Wunderbarer Frühling – mit Rhododendronblüten

Lieben Sie auch die wunderbare Blütezeit der Rhododendren (Plural von Rhododendron- habe ich nachgelesen!) so sehr? Ich warte schon immer im Frühling, bis es endlich soweit ist. Es ist jedesmal eine wunderbare Zeit. Für mich fast so wie die Sommer-Rosenzeit. Ich fahre und gehe täglich zur Zeit an einer großen Zahl von blühenden Sträuchern vorbei, das zeugt von der Beliebtheit dieser herrlichen Staude. Es geht also auch vielen anderen so! Da hatte ich große Lust, darüber meine Gedanken nieder zu schreiben. Es ist auch höchste Zeit, die ersten Sorten sind schon am Verblühen, aber bei meinem Nachbarn, täglich beobachtet, fängt ein riesiges Strauchgebilde von spät blühenden Rhododendren gerade an, in herrlichen lila, orange und pink Farben zu erstrahlen. Besonders schön sind die purpur und weiß geflammten Sorten. Ich schaue von meinem Balkon in den herrlichen parkähnlichen Garten des besagten Nachbarn, wo zur Zeit von Azaleen bis Rhododendren ein wahres Blütenmeer zu sehen ist.

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Frühlingsgemüse-gesund und lecker….

schnittlauchNun gibt es die leckeren Frühlingsgemüse, die so richtig geeignet sind, gesunde Vitamine und Mineralstoffe aufzunehmen. So kann man voller Tatendrang die schöne Frühlingszeit genießen. Die Auswahl ist groß: grüner Spargel, Zuckerschoten, Babyspinat, Schnittlauch und all die guten Kräuter.

Damit die wertvollen Inhaltsstoffe auch erhalten bleiben, empfiehlt es sich, alles frisch einzukaufen und bald zu verarbeiten. Und daran denken: Gemüse hält sich in den unteren Fächern des Kühlschranks am besten. Falls was in Plastik verpackt ist, bitte vorher rausnehmen, sonst verlieren die guten Einkäufe schnell ihre knackige Frische.

Hier einige Rezepte, die ich fand und gerne weitergebe. Vor allem, da ich schon darauf hingewiesen worden bin, dass ich lange keine mehr veröffentlicht habe. Das hat mich sehr gefreut, und so will ich das doch nachholen, vor allem für eine liebe Freundin:

Zucchini-Lasagne mit Schnittlauch-Creme:

Zutaten für vier Personen: 500 g festkochende Kartoffeln, Salz, 4 Karotten, 2 Bund Frühlingszwiebeln, 1 EL Olivenöl, 2 kleine Zucchini, 4 Tomaten, 4 Eier, 300 ml fettarme Milch, 500 g Magerquark, 1 TL Oregano, gerebelt, Pfeffer aus der Mühle, 100 g Bergkäse, 1 Bund Schnittlauch, 1 Knoblauchzehe, 1 TL Zitronensaft.

Kartoffeln schälen, ca. 25 Minuten in Salzwasser kochen. Karotten und Frühlingszwiebeln dünn schneiden. Tomaten in Scheiben schneiden. Eier mit 100 ml Milch und 100 g Quark mischen, kräftig würzen, Käse reiben. Backofen vorheizen, 180 Grad. Kartoffeln in Scheiben schneiden, in eine Auflaufform schichten. Die Hälfte der Zucchini darauf verteilen, mit Karotten und Zwiebeln abdecken. Die Hälfte der Eiersoße darüber gießen, mit Tomaten belegen, würzen, mit einer weiteren Schicht Zucchini und restlicher Eiersoße bedecken. Käse darauf geben. 40 Minuten garen. Schnittlauch hacken, Knoblauch pressen. Restlichen Quark mit Milch, Knoblauch, Schnittlauch und Zitronensaft cremig rühren. Würzen und kalt zur Lasagne servieren. – Im Gemüse stecken gesunde Farbstoffe, in Käse und Quark wichtiges Kalzium. weiter lesen »

Mai – der Wonnemonat der Liebe – ist da…

Nun ist er endlich da, der Wonnemonat Mai. Frühling lässt sein blaues Band mit Blütenzauber und neuem Grün wehen. Alle sind gut gelaunt, vor allem für die Liebespaare ist eine schöne Zeit.

Der Mai wird nämlich seit altersher der Monat der Liebe genannt. Aber zu jeder Zeit kann man diesem schönen Gefühl der Welt huldigen. Es hält Körper und Seele gesund. Wir können Liebe nicht erzwingen, wir können sie nicht kaufen, und doch ist sie das Kostbarste, das es gibt!

Viele Dichter haben sie gepriesen zu allen Zeiten. Gerade lese ich einen Ausspruch von Hermann Hesse:“ Glück ist Liebe. Wer lieben kann, ist glücklich.“ Es ist schon etwas Magisches mit der Liebe, sie lässt unsere Augen strahlen und macht uns mutig. Menschen in glücklichen Beziehungen legen sogar länger, das ist erwiesen. Darum sollte man die Liebe feiern, und zwar nicht nur, vor allem aber, im Mai, sondern jeden Tag- wann immer sie uns begegnet.

Liebe hat viele Gesichter, so hat ein schlauer Autor herausgefunden: Sie steht für Geborgenheit, Zärtlichkeit, Dankbarkeit, Verbundenheit, Leidenschaft, Sehnsucht und Treue.

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Heute ist Walpurgisnacht….

Nun kommt der Mai mit seinen vielfältigen alten Bräuchen. Da werden, besonders in Bayern, hohe geschmückte Maibäume in der Dorfmitte aufgestellt. Und ein alter Brauch, der immer noch weit verbreitet ist, besagt, dass man seiner Liebsten einen Maibaum am Haus aufstellt. In vielen Orten im Rheinland ist ein Brauch wieder aufgelebt, dass ein Maikönigspaar gewählt wird und am 1. Mai gekrönt und mit einem Fest geehrt wird.

Aber erst ist am 30.4. Walpurgisnacht. Glaubt man den alten Geschichten, dann treffen sich Hexen in der Walpurgisnacht vom 30. April auf den 1. Mai. In dieser Nacht sollen sie sich auf dem Blocksberg im Harz versammeln und ein wildes Fest feiern.

Erstmal – wie kam es zu dem Namen? Da stand zu lesen, dass der Name auf eine Nonne mit diesem Namen zurückgeht, die vor 1000 Jahren in einem englischen Kloster lebte. Ihr zu Ehren heißt auch die Nacht auf den 1. Mai Walpurgisnacht. Vor allem in England wird der Heiligen gedacht, denn an diesem Tag wurde sie, etwa 870, heiliggesprochen. Walpurga ist die Schutzpatronin der Bergleute.

Heute glaubt natürlich keiner mehr an Hexen. Im Harz wird mit verkleideten Hexen ein fröhliches Fest gefeiert, dass viele Besucher anzieht. Aber vor mehreren Hundert Jahren war der Hexenglauben allgegenwärtig. Viele Menschen, meist Frauen, wurden verfolgt und der Hexerei angeklagt. Viele Tausende starben auf den Scheiterhaufen.

Warum das so war, darüber rätseln heute die Forscher. Besonders schlimm war es, wie die Historiker berichten, im Jahre 1628. Damals gab es einen schlechten Sommer, es gab Überschwemmungen und Hungersnöte. Man brauchte wohl einen Sündenbock und verfolgte besonders viele Menschen als Hexen.

Häufig wurden Leute als Hexen bezeichnet und verfolgt, wenn jemand ihnen was Schlechtes wollte, etwa aus Neid. Oft waren die Frauen in der Heilkunde, auch mit Kräutern, bewandert, dass war vielen nicht geheuer. Gut, dass das vorbei und lange her ist!

Foto: Jörn / pixelio.de

 

Was übers Aprilwetter!

Der April macht, was er will. Das ist altbekannt – Erst scheint die Sonne, dann regnet es plötzlich. Es kühlt sich innerhalb von Minuten ab. Schuld daran ist die kalte, feuchte Polarluft, die jetzt über Mitteleuropa zieht. Die Erde ist jetzt schon warm, weil die Sonne in den letzten Wochen viel geschienen hat. Also ist die Luft unten wärmer als oben. Wenn die warme Luft aufsteigt, trifft sie oben auf die kalte. Der Wasserdampf verdunstet und kommt als Schauer, Hagel, Regen oder gar noch mal als Schnee herunter. Wo einfach erklären es die Wetterexperten.

Aber trotzdem nervt das Aprilwetter, für die Bauern kann es sogar wirtschaftlichen Schaden anrichten. Darum wird schon immer das Wetter beobachtet. Obwohl die Menschen früher keine modernen Messinstrumente hatten, konnten sie aus ihren Beobachtungen das Wetter voraussagen. Daher gibt es auch heute noch viele Bauernregeln zur Wetterlage im April: „Abendrot – Gutwetterbot, Morgenrot – Schlechtwetter droht“.  „Aprilflöckchen bringen Maiglöckchen'“, „Ist der April zu schön, kann im Mai der Schnee noch wehen“, „Hat der April mehr Regen als Sonnenschein, so wird´s im Juni trocken sein“.  Danach haben die Bauern sogar ihre Feldarbeit organisiert.

Heute nutzen die Meteorologen moderne Programme und Wettermessgeräte, um das Wetter zu bestimmen und vorauszusagen. Es gibt Wetterstationen und sogar Wettersatelliten. Das ist schon ein wichtiger Fortschritt: Vor Jahrhunderten konnten die Bauern das Wetter nur kurzfristig bestimmen, heute ist man in der Lage, Wetteränderungen Wochen vorauszusagen.

 

 

Was übers Küssen!

Menschen sind Weltmeister im Küssen, so las ich kürzlich! Außerdem ist Küssen nicht nur die emotionalste Berührungsform, sondern, man stelle sich vor, auch noch gut für die Gesundheit. Also, auf zum Küssen!

Warum  küssen wir uns eigentlich? Woher kommt es? Forscher rätseln noch – Kommt es vom „Sich-
Beschnüffeln“ der Tiere, oder basiert es auf einem Fütterungsritual aus grauer Vorzeit. Da haben die Weibchen die vorgekaute Nahrung aus ihrem Mund an die Babys weitergegeben. Was auch immer, Wissenschaftler bestätigen jedenfalls, dass Küssen Spaß macht und gesund ist!

„Küssen kann man nicht alleine“ so stellte Max Raabe in einem seiner Songs fest. Damit hat er bereits das Grundlegende dieser zärtlichen Geste erfasst! Es gehören immer zwei dazu – Eltern küssen ihre Kinder, Männer küssen ihre Frau, Fußballer küssen ihre Mitspieler. Wir alle bussen aus Liebe und Freude, um Trost zu spenden oder uns versöhnen.

In fast jedem Liebesfilm wird innig geküsst. Doch interessanterweise ist der Kuss weniger häufig, als man denkt: Geküsst wird nur in der Hälfte der Kulturen, hättet Ihr das gewusst? In Europa und in den meisten Ländern Nordamerika ist es völlig normal, auch sich in der Öffentlichkeit zu küssen. Aber in Japan, Indien und den streng islamischen Staaten ist es anstößig oder sogar absolut undenkbar. Auch das Küssen auf den Mund ist nicht überall üblich- Chinesen atmen lieber mit der Nase an der Wange des Partners tief ein. Bei den Maoris in Neuseeland und den Inuit in der Arktis werden die Nasen aneinander gerieben – um die Geister im Lebensatem auszutauschen. In Mittelamerika und Afrika küsst man sich hingegen kaum oder gar nicht.

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Valetta – Europäische Kulturhauptstadt 2018

Malta, die kosmopolitische Insel im Mittelmeer stellt mit ihrer Hauptstadt Valetta die Europäische Kulturhauptstadt 2018. Seit fast zehn Jahren bereitet man sich hier auf das große Ereignis vor. 2017 arbeiteten bis zu 50 Menschen am Programm.

Da das Wasser zu Malta gehört, heißt auch die Eröffnungsausstellung „Malta. Land des Meeres“. Das Motto der Kulturhauptstadt ist „Festa“ – Feier. Das ist, weil die Malteser gern feiern mit Familie und Freunden, dazu lieben sie Musik, Theater und Fußball. Für eine „Festa“ wird die Hauptstraße, die zum Palast führt, mit Girlanden, Lampen und Fahnen geschmückt.

Malta ist überhaupt zu jeder Zeit sehenswert! Es soll im katholischen Malta 365 Kirchen geben. Am schönsten ist die Johannes-Kathedrale von 1573. Auf dem Castille-Platz wurden zu Feiertagen und auch für Schiffe und prominente Besucher Salutschüsse abgegeben.

Dann darf man nicht vergessen, die Festung zu besuchen. Sie hat eine lange Geschichte: In den vergangenen Jahren herrschten erst die Römer, dann die Araber und schließlich der Malteserorden. Viele Straßennamen und Begriffe stammen aus dem Arabischen.

Hier gibt es auch das neue nationale Museum für „Fine Arts“, genannt „Muza“ – Inspiration. Die Sammlung enthält italienische und maltesische Kunst. Es hat sich hier eine eigene Kunstszene entwickelt, junge Menschen, die mutige Ideen verfolgen.

Im Kiosk Camiliieri kann man die typisch maltesischen Pasticci kaufen oder auch die süßen Cannoli. Im ältesten Café Valettas „Eddies“ gibt es beispielsweise mit Datteln gefülltes Gebäck. Dort erfährt man, dass im vergangenen Jahr sogar Angela Merkel hier gewesen wäre und hat gefüllten maltesischen Hasen gegessen.

Noch was zur Geschichte: Seit dem Pariser Vertrag von 1814 gehörte Malta zum Britischen Reich. Erst 1964 wurde es selbstständig. Aber man konnte bis 1979 noch viele Briten treffen, vor allem Soldaten, bis der Militärstützpunkt aufgelöst wurde. Aber interessanterweise blieb Englisch die offizielle Landessprache.

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

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