Dem Himmel nah….

Die heißen Temperaturen bis weit über 30 Grad begeistern hauptsächlich Sonnenanbeter. Aber nicht nur! In den lauen Sommernächten haben auch Sterngucker manche Freude. Durch den oft wolkenfreien Himmel ist beispielsweise die Raumstation ISS leicht zu erkennen. Da kann man beobachten, wie Alexander Gerst mit der Station an unserer Erde vorbreirast.

Dazu war zu genaueres zu lesen: Die ISS saust mit 28 000 Stundenkilometern, da braucht sie für eine Erdumrundung nur 90 Minuten! Sie saust von West nach Ost in einer Höhe von 400 Kilometern Höhe. Die Station ist sogar mit bloßem Auge sichtbar, wie ich erfahren habe, weil ihre riesigen Solarpaneele das Sonnenlicht reflektieren. Man muss aber Glück haben, sie zu sehen, weil sich die Erde um ihre eigene Achse dreht. Deswegen ist es so, dass sie immer eine andere Region der Erde überfliegt. Sie sieht aus wie ein heller Stern, der am Himmel entlangzieht. Im Gegensatz zu den Flugzeugen blinkt sie nicht.

Da erfuhr ich etwas Verblüffendes: Auch dafür gibt es bereits zahlreiche, häufig kostenlose sog. Tracking-Apps! Man findet sie unter dem Suchbegriff „ISS“, kann sie downladen und auf dem Smartphone sich erinnern lassen, wann Alexander das nächste Mal vorbeikommt.

Dazu muss man einfach nur seinen Standort angeben. Je nach App erhält man dann den genauen Zeitpunkt, sogar den Helligkeitsgrad und den Neigungswinkel zum Horizont für den nächsten Vorbeiflug. Ich bin total erstaunt, es gibt wirklich bald nichts, was es nicht gibt!

Wer die ISS noch nie vorbeihuschen gesehen hat, sollte sich da mal schlau machen. Es gibt sogar beispielsweise für heute drei Gelegenheiten. Ein Witz hat sich jemand geleistet, der meinte, dass vielleicht Alex gerade am Fenster herausschaut und man ihm winken könnte!

Foto: Adolf Ries / pixelio.de

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