Sommerküche – Pasta – warm und kalt

724483_web_R_K_B_by_planphoto_pixelio.deMit Gemüse und Kräutern werden Nudeln zu leichten und frischen Mahlzeiten im Sommer. Die Vielfalt der Sorten ist groß, dazu leichtes Geflügelfleisch, Lachs, Schinken und frisches Gemüse und Salate.

Übrigens, einmal ausprobieren: Nudelgerichte schmecken sowohl warm als auch kalt. Das ist nicht nur schön an heißen Tagen. Was mancher nicht weiß, Nudeln enthalten einen Teil ihrer Kohlehydrate nach dem Kühlen in Form von sog.“resistenter Stärke“. Und dann enthalten sie weniger Kalorien als sonst. Das ist doch eine gute Aussicht für den Erhalt der schlanken Linie!

Hier zwei Rezepte, die mir auffielen, aus der unerschöpflichen Vielfalt der Nudelrezepte:

Spaghetti mit Schmorgurke und Lachs – 

Zutaten für vier Personen: 800 g Schmorgurken, 1 Zwiebel, 2 EL Olivenöl, 150 ml Gemüsebrühe, 150 ml Kochsahne, 15 % Fett, Salz, Pfeffer aus der Mühle, 250 g Lachsfilet, 1 EL Senf, 320 g Spaghetti, 1 Bund Dill.

Zubereitung: Die Schmorgurken schälen, längs halbieren, die Kerne mit einem Löffel entfernen. Fruchtfleisch in Scheiben schneiden. Die Zwiebel abziehen, hacken. In heißem Öl andünsten. Gurke zugeben, kurz anbraten. Brühe und Kochsahne mischen, angießen. Zugedeckt ca. 5 Minuten köcheln lassen. Fisch abbrausen, trocken tupfen, würfeln. Salzen und pfeffern, im Gurkenragout ca. 6 Minuten ziehen lassen. Senf einrühren, nachwürzen. Die Spaghetti in kochendem Salzwasser bissfest garen, über ein Sieb abgießen, mit dem Schmorgurken-Ragout mischen und mit Dill bestreut servieren.

(Werde ich bei allernächster Gelegenheit nachkochen!).

Fussili mit  Feigen und Parmaschinken – 

Zutaten für vier Personen: 6 frische Feigen, 80 g Parmaschinken, dünn geschnitten, 1 Knoblauchzehe, 2 EL Olivenöl, 100 ml Gemüsebrühe, 2 EL heller Crema di Balsamico, 1 EL süßer Senf, 320 g Fussili, Salz, 1 Bund Rucola, Pfeffer aus der Mühle.

Zubereitung: Die Feigen abbrausen, trocken tupfen, vierteln oder achteln . Schinken in Streifen schneiden. Knoblauch abziehen, hacken. In heißem Olivenöl andünsten. Feigen und Schinken zufügen und kurz mitbraten. Brühe mit Senf und Crema di Balsamico verrühren. Zu dem Schinken und den Feigen in die Pfanne geben, heiß werden lassen. Die Fussili in kochendem Salzwasser bissfest garen. Abgießen und mit Feigen, Schinken und Soße mischen. Salat in mundgerechte Stücke zupfen, untermischen. Mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreut auf vier Tellern anrichten.

Foto: planphoto / pixelio.de

An der Küste Kroatiens – wunderschöne Ferienziele…

Adria

Ein atemberaubender Landstrich mit karstiger Küste und Inseln, der eine Reise wert ist. Vor allem auch Dubrovnik, wer einmal dort war, vergisst es nicht! – Übrigens lohnt es sich besonders in der Vor- oder Nachsaison. Da ist es nicht so heiß und auch nicht so voll für Besichtigungen. – Denn der Tourismus ist die Haupteinnahmequelle Kroatiens.

Kroatien hat 6000 km Küste, zwar nicht sandig, aber schön, und 1.200 Inseln, kleine und größere. Wer nicht nur Badeurlaub machen will, kann im Hinterland sogar alpine Ausflüge machen. Und für kulturell Interessierte gilt es, auf den Spuren der Griechen, Römer und Venezianer die Kulturschönheiten der alten Städte, die oft Unesco-Weltkulturerbe sind, anzuschauen. Da ist natürlich Dubrovnik zu nennen, auch Weltkulturerbe-Stadt. Sie besticht mit der Schönheit ihrer Bauten. Natürlich reiht sich auch Restaurant an Restaurant, damit nicht nur das Auge satt wird vom Sehen.

Wer dann was Beschauliches unternehmen will, kann Bootstouren in die Canyons machen oder sich Sibenik anschauen, da ist die Altstadt sehr schön. Oder Touren zu den zahlreichen Inseln machen, die von Luxus bis zum Landleben alles bieten. Allerdings, so wird geraten, sollte man sich auf die starken Winde der kroatischen Küste vorbereiten. Sie kommen urplötzlich und ganz kräftig. Der Bora kann mit über 200 km/h über die Adriaküste rasen. Die Kroaten schwärmen, hinterher sei der Himmel umso blauer, das Wasser so glatt und die Luft wie Champagner.

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Feine Früchtchen – Marmelade, Konfitüre, Gelee…

755812_web_R_by_Renée Ries_pixelio.deWas gibt es Schöneres, als zum Frühstück ein Brötchen mit leckerer Marmelade zu vertilgen! Sie ist wirklich ein ewiger Klassiker. Immer mehr Frauen (nicht nur!) macht es Spass, selbst welche herzustellen. Das ist leicht, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und der Sommer bietet die Früchte dazu. (Heute ist es leider nicht mehr üblich, selbst Brombeeren, Himbeeren und Waldbeeren in Wald und Flur mühselig selbst zu sammeln. Ich habe das noch als Kind und junge Frau eigentlich auch mit Freude gemacht!)

Erstmal ein paar interessante Fakten, die ich gesammelt habe: Das erste Rezept für eine feste Bitterorangen-Masse stammt aus dem Jahre 1677, archiviert im britischen Cheshire. 2014 wurden in Deutschland mehr als 237.000 Tonnen Fruchtaufstrich produziert. Das teilt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit. Mehr als 61 Prozent der Deutschen essen täglich bis einmal wöchentlich Marmelade und Konfitüre. In der EU wurden 2015 pro Einwohner sechs Kilo Pfirsiche, drei Kilo Erdbeeren und zwei Kilo Kirschen geerntet. Auf Deutschland entfallen fast 173.000 Tonnen Erdbeeren und rund 49.000 Tonnen Kirschen, lt. eurostat. Etwa 150.000 Tonnen Fruchtaufstrich wurden privat erzeugt, lt. Schwartauer Werke, 2011.

Als beliebteste Sorte Marmelade hierzulande gilt die Erdbeere. Auch Kirsche, Johannisbeere und Aprikose seien populär, so der Verbraucherinformationsdienst aid. Aber auch Pflaume-Marzipan und gemischte Marmeladen gewinnen an Bedeutung. Und der Trend bei immer mehr Verbrauchern zum Hausgemachten. Da hat man ein Produkt frei von Zusatzstoffen und künstlichen Aromen. Außerdem macht die eigene Herstellung Spaß. Hinzu kommt die Ausrichtung zu Regionalem, also mit heimischen Früchten.

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Ein Jodeldiplom – kommt uns das nicht bekannt vor??

104492_web_R_B_by_Liane_pixelio.deWas gab es kürzlich zu lesen, man kann ein Jodeldiplom erwerben? Ja, nämlich auf der Schmittenhöhe in Zell am See. Da gibt es einen Jodeltrainer, den Toni, der gibt Jodelkurse. – Aber Vorsicht, er wird natürlich in einem Atemzug mit dem ewig wunderbaren Sketch von Loriot konfrontiert. Kein Wunder, dass er es nicht mehr hören kann!

Bei den Jodelkursen führt Toni seine Schüler in anderthalb bis zwei Stunden in die komplizierte Welt des Jodelns ein, auch erklärt er die Jodelgeschichte und das Jodelalphabet. Es ist gar nicht so einfach, wichtig ist die Atemtechnik , die feinen Unterschiede zwischen Juchitzer und Almschrei beispielsweise und dann die verschiedenen Jodler!

Der Toni hatte die Idee mit der Jodelschule vor zwei Jahren, so wird berichtet. Erst war es eher ein Spaß, ist aber zum riesigen Event geworden. Demnächst würde er sogar nach Mexiko fliegen, um den Mexikanern das Jodeln beizubringen, heißt es! In seinen Kursen auf der Schmittenhöhe hat er bereits mehr als 3.000 Menschen „den Schnackler“ beigebracht, so ist zu lesen. Wie man sich denken kann, sind vor allem die Japaner und Chinesen ganz versessen aufs Jodeln, so sagt uns der Fachmann.

Ins Salzburger Land kommt man auch per Flugzeug, mit Eurowings bis Salzburg. Mit Mietwagen oder Bahn nach Zell am See.Wer mehr wissen will: www.zellamsee-kaprun.com. Die Jodel-Workshopf von Thomas Reitsamer (Toni) gibt es jeden Donnerstag im Juli und August, etwa 1,5 Stunden, 39 Euro inkl. Bergbahnticket. www.schmitten.at.

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Sommerpflege – jetzt das Richtige für die Haut wählen…

550402_web_R_K_B_by_Inessa Podushko_pixelio.deFür die heißen Sommertage benötigt unsere Haut eine besondere Pflege. Sie braucht jetzt weniger Fett, mehr Feuchtigkeit und eine tägliche Portion Sonnenschutz – auch, das wird meist nicht beachtet – wenn es mal bewölkt ist. Der Dermatologe erklärt, dass ab 15 Grad die Haut mehr zu schwitzen beginnt. Sie verliert mehr Feuchtigkeit und neigt zum Austrocknen. Dazu kommt die Hitze, Klimanlagen-Luft, Chlor- und Salzwasser und natürlich die Sonneneinwirkung.

Gleichzeitig hat die Haut im Sommer mehr Fett zur Verfügung, dadurch erscheint der Teint auch fettiger. Nun muss man seine Hautpflege den Gegebenheiten anpassen. Also zu leichteren Pflege- und Make-up-Produkten greifen, die sich dem Teint gut anpassen. Was ist am besten? Das kommt auf die Haut an, ist sie unkompliziert, genügt im Hochsommer eine leichte Feuchtigkeitspflege. Ist der Teint trocken, sollten in der Creme ausreichend Lipide enthalten sein. Vor allem, wenn die Haut spannt. Sensible Haut braucht etwas zum Beruhigen. Etwa mit Mineralien, die ausgleichend wirken.

Unabhängig vom Hauttyp neigt die Haut im Sommer schneller zum Schwitzen, das ist leider sehr oft so. Den Flüssigkeitsverlust sollte man mit Thermalwassersprays, fettfreien Fluids oder Gels ausgleichen. Am besten gleich nach dem Duschen auftragen. Ein Hausmittel für alle, die weniger schwitzen wollen, wird vom Fachmann empfohlen: Morgens die Haut mit abgekühltem frischem Salbeitee abtupfen. Das desinfiziert gleichzeitig.

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Koffer packen – vor jeder Reise oft nervend……

742665_web_R_K_B_by_Huskyherz_pixelio.deKoffer packen zählt wohl niemand zu den liebsten Reisevorbereitungen. Bei aller Vorfreude ist das schon manchmal ein nerviges Problem. Was für Hitze, was für abends, was für gutes, was für schlechtes Wetter usw. Aber auch wohin mit all den Tiegeln und Tuben, die man für seine Kosmetika braucht? Wegen der strengen Vorschriften, die für Flüssigkeiten bei Flugreisen gelten, ist das schon eine Herausforderung. Vor allem bei Kurztrips, wenn man nur eine kleine Tasche mitnehmen will.

Im Handgepäck müssen Flüssigkeiten in einem wieder verschließbaren durchsichtigen Plastikbeutel untergebracht werden. Er darf maximal zehn Produkte á 100 Milliliter enthalten. Da kommen die guten Ratschläge einer Fachfrau aus der Kosmetikbranche gerade recht, die zu lesen waren:

Mit Cremes aus 30-ml-Tübchen, Masken in Sachets oder Pflegeampullen kann man einen Kurztrip nur mit Handgepäck gut überbrücken. Beim Sonnenschutz sollte man nicht sparen. Vor allem bei empfindlicher Haut, die Spezial-Produkte braucht. Diese gibt es aber vielleicht vor Ort gar nicht. Lieber die große Tube mitnehmen und den Koffer aufgeben. Getöntes Sonnenschutzfluid oderBronzepuder ersetzt im Urlaub das Make-up. Kompaktpuder bricht beim Transport nicht, wenn man ein Wattepad in die Dose legt. Für einen Nachtflug gibt es einen pfiffigen Rat: Etwas Creme oder Zahnpasta in die beiden Fächer eines Kontaktlinsendöschen füllen. Da muss man erst drauf kommen! Zum Abschminken gibt es gute 3-in-1-Produkte, die mit wenig Platz gute Dienste tun. Wer keine Hautprobleme hat, kann im Urlaub auf eine Nachtcreme verzichten. Da tut ein After-Sun-Produkt gut. Zum Duschen gibt es neue Kombinationen aus Duschgel und Bodylotion. Sie sparen Platz und Zeit. Das gleiche gilt für die Haarpflege: Die 2-in-1-Varianten verwenden. Wer Körperöl mitnimmt, kann es auch in trockene Haarspitzen einmassieren.

Es gibt in vielen Drogerien und Märkten wie dm usw. jede Menge kleine Dosen und Tuben, auch Zahnpasta, Deo, Haarspray und vieles mehr, die ideal für Reisen geeignet sind.

Na dann, gute Reise!

Foto: Huskyherz / pixelio.de

Vor 175 Jahren gab es den ersten Ausflug mit Thomas Cook…

748601_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deNicht nur Gern- und Vielreisenden ist der Brite Thomas Cook ein Begriff. Er ist der Inbegriff des Reisens, er prägte den Pauschaltourismus. Dabei kam er aus einfachsten Verhältnissen, 1808 geboren, musste er mit zehn Jahren die Schule verlassen, um zu arbeiten. Einige Jahrzehnte später war er der erfolgreichste Reiseanbieter Englands. Aber alles begann vor 175 Jahren.

Am 5. Juli 1841 nämlich organisierte er die erste Reise für 500 Menschen,  eine Eisenbahnreise vom englischen Leicester ins elf Meilen entfernte Loughborough. Cook, baptistischer Missionar und strikter Abstinenzler, ging es zunächst nur darum, den sozial Schwächsten der Gesellschaft durch Ausflüge eine Alternative zum Alkohol zu bieten. Das Ziel dieses Ausfluges wählte er, weil sich dort ein Treffen der Abstinenzler befand.Im Reisepreis von einem Schilling war sogar ein Schinkenbrot und eine Tasse Tee enthalten. Und es spielte eine Blaskapelle, was großes Aufsehen erregte. Es war alles in allem ein Vorläufer der modernen Pauschalreise!

Ab 1846 organisierte er dann Gruppenreisen nach Schottland, Irland und aufs europäische Festland. Ab 1866 bot er Gruppenfahrten in die USA und nach Kanada, Kreuzfahrten auf dem Nil und sogar Weltreisen an. Bereits im Jahre 1900 hatte er es zu einem Weltunternehmen gebracht.

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