Kleinod im Indischen Ozean – La Réunion..

Man kann ja mal träumen, auch wenn es zur Zeit wahrscheinlich nicht gut geht, soweit zu reisen. Aber die Zeiten normalisieren sich ja etwas.

Diese schöne Insel liegt 700 km östlich von Madagaskar. Die Vulkane haben dem Eiland im Laufe der Jahrhunderte sein einmaliges Aussehen gegeben. Es gibt viele Möglichkeiten, im Inneren der Insel dieses Erbe anzusehen. Es gibt viele Möglichkeiten zum wandern. Beispielsweise nach dem Dorf Grand Bassin, das am Fuße des erloschenen Vulkans Piton de Neiges liegt. Wem es dabei zu warm wird, die Temperaturen betragen durchschnittlich 24 Grad, kann ich unten am Wasserfall Cascade du Voile abkühlen.f

Ein Abstecher in den Regenwald Forét de Bélouve. Nicht nur die wunderbare Flora und Fauna faszinieren, auch sechs Wasserfälle, die 850 Meter tief in die Schlucht Trou de Fer donnern. Das Wasser wandelt auf dem Weg von Blau der Farbe Schaum-Weiß und dadurch gibt es einen bunten Regenbogen.

An der Westküste gibt es ein 25 km langes Korallenriff – Plage La Saline ist ein Paradies für Schnorchler und Taucher. Aber auch der feine Sandstrand ist sehr beliebt, besonders bei Familien. Auch zum Sonnenbaden kann man unter einer Palme liegen, die Kitsurfer beobachten, dazu gibt es einen endlos blauen Himmel. Also Urlaubsvergnügen pur. Das finden auch viele Insulaner, die besonders an den Wochenenden hierher kommen. Dazu muss unbedingt ein reichliches Strandpicknick sein. Das ist ein unbedingtes Muss für alle. Die Zutaten findet man auf den bunten Insel-Märkten. Einer der größten ist mittwochs in dem mondänen Badeort Saint-Gilles-Les-Bains zu bestaunen. Exotische Früchte aller Art kann man probieren. Deftige Teigtaschen nicht zu vergessen. Und über allem liegt der Geruch der Gewürzstände.

160 verschiedene Bambusarten aus aller Welt wachsen im Wald La Bambusaie, sehr sehenswert. Manche wachsen scheinbar bis in den Himmel hinein.

Unbestritten, und weltweit geliebt, ist die Königin der Insel, die samtschwarze Vanille-Schote. Ein großes Anbaugebiet im Südosten der Insel liefert besonders gute Qualität. Da sollte man zugreifen – es wird wahrscheinlich preisgünstiger sein als bei uns. Und man kann ein Stück La Réunion mit heim nehmen.

Foto: Jessi Gage / pixelio.de

 

Und wieder blühen die Linden……..

Jedes Jahr ist es immer wieder schön, wenn die Linden blühen. Wer das auch liebt, wartet schon darauf, ob der betörende Duft der Lindenblüten schon da ist. Heute habe ich plötzlich den Duft wahrgenommen, zwei große Linden stehen nahe bei meinem Haus. Der Wind trug den wunderbaren Duft zu mir. Es ist so, dass mich diese eigentlich sehr verbreiteten und  beliebten Bäume mit großer Freude regelrecht magisch anziehen, weil da alte Erinnerungen wach werden an eine große Linde bei meinem Elternhaus und auch an eine alte Dorflinde, die es schon lange nicht mehr gibt.

Wer kennt nicht das wunderbare Gedicht von Wilhelm Müller “ Der Lindenbaum“, das eigentlich viel bekannter ist als „Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum“. Es ist eigentlich ein sog. Kunstlied, das zum Zyklus der „Winterreise“ gehört und von Franz Schubert vertont wurde. Die „Winterreise“ ist das unbedingte Muss für jeden guten Sänger. Von Dietrich Fischer-Dieskau über Hermann Prey, Peter Schreier, um nur einige zu nennen, haben uns große Stimmen damit erfreut. Das Lied vom Lindenbaum ist ein richtiges Volkslied geworden. Auch die Bilder von berühmten alten Dorflinden oder Lindenalleen und ihre Geschichte sind ja ein Begriff. Da habe ich mich mit Vergnügen ein bisschen in Wissen über diesen wunderbaren Baum vertieft. Was zum Baum selbst: Es gibt 20 bis 45 Arten der Linde, die meist in gemäßigten bis subtropischen Gebieten wachsen. Hier in Mitteleuropa gibt es hauptsächlich zwei Arten, die Sommer- und die Winterlinde. Die Linde erreicht eine Höhe von 15 bis 40 Metern, hat einen Stammdurchmesser bis zu 1,8 Metern und kann bis 1000 Jahre alt werden!  Siehe oben, die berühmten alten Dorflinden. weiter lesen »

Florenz und die Toskana – immer eine Reise wert…..

Das wunderbare Florenz mit seinen sagenhaften Kunstschätzen ist ein absoluter Reisehöhepunkt. Vor Corona schien die Kultur in Florenz unter den Touristenmassen zu ersticken. An manchen Tagen schoben sich 12.000 Besucher durch die Säle der Uffizien. Draußen wartete man Stunden in der Schlange. Nun, da es sich langsam lockert, ist ein gute Hygienekonzept erstellt worden. Maximal 450 Besucher dürfen gleichzeitig durch die vielen Säle streifen.

Vor Corona war es manchmal schlimm. Verstopfte Innenstädte, nächtliche Feiern, Müll auf den Straßen. Bisher kamen die Menschen aus aller Welt, um wenigstens einmal im Leben in Florenz den Dom und die Uffizien zu sehen. Kreuzfahrt-Touristen wurden von den Häfen in die Stadt gekarrt. Manche Museen waren überfüllt, andere sehenswerte links liegen gelassen. Man hofft jetzt, dass sich die Gäste besser verteilen und häufiger kommen.

Damit das geschieht, hat man in Florenz beschlossen, viele Kunstwerke in Kooperation mit Florenz zu anderen Museen zu bringen. Sozusagen aufs Land, um auch kleinere Museen zu aktivieren. Kunstwerke aus dem Depot werden an 60 bis 100 Orten ausgestellt, kehren damit also oft an die Orte zurück, wo sie ursprünglich waren. So sollen die Bewohner, nicht nur in Florenz, eine neue Verbindung zu der Kunst ihrer Vorfahren aufbauen. Auch der Wander- und Gastrotourismus in der Toskana soll damit erweitert werden.

Also die Hauptstosszeiten meiden und die vielen, vielen Sehenswürdigkeiten zu anderen Zeiten genießen. Oder eben mal aufs Land fahren, und sich dort kulturell umsehen.

Foto: Matthias Brinker / pixelio.de

 

Schmuck – richtig pflegen……

Damit man möglichst lange Freude an einem schönen Schmuckstück hat, sollte man ihn richtig behandeln. Perlen, Ketten, Ohrringe, Armbänder und Ringe schützt man am besten vor schlechten Einflüssen und zu starker Belastung.

Die Vereinigung der Bundesverbände des Deutschen Schmuck- und Silberwarengewerbes gibt dazu einige Tipps. So war zu lesen, dass bei unsachgemäßem Gebrauch von Schmuckstücken die Gewährleistung erlöschen könnte. Das wäre ja bei einem guten wertvollen Stück nicht schön.

So wird erläutert, dass manche Stoffe dem Schmuck schaden, was vielleicht gar nicht so bekannt. So sollte man Schmuckstücke bei der Hausarbeit ablegen, besonders, wann man mit Wasser und Chemikalien arbeitet. Auch sollte man Schmuck nicht tragen, wenn er mit Fetten, Dampf oder Ölen in Kontakt kommen kann. Ebenso nicht beim Sport, Duschen oder der Gartenarbeit.

Auch vor dem Schlafengehen sollte der Schmuck abgelegt werden. Schmuck reagiert auch auf bestimmte Umwelteinflüsse: Gold- und Silberschmuck kann je nach Luftfeuchtigkeit und Schwefelgehalt der Luft sich dunkel verfärben (oxidieren ist der Fachbegriff). Auch Körperschweiß, Parfüm und Hautcreme können das verursachen. Perlen sollte man sehr pfleglich behandeln, also erst anlegen, wenn man mit dem Make-up fertig ist. Sie sind sehr empfindlich gegen Sprays und Parfüms. Manche Edelsteine sind auch empfindlich gegen Sonne und Licht, so wird erklärt. Dann kann zu trockene Lagerung zu Rissen führen. Am besten fragt man im Fachgeschäft nach, wenn man sich unsicher ist.

Zum Aufbewahren gibt es besondere Tipps – Am besten einzeln auf eine Stoffunterlage legen. Perlen separat in Tüchern oder einem Stofftäschchen aufheben.

Foto: Ruby Stein / pixelio.de

 

Malediven – 16 Inseln zu ersteigern!….

Es ist eine Geschichte zum Träumen, die zu lesen war: Die Regierung der Malediven versteigert 16 der mehr als 1000 Inseln, die nicht bewohnt sind. Das Tourismusministerium teilt mit, wer den Zuschlag bekommt, pachtet die jeweilige Insel für 50 Jahre. Es gibt auch eine Bedingung, ganz clever ausgedacht, um Geld reinzubringen – Die Pächter müssen auf ihrer Insel ein Hotel mit mindestens 100 Betten bauen! Ein Sprecher erklärte, damit wolle man den Tourismus nach dem Einbruch in der Corona-Pandemie helfen.

Eine 1,2 ha große Insel gibt es ab 210 000 Dollar, also etwa 173 000 Euro. Ist doch fast ein Schnäppchen oder? Die große Variante, 10,4 ha, ist ab 1,5 Millionen Dollar zu haben. Das gute daran ist, dass sich die Pächter in dem sensiblen Ökosystem an Umweltauflagen halten  müssen.

Angebote sind bis zum 10. Juni möglich. Den Zuschlag erhalten aber nicht die Meistbietenden, wie erklärt wird. Es gibt ein Punktesystem. Da kann durchaus derjenige als Sieger hervorgehen, der die Wünsche der Regierung erfüllt. Diese sind sehr positiv anzusehen: Die Beschäftigung Einheimischer, möglichst auch Frauen ist Gebot. Gerade das letztere ist meiner Meinung nach wichtig, da gerade Frauen in dieser Kultur gleichgestellt werden sollten. Außerdem sind Abgaben an den Tourismusfonds der Regierung zu zahlen. (Dann ist es vielleicht gar kein Schnäppchen mehr!).

Übrigens, man hofft von Seiten des Ministeriums auf Investitionen von 370 Millionen Dollar! Also, dann mal los!

Foto: Jochen Biniskowski / pixelio.de

Hochsaison für die Grillmeister……

Gerade in diesen Zeiten ist man gerne an der frischen Luft! Eine beliebte Abwechslung, nicht nur jetzt, ist für Jung und Alt das Grillen – zu Hause, auf der Terrasse, dem Balkon oder im Garten.

Da waren Gesundheitstipps vom Verbraucherschutz des Lebensmittelüberwachungsamtes zu lesen, die sehr nützlich sind: Hygiene ist bei der Aufbewahrung und Vorbereitung des Grillgutes sehr wichtig! Achtsames Grillen ist dem Geschmack zuträglich. Dann ist das Lob für den Grillmeister oder die Meisterin ein schöner Lohn.

Im einzelnen wurde erläutert: Zum Anzünden eines Kohlegrills sollten Grillanzünder verwendet werden. Auf keinen Fall Spiritus oder Benzin!! Das Grillgut erst auflegen, wenn die Kohle durchgeglüht ist. In den letzten Jahren sind Gas-oder Elektrogrill Mode geworden, da geht es natürlich schneller. Aber ich finde, die richtige Atmosphäre zaubert nun mal ein Kohlegrill.

Grillgut, was gekühlt werden muss, erst kurz vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. Wichtig ist, so wird erläutert, nicht nur das Grillfleisch, sondern auch Gemüse oder eingelegte Leckereien nicht direkt auf den Grill legen. Alternativ soll man Gefäße aus Edelstahl, Keramik oder Emaille nehmen. Oder auch beschichtete Aluschalen. Denn wenn der Fleischsaft oder die Marinade auf die Glut tropft, entsteht Rauch. Dieser enthält, was viele nicht wissen, krebserregende Stoffe. Außerdem verbrennt das Grillgut nicht so schnell, wenn es nicht direkt auf dem Rost liegt. Aber Einmal-Grillschalen sollten nicht verwendet werden, denn sie bestehen aus unbeschichtetem Aluminium. Da können geringe Mengen mit dem Essen in den menschlichen Körper gelangen.

Fleisch und Würstchen und besonders Geflügel- und Schweinefleisch sollen durchgegart werden. Aber den Grill nur so lange wie nötig erhitzen. Verbrannte Stellen bitte unbedingt vor dem Essen abschneiden, darin sind Schadstoffe. Gepökeltes Fleisch wie Kassler oder Leberkäse sollte gar nicht gegrillt werden, auch wegen krebserrengender Stoffe, die durch das Erhitzen entstehen.

Fertig Gegrilltes sollte zum Schutz vor Bakterien auf einen sauberen Teller gelegt werden! Auf keinen Fall auf die Platte legen, wo vorher das rohe Grillfleisch lag. Also mit diesen Gesundheitstipps vom Fachmann kann die Grillsaison beginnen!

Übrigens ist unbedingt zu versuchen, mal Gemüse zu grillen, besonders lecker. Das können Paprikastücke, Auberginen-Scheiben, Zucchini usw. sein. Der Fantasie ist da keine Grenze gesetzt.

Foto: Heike Zabel / pixelio.de

Obst – nur das beste ist gut….

Gesundes Obst ist unverzichtbar für die Gesundheit. Es schmeckt nicht nur gut, sondern hat auch viele wertvolle Inhaltsstoffe. Wie heißt es so schön:“An apple a day keeps the doctor away.“ – Ein Apfel am Tag erspart den Doktor. Gutes Obst muss garnicht teuer sein, wie manche meinen. Wenn man beim Einkauf aufpasst, kann man auch zum kleinen Preis die beste Ware bekommen.

Oft sehen die Früchte alle so appetitlich aus, die man so im Supermarkt sieht. Oft sieht es dann zuhause so aus, dass alles nicht besonders schmeckt und schnell verdirbt. Da gibt es ein paar Tricks, die von dem Fachmann erklärt werden: Ältere Ware wird vom Personal des Supermarktes meist nach oben verpackt, damit es schnell verkauft wird. In den unteren Lagen findet man die frischen Früchte. Außerdem sollte man bedenken, dass diese noch nicht so oft angefasst wurden. Denn dabei entstehen Druckstellen, wodurch das Obst schneller verdirbt. Ein Tipp: Blattgrün vertrocknet am schnellsten, ist es noch da und wirkt saftig, ist die Frucht noch ganz frisch.

Nicht selten ist das Obst bereits um die halbe Welt gereist, bevor es hier zu kaufen ist. Durch die langen Transportwege leiden natürlich Vitamingehalt und oft auch der Geschmack. Nicht zu denken, wie auch die Umwelt leidet. Da sollte man sich auf regionale Ware verlassen. Aber oft ist auch das irreführend, da der Begriff nicht geschützt ist. Da gibt es als Tipp das einheitliche Regionalfenster, das auf immer mehr Waren zu finden ist. Da steht alles genau drauf und ist verlässlich.

Die Oberfläche des Obstes sollte prall und kräftig gefärbt sein, aber auch das ist manchmal nicht ganz stimmend. Denn heutige Züchtungen sind oft nur auf Optik getrimmt. Daran riechen ist oft gut, denn je besser die Früchte riechen, desto besser werden sie auch schmecken. Manchmal aber ist auch hier Vorsicht zu walten, denn ein aufdringlich süßer Duft kommt daher, dass die Früchte sehr oder auch überreif sind.

Dann wird noch ein Rat von den Fachleuten gegeben: Lose Ware ist zwar etwas teurer wie abgepacktes Obst. Aber bei weichen Früchten wie Erdbeeren lohnt sich das. Denn sie fangen in den vollgestopften Verpackungen und unter Folie schnell unentdeckt an zu schimmeln.

Foto: Tommy Weiss / pixelio.de

 

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