Gutes aus der Kälte…..

Tiefgekühlte Lebensmittel halten nicht ewig, aber Obst und Gemüse können problemlos ein halbes Jahr im Tiefkühlfach bleiben, Beeren sogar ein ganzes. Obst und Gemüse aus der Tiefkühltruhe ist nicht  nur genauso, sondern teils sogar gesünder als frische Ware. Vor allem, wenn diese eine lange Lagerzeit hinter sich hat. Jedoch lässt sich nicht alles gleich gut einfrieren – Manches wird matschig, wenn es aufgetaut ist.

Hier einige Tipps, die zu lesen waren: Heidelbeeren sind auch nach dem Auftauen relativ knackig. Himbeeren bleiben bei vorsichtigem Auftauen, im Kühlen, ebenfalls ansehnlich. Erdbeeren aber werden weich. Sie behalten aber als Frucht oder Pürree ihre Farbe, wenn man einen Spritzer Zitronensaft dazugibt. Ich habe von meiner Mutter übernommen, Erdbeeren nebeneinander auf einem Blech einfrieren, dann erst in einen Beutel geben.

Zucchini werden klein geschnitten eingefroren, nach dem Auftauen sind sie leicht matschig. Das macht nichts, wenn man sie sowieso gekocht ist. Aufgetaute Gurken kann man auch nur in einer Suppe oder Schmorgemüse verwenden. Chicorée wird nach dem Auftauen matschig, aber man kann ihn auch warm zubereiten. Vor dem Einfrieren halbieren, den bitteren Strunk entfernen und blanchieren. So hält er bis zu 10 Monaten und kann unaufgetaut weiter verarbeitet werden. Eisbergsalat, der frisch so knackig ist, ist dann nur noch welk.

Bei Paprika vorm Einfrieren Stiel und Kerne entfernen. Er hält vier Monate und kann als Gemüse und Salat verwandt werden. Roh schmecken sie nicht mehr. Tomaten sind matschig, man kann sie höchstens als Suppen- oder Soßenzutat verwenden. Kürbis kann für acht Monate roh tiefkühlen. Wer in vorher schält und klein schneidet, kann ihn aufgetaut garen. Rohe Kartoffeln schmecken nach dem Auftauen sehr süß. Sie werden zudem weich.

Kräuter – Kann man gut einfrieren. Petersilienblätter ungeschnitten als Bündel einfrieren. So bleibt der Geschmack erhalten. Basilikum geht, wenn man die Blätter blanchiert, in Eiswasser abschreckt und 15 Minuten antrocknet. Die Blätter einzeln auf eine Platte legen, 90 Minuten schockfrosten, dann in Beutel verpackt in die Truhe.

Foto: Dieter Kaiser / pixelio.de

 

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