Omas Tipps für allerlei…

Oma wusste sich zu helfen, und viele ihrer Tipps sind es auch heute wert, beachtet zu werden. Hier einen kleine Auswahl, die zu lesen war:

Fliesen polieren – Stumpf gewordene Fliesen kann man mit Klarspüler wieder glänzend machen. Ein paar Esslöffel davon mit lauwarmem Wasser in eine Sprühflasche füllen und gut schütteln. Dann auf die Fliesen sprühen und ein paar Stunden einwirken lassen. Dann klar nachwischen.

Vase reparieren – Ärgerlich ist es, wenn eine Blumenvase einen Sprung hat und dadurch undicht ist. Mit etwas flüssigem Wachs lässt sich das abdichten. Dazu Wachs, wenn es geht von innen auf den Riss geben, evtl. noch mit einem Wattestäbchen verstreichen und trocknen lassen.

Radfahren mit Rock – Wer mal mit Rock Fahrrad fährt, hat die liebe Mühe, dass der Rock nicht hochweht oder in die Speichen gerät. Ein Tipp: Auf das Rad setzen, den Rock zusammen raffen und wie einen Dutt mit einem Haargummi umwickeln. weiter lesen »

Wer weiss denn sowas?

Es gibt kuriose und lustige Begriffe in vielen Ländern, die sich einfach nicht ins Deutsche übersetzen lassen!

In Italien sagt man „Gattara“ – und zwar bezeichnet das eine alte Frau, die sich leidenschaftlich gerne um Katzen kümmert. Miau!

Dann gibt es   in Schweden die „Sambo“, das ist ein Paar, die nicht verheiratet sind, aber in einer festen Beziehung leben. Die Silbe „sam“ bedeutet zusammen, die Endung „bo“ steht für Bewohner.

In Ungarn sagt man „Tizoraizni“ – Da in Ungarn gern gegessen wird, hat auch das Frühstück eine große Bedeutung. Das genießt man in Ungarn sogar gerne zweimal. Die doppelte Frühstücks-Freude hat sogar ihren eigenen Begriff – Tizoraizni.

In Estland wird auch gerne in die Sauna gegangen – Die Person, die den Saunadampf erzeugt, indem sie Wasser auf die heißen Steine kippt, ist der oder die „Leiliviskaja“.

In Amerika sagt man „Tan Line“ – das ist der sichtbare Übergang von gebräunter zu weißer Haut. Wer sich auch bei uns viel in der Sonne aufhält, kennt das auch, nur bei uns heißt es nicht „Tan Line.

Foto: by-by-sassie / pixelio.de

Modetrends in diesem Frühjahr…

Kombinationsfreudige Modetrends gelten in diesem Frühjahr. Dabei ziehen sich für 2019 Gegensätze an. Das erklärt auch das Deutsche Modeinstitut (DMI). Da ist man besonders  bei der Damenmode innovativer als in der letzten Saison. Da hat man beispielsweise die „oversizes“ geschnittenen Hoodis (Kapuzenoberteile), die gern zu Röcken, Blazern und Seidenblusen getragen werden, sowie Trackpants, eine Abwandlung der Jogginghose.

Auch der Hosenanzug bekommt neuen Schwund durch intensive Farben. Als Farbe überhaupt sieht man Rot- oder Pinktöne, Gelb und Grün, dann Brauntöne und gelbe Farben. Als Basisfarben sind aber wie vor unerlässlich: Schwarz, Weiß sowie Beige- und Brauntöne.

Dann hat mal wieder das Kleid Auferstehung gefeiert! Trendig kombiniert werden Kleider zu klobigen Sneakers oder spitzen Slings und Pumps. Auch Tops, Blusen oder Shirts in fenimin fließenden Optiken liegen weiterhin im Trend. Neu sind Shirts ohne Kragen, dann weite Schnitte und der allgegenwärtige „Oversized Look“. T-Shirts gehören in jeden Damenkleiderschrank.

Auch in der Männermode wird es farbig – Helle Grautöne treffen auf Weiß und sportliche Blautöne, so die Fachleute. Getragen werden Kombinationen aller Art, etwa Hoodie und Sakko, Shirt und Anzug.

Foto: Rolf Handke / pixelio.de

 

 

Ein Hoch auf die Mütter – Muttertag

Nun ist bald wieder Muttertag – zweiter Sonntag im Mai – und wir alle gedenken unserer Mutter. Es ist sehr schön, dass es für sie einen Ehrentag gibt.

Da ist es doch an der Zeit, sich auch mal an die Ursprünge dieses Feiertages zu erinnern. Eigentlich hat der Muttertag, das weiß man gar nicht, eine lange Tradition. Der erste Muttertag „mothering Sunday“ wurde in England im 13. Jahrhundert begangen! Allerdings wurde an diesem Tag nicht nur die leibliche Mutter geehrt, sondern auch die „Mutter Kirche“.

In den USA führte Anna Jarvis zum Gedenken an ihre Mutter an deren Todestag einen Feiertag zu Ehren der Mütter ein. In ganz USA wurde am 8. Mai 1914 der Muttertag eingeführt und der zweite Sonntag im Mai festgelegt. In Deutschland wurde der Muttertag durch den Verband der Blumengeschäftsinhaber erstmals am 13. Mai 1923 eingeführt. Besonders beliebt ist das Verschenken von Blumen, darum haben die Floristen da auch durchgesetzt, dass die Blumengeschäfte in Deutschland am Muttertag geöffnet bleiben dürfen.

Doch auch international verbreitet sich dieser Tag, wobei andere Länder andere Daten für diesen Tag gewählt haben. So feiert am in Norwegen  am 2. Sonntag im Februar, in Russland feiert man am 8. März den internationalen Frauentag. Spanien feiert am 1. Maisonntag, in Frankreich hingegen erst am letzten Sonntag im Mai.

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Löwenzahn – ein sehr vielseitiges Gewächs

Der Löwenzahn ist manchmal als lästiges Unkraut angesehen. Oder, was die Kinder freut, als Pusteblume begehrt. Doch Löwenzahn kann noch viel mehr – Seine Blätter ergeben einen nahrhaften Salat oder ein leckeres Pesto, seine gerösteten Wurzeln einen besonderen Kaffee (wer weiß denn sowas!), Blüten und Knospen lassen sich zu Brotaufstrich und Likör verarbeit: Meerschweinchen u.co. mögen ihn gern als frische Mahlzeit und die Blüten erfreuen Bienen und andere Insekten.

Erst mal einiges Wissenswerte: Nicht alles, was so aussieht, ist wirklich Löwenzahn. Mehrere andere Pflanzen sind als „Löwenzahn“ bekannt. Der Löwenzahn hat lange Pfahlwurzeln, bis zu zwei Metern. Er blüht schon im April, darüber freuen sich die Insekten. Wer Löwenzahn nicht als Menge im Garten haben will, muss die Blüten  nach dem Ausblühen und noch vor dem Aussamen abschneiden.

Besonders mild und frisch schmecken Blätter und Wurzeln vor der ersten Blüte. Bis in den Herbst hinein sammelt sich das Inulin in der Wurzel und gibt beim Rösten dann das kräftige Kafeearoma. Alles vom Löwenzahn ist prinzipiell essbar, siehe oben. Überall sorgt er für das spezielle Aroma – und gesund ist er obendrein.

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Seerosenblüte im Seenparadies…

Was nicht jedem bekannt ist – in Mecklenburg-Vorpommern liegt die schönste Wasserlandschaft Europas! Zwischen Berlin und der Ostsee liegt die Mecklenburgische Seenplatte mit mehr als 1000 Seen. Genau 1117 natürliche Seen bilden das größte Wassersportrevier Europas.

Der Müritz-Nationalpark ist Unesco-Weltkulturerbe. Hier und in vier weiteren Naturparks gibt es vielfältige Freizeitmöglichkeiten. Von Ende Mai an bis Ende August sind die Gewässer ein Blütenparadies – Tausende Seerosen zeigen sich in voller Pracht. Es gibt sogar in Granzow/Mirow das „Seerosenparadies“, das eine richtige Touristenattraktion geworden ist. Ein Schiff bringt Gäste hinaus auf die Seen. Da es Naturschutzgebiet ist, dürfen keine anderen Schiffe fahren. Aber am schönsten ist es, die Seerosen auf einer Kanufahrt zu erleben.

Man kann die herrliche Natur auch per Rad erkunden. Es gibt beispielsweise den 110 km langen Müritz-Rundweg, der viel Sehenswertes bietet. Aus der Altstadt von Waren führt die Route direkt in den Müritz-Nationalpark. Nach 35 km kann man von Rechlin mit dem Fahrgastschiff zurückfahren, falls man nicht mehr fahren will. Es gibt auch Räder und E-Bikes an den Verleihstationen in Waren und Rechlin.

Aber vor allem im Wasser kann man die Seenvielfalt genießen, ob mit dem Kanu, Angelkahn oder per Hausboot. Gerade Urlaub mit dem Hausboot ist sehr viel geworden. Ich kenne etliche Freunde, die das gemacht haben und von allem begeistert waren.

Foto: toedti2000 / pixelio.de

Brot – Glück des Essens

Überall auf der Welt haben die Menschen unterschiedliche Sitten und Gebräuche, auch was  das Essen angeht. Das hat auch mit den klimatischen Gegebenheiten zu tun. Mancherorts gilt als Grundnahrungsmittel, was anderswo unverständlich ist. Ernährungswissenschaftler und Ärzte haben sogar in Studien untersucht, ob bestimmte Nahrungsmittel gesünder sind als andere. Das hat auch damit zu tun, dass sich regionale Küchen durch die Globalisierung mehr allen Menschen öffnen. Auch sind verschiedene Kochgewohnheiten auch allgemein gleich. Mit Olivenöl wird beispielsweise das Essen rund ums Mittelmeer angereichert, auch im ganzen Süden Europas, im Nahen Osten und im nordafrikanischen Raum.

Aber vor allem ist es das Brot – es steht symbolisch für das Glück des Essens. Das ist schon im Vaterunser festgelegt, wo die Christen für das tägliche Brot bitten. Es ist ein Lebensmittel, das wichtigste, egal ob es im Orient als Fladen oder sonst zum Laib geformt wird. Es ist doch wirklich so, dass einem beim Duft von frisch gebackenem Brot das Wasser im Mund zusammenläuft. Gerade Deutschland hat eine besonders vielfältige Brotkultur.

Vieles davon droht durch die expandierende Backwarenindustrie verloren zu gehen. Immer mehr Bäckereien müssen schließen. Dann sind ein weiteres Problem die zu nehmende Unverträglichkeit und Allergie gegen bestimmte Bestandteile von Brot.

Doch zum Glück gibt es sie noch, wenigstens mancherorts. Aus denen duftet es noch verführerisch. Viele punkten auch mit alten und neuen Backrezepten. Es sind auch immer mehr Bäckereien, die kontrollierte und spezielle Zutaten verwenden, die auch Allergiker essen können.

Und selbst Brot zu backen, auch mit Kindern, und zusammen genießen, macht großen Spaß.

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

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