Jetzt ist wieder Kürbiszeit….

Ob als Delikatesse, Zierde oder Laterne – es ist wieder Kürbiszeit! Aber Kürbis ist nicht gleich Kürbis. Bei den vielen Sorten, die es inzwischen gibt, schmecken einige lecker, andere sind nur für Dekorationen geeignet. Generell gilt, dass sie nicht bitter schmecken dürfen. Darüber ist beim Kauf darauf zu achten, dass die Schale keine Druckstellen oder Beschädigungen hat. Ein kleines Ende vom Stiel, das am Fruchtkörper bleibt, bezweckt, dass der Kürbis sich möglichst gut und lange hält. So bleiben Kürbisse an einem kühlen Ort durchaus mehrere Wochen und auch länger frisch. Übrigens gehören die Kürbisse zu den Beeren, sie sind die größten!

Hier eine interessante Zusammenstellung der verschiedenen Sorten, die ich fand. Zuerst kommt natürlich der Halloween-Kürbis, dessen Zeit ja jetzt ist: Der typisch amerikanische Halloween-Kürbis ist ein orangefarbener Gartenkürbis. Für eine Halloween-Laterne eignet sich jeder größere Kürbis. Das Schnitzen ist ganz einfach: Erst wird oben ein schmaler Deckel ausgeschnitten und der Kürbis ausgehöhlt. Je dünner man die Schale lässt, umso mehr leuchtet er später. Dafür hält er aber nicht so lange. Mit Bleistift zeichnet man ein Gesicht, dass mit einem Kürbisschnitzwerkzeug einfach ausgeschnitten wird. (Was es nicht alles gibt!)  Ein kleines Messer tut es natürlich auch. Zum Schluss kommen noch Teelichter hinein, die aber niemals unbeaufsichtigt brennen sollten. So eine Kürbislaterne kann schnell mal abfackeln.

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Lieber in der Nähe bleiben…

Immer mehr Deutsche verbringen ihren Urlaub lieber in der Heimat. Das Thema Sicherheit ist zu einem entscheidenden Faktor bei der Auswahl des Reisezieles geworden. Anschläge, unsichere politische Verhältnisse, aber auch Naturkatastrophen oder auch Streiks und Pleiten bei Airlines – das alles hat zu Bedenken geführt.

Dazu gab es auch wie zu allem eine Umfrage des Forsa-Instituts. Danach meiden mittlerweile 46 % der Deutschen bestimmte Ziele, weil sie sich da nicht sicher fühlen. Deutschland dagegen gilt als sicheres Urlaubsland, da ist der Urlaub im Heimatland immer beliebter.

Vor allem beim Kurzurlaub gehen die Buchungszahlen nach oben. 74 % der Deutschen verbringen ihn im eigenen Land, das hat eine Umfrage der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen ergeben.

Dabei hat man festgestellt, dass man es viel einfacher hat – nämlich keine Zeit- und Klimaumstellung, kürzere Anfahrtswege, guter Service in den Hotels und heimische Küche. Deutschland bietet für jeden etwas: Wellness, Kultur, Strand, Wandern usw. Von den Inseln an Nord- und Ostsee bis zu Gebirgslandschaften, Metropolen und Einkaufsstädte.

Bei Wanderern sind besonders beliebt der Bayerische Wald, der Schwarzwald oder das Allgäu. Bei Städtereisen liegen Hamburg, Berlin, Dresden und München vorne, vor allem wegen der zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Dann die vielen Möglichkeiten für Musical-Fans: „Fack  ju Göhte in“ in München, „Bodygard“ in Stuttgart oder „Tanz der Vampire“ in Berlin sind nur einige der vielen Angebote. Für Historik-Lieber sind die vielen kleinen Städte mit ihren Kleinoden zu empfehlen, sei es Bamberg, Freiburg, Weimar und mehr.

Für Familien ist gesorgt, dass der Nachwuchs auch auf seine Kosten kommt: Eine große Auswahl an Freizeitparks, Zoos und Aquarien sorgt für jede Menge Abwechslung.

Sinnvoll ist es, vorab komplette Arangements zu buchen, die besondere Extraleistungen enthalten, wie Poolbenutzung und Wellnessbereich im Hotel, Karten für Events, öffentliche Verkehrsmittel oder den Freizeitpark. Das spart Zeit und die Erholung kann gleich beginnen.

Foto: Günter Hommes / pixelio.de

 

Tipps für den Herbsturlaub

Man braucht nicht unbedingt weit zu fahren – Die Ostseeküste Schleswig-Holsteins gilt als eine der schönsten Regionen Deutschlands. Besonders gut kann man bis in den Herbst hinein oder auch beim Wandern entspannen. Maritimes und natürliches Flair bietet beispielsweise die Eckernförder Bucht.Die Hafenstadt Eckernförde liegt nur wenige Autominuten von Kiel entfernt. An der Ostsee, am Nord-Ostsee-Kanal, an den Seen und durch den Naturpark Hüttener Berge – es gibt viele Möglichkeiten zur Entdeckung. Es gibt überall gut ausgebaute Routennetze für Ausflüge mit dem Rad oder per pedes.

Beispielsweise der Naturpark Hüttener Berge: Hier gibt es wahlweise sechs beschilderte Radrouten. Auf einer 32 km langen Rundtour lässt sich die malerische Landschaft zwischen dem Wittensee und dem Nord-Ostsee-Kanal entdecken. Es geht vorbei an Wiesen und Feldern, am Wittensee vorbei bis nach Sehestedt am Nord-Ostsee-Kanal und zurück.

Dann gibt es noch 15 ausgeschilderte Themtouren mit einer Länge von 32 bis 58 km vom Windebyer Noor bis zur Eiszeittour durch das hügelige Hinterland.

Eckernförde lässt sich auch gut mit dem Rad erkunden. Ein Radweg folgt überwiegend der Uferpromenade an der Ostsee. Immer an der Eckernförder Bucht entlang führt der Ostseeküsten-Radweg Richtung Deutsch-Dänischer Grenze im Norden oder Lübeck im Süden.

Dicken Pötten können Radfahrer auf der NOK-Route am Nord-Ostsee-Kanal von Brunsbüttel im Westen bis nach Kiel im Osten folgen. Nördlich von Eckernförde, Maasholm am Ostseefjord Schlei startet der Wikinger-Friesenweg-Weg und führt durch die nördlichen Hüttener Berge bis nach Haithabu, der einstigen Wikingermetropole. Weiter geht es durchs Binnenland bis zur Nordseeküste nach St. Peter-Ording.

Der Naturpark ist auch ein Paradies für Wanderer Auch hierfür gibt es ausgeschilderte Touren von drei bis 17 km. In der Umgegend von Eckernförde kann man auf dem Steilküsten-Wanderweg eine einzigartige Natur und auch die heimische Tierwelt kennen lernen.

Foto: G. Redmann / pixelio.de

 

Asbach – der Geist des Weines

Das ist die Geschichte der Marke Asbach- Hugo Asbach schuf im Jahre 1908 das deutsche Wort Weinbrand. Oder:
„Im Asbach liegt der Geist des Weines“ oder auch „Wenn einem so viel Gutes widerfährt, das ist schon einen Asbach-Uralt wert“. Wem ist das nicht vertraut, auch aus der TV-Werbung!

Hugo Asbach, gelernter Destillateur, gründete am 11. Mai 1892 mit seinem Schwager das Unternehmen Asbach & Co. 1908  wurde die Marke „Asbach Uralt“ beim Patentamt Berlin eingetragen. Uralt sollte auf die lange Reife und Lagerung hinweisen. Das mindestens acht Jahre lang gereifte Destillat nur der Familie und Freunden vorbehalten. Heute ist es wie der zwölf und der 15 Jahre alte Asbach Spezialbrand und der 21 Jahre gereifte Asbach Selection auch für Otto Normalverbraucher erhältlich.

Weil es für Frauen damals als unschicklich galt, in der Öffentlichkeit Alkohol zu trinken, erfand er 1924 die Weinbrandbohne. Aber die mochten bald auch Männer gern.

Nach dem Tod des Firmengründers übernahmen seine Söhne Hermann und Rudolf mit ein Krieges wegen flach, es wurde erst 1950 wieder  begonnen. 1991 wurde das Unternehmen an den britischen Hersteller Diageo verkauft, der es 1999 zur Hälfte an die Underberg AG und ein holländisches Unernehmen verkaufte. 2002 übernahm Underberg das Unternehmen zu 100 %.

Die Bezeichnung „Weinbrand“, die der Gründer geschaffen hatte, wurde zunächst nur im Zusammenhang mit Cognac gebraucht. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde das von den Franzosen verboten, so dass es beim „Weinbrand“ blieb. So wurde er auch 1923 in das deutsche Weingesetz aufgenommen.

Foto: KFM / pixelio.de

Die Schreibmaschine wird 150 Jahre alt..

Obwohl sie inzwischen in den meisten Fällen ausgedient hat, gehört sie zum 20. Jahrhundert wie Röhrenfernseher und Plattenspieler!

Im Jahre 1868  meldete die US-Rüstungsfirma Remington die erste industriell gefertigte Maschine, wie wir sie kennen, zum Patent an. Zuerst haben es die Erfinder mit einer alphabetischen Tastatur versucht, das hat sich nicht etabliert. Dann haben sie es mit der heute auch für Computer gültigen Buchstabenreihe Q W E R T Z versucht, das klappte dann.

Ursprünglich war die Schreibmaschine für sehr kurzsichtige oder blinde Menschen gedacht, aber nach einigen Verbesserungsversuchen begann um die Jahrhundertwende der Siegeszug. Alles war gut lesbar und dank einer Kopie, mit Durchschlag erstellt, gut zu gebrauchen.

Zwischen 1960 und 1970 wurden vom deutschen Marktführer Olympia pro Jahr eine Million Maschinen weltweit verkauft. Inzwischen fristen manche ein Dasein auf dem Dachboden. Es gibt auch einige Schreibmaschinen-Museen, beispielsweise in Kerpen und im Deutschen Museum.

Wer aber denkt, diese Technik sei ganz ausgestorben, der irrt. Olympia vertreibt weiterhin in Europa und im Nahen Osten Schreibmaschinen. 6000 bis 8000 Maschinen werden im Jahr verkauft, davon jede fünfte nach Deutschland. Auch in Russland hat man großes Interesse, da ist sogar der Geheimdienst interessiert. Das hat mich sehr erstaunt! Besonders, da ich aus der Sekretärinnenzeit komme, wo man das noch lernte und damit arbeitete. Ich erinnere mich an Schnellschreib-Meisterschaften noch in den 1990er Jahren.

Foto: Rudis-Fotoseite.de / pixelio.de

Öfter mal verreisen….

Warum sich nicht mal öfter und kürzer eine Reise gönnen? Mehrere kürzere Auszeiten unter dem Jahr einzuplanen, ist auch für viele Arbeitnehmer einfacher als einen großen Urlaub zu nehmen.

Da ist es kein Wunder, wenn die Anzahl der Kurzurlaubsreisen seit Jahren ansteigt- von 80,5 Millionen in 2016 auf 82,1 Millionen in 2017. Das teilt der Verband Internet Reisevertrieb mit.

Die Erholung muss dabei nicht auf der Strecke bleiben. Vielmehr kann ein kleiner Tapetenwechsel Balsam für den gestressten Körper und den Geist sein. Auch in wenigen Tagen kann man viele neue Eindrücke sammeln. Außerdem haben Wissenschaftler herausgefunden, dass der Erholungseffekt zu Beginn des Urlaubs am größten ist.

Da kann man wählen: Stadt oder Strand, Wellness oder Sightseeing? Schon bei der Auswahl des Reisezieles kommt Vorfreude auf. Und nach dem Kurztrip kann man schon die nächste Tour in Angriff nehmen.

Eine Städtetour ist immer schön – etwa nach Dresden, Hamburg, München oder natürlich Berlin. Allerdings, wenn man ein Highlight nach dem anderen abklappert, wird man sich nicht erholen. Einfach mal ins Straßencafé setzen und in aller Ruhe das Leben in einer Metropole beobachten? Oder in einem Restaurant abseits des Trubels einheimische Kost genießen? Wert sollte man auf ein gutes Hotel legen, damit man sich auch da gut erholt.

Wellness ist in aller Munde – Da gibt es in allen Regionen Möglichkeiten, in Badeorten ein paar schöne erholsame Tage zu verbringen. Wenn dann noch ein schöner Kurpark dabei ist, kann man Erholung tanken.

Oder ein Kurztrip an die See, ins Mittelgebirge -Harz, Rhön, Schwarzwald, Pfälzer Wald usw.? In Süddeutschland bietet sich das Allgäu an – sehr begehrt zum Wandern, für ein paar Wellnesseinheiten oder eine Schlössertour.

Foto: Huskyherz / pixelio.de

 

Blauschimmel und Weißschimmel – lecker!

Das ist die Geschichte der Marken Bavaria Blue und Bergader Edelpilz. Beide werden geliebt und gern gegessen.

Seit 1972 ist er auf dem Markt und hat inzwischen auch nationale Bekanntheit erreicht – der bayrische Weichkäse Bavaria Blue aus der Bergader Privatkäserei. Es handelt sich um eine Mischung aus den beiden Edelpilzkulturen Blau- und Weißschimmel. Die Hülle ist mit Weißschimmel überzogen, während das Innere mit Blauschimmel marmoriert ist.

Nun zur Gründergeschichte: Die Bergader Privatkäserei in Waging am See wurde 1927 gegründet und ist seither in Familienbesitz. Ursprungsidee des Firmengründers Basil Weixler, der gern französischen Roquefort gegessen hat, war die Kreation eines Roqueforts, den er mit Kuhmilch und nicht, wie in Frankreich, mit Schafsmilch, machte.

Das gelang ihm auch und im Jahre 1927 brachte er den „Bayerischen Gebirgs-Roquefort“ heraus. Es war der erste deutsche Edelpilzkäse. Obwohl er den Käse aus Kuhmilch herstellte, verklagten ihn die Franzosen auf Unterlassung des Namens Roquefort Acht Jahre dauerte der Prozess. Der Käse musste umbenannt werden und heißt seither Bergader Edelpilz. Dieser wird bis heute nach unveränderter Rezeptur hergestellt und ist heute das stärkste Exportprodukt der Firma.  weiter lesen »

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