Land der Hobbits

Wer wie die Verfasserin ein totaler Tolkien-Fan ist, wird diesen Artikel sicher mit Vergnügen lesen. Da muss man nach Neuseeland gehen (sowieso sehr interessant, vor allem landschaftlich!), denn hier sind alle verrückt nach den Fabelwesen der Tolkien-Verfilmungen. Nach den „Herr der Ringe“ und den drei „Hobbit“ Verfilmungen gehören Gandalf und Frodo zu den berühmtesten „Kiwis“, wie die Neuseeländer oft genannt werden.

Reisen zu den Drehorten sind landesweit die touristischen Highlights. Ein neuseeländischer Reiseführer wurde über eine halbe Million mal verkauft, obwohl das Land lediglich viereinhalb Millionen Einwohner hat. Die nationale Fluggesellschaft Air New Zealand hat sogar einen ihrer Flieger mit Figuren aus Peter Jacksons Filmen verziert und begrüßt die Passagiere mit Sicherheitsvideos, in dem die Bewohner von Mittelerde die Hauptrolle spielen.

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Jeder Kalendertag hat einen Namen

Im Kalender gibt es kaum noch ein Datum, das nicht mit einem Gedenken belegt ist. Vorbei sind die Zeiten, wo Kalender-Hersteller nur die kirchlichen und staatlichen Feiertage berücksichtigen mussten.

Es gibt Gedenktage für Sparer, Blutspender, Putzfrauen und Bauern und so weiter. Es gibt spaßigerweise sogar einen Gedenktag gegen Gedenktage: Der US-Kolumnist Harold Coffin soll 1972 den 16. Januar als „National Nothing Day“ ausgerufen haben. Also als ein Tag, so seine amerikanischen Mitbürger einmal dasitzen dürfen, ohne irgendwas zu feiern.

Die Vereinten Nationen proklamierten den „Welttag der Vereinten Nationen“, um die Weltorganisation ins Bewusstsein der Bevölkerung zu  bringen. Inzwischen gibt es UN-Tage vom Welt-Aids-Tag über den Tag der Muttersprache, den Welttag der Poesie, den Weltfernmeldetag bis zum Tag der Industrialisierung Afrikas. Es gibt sogar den Welttoilettentag!

Auch viele Institutionen proklamieren inzwischen Gedenktage: Den Tag der gesunden Ernährung, den Tag der Milch, Tag der Briefmarke, seit 1999 sogar den Tag des Deutschen Butterbrotes. Besonders bekannt ist der Tag des Deutschen Bieres am 23. April. Er soll an das 1516 erlassene Reinheitsgebot für bayrisches Bier erinnern. Oder der Welt Lachtag, Anfang Mai.

Manche Gedenktage sind allerdings wohl von Spaßvögeln erfunden worden  und kursieren nur im Internet. So der Welttag des Schneemanns, am 18. Januar, der Tag für Komplimente, 24. Januar. Da gibt es den Internationalen Tag der Jogginghose, 21. Januar oder den Weltknuddeltag, auch 21. Januar. Am 17. Januar gibt es, wie passend: Den „Wirf-deine-Jahresvorsätze-über-Bord-“ Tag!!

Foto: Florian Schmilinsky / pixelio.de

 

 

Rocky Mountains – auch im Winter ein Highlight

Wer wie die Verfasserin  die Rocky Mountains kennt und liebt, zwar im Sommer,  kann sich gut auch gelungene Winterfreuden hier vorstellen. Hier lernt man, wie Naturschutz und Wintersport auch vereint werden.

Besonders bekannt ist Lake Louise im Südwesten der Provinz Alberta. Das Skigebiet liegt innerhalb des Banff Nationalparks, der ein streng geschützter Bereich ist, in dem die Natur so geschützt ist, dass kein Baum ohne Erlaubnis durch die Parkverwaltung gefällt werden darf. Auch die Kapazität wurde begrenzt. Der Sessellift muss mit gedrosselter Geschwindigkeit fahren.

Da ist die Piste auch am Nachmittag noch wie frisch präpariert „groomed“, wie man hier sagt. Es gibt fünf Möglichkeiten für alle Schwierigkeiten. Man hat einen gigantischen Ausblick – denn das Tal ist nicht, wie in den Alpen so oft, gerodet und besiedelt.

Für den normalen Skifahrer kommt während der Fahrt eine Abzweibung – links eine blaue Piste, rechts eine schwarze, der Mens Downhill, die Weltcup-Abfahrt der Herren. In jedem Jahr finden hier zu Beginn der Wintersaison die FIS-Weltcup-Skirennen im Abfahrtslauf und Superriesenslalom statt. Die Strecke wird brutal – die Profis heben hier ab. Als Normalfahrer setzt man lieber viele Schwünge in den Hang, um das Tempo  rauszunehmen.

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Gute Vorsätze …….

Wieder mal wurden die Bundesbürger befragt, was für gute Vorsätze sie für das neue Jahr 2018 haben. Eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK stellte folgendes fest:

Weniger Stress erhoffen sich die meisten Deutschen für das kommende Jahr. Vor allem Jüngere denken dabei an ihr Handy und wünschen sich mehr Offline-Zeit.

Das Ranking der ersten vier Plätze:

Auf dem ersten Platz: Stress abbauen

Als zweites: mehr Zeit für Familie und Freunde

Auf dem dritten Platz: mehr Sport machen

Viertens: weniger Zeit an Handy und Computer verbringen.

Also auf ein Neues!

Foto: Rike / pixelio.de

 

 

 

– Zwischen den Jahren –

Wieder mal ist es soweit, die Weihnachtsfeiertage sind zu Ende. Nun sind wir  so „zwischen den Jahren“, diese Tage zwischen dem festlichen Weihnachtsfest und dem fröhlichen Neujahr sind etwas Eigentümliches. Man fühlt sich so anders, es ist kein richtiger Rythmus drin. Viele haben ja auch Urlaub, manche natürlich müssen gerade jetzt hart arbeiten. Ich denke da an das Verkaufspersonal der Kaufhäuser, die den alljährlichen Umtausch- und Schnäppchenstress erleben, die Metzger, Bäcker, Friseure usw.

Aber mir und vielen anderen geht es jedes Jahr so, ich las sogar eine lange Kolumne darüber. Man fühlt sich so „aus der Zeit gefallen“, wie ein Autor es ausdrückte. Schon lange nimmt man sich vor, die Besinnlichkeit, die sich Weihnachten mit Essen und Besuchen nicht einstellen wollte, nachzuholen. Manche Einladungen oder Treffen hat man verschoben, nein, vor Weihnachten geht es gar nicht, aber wie wäre es „zwischen den Jahren“?

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Weihnachten – aber es gibt noch andere Feiertage..

Weihnachten steht vor der Tür – für viele ist Weihnachten das höchste der Feiertagsgefühle.  drei Tage Völlerei, Geschenke ohne Ende, Zeit mal für die Familie.

Und dann? Zwölf Monate warten, die Weihnachtsplätzchen von den Hüften abtrainieren und hoffen, dass das nächste Weihnachtsfest noch größer und schöner wird. Dabei gibt es noch viel mehr Feiertage im Jahr, die man begehen sollte. Es gibt genug Alternativen zum Schlemmen unter dem Baum. Außerdem gibt es genug Menschen, die andere Feste bevorzugen.

Hier einige Beispiele: Thanksgiving  – Die Amerikaner hatten da schon die richtige Idee: Einfach ein anderes Fest in die Wochen davor legen, um die Wartezeit zu verkürzen. Das ist natürlich nicht der Grund, warum in den USA und Kanada Thanksgiving gefeiert wird, aber es ist ein netter Nebeneffekt. Erntedank ist aber auch bei uns bekannt. Warum dann nicht auch hier mal den Truthahn auf die Speisekarte setzen?

Fastenzeit – Zahlreiche Mitbürger begehen den Ramadan, den Fastenmonat der Muslime, der mit dem großen Fastenbrechen endet. Verzicht hat in so ziemlich allen Religionen dieser Welt seinen festen Platz. Wer weder Muslim ist noch sich mit dem Fasten anfreunden kann, kann in diesen Brauch trotzdem mal reinschnuppern. Viele muslimische Gemeinden laden zum Fest des Fastenbrechens, auch Zuckerfest genannt, ein. Der nächste Ramadan beginnt übrigens im Mai. Viele nehmen auch die christliche Fastenzeit, beginnend mit dem Aschermittwoch, zum Anlass, etwas zu reduzieren, seien es Süssigkeiten, Alkohol, oder auch Fernsehen usw.

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Komplimente….

Wer hört nicht gerne mal ein Kompliment? Das erfreut und muntert auf. Sehr interessant ist es da, einige Anmerkungen und Ratschläge für ein Kompliment zu lesen.

Je persönlicher ein Kompliment ist, desto besser. Es  bestätigt, dass der Mensch mit seiner Eigenart und seiner Individualität wertgeschätzt wird. Das kann so was ganz einfaches sein wie „Keiner kann so gut meine verspannten Schultern massieren wie du!“

Da liest man, wie die Band „Sportfreunde Stiller“ (Fußballfans ein Begriff!) vormacht, wie ein Kompliment zu klingen hat. Das wurde ein Hit: „Wenn man so will, bist du das Ziel einer langen Reise. Die Perfektion der besten Art und Weise, in stillen Momenten leise, die Schaumkrone der Woge der Begeisterung, bergauf, mein Antrieb und Schwung“.

Im Mittelalter erhob die Minne der Ritter das Kompliment zur Kunstform. Ritter und Damen preisen sich darin gegenseitig, beispielsweise „Zierde aller Ritter“ oder „Schönste aller Frauen“. Die Realität sah damals allerdings anders aus. Die Frauen galten als minderwertiges Geschlecht, der Ton ihnen gegenüber war eher hart.

Für die heutige Zeit gibt es den Rat, dass man mit der 5:1 Regel gut ankommt in der Liebesbeziehung. Das haben natürlich Wissenschaftler und Therapeuten erforscht und betonen die Bedeutung von Komplimenten  für eine glückliche Beziehung. Lob sei ein Zeichen von Respekt und Wertschätzung, erklären sie. Also wer einmal kritisiert, sollte deshalb anschließen fünf Mal etwas Positives sagen. Denn Nörgeleien und Stress scheinen deutlich schwerwiegender zu sein.

Da stellt sich die Frage, wie oft machen Sie Ihrem Partner ein Kompliment oder loben ihn? Laut einer Umfrage eines Dating-Portals machen immerhin 29 % der befragten Frauen und Männer jeden Tag oder auch fast täglich dem Partner ein Kompliment. Aber 15 % der Männer und 16 % der Frauen antworteten „alle paar Wochen“. Das sollte doch besser werden!

Foto: Ruth Rudolph / pixelio.de

 

 

 

 

 

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