Es blüht der Holunder……….

Ältere werden sich bei der Überschrift an einen alten Schlager erinnern, oder auch „Weißer Holunder“… Tatsache ist, dass der Holunder uns zwischen April und Juli mit wunderschönen, zart duftenden Blüten erfreut. Dass diese vielseitig verwendbar sind, wissen manche gar nicht. Viele verwenden eher die reifen Holunderbeeren, die im August und September zu ernten sind. Diese sollten unbedingt gewaschen werden, die Blüten eher nicht. Ob als Getränk, Gebäck oder Gelee – da gibt es manche Möglichkeit.

Holunder wächst nicht nur im Garten, vielerorts auch wild am Rande von Wäldern, Grünflächen oder in Feldhecken. Er wird auch sogar von gut sortierten Gemüsehändlern oder Floristen angeboten. In Landschaftsschutzgebieten ist das Ernten kleiner Mengen erlaubt. Was man sowieso beachten sollte, ist ein mäßiges  Pflücken von Wildfrüchten, das ist man der Natur schuldig. Wegen der Schadstoffe pflückt man eher nicht am Straßenrand.

Wer Holunder im Garten anbaut, braucht viel Platz. So ein Strauch wird mindestens fünf Meter och und vier Meter breit, andere Sorten werden „nur“ drei Meter hoch. Übrigens ist Holunder auch gesund: Er enthält viel Vitamin C. Der Saft der Beeren ist ein altes Hausmittel gegen Erkältung!

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Schwarzwald – schöne Urlaubsregion….

Jetzt, wo man wieder reisen kann, bietet sich der Schwarzwald unter vielen anderen Regionen als Urlaubsziel an. Es gibt die schönen Kurorte wie Bad Liebenzell, Bad Krozingen, Badenweiler, Sasbachwalden und andere. Auch ist vor allem Baden-Baden unbedingt einer Reise wert. Wer städtischen Flair genießen will, eingebettet in schöne Landschaft, und mit Kurhaus, Spielkasino, hervorragenden Thermen, Kurtheater, ist hier richtig.

Ideal ist der Schwarzwald zum Wandern, da ist die Auswahl an Wanderrouten groß. Und abends die gute Küche genießen und ein Viertele von dem guten Wein, den es in verschiedenen Gegenden gibt, Breisgau und Ortenau beispielsweise, das hat was für sich.

Stellvertretend für alle Sehenswürdigkeiten möchte ich als Tipp, den sehenswerten Ort Triberg mit seinen Wasserfällen beschreiben. Ich war des öfteren dort, und es hat mir sehr gut gefallen. Die Triberger Wasserfälle gehören zu den schönsten Naturschauspielen Deutschlands, so sind sie beschrieben. Mehr als 163 Meter stürzen sie in die Tiefe, ehe das Wasser über mächtige Granitfelsen in einem bewaldeten Talkessel ankommt. Es ist das neunthöchste Naturschauspiel dieser Art in Deutschland und das höchste außerhalb der Alpen.

Zum Anfang des 19. Jahrhunderts kannten nur wenige Menschen die Triberger Wasserfälle, weil das Gebiet noch nicht erschlossen war. Dadurch konnte man nur mit großem Aufwand dahin gelangen. 1805 wurde es dann so erschlossen, dass Wege und Zugangsmöglichkeiten die Erkundung der Wasserfälle einfacher machten. Nicht nur die Touristen hatten Nutzen davon, auch der Ort selber. Schon 1884  zog man wirtschaftlichen Nutzen aus den Wasserfällen. Dadurch konnte man als erste deutsche Stadt eine elektrische Straßenbeleuchtung einführen. Bis heute wird elektrische Energie erzeugt.

Allerdings ist inzwischen der finanzielle Ertrag durch den Tourismus viel bedeutender geworden. Die Fälle werden jährlich von 500.000! Reisenden besucht. Erwachsene müssen einen Eintritt von 4,50 € bezahlen. Davon wird aber ein Teil für die Instandhaltung des Areals genutzt.

Foto: S. Thomas / pixelio.de

 

Noch ein Geburtstag: Die Band „Queen“ ist 50 Jahre alt.

Die legendäre Band „Queen“ hatte vor 50 Jahren ihren ersten Auftritt. Müssig zu sagen, dass die meisten Erwachsenen sofort „Queen“ sagen, wenn man sie nach ihrer Lieblingsband fragt. Ich bin da voll dabei, obwohl ich eigentlich zu alt bin. Aber ich bin mit dieser Band jung gewesen und liebe sie auch heute noch. Besonders der unvergleichliche Freddy Mercury, der lange Zeit der Leadsänger war, ist für mich“die Stimme des Jahrtausends“, wie es mal ein Fernsehmoderator formulierte.

Damals, bei ihrem ersten Auftritt, ahnte noch niemand, dass die Band eine der berühmtesten der Musikgeschichte werden sollte. Millionen Platten und CD`s wurden verkauft, die Alben standen oft wochenlang auf Platz eins in den Charts. Sie traten in der ganzen Welt auf, oft sogar in vollen Fußballstadien.

Queen hatte 20 Jahre lang die gleiche Besetzung – jeder Fan weiß das: Freddy Mercury war der Leadsänger, Brian May war an der Gitarre, Roger Taylor am Schlagzeug und John Deacon spielte Bass. Sie kannten sich aus gemeinsamen Universitätszeiten in England. Was selbst die Fans nicht wissen, sie haben alle ein abgeschlossenes Studium. Das ist ungewöhnlich für Rockstars. Brian May hat sogar einen Doktortitel. So war jetzt in einer Würdigung zu lesen.

Leider war 1991 das Ende der Band. Denn in diesem Jahr starb Freddie Mercury an Aids. Aber es gibt „Queen“ nach wie vor, zur Freude der Fans spielen Roger Taylor und Brian May noch heute gemeinsam auf Bühnen. Aber es bleibt uns ja CD und Internet, wo man die alten Lieder hören kann. Da ist vor allem „We are the Champions“, das oft für Gewinner im Sport gespielt wird. Dann natürlich „We will rock you“ , der auch der Titel eines Musicals ist. Für mich ist das absolute Highlight „Barcelona“, das Freddie Mercury mit Montserrat Caballe in sagenhafter Deko aufnahm. Das wird oft im Fernsehen wiederholt, besonders in Musiksendungen. Es war so erfolgreich, dass es sogar bei der Olympiade 1992 in Barcelona gespielt wurde. Leider war die legendäre Ikone Freddie Mercury da schon tot. Mir läuft noch heute eine Gänsehaut den Rücken hinab, wenn ich das höre oder sehe.

Foto: Torsten Piwitz / pixelio.de

Achtung! – Sprays vor der Sonne schützen…

Sprays sollte man im Sommer vor der Sonne schützen, sonst droht Explosionsgefahr! Besonders im Auto kann es gefährlich werden. Denn im Sommer heizt sich der Innenraum des Autos schnell auf, er kann  bis zu 70 oder  80 Grad heiß werden. Der Auto Club Europa (ACE) rät deshalb dingend, Spraydosen möglichst nicht im Auto aufzubewahren. Wenn sie doch mitgenommen werden müssen, sollte man sie beispielsweise im Handschuhfach aufbewahren.

Wer Deo oder Insekten in Pumpsprayflaschen aus Plastik mitnehmen will, sollte sich ebenso verhalten. Das erklären die Experten so, wenn der Druck in der Flasche steigt, kann sich der Verschluss lösen und der Inhalt auslaufen. Es wird gewarnt, dass der Verschluss sogar wie ein Geschoss aus der Flasche schiessen kann. Es wird auch zur Vorsicht mit Desinfektionsmitteln mit Alkohol gewarnt. Je nach Zusammenstellung können sie sich leicht entzünden. Das kann man schon auf den Etiketten sehen, da stehen Warnhinweise drauf. Also diese auch besser nicht in Sonne und Hitze kommen lassen.

Jetzt in Corona-Zeiten wird allgemein empfohlen, im Auto vor der Fahrt Lenkrad, Armaturenbrett und Gangschaltung zu desinfizieren. Dazu wird geraten, es nur bei guter Belüftung zu machen. Am besten ein Einmaltuch außerhalb des Autos besprühen und dann innen die Flächen abwischen. Auch hierbei gilt die Warnung, egal ob Sprays oder Pumpsprays kühl und aus der Sonne aufzubewahren, also besser nicht im Auto!

Foto: Harry Hautumm / pixelio.de

Ein Geburtstag – 70 Jahre Taschenbuch…..

Preiswerte Weltliteratur zu kleinen Preisen – Das erste Taschenbuch erschien  vor 70 Jahren, am 17.6.1950 im Rowohlt-Verlag. Die Premiere war für 1,50 D-Mark zu haben, inklusive Zigarettenwerbung. Das erste Taschenbuch war Hans Falladas „Kleiner Mann, was nun?“. Zeitgleich kamen „Am Abgrund des Lebens“ von Graham Green,  das unsterbliche „Dschungelbuch“ von Rudyard Kipling und „Schloß Gripsholm“ von Kurt Tucholsky auf den Markt.

Das neue Format kam gut an: Jedes Buch startete mit einer Auflage von 50 000 Exemplaren. Dann folgten bis Mitte Oktober weitere acht Bände, damit waren schon 620 000 Bücher abgesetzt. Im März 1952 gab es dann die legendären „rororo“ Bände mit einer Gesamtauflage von drei Millionen Stück. Der Grund, warum es so billig war, es steckte im Buch eine Werbeseite. Das rief Anstoß bei den konservativen Lesern hervor. Dann störten sich etliche daran, dass das Taschenbuch nichts Edles an sich hatte, man konnte mit ihm nicht im Bücherschrank angeben.

Das bunte Novum kam dann aus den USA.  Der Sohn von Ernst Rowohlt entdeckte die „Pocketbooks“, die sich damit Chancen auf dem deutschen Buchmarkt etablieren konnten. Mit der Taschenbuch-Produktion zogen die meisten Verlage nach, weil diese günstig gedruckt werden konnten. Das Taschenbuch ist immer noch billiger als ein gebundener Band. In den vergangenen Jahren hatte, so der Börsenverein des Deutschen Buchhandels seinen höchsten Umsatzanteil in der Belletristik, dann in Sozialwissenschaften, Recht und Wirtschaft.

Foto: Almut Nitzsche / pixelio.de

 

Mode – es gibt wieder Retro-Muster…

Die älteren unter werden jetzt in Nostalgie schwärmen: wie zu lesen war, gibt es auch diesen Modetrend des Sommers: Retro-Style. Der Trend ist ja eigentlich alt, es ist aber in, Inspirationen in der Vergangenheit zu suchen. Dazu gehören eben auch Retro-Muster. Es werden uns eine Vielzahl an Mustern für die Sommermode beschert, aber auch für die kommende Herbstmode soll das gelten.

Es werden die 50er, die 60er und die 70er-Jahre wieder  hervorgerufen. Es gibt große Punkte, großformatige Blumen bis hin zu psychedelischen Mustern, wie auch das legendäre Pucci-Muster sowie berühmten Zick-Zack-Streifen eines italienischen Labels. Auch das klassische Paisley ist wieder angesagt (was ich sehr gerne getragen habe!). Dieses Muster hatte der italienische Designer Gimmo Etro 1968 aus Indien mitgebracht, die Beatles machten es dann zum modischen Must-have. Aber es sind auch die auffälligen Farben – Lila, Orange oder Sonnengelb, die wieder in sind.

Allerdings sollte man die Kleidungsstücke mit den bunten Mustern so kombinieren, dass der Look nicht zu nostalgisch wirkt. Die Stylisten raten zum Mix mit unifarbenen Teilen, die farblich passen. Am besten taucht ein Ton aus dem gemusterten Teil wieder in dem einfarbigen auf. Es ist aber auch die Kombination von Retro-Mustern mit leuchtenden Farben angesagt. Damit sich die neue Mode nicht zu sehr vom eigenen Stil unterscheidet, kann man etwa ein Kleid im Retro-Muster zu derben Boots tragen (furchtbar!!). Als Faustregel kann gelten: Man trägt zum Muster nichts, was im gleichen Stil gehalten ist und in der gleichen Zeit modern war.

Foto: Rolf Handke / pixelio.de

Hortensien – jetzt blühen sie endlich wieder…

Hortensien, für mich nach dem Rhododendron die schönste Blütenpracht in Frühling und Sommer. Jetzt blühen sie und erfreuen uns mit ihren schönsten Blüten.

Dabei waren sie lange Zeit als altbacken und spießig bekannt. Früher wurden sie gern als Kommunionsgeschenk in katholischen Gegenden verschenkt. Diese wurden dann anschließend in die Kirchen zum Maialtar gebracht. Eine Freundin hat ihre eingepflanzt, es ist ein großer Strauch entstanden, der jetzt schon 70 Jahre alt ist. Dabei ist die Hortensie wieder im Trend, kein Wunder, sie ist mit ihren dicken, kugeligen oder tellerförmigen Blüten ein echter Hingucker. Es gibt neuerdings sogar Hortensien, die in den verschiedenen Stadien der Blühphase mehrmals die Farbe wechseln.

Was die Hortensie außerdem auszeichnet, ist ihre lange Blütezeit von Juni bis teilweise sogar Oktober. Auch danach sind die abgestorbenen Blüten noch schön anzusehen. Sie werden dann gern als Zierstrauß oder -Kranz verwendet. Aber sie sollten eigentlich im Herbst nicht entfernt werden. Im Prinzip sind Hortensien auch recht robust, sie benötigen aber etwas Pflege. Die meisten Arten wachsen gern im wandernden Schatten und brauchen viel Feuchtigkeit, so erklärt uns der Fachmann. Der Boden sollte locker, humusreich und leicht sauer sein.

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