Im weissen Rössl am Wolfgangsee…..

Wer kennt sie nicht, diese Operette, die einfach  d e r  Klassiker ist! Aber das Salzkammergut und besonders der Wolfgangsee ist immer, auch ohne Operette eine Reise wert. Gerade jetzt zum Herbst laden die Gastgeber am Wolfgangsee zu „Herbstgenuss 2019“ mit feinen Schmankerln ein. Man kann sogar ein Herbstpaket buchen, das Wanderungen sowie Bergsteigen und viele Feste rund um den Wolfgangsee beinhaltet. Diese kann man natürlich auch auf eigene Faust besuchen.

Die Sonne leuchtet in besonderem Licht, die Wälder fangen sich an zu färben und das türkisfarbene Wasser des Wolfgangsees erinnert an die letzten heißen Tage. Die Fernsicht ist besonders klar. Vielfach wird das Vieh schon von den Almen ins Tal getrieben. Ein Almabtriebsfest gibt es vom 5. – 6. Oktober. Die Hütten rund um den Wolfgangsee bleiben aber noch geöffnet und bieten herbstliche Leckereien an.  Wöchentlich jeden Tag in einer anderen Hütte.

Wanderfreunde kommen ganz auf ihre Kosten auf zahlreichen Routenangeboten. Wer den Falkenstein besucht, muss die Falkensteinkapelle besuchen. Die gilt seit dem 14. Jahrhundert als viertwichtigster Wallfahrtsort Europas. Man sollte unbedingt die Wunschglocke läuten: Erklingt sie dreimal, geht der Wunsch in Erfüllung. In der Nähe befinden sich zwei der insgesamt neun „Gschmae-Platzln“ die es rund um den Wolfgangsee gibt. Denn nicht nur auf den Almen, natürlich auch im Tal gibt es Köstlichkeiten aus der Region.

Wer will, kann mit dem Schiff zurück nach St. Wolfgang fahren, die Flotte der Wolfgangsee-Schifffahrt verkehrt bis Ende Oktober.

Foto: gnur / pixelio.de

Die Geschichte des Geldes….

Sehr interessant war, was ich kürzlich las. Das meiste ist ja geläufig, aber manches war mir auch neu.

Unsere Altvorderen waren auf Tauschhandel angewiesen, als Geld noch unbekannt war. Wer also Getreide übrig hatte beispielsweise, aber kein warmes Fell für den Winter hatte, tauschte eins gegen das andere. Aber das funktionierte nicht immer.

So dachten die Menschen über ein Tauschmittel nach, das brauchbar war. Archäologen haben Muschelschalen, Schneckengehäuse und Feuersteine aus der Zeit vor Tausendjahren gefunden. Sie reihten diese Zahlungsmittel an Schnüren auf.

Als man in Europa schließlich Gold und Silber entdeckte, begann man, diese Edelmetalle als Zahlungsmittel zu nehmen. Um zu wissen, wieviel so ein Stück Gold wert war, hat man es erst abgewogen. Die ersten Münzen wurden dann vor 2.700 Jahren in der heutigen Türkei geprägt. Diese Münzen hatten immer das gleiche Gewicht. Der Wert wurde mit einem Stempel aufgedrückt. Diese Zahlungsweise übernahmen auch die Römer. Man hat auch schon manche Münze aus der Römerzeit gefunden.

Erst viel später kam das Papiergeld dazu. Vor rund 400 Jahren fingen die Menschen an, ihre Münzen zu Banken zu bringen, um sie dort verwahren zu lassen. Als Quittung gab man einen Zettel aus, auf dem der Wert vermerkt war. So wurden die Banknoten erfunden. Wie sich herausstellte, war so ein Papier viel leichter als Münzen. Darum setzte sich das als Zahlungsmittel durch.

Heute wird sogar nicht immer mehr mit Bargeld bezahlt. Der Wert wird von einem Konto abgebucht und einem anderen gutgeschrieben. So existiert das Geld dabei nur virtuell.

Foto: Astrid Götze-Happe / pixelio.de

 

Septemberfunkeln……

Was nicht alle wissen, die wasserreiche Urlaubsregion des Herzogtums Lauenburg verzaubert auch im Herbst mit Farbrausch. Wenn die Sonne hier versinkt, spiegelt sie sich in über 40 Seen und in der Elbe. Dann beginnt die funkelnde Stunde, dieses Schauspiel lässt sich ab September beobachten.

Deswegen wird in der südöstlichen Schleswig- Holstein Region der September zum funkelnd schönen Monat erklärt. Zahlreiche Veranstaltungen in Ratzeburg, Mölln, Lauenburg und Geesthacht gibt es zum Sonnenuntergang.

Besonders schön ist es an der „Schönen Aussicht“ in Bäk. Hoch über dem Domsee kann man erleben, wie die Sonne farbenfroh hinter dem Ratzeburger See versinkt und den Dom dabei in Licht taucht.

Am Möllner Schulsee lässt die untergehende Sonne die Altstadt erstrahlen Auch im Lauenburger Fürstengarten sieht man weit über die Elbe ins Dreiländereck. Am Elbufer in Geesthacht Tesperhude lassen sich die in den Sonnenuntergang hineingleitenden Flussschiffe beobachten.

Man kann auch an den zahlreich angebotenen Schifffahrten teilnehmen. Es werden auch Vollmond-Führungen veranstaltet, Radtouren in den Sonnenuntergang, Nachtwächterführungen sowie eine funkelnde Fürstengarten-Nacht und vieles mehr.

Alle Termine und Veranstaltungen erfährt man auf www.herzogtum-lauenburg.de oder unter Tel. 04542 / 6860.

Foto / G. Redmann / pixelio.de

 

Ein Geburtstag – Die Waldorfschule wird 100 Jahre alt

Vor hundert Jahren gründete Rudolf  Steiner zusammen mit Emil Molt die erste Waldorfschule in Stuttgart. Da Emil Molt eine Zigarettenfabrik besaß, war die Schule erst nur für die Kinder der Arbeiter gedacht. Aber eigentlich war es auf der neuen Schule egal, woher die Kinder kamen. Die Hauptsache war: Sie lernten zusammen.

Die Idee war und ist, dass hier nicht das Prinzip der Auslese herrscht, also gute Schule werden versetzt und schlechter bleiben sitzen. Aber hier bleibt niemand sitzen! Hier wird jeder Schüler und jede Schülerin gefördert, bis das Fach sitzt. Denn es geht hier nicht darum, was die Gesellschaft will, sondern was gut für das Kind ist. Je besser hier das Kind ist, kann es auf der Waldorfschule bis zum Abitur jeden Abschluss schaffen.

Auf Waldorfschulen werden nicht nur die üblichen Fächer unterrichtet, sondern, was die Schule auch besonders ausmacht, es wird großer Wert auf Kunst und Handwerken gelegt. Da gibt es dann auch Gartenbau, Schreinern oder Steinmetzen. Es gibt große Gärten für Gemüse und Zierpflanzen. Auch werden Insektenhotels angefertigt.

Ein außergewöhnliches Schulfach gibt es noch: Eurythmie. Das ist eine Bewegungskunst, die Musik mit Sprache und Bewegung verbindet. Buchstaben werden mit Bewegung verbunden. So können die Kinder, das ist aber freiwillig, oft ihren Namen tanzen.

Dann ist außerdem etwas anders – Lernen in Epochen. Drei bis vier Wochen beschäftigt sich beispielsweise eine Klasse jeden Morgen intensiv mit einem Thema, etwa Mathe. Diese Stunden in wenigen Wochen entsprechen den Stunden, die sonst über ein ganzes Jahr verteilt sind.

Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de

 

Die lebenswertesten Städte der Welt

Wie jedes Jahr wurde auch diesmal wieder ein Ranking erstellt, welche Städte die meiste Lebensqualität bieten.

Dafür wurden 140 Städte ausgewählt und nach bestimmten Kriterien begutachtet. Das waren Lebensqualität, Kriminalitätsrate, Gesundheitsversorgung, Kulturangebote, Umweltsituation, Schulsystem und Infrastruktur. Erstmals wurden in diesem Jahr auch die Folgen des Klimawandels berücksichtigt.

Das Ranking für die ersten 10 Städte: 1. Platz – Wien mit 99,1 von 100 Punkten. 2. Melbourne, 3. Sydney, 4. Osaka, 5. Calgary, 6.Vancouver, 7. Toronto, 8. Tokio, 9. Kopenhagen, 10. Aidelaide.

Deutschlands lebenswerteste Stadt ist München. Auf den letzten Platz im Ranking kam Damaskus.

Foto: Cornerstone / pixelio.de

 

 

Fast ein Weltkulturerbe – 70 Jahre Currywurst

Sie ist trotz ihres Namens eine rein deutsche Erfindung. Vor 70 Jahren, genau am 4. September 1949 soll die Ostpreußin Herta Heuwer in Berlin das erste Mal die bekannte Soße aus Tomatenmark, Currypulver, Worcestersoße und anderen Gewürzen (die natürlich geheim bleiben) zusammengerührt und über eine klein geschnittene Brühwurst gegossen haben. Angeblich hat sie das aus Langeweile erfunden.

Zehn Jahre später ließ sie sich die Currywurst-Soße patentieren. Sie verteidigte ihr Patent bis zu ihrem Tode im Jahre 1999. Denn die Legende hat Konkurrenz! Da wird die Hamburgerin Lena Brückner aufgeführt. Neuerdings wird sogar behauptet, dass es eine Erfindung aus Niedersachsen ist. Sogar vom Fürsten zu Schaumburg-Lippe. In seiner Schloßküche soll dort nach dem Krieg ein Küchenmeister für britische Offfiziere so eine Soße zubereitet haben, sogar schon 1946. Auch im Ruhrgebiet glauben Leute, die die Currywurst erfunden haben wollen.

Aber die echten Berliner lassen natürlich nichts auf ihre Monopolstellung kommen. Da gibt es sogar Kultimbisse, wie „Curry 36“, die sehr beliebt sind. Da kommen Menschen aller Klientel, sogar Busse mit Touristen hin.

Auch in Zeiten, wo Bio, Öko, vegane Wurst in Mode sind, wird der Currywurst gehuldigt. Nach Schätzungen sollen die Deutschen jedes Jahr 800 Millionen! Currywürste verputzen. 80€ mögen lieber Brötchen statt Pommes dazu. Regelmäßig wird die Currywurst zum beliebtesten Kantinenessen gekürt. In Neuwied in Rheinland-Pfalz gibt es sogar ein eigenes Festival (War ich selbst schon mal). Auch im Kölner Tatort kehren die Kommissare immer wieder an die „Wurstbraterei“ am Rhein zurück.

Fotos: Currywurst: Tim Reckmann, Imbiss: M.E. / pixelio.de.

 

Herbst – Kirmeszeit

Besonders jetzt im Spätsommer und dann im Herbst ist die Zeit der Volksfest und Kirmesveranstaltungen. Viele dieser Feste haben Kult, wie die Granger Kirmes, natürlich das Oktoberfest, oder im Rheinland Pützchens Markt, um nur einige zu  nennen, die mir gerade einfallen.

Darüber hinaus hat fast jeder Ort, ob groß oder klein, seine Herbstkirmes oder sein Volksfest. In den verschiedenen Regionen gibt es auch eigene Begriffe im jeweiligen Dialekt dazu, wie beispielsweise Kerwe.

Da habe zu diesem Thema einige interessante Fakten gelesen: Was viele nicht wissen, das Lullusfest in Bad Hersfeld gilt als das älteste Volksfest Deutschlands. Erstmals wurde im Jahre 852 zu Ehren des Mainzer Erzbischofs ein Kirchenfest gefeiert. Das gibt es noch heute.

Das Münchner Oktoberfest ist natürlich das bekannteste. Es wird inzwischen auf der ganzen Welt imitiert – so in Kanada (habe ich selbst mitgemacht), Brasilien oder Namibia. Meines Wissens leben in diesen Ländern viele Deutsche oder Nachkommen von Auswanderern. Und Namibia war ja mal deutsche Kolonie. Eine der beeindruckensten Kopien findet man im chinesischen Quingdao, dort wird schon im August gefeiert. Der Unterschied ist, dass hier vier statt der sechs Millionen Gäste wie in München kommen. Das ist doch aber schon eine ganze Menge!

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