Köstliche Apfelzeit……

äpfelNun ist die Zeit der heimischen Apfelernte bis weit in den Herbst hinein. Obwohl im Frühling immer für mich die schönste Zeit ist, wenn die Äpfel anfangen zu blühen, ein wunderbares Bild. Aber wenn im Herbst die rotbackigen reifen Äpfel geerntet werden, kann man sich dem Aroma und dem saftigen Genuss nicht entziehen.

Es gibt natürlich heute aus aller Welt das ganze Jahr über frische Äpfel im Handel, aber die heimischen haben jetzt Saison.
Ich habe mich auch aus eigenem Interesse mal ein wenig schlau gemacht. Auch der Apfel hat eine lange Geschichte:
Er gehört zur Familie der Rosengewächse. Es ist eine wirtschaftlich sehr bedeutende Obstart, auch wird dem Apfel eine Wirkung als Heilmittel zugeschrieben.

Als die Frucht schlechthin symbolisiert der Apfel und der Apfelbaum die Themen Sexualität, Fruchtbarkeit und Leben, auch Erkenntnis, Entscheidung und Reichtum. Die Heimat des Apfels liegt möglicherweise in Asien.Wie und wann er nach Europa gelangte, ist nicht bekannt. Bereits die Kelten und Germanen wussten aus dem Mus der Früchte Most zu machen. Den Saft vergor man zusammen mit Honig.

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Helfer – ganz verschiedener Art

Es gibt sie, die Hilfe, in vielfacher Art. Da wurde aber auch ein Ausspruch der Dichterin Marie-Ebner-Eschenbach zitiert: „Man kann nicht allen helfen, sagt der Engherzige und hilft keinem.“ Wie wahr das doch ist!

Dabei gibt es aber doch, das ist die positive Seite, sehr viele Helfer in allen Situationen. Beispielsweise die Selbsthilfegruppen, die Menschen helfen, wenn eine Krankheit sie aus ihrem Gleichgewicht bringt. Da ist der Weg zurück in das vertraute Leben oft schwer. Oder die vielen kleinen Hilfen, beim Straße überqueren, beim Weg weisen, wenn einer ortsfremd ist. Bei der freiwilligen Betreuung eines alten Menschen, so etwa einkaufen oder einfach zuhören. Zuhören und Zeit schenken ist überhaupt eines der besten Hilfen, für die viele ja leider im Alltagsstress keine Zeit haben. Auch die vielen Helfer gerade jetzt in dieser schwierigen Zeit, sei es die Pfleger, die Ärzte, oder einfach die Menschen, die in der Nachbarschaft Gutes tun. Besonders schön finde ich die Sänger, ob Bandmitglieder, Profimusiker, die eigentlich Konzerte bestreiten, auch einfach die Nachbarn, die abends vor den Häusern singen.

Da las ich einiges Interessantes. – Ein Glück, dass es sie gibt, diese Helferlein. Auf den Ausdruck bin ich gekommen, weil wir uns sicher schon diesen begegnet sind: Richtig: Das Helferlein ist eine Figur aus den Walt-Disney-Comics – eine Art Roboterwesen mit Glühbirne, das Daniel Düsentrieb assistiert und ihm häufig aus der Patsche hilft. Das Helferlein wurde im Jahre 1956 vom legendären Disney-Zeichner Carl Barks erschaffen. Es ist laut „Duckipedia“ eine der wichtigsten Figuren in den Düsentrieb-Geschichten geworden.

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Alltagsfragen – oft gestellt….

Wie oft tauchen irgendwelche Probleme im Haushalt auf, manchmal größer, manchmal kleiner, wo man nach einer Lösung sucht. Man kann ja nicht immer Dr. Google bemühen! Da waren einfache Tipps zu lesen, die man immer zur Hand hat.

Da wäre, kann ich abgelaufene Medikamente einfach wegwerfen? Sie können mit dem Restmüll entsorgt werden. Keinesfalls über den Abfluss! Die Gemeinden bieten aber auch Schadstoffmobile an, die auch Medikamente annehmen.

Darf ich das Auto bei mir zu Hause waschen? Meist ist das verboten wegen dem Wasserhaushaltsgesetz, damit das Grundwasser nicht verunreinigt wird. Wenn erlaubt, ist es mit so viel Auflagen verbunden, dass man lieber gleich in die Waschstraße fährt.

Was ist besser für meine Blumen, Leitungs- oder Regenwasser? Wenn möglich, Regenwasser nehmen, da das weicher ist. Wenn das nicht zu machen ist, einfach Leitungswasser in die Regentonne füllen und etwas Moos dazugeben. Das enthärtet das Wasser.

Ist es erlaubt, im Laden Ware in die eigene Tasche zu packen? Das kann als Diebstahlsversuch angesehen werden. Eine Strafe gibt es nur, wenn die Absicht hat, die Waren nicht zu bezahlen. Auf alle Fälle ist es besser, einen Einkaufswagen oder -korb zu nehmen.

Wie oft sollte ich eigentlich  meine Handtücher wechseln? Weil es im Bad warm und feucht ist, können sich Keime auf den Tüchern leicht vermehren. Duschtücher, so empfehlen die Experten, einmal die Woche, Handtücher bereits nach 2 bis 3 Tagen austauschen. Waschen grundsätzlich bei 60 Grad und mit einem Vollwaschmittel in Pulverform! waschen. Das enthält Bleiche und wirkt daher keimabtötend. (War mir auch neu!)

Sollte man Vögel das ganze Jahr über füttern? Darüber sind sich die Natur- und Tierschützer nicht einig. Die Vogeleltern müssen nämlich die Nahrungssuche rechtzeitig auf Insekten einstellen wegen der Brut. Am einfachsten wird geholfen, wenn man in seinem Garten, falls vorhanden, Wildblumen und heimische Bäume und Sträucher anpflanzt. Auf alle Fälle den Vögeln eine Tränke aufstellen.

Was für die Bäckerinnen: Gibt es einen Trick, damit die Biskuitrolle nicht zerbricht? Ein Tipp: Ein Küchentuch mit 1 EL Zucker bestreuen. Biskuit mit dem Backpapier darauf stürzen. Das Backpapier mit kaltem Wasser bepinseln und nach 20 Sekunden vorsichtig abziehen. Die Biskuitplatte mit dem Küchentuch aufrollen und auskühlen lassen. Falls doch etwas zerbricht, die Rolle mit Sahne oder einer Creme bestreichen, da fallen Risse nicht auf.

Foto: Alexandra H. / pixelio.de

 

 

Ein Geburtstag: Vor 70 Jahren erschienen die ersten Peants-Strips

Wer kannte und kennt sie nicht, die vergnüglichen Peanuts. Charlie Brown und Snoopy ließen und lassen manches Kinderherz höher schlagen.

Der Erfinder ist der amerikanische Zeichner Charles M. Schulz, der so viel über die großen und kleinen Sorgen seiner Mitmenschen wusste. Am 2. Oktober 1950 erschienen die ersten vier Panels in sieben amerikanischen Zeitungen. Er zeichnete im ganzen 18.000 Strips, der letzte erschien am Tag nach seinem Tod im Jahre 2000. Damals druckten 2600 Zeitungen auf der ganzen Welt seine Bildfolgen ab. Seine erdnusskleinen Gestalten hatten ihn zum Milliardär gemacht.

Was war das Geheimnis seines Erfoges? Mit Charlie Brown und Snoopy, mit Lucy, Linus und seiner Schmusedecke konnte man sich in einer Welt ohne Cowboys, Seemännern und Raumfahrern  bewegen. Diese Welt wird ausschließlich von Kindern bewohnt, nur ganz selten kann man Erwachsene von oben herab hohl tönen hören, sehen kann man sie nicht.

Dafür schlagen sich die kleinen Helden mit den gleichen Problemen herum wie auch die erwachsenen Leser der Comic-Strips, so war zu lesen. Wie wahr! Eben keine Space-Alliens oder Piratenüberfälle, sondern ganz menschliche Ereignisse, Einsamkeit, Melancholie und unerfüllte Sehnsucht, so wurden sie von Experten, sehr schön beschrieben.

Ein bekannter Schriftsteller, Samuel Beckett, hat die Gestalten als Lebensphilosophie formuliert.

Foto: Markus Götz / pixelio.de

 

Trockenblumen – müssen nicht verstaubt aussehen…

Trockenblumen sind langlebig und wunderschön, wenn man die Eleganz von Blüten erhält. Dazu waren einige Tipps zu lesen: Damit die Blumen ihre Farbe nicht verlieren, sollte man sie an einem dunklen Ort trocknen lassen. Für Blumen mit großen Blüten ist stehend trocknen geeignet. Hilfreich ist dabei ein Sieb, die Stängel schiebt man durch die Löcher, bis die Blütenköpfe aufliegen, dann das Sieb aufhängen. Hängend trocknen – Dazu die Blumen nach Sorte mit einer Schnur oder einem Bindfaden fest zusammenbinden, ohne die Stängel zu zerquetschen. Dann kopfüber aufhängen.

Blütenblätter kann man auch im Backofen trocknen – die Blätter auf einem Blech mit Backpapier bei 30 -40 Grad, Ober-Unterhitze, bis sie trocken sind. Dabei ist es wichtig, den Ofen leicht geöffnet lassen, damit die Feuchtigkeit entwischt. Das sind nur einige Tipps, die man anwenden kann. Kreative Ideen und alle Techniken gibt es auch in diversen Fachbüchern zu entdecken. Einfach mal googeln.

Foto: Martin rehseil / pixelio.de

Das Rezept der Glücklichen „Ikigai“

Die japanische Insel Okinawa hat landschaftlich viel zu bieten. Was man sich vorstellt – weiße Strände, einsame Buchten, kristallklares Wasser, sanfte Hügel, dichte Wälder. Aber das wirklich Paradiesische daran ist: Die Menschen leben hier besonders lange und glücklich. Viele haben bestimmt schon darüber gelesen! Ihr Geheimnis: „Ikigai“.

Darüber war ein wunderbarer Bericht zu lesen – Das Wort ist eine alte japanische Weisheit und bedeutet so viel wie „Wert des Lebens“, oder auch“Der Grund, warum es sich lohnt, jeden Morgen aufzustehen!“ Das hat natürlich auch die Wissenschaftler und Journalisten immer wieder auf die „Insel der Langlebigkeit“ getrieben. Das neuste Ergebnis der Studien sind neun ganz einfache Leben, die die Menschen dort beherzigen. Das könnten wir doch auch tun!

„Ich bleibe aktiv“ – Das Wort „Ruhestand“ gibt es in der alten Inselsprache gar nicht. Es gibt keinen Grund, sich im Alter zurückzuziehen, sagen die Menschen dort. Das kann für uns bedeuten, nicht jetzt sitzen zu bleiben, sondern sich ein Hobby oder ein Ehrenamt zu suchen, beispielsweise. Das was man besonders gut kann, das hält jung.

„Ich bin geduldig“ –  Das ist, meine ich, eine besonders ausgeprägte japanische Eigenschaft. Die vielen kleinen Momente genießen, Ungeduld und Hektik meiden. Das sollte sich auf jeden von uns anwenden lassen. Denn in der Ruhe findet man Erfüllung.

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Heute – Europäischer Tag der Sprachen…

Mit großem Interesse habe ich eben in meiner Zeitung gelesen, dass heute der „Europäische Tag der Sprachen“ begangen wird. Da ich Sprachen liebe und gern das als Beruf gelernt hätte, bedeutet mir das viel. Leider war in den 1950er Jahren keine Möglichkeit für mich. Ich habe später wenigstens Englisch und etwas Französisch bei der Volkshochschule gelernt. Als Pensionärin war ich drei Jahre als Seniorengasthörerin bei einer Universität eingeschrieben, wo ich das nachholen wollte. Aber aus persönlichen Gründen musste ich das abbrechen. Aber wenigstens diese Sprachkenntnisse haben mir auf meinen Reisen und im Umgang mit Freunden in Kanada und Australien gute Dienste geleistet. Sprachen sind für mich ein Mittel zu Kontakten in aller Welt und erweitern den Horizont für Freundschaften in anderen Kulturen. (Darum habe ich auch das obige Bild so ausgewählt.)

In dem Zeitungsartikel wurde eine äußerst bemerkenswerte Dame vorgestellt, die 13 Sprachen spricht, darunter auch seltene und sich mit 30 weiteren beschäftigt. Damit gehört sie zu den Hyperpolyglotten, also zu den Menschen, die außergewöhnlich viele Sprachen beherrschen. Wann jemand als hyperpolyglott oder nur polyglott gilt, ist nicht festgelegt, so wurde erklärt. Sie sagt, dass sich die Polyglotten von anderen unterscheiden, weil sie sich für Sprachen interessieren und darum diese lernen, ohne es zu müssen.

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