Rot steht für die Liebe…

Es gibt mal wieder eine neue Studie – Forscher befragten Menschen, welche Gefühle sie mit welcher Farbe verbinden. Dabei stellte sich heraus, dass man sich    weltweit einig ist – Rot steht für die Liebe, aber auch für Ärger, Geld sorgt für Freude und Braun löst eher wenig Gefühle aus.

Wissenschaftler der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz befragten im Rahmen einer internationalen Studie über Farb-Assoziationen 4600 Menschen aus 30 Nationen auf sechs Kontinenten. Diese mussten 12 Farben jeweils bis zu 20 Gefühlen zuordnen. Daraus bildeten die Forscher einen nationalen Mittelwerte. Diese wurden dann mit dem weltweiten Durchschnitt verglichen, so wird erläutert. Laut den Wissenschaftlern hat es so eine umfangreiche Studie zuvor noch nie gegeben.

Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin „Psychological Science“ veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass neben den weltweiten Übereinstimmungen auch nationale Besonderheiten auftreten. Beispielsweise, so wird erklärt, wird Weiß in China mehr mit Trauer verbunden als anderswo. So wie Lila in Griechenland. Die Unterschiede sind auch größer, je weiter die Länder entfernt sind. Zudem, so wird erläutert, kommt es auch auf sprachlichen Unterschiede an. Sogar das Klima kann eine Rolle spielen. Laut den Forschern wird die Farbe Gelb in Ländern mit wenig Sonnenschein mehr mit Freude verbunden als in anderen. Es gäbe auch noch andere Einflussfaktoren, die müssten noch geklärt werden.

Foto: bagal / pixelio.de

Mit Zitrone den Sommer verlängern……

Obwohl der Sommer gerade für einige Tage zurückgekehrt ist, wird doch die Zeit kommen, wo es wieder kühler wird. Sommer und Süden, daran denken wir zu jeder Zeit an blühende Zitronenbäume und gelbe Zitrusfrüchte oder grüne Limetten.

Es gibt sie längst das ganze Jahr über, doch im September und Oktober haben diese Früchte ihre Hauptsaison. Jetzt bekommt man besonders saftige, gut schmeckende Früchte zu kaufen. Damit können wir den Sommer noch etwas hinausstrecken. Da gibt es viele schöne Rezepte, manche sind gar nicht so bekannt. Und so ganz nebenbei kann man etwas für das Immunsystem tun, denn gerade Zitronen sind voller Vitamin C.

Da wäre erst mal natürlich eine erfrischende Zitronenlimonade. Da werden Erinnerungen an südliche Urlaubsziele wach. Zucker ist zwar auch drin, aber durch den frischen Zitronensaft und ein bisschen Ingwer gibt es noch einen guten Geschmack und Vitamine zusätzlich. Zutaten: 1 kleines Stück Ingwer, 10 g, 200 g Zucker, 200 ml Zitronensaft. Frisch gepresst braucht man mindestens vier Zitronen. 1 l Sprudelwasser, 2 Bio-Zitronen, 5 Stiele Minze. Zubereitung: Ingwer schälen und klein hacken, 1 Zitrone waschen und etwas Schale abreiben. 500 ml Wasser, gehackten Ingwer, geriebene Schale und Zucker unter Rühren aufkochen, bis der Zucker aufgelöst ist. Durch ein Sieb in ein großes Gefäß gießen. Ein paar Minzblätter in den Sud geben und ganz auskühlen lassen. Wer frische Zitronen verwenden möchte, muss nun die Früchte auspressen. Vier Zitronen sollten reichen, kann man aber variieren. Nun die kalte Sirup-Mischung mit Sprudelwasser un dem Zitronensaft aufgießen.Minze waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen. Zitronen waschen und in dünne Scheiben schneiden. Scheiben und Minzblätter zur Limo geben, umrühren. Gut gekühlt servieren. Wem die Limo zu sauer ist, kann mit Agavensaft oder Holunderblütensirup nachwürzen.

Es gibt vielerlei schöne Rezepte – Vegan kann man Seidentofu mit Zitronensauce machen nach japanischer Art, Key Lime Pie, ein Dessert aus Florida, oder Zitronenhuhn mit Rosmarin nach mediterraner Art. Das ist nur eine kleine Auswahl, es wäre zu lange, wenn ich die Rezepte alle erkläre. Einfach mal googeln!

Foto: Rike / pixelio.de

Pinsa was? – Konkurrenz zur Pizza!

Was las ich da? Pinsa – der neue Trend? War mir neu, dabei gibt es sogar schon sog. Pinserias in Deutschland. Und die Food-Bloggerinnen wissen ja auch schon alles darüber! (Ich fand aber noch nicht mal ein Bild von einer Pinsa, musste die gute alte Pizza nehmen!) Angeblich sollen schon die alten Römer die Pinsa gegessen haben, aber Fachleute weisen daraufhin, dass das nicht wahr ist. Die Pinsa gibt es seit 2001, entwickelt von dem italienischen Unternehmen Di Marco.

Aber die Anhänger der Pinsa werden immer mehr. Auf den ersten Blick ist allerdings kaum ein Unterschied zwischen Pinsa und Pizza auszumachen. Beide sind Teigfladen, mit Soße bestrichen, nach Belieben belegt und gebacken. Aber wenn man in eine Pinsa beißt, merkt man, was anders ist, so beschreiben die Pinsa-Fachleute das. Sie ist innen sehr fluffig, während sie außen knusprig bleibt.

Gleich zwei Kniffe sorgen für diese besondere Beschaffenheit. Also, wird erklärt: Anders als die Pizza, besteht die Pinsa aus einer Mischung verschiedener Mehle. Im Wesentlichen seien dass Reismehl, Weizenmehl, Sojamehl und Sauerteig, so schreibt auch eine der unvermeidlichen Food-Bloggerinnen. Dann kommen auf ein Kilo Mehl 800 bis 900 ml Wasser, viel mehr als bei der klassischen Pizza. Dann der zweite Trick: Die lange Garzeit. Erstmal wird der fertige Teig bis zu fünf Tagen in den Kühlschrank gelegt, damit er große Luftblasen schlägt. Diese lange Ruhezeit soll die Pinsa leichter verdaulich machen. Bei der Verarbeitung zählt vor allem eines: eine große Portion Fingerspitzengefühl! Denn der Pinsa-Teig mit seinen großen Luftblasen darf auf keinen Fall kräftig geknetet oder mit dem Nudelholz ausgerollt werden. Besser ist es , ihn vorsichtig mit den Fingern auseinander zu ziehen.

weiter lesen »

Eine Legende wird 90 Jahre – Mario Adorf

Mario Adorf ist ist lebende Filmgeschichte, schon seit den 50er Jahren ist er dabei. Kürzlich habe ich eine interessante Dokumentation über ihn und mit ihm gesehen. Er hat nicht allein in Komödien gespielt, er war auch vielfach der Bösewicht vom Dienst. Er hat mit den bedeutendsten Regisseuren gearbeitet, Robert Siodmak hat mal zu ihm den Satz gesagt: „Schauen Sie doch mal böse“. Dabei sei das nur ein kleiner Teil seiner Rollen, sagte er mal. Aber die haben sich besser eingeprägt.

Beispielsweise hat er den Santer in einem  Winnetou-Film gespielt, der Winnetous Schwester umgebracht hat, das nimmt ihm mancher heute noch persönlich übel. Legendär ist auch seine Rolle in der „Blechtrommel“. Aber er hat auch umwerfend komische Seiten -Unvergessen ist sein rheinischer Generaldirektor Heinrich Haffenloher in „Kir Royal“. Ich habe kürzlich noch eine Wiederholung davon gesehen. (Da ich kein Portait-Foto von Mario Adorf zur Verfügung hatte, habe ich den „‚Kir Royal“ genommen.

Interessant ist auch seine Lebensgeschichte, die schon oft zu lesen war: 1030 in Zürich als Sohn eines verheirateten italienischen Arztes und einer deutschen Mutter geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Mayen in der Eifel. (Er hat mal in einem Interview gesagt, dass er das immer noch als seine Heimat betrachte. Obwohl er längst nicht mehr dort lebt. Ich habe aber mal gelesen, dass er immer noch gern gesehener Ehrengast bei Klassentreffen des dortigen Gymnasiums ist.) Er hat erst Philosophie, Kriminalogie und Musikgeschichte in Mainz studiert sowie in der Schweiz. Erst 1954 ging er zur Falckenberg-Schauspielschule in München.

Seine Bühne waren Europa und besonders Deutschland. Er fühlte sich nie berufen, nach Hollywood zu gehen. Die Traumfabrik war ihm zu geldgierig und anonym, wie er einmal gesagt haben soll. Es war zu lesen, dass er im Rückblick auf sein reiches Leben gesagt hat, dass die ersten Jahre am Theater die einprägsamsten waren.

Herzlichen Glückwunsch, danke für die vielen Rollen-Erlebnisse und weiterhin noch viele schöne Jahre, lieber Mario Adorf! Darauf einen „Kir Royal“.

Foto: Thorsten de Jong / pixelio.de

Aschenputtels Märchenschloss- Schloss Moritzburg….

Wer wie ich der absolute Fan des Weihnachtsklassikers „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ist, dem ist die herrliche Kulisse von Schloss Moritzburg bei Dresden ein Begriff. Seit 45 Jahren gehört der im tiefsten Winter gedrehte „Märchenfilms des Jahrhunderts“ zur Weihnachtszeit wie Christstollen und Gänsebraten – für mich wie auch für viele. Das Schloss wurde zum Wallffahrtsort für die Fans, die außerdem jeden Winter hier eine Ausstellung zum Film besuchen können. Ich habe sogar mal gelesen, dass es einen richtigen Fanklub gibt. Übrigens ist für alle Besucher, zumindest die weiblichen, absolute Pflicht, den nackten Fuß in das goldglänzende Schmuckstück, Nachbildung des Tanzschuhs, zu zwingen. Dieser ist auf der Treppe zu sehen, genau da, wo Aschenputtel ihn  verlor. Das soll die Hoffnung nähren, dass ausgerechnet dieser Schuh passen möge und man so eines Prinzen Herz gewinnen könnte!

Doch nicht nur deshalb ist Sachsens schönstes Wasserschloss so sehenswert. Im Jahre 1542 wurde es von Herzog Moritz als Jagdschloss errichtet. Dann ließ der berühmt-berüchtigte Kurfürst August der Starke dass Schloss ab 1723 prachtvoll umbauen – wie die Geschichte sagt, liebte er ja ausschweifende Feste und prachtvolle Jagden – unter anderem. Es ist nicht nur das Schloss eine Augenweide, auch die Wasser- und Parklandschaft drum herum ist wunderbar. Auch drinnen ist alles prunkvoll, in sieben Sälen und 200 Räumen gibt es Schätze in Hülle und Fülle. Auf den Rundgängen wird man auch mit den pikanten Histörchen über den wie gesagt auch berüchtigten August zum Vergnügen aufgeklärt.

weiter lesen »

Beliebt – Burger in jeder Variation………

Kaum eine andere Speise aus den USA hat in den vergangenen Jahren so große Beliebtheit errungen wie der Burger. In vielen Supermärkten gibt es inzwischen alles, was man für einen Burger braucht.

Doch seit dem bekannt wurde, wie die Zustände in den großen Schlachtbetrieben sind, wird viel umgedacht. Manche sind sogar ganz vom Fleisch abgekommen aus Solidarität. Aber wer seine Burger liebt, setzt auf hochwertiges Fleisch oder vegetarische oder gar vegane Alternativen. Ein Fachmann rät, dass besonders drei Dinge beim Burger entscheident sind: die Soße, das Bun und natürlich das sog. Patty selbst. Dafür sollte der Burger-Freund aber stets zu bestem Rindfleisch greifen, erläutert er.

Nicht Burger-Fachleute fragen sich, was ist mit den Begriffen gemeint? Das „Bun“ sind die beiden Brötchenhälften, die typisch für den Burger sind. Die Patties, also das Fleischstück, kann man, wie man will, aus frischem Hackfleisch formen. Es gibt natürlich auch fertige Patties zu kaufen, das spart Arbeit. Aber auch hier sollte man auf Qualität achten. Bei der Zubereitung kann man eigentlich nichts falsch machen. Einfach den Grill für hohe und direkte Hitze vorbereiten und die Patties drauflegen. Das dauert ungefähr 1,5 bis 2 Minuten. Dann mit Pfeffer und Salz würzen. Das Fleisch die gleiche Zeit geben und fertig, so wird erklärt. Für das Brötchen gibt es verschiedene Vorlieben. Der Klassiker ist immer noch das Sesam-Bun. Bei der Soße  kann man nach Belieben zu Ketchup und Senf oder einer würzigen BBQ-Soße greifen. Zum Schluß noch das Gemüse, also Salat, Tomaten, Zwiebeln und Gurken drauf.

weiter lesen »

Barfußlaufen – ist gesund und erholsam –

Barfußlaufen ist im Trend – Was in alten Zeiten gang und gäbe war, meist auch aus Armutsgründen – ist wieder in. Schon der Pfarrer Kneipp hat seinerzeit Barfußlaufen in seine Gesundheitslehren eingeflochten.

Ob am Strand, im Park oder Garten, im Sommer sollte man oft barfuß gehen. Idealerweise frühmorgens über eine Wiese, wer das möglich machen kann.

Das fühlt sich nicht nur gut an, sondern ist auch gesund. Denn unsere Füße werden meist stiefmütterlich behandelt, dabei leisten sie täglich   Schwerstarbeit. Außerdem werden sie meist in viel zu enge Schuhe gequetscht, womöglich noch mit hohen Absätzen. Zudem liegen an den Füßen viele Nerven, die das Barfußlaufen zum Erlebnis für die Sinne machen.

Das lässt sich besonders intensiv auf Barfußpfaden erfahren. Durch die ungewohnten Reize lernt man, seine Füße neu zu spüren. Diese Barfußpfade gibt es inzwischen sehr viele. In Köln gibt es beispielsweise einen kleinen Barfußpfad, wo man in unterschiedlichen Feldern barfuß vorwärts tasten kann. In Neuss, so war zu lesen, kann man sich in eine idyllische Flußaue begeben. Im sog. Neusser Hochzeitshain sind 18 sog. Erlebnisstationen angelegt, wo man barfuß was für die Gesundheit tun kann. Das soll, wie erklärt wird, Geist und Körper Erholung verschaffen.

Wer wissen möchte, wo es in seiner Nähe so etwas gibt, kann ruhig mal googeln. Da findet sich sicher was. Denn wer hat schon eine Wiese für sich?

Foto: Dorothea Jacob / pixelio.de.

Copyright © 2013 Allerlei Frauerlei – Gesundheit, Garten und Genuss