Jetzt einen heißen Kakao!

244935_web_R_K_B_by_Claudia Hautumm_pixelio.deWas ist das für eine Wohltat! Bei dem eisigen Winterwetter, das wir gerade haben und auch sowieso, ist eine schöne Tasse Kakao doch was Feines! Am liebsten natürlich mit Sahne….

Wie gut tut so ein Kakao nach dem Winterspaziergang! Für die Hälfte aller deutschen Kinder unter 13, so hat man bei einer Umfrage (iconKids) festgestellt, hat der Kakao sogar ganzjährig Saison: nämlich als Frühstücksritual.

Da ist es interessant, etwas über die Geschichte dieses heißgeliebten Getränks zu lesen: Die Liebe zum Kakao ist alt – Die Ersten, die flüssige Schokolade tranken, waren wahrscheinlich die Olmeken in Mexiko. Das war immerhin mehr als 1000 Jahre vor Christus. Auch die Azteken und die Mayas liebten Kakao, sie tranken ihn mit Chili,Wasser und geröstetem Mais. Das Gemisch besaß für sie eine zeremonielle Bedeutung. Übrigens waren Kakaobohnen auch ein Zahlungsmittel.

Kakao sei auch in der Fastenzeit erlaubt, soll Papst Gregor XIII. im 16. Jahrhundert bestätigt haben, nachdem er gründlich sich an Kakao gelabt hatte. Er meinte, das sei erlaubt, nach dem Grundsatz: Flüssiges bricht das Fasten nicht!

Dann gibt es noch die Geschichte von Robert Falcon Scott, dem Südpolabenteurer. Hätte er doch mehr Schokolade gegessen, denkt man heute! Stattdessen nahm er auf seine Südpol-Expedition Kekse und eiweißreichen Proviant mit. Der lieferte aber zuwenig Energie. Die Folge, Scott starb an Unterernährung. Heute weiß man es besser: Auf Expeditionen gibt es nun viel Schokolade – wegen der Kalorien. Für alle Liebhaber des süßen Getränkes, die nicht gerade auf großer Fahrt sind: Eine Tasse Kakao enthält viel weniger Kalorien als eine Schokotafel.

Was ganz Tolles war zu lesen – die größte Portion heiße Schokolade! Diese wurde 2013 in einem Pool in Tampa (USA) serviert. Das Rezept: 3331 Liter Wasser, 30 kg Milchpulver, 502 kg Kakao. Dazu haben Kinder Marshmellows hinein katapultiert! Das ist dann natürlich Geschmackssache!

Foto: Claudia Hautumm / pixelio.de

 

 

Faszination Lotto….

439747_web_r_by_rike_pixelio-deGerade war wieder mal der Jackpot das Highlight, da kam gerade eine Geschichte des Lottospielens in ein Magazin.
Sehr interessant, was da zur Geschichte des Lottos zu lesen war: Es wurde bereits schon einmal 1763 in Deutschland eingeführt, um die deutschen Staatsfinanzen zu sanieren – 6 aus 49 werden seit 1955 gezogen.

Paraskavedakatriaphobia – schon seit jeher spielt die 13 hierbei eine große Rolle. Das unausprechliche Wort ist die Bezeichnung der Angst vor Freitag, dem 13. Die Wurzeln liegen im Christentum: An einem Freitag, dem 13. sollen Adam und Eva in den verbotenen Apfel gebissen haben, an einem Freitag wurde Jesus gekreuzigt , und beim letzten Abendmahle wurde er vom 13. in der Runde, nämlich Judas, verraten. Obwohl die 13 als Unglückszahl gilt, war sie die erste Zahl der deutschen Lottogeschichte.

Ab 1955 wurde das Zahlenlotto in Deutschland durchgeführt. Am 9.10.1955 fand die erste Ziehung in Hamburg statt. Damals wurden Kinder als Glücksfeen eingesetzt. Die zwölfjährige Elvira Hahn holte die Kugeln von Hand aus einem Ziehungsrad heraus. Als allererste Zahl zog sie die 13. Später waren die legendären Lottofeen Karin Dinslage und Karin Tietze-Ludwig.

Natürlich spielten die Menschen schon seit vielen Jahrhunderten um Geld. Allerdings war bis ins 17. Jahrhundert jegliches Glücksspiel verboten und galt als gotteslästerlich. Aber dann erkannten die Staatsmächte, dass man es als Einnahmequelle gut gebrauchen konnte.

Das heute Zahlenlotto lässt sich auf das italienische „Lotto di Genova“ zurückführen. (lotto – ital. f. Los). Friedrich der Große ließ sich davon zum preußischen Zahlenlotto inspirieren, das er 1763 in Berlin einführen ließ. Das ließ auch andere deutsche Landesfürsten nach der neuen Idee greifen, bis 1780 sämtliche Lottokontore geschlossen wurden. Der Grund war eine regelrechte Lottosucht, die um sich griff. Schließlich bestätigte sogar die Frankfurter Nationalversammlung im Jahre 1848 das Lottoverbot für ganz Deutschland.

Foto: Rike / pixelio.de

 

So isst Deutschland….

89342_web_r_by_brandtmarke_pixelio-deWieder wurde der Ernährungsreport veröffentlicht, und zwar Ausgabe 2017, für den dass Forsa-Institut im Auftrage des Bundeslandwirtschaftsministeriums Ende 2016 mehr als 1000 über 14 Jahre alte Bundesbürger befragte. Die Aussagen sind ziemlich widersprüchlich. Unterm Strich wünschen sich die Deutschen eigentlich alles auf einmal, Bioware zu Discountpreisen. beispielsweise. Legen aber auch Wert auf guten Geschmack, hohe Qualität, alles aber preiswert.

Es zeichnet sich aber auch eine abnehmende Lust am Kochen ab, 39 Prozent kochen noch täglich, wenn aber, dann bitte rasch: Fast drei Viertel der 19- bis 29-jährigen wollen möglichst wenig Zeit dafür aufwenden. Allgemein sind es immerhin 55 Prozent. Frauen arbeiten im Haushalt, also auch am Herd, mehr als die Männer, nämlich 160 Minuten täglich. Während es die Männer nur auf 90 Minuten bringen.

Infolge der Kochunlust sind natürlich Tiefkühlgerichte auf dem Vormarsch, 41 Prozent essen „gern mal“ aus der Truhe, voriges Jahr waren es erst 32 Prozent.

Übrigens achten auch viele Leute darauf, wie die Lebensmittel erzeugt werden. 87 Prozent wünschen sich möglichst artgerechte Haltung der Nutztiere. Da sind auch 88 Prozent bereit, etwa ein Drittel mehr für Fleisch aus guter Haltung zu zahlen.

Möglichst regionale Lebensmittel wünschen sich 73 Prozent. Aber kleinere Anbieter sind trotzdem nicht so gefragt. Discounter gelten mittlerweile für 43 Prozent  als wichtigste Lebensmittelbezugsquelle. Supermärkte haben einen Marktanteil sogar von 62 Prozent.

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Für Tolkien-Fans – Geburtstag des Vaters der Fantasy

410073_web_r_k_b_by_harry-hautumm_pixelio-deWessen Herz für Frodo, Hobbits, Gandalf – kurz für Mittelerde schlägt, weiss natürlich Bescheid: Heute, am 3. Januar wäre der Schöpfer dieser wunderbaren Geschichten 125 Jahre alt geworden. John Ronald Reuel Tolkien wuchs in der Nähe von Birmingham, England, auf. Diese Landschaft prägte Tolkiens Vision von der mythischen Welt Mittelerde.

Er sprach außer Englisch Latein, Französich und Deutsch, das hatte ihm seine Mutter beigebracht. Später lernte er noch u.a. Babylonisch, Finnisch, Altnordisch. Schon als Jugendlicher fing er an, Elbisch, Zwergisch und die Schwarze Sprache der Orks zu erfinden.

Hauptberuflich war er Professor für Englische Sprache. Erst schrieb er „Der Hobbit   oder Hin und zurück“, eigentlich damals dem Zeitgeist entsprechend eher für Kinder gedacht. Aber auch viele erwachsene Leser waren davon begeistert. Es dauerte aber noch bis zur Mitte der 1950er Jahre, bis sein Hauptwerk, die gewaltige Fortsetzung des ersten Buches, „Der Herr der Ringe“ erschien. Dabei fasste er die Schrecken des 20. Jahrhunderts in die Bildsprache des Mittelalters. Bei genauer Betrachtung findet man beispielsweise in den Beschreibungen der Schlachten viel von den Fronterfahrungen des Autors im Ersten Weltkrieg.

Tolkien zeichnete seine eigene Welt von Mittelerde, erfand wie gesagt, die eigene Sprache. So liebevoll und gründlich hat das danach kein anderer Fantasy-Autor gemacht. Denn angefangen hat die Begeisterung für Fantasy mit den Tolkien-Büchern. Aber die Wortgewalt und auch die Popularität hat meines Erachtens niemand erreicht.

Die Bücher galten lange als unverfilmbar, bis der Regisseur Peter Jackson  es im Jahre 2001 gewagt hat. Auch die Filme, die gewaltig sind in ihren riesigen Ausmaßen der Schlachten und ans Herz gehend mit der auch hier nicht fehlenden Liebesgeschichte, sind inzwischen wie die Bücher Kult.

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Ein frohes Neues Jahr – Klee bringt Glück

212329_web_r_k_b_by_kurt-f-domnik_pixelio-deEin frohes Neues Jahr allerseits. Die Raketen sind gezündet, auch schon fast überall die Reste weggeräumt. Geböllert wurde meines Erachtens mehr als je zuvor, so kam es mir jedenfall vor. Der Silvesterkater wird gepflegt.

Ich bekam ein wunderschönes Töpfchen Glücksklee geschenkt. Das brachte mich auf die Idee,  nach dieser Sitte zu stöbern. Die vierblättrigen Kleeblätter wachsen ja nicht so ohne weiteres. Wir haben als Kinder immer gesucht und gesucht, wenn wir auf einer Kleewiese waren, um eins zu finden. Sie würden meist noch am Weißklee gefunden, habe ich gelesen. Der Vierblättrige Sauerklee ist in Mexiko zu finden. Heute werden speziell für Neujahr vierblättrige Kleepflanzen gezüchtet, die ihren Ursprung eben in  Mexiko haben.

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Silvester in den großen Weltmetropolen

493845_web_r_by_rike_pixelio-deViele wollen über den Jahreswechsel an einen außergewöhnlichen Ort verreisen. Das ist kein billiges Vergnügen, die Hotels und Flüge sind oft teurer als sonst. Und trotzdem meist ausgebucht. Die großen Metropolen feiern Silvester natürlich gebührend. Eine kleine Auswahl, einfach um zu sehen, was wo so los ist, gebe ich gern weiter:

New York – Auf dem Times Square steigt die größte Silvesterparty  Amerikas. Man muss allerdings stundenlanges Warten in Kauf nehmen und strenge Sicherheitsvorkehrungen. Es geht garantiert ohne Böller und Alkohol. Die Belohnung ist eine Party mit einer Million Gleichgesinnter. Wenn man es auf den Square schafft, ist auch alles umsonst. Im Showprogramm treten Miley Cyrus, Macklemore & Ryan Lewis auf, sowie Melissa Etheridge und Icona Pop. Selbst Blondie tritt noch mal auf. Um Mitternacht senkt sich eine Kristallkugel auf das Dach des Gebäudes 1 Times Square und alle singen „New York, New York“.

Sydney – Hier fängt das Neue Jahr schon lange vor unserem an. In der australischen Metropole steigt eine der spektakulärsten Silvesterpartys der Welt. Das Highlight ist natürlich das Feuerwerk über dem Hafen mit dem berühmten Opernhaus. Die besten Aussichtspunkte sind da auch sehr begehrt. Mit welchem Lichteffekt die Harbour Bridge dieses Jahr beleuchtet wird, ist streng geheim. Es gibt auch eine Flugshow. Visit Australia hat alles im Internet zusammengestellt, was sehenswert ist: www.australia.com/de.

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„Zwischen den Jahren“…..

84629_web_r_k_b_by_s-hofschlaeger_pixelio-deWieder mal ist es soweit, die Weihnachtsfeiertage sind zu Ende. Nun sind wir  so „zwischen den Jahren“, diese Tage zwischen dem festlichen Weihnachtsfest und dem fröhlichen Neujahr sind etwas Eigentümliches. Man fühlt sich so anders, es ist kein richtiger Rythmus drin. Viele haben ja auch Urlaub, manche natürlich müssen gerade jetzt hart arbeiten. Ich denke da an das Verkaufspersonal der Kaufhäuser, die den alljährlichen Umtausch- und Schnäppchenstress erleben, die Metzger, Bäcker, Friseure usw.

Aber mir und vielen anderen geht es jedes Jahr so, ich las sogar eine lange Kolumne darüber. Man fühlt sich so „aus der Zeit gefallen“, wie ein Autor es ausdrückte. Schon lange nimmt man sich vor, die Besinnlichkeit, die sich Weihnachten mit Essen und Besuchen nicht einstellen wollte, nachzuholen. Manche Einladungen oder Treffen hat man verschoben, nein, vor Weihnachten geht es gar nicht, aber wie wäre es „zwischen den Jahren“?

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