. Die Weltgesundheitsorganisation hat auch hierzu eine Studie erstellt. Sie betrachtet, so wurde berichtet, Lärm als zweitgrößtes Gesundheitsrisiko nach der Luftverschmutzung. Es ist kaum zu glauben, aber in einer Untersuchung für 2011 schätzt die WHO, den den Menschen in Europa mindestens eine Million! an gesunden Lebensjahren durch den Lärm genommen werden.

Durch Lärm  würden Signale ausgelöst, die unseren Körper in Aufruhr bringen, so definieren die Fachleute das Problem. Lärm bedeutet Stress, kostet Lebensqualität und oft eben auch die Gesundheit. Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfälle, auch Tinnitus und, was auch schon lange immer bekannt gemacht wurde, die Leistungsfähigkeit besonders der Kinder sind die Resultate.

Laut WHO fühlt sich jeder dritte Europäer durch Lärm gestört, jeder Fünfte klagt besonders über nächtlichen Krach. Das kann von Autos, Zügen und Flugzeugen kommen. Man denke nur an die Proteste von Anwohnern in Flughafennähe, die sehr besonders unter nächtlichem Fluglärm leiden! Weiter sind große Krachverursacher Baustellen, der Straßenverkehr an sich und, was man immer wieder hört, Lärm von Nachbarn.

Da   gibt es auch eine Untersuchung vom Umweltbundesamt, die besagt, dass schon eine Dauerlärmquelle von 40 Dezibel genugt, um der Gesundheit zuzusetzen. Es gibt sogar ein sog. “Lärmranking”, wie ich gelesen habe. Da sind die lautesten deutschen Städte Hannover, Frankfurt am Main und Nürnberg. (Nürnberg hätte ich nicht für laut gehalten!). Allerdings seien diese Angaben in der Fachwelt umstritten, da spielten viele Komponenten mit, so die Experten.

Ein Zitat von Kurt Tucholsky sah ich in diesem Zusammenhang, das ich sehr nett fand: “Lärm ist das Geräusch der anderen.” Ja, außerdem kommt es oft auf die Wahrnehmung an.

Foto: WTW / pixelio.de

Bücher immer noch am beliebtesten – Welttag des Buches

567473 Web R B By Wandersmann Pixelio De Jpg-buch-150x99 in Bücher immer noch am beliebtesten - Welttag des BuchesWas las ich denn heute zufällig: Es ist der Welttag des Buches (23.04.)! Leider habe ich das nicht gewusst, sonst hätte ich doch früher meine Gedanken eingebracht. Überhaupt, ich muss mir mal unbedingt ein Verzeichnis besorgen, dauernd hört oder liest man, heute ist der Tag……, des Bieres, usw., usw. Meist bekomme ich es erst abends mit, wenn es im Fernsehen erwähnt wird.

Aber für mich als leidenschaftliche Bücherleserin war das eine besondere Freude, dass es auch einen Welttag des Buches gibt! Es ist vielleicht Geschmackssache, aber für mich gibt es nichts Schöneres, als zu schmökern, vielleicht so, wie auf dem wunderschönen Foto, mit Wein, aber leider habe ich keinen Kamin. Stelle ich mir aber besonders gemütlich vor!

Bücher sind für mich mit Leben erfüllt, man hat was in der Hand, vom Lesen müssen Spuren zurückbleiben, geknickte Seiten, Randnotizen. Wenn die Schätze in die Jahre kommen, sieht man ihnen das auch meist an. Lesen abends im Bett, oder früher mit der Taschenlampe, wenn man eigentlich schon schlafen sollte!

Es gab natürlich auch hierzu eine Umfrage von GfK, der Gesellschaft für Konsumforschung. Die fand heraus, dass der Zuwachs der E-Books oder das neueste: Kindle-Touch, zwar wächst, aber nur langsam. Der Marktanteil lag gerademal bei 1,2 Prozent. Wenn ich in die Stadtbücherei komme, sehe ich immer noch viele Menschen schmökern oder eifrig Bücher ausleihen und zurückbringen. Auch erfreulich viele Kinder, meist mit Müttern, sind dabei.

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