Heiß, heißer, am heißesten!

Nun ist sie plötzlich da, die Sommerhitze. Und gleich wieder gewaltig. Für die Kinder ist es am schönsten, da kann man die Sommerferien gut nutzen, schwimmen und schnorcheln, Boot fahren und Eis essen. Und abends endlich lange in die Biergärten! Oder zuhause, wie ich es liebe, auf dem Balkon mit einer Sangria und leckeren Früchten den Abend genießen.

Natürlich schwitzt alle Welt und stöhnt. Mir ist es eben beim Einkaufen so gegangen, jeder sprach jeden an und gab seinen Senf dazu. „Gleich schon wieder alles zuviel und und …..“ Vor allem, die bei dieser Hitze mit ihren Hunden unterwegs sind!! Kann ich eigentlich nicht verstehen, aber man muss ja Gassi gehen, oder ist gezwungen, das Tier mitzunehmen, weil er nicht allein bleibt!

Unsere Familienhunde, die ziemlich groß waren und sind,  haben immer den kühlen Flur gesucht, der aktuelle liegt groß ausgebreitet an der kühlsten Stelle. Auch die Katzen suchen ein schattiges Plätzchen. Die kleinen Tiere, Meerschweinchen und Hase, müssen gut zugedeckt werden in ihren Behausungen.

Zu diesem allem fiel mir doch ein Artikel aus einer Kinderzeitschrift in die Hände, der sich damit befasste, wie Tiere schwitzen und was sie von Natur aus dagegen tun. Fand ich echt gut, das mal aufzuschreiben, damit auch die großen Leute sich mal damit befassen.

Also Hunde hecheln, das kennt man ja, wenn es ihnen zu warm wird. Dabei verdampft der Speichel über die Zunge und kühlt, wenn die Feuchtigkeit verdunstet. (Wieder was gelernt!)

Was ich nicht wusste und auch noch nicht bemerkt habe, auch Katzen würden hecheln, wenn es ihnen sehr heiß ist! So die Experten! Sie lecken  dann ihr Fell ab und befeuchten es so, das verdunstet dann auch und ist ihnen angenehm.

Noch was habe ich erfahren, auch Vögel können hecheln!! Hättet Ihr das gewusst? Meist sieht man sie baden, wenn es ihnen zu warm ist, in Pfützen oder in ihren Wasserschalen.

Dann die großen Tiere: Da ist von den Hirschen und Wildschweinen die Rede. Da weiß man eigentlich, dass manche Wildtiere gern baden. Rothirsche, so wird berichtet, stapfen sogar in tiefe Gewässer zum Kühlen. Und dass Wildschweine gern suhlen, ist ja bekannt. Aber das Rumwälzen im Schlamm hat auch seinen guten Grund, es kühlt nicht nur, sondern der Schlamm bleibt an der Haut kleben und schützt sie so vor Insekten. Wo die Wildschweine sich mal baden, das ist nicht bekannt!! (Ob daher der Ausdruck: „Dreckig wie ein Schwein!“, kommt?)

Krokodile, hat man im Zoo gesehen, reißen, wenn es heiß ist, ihre Mäuler auf. Auch bei ihnen verdunstet über die Mundschleimhaut die Feuchtigkeit und verschafft ihnen so Abkühlung. Aber auch kleinere Echsen machen es so, habe ich gelesen.

Dann die großen Elefanten! Die können einem ja leid tun, wenn es heiß ist. Aber auch da hat Mutter Natur schon dafür gesorgt, dass ihnen geholfen wird. Sie haben nicht umsonst ihre großen Ohren! Sie pumpen bei Hitze warmes Blut in ihre großen Ohren. Wenn sie dann mit diesen wedeln, kühlt das Blut ab. Es wird dann in den Körper zurückgeleitet und so kühlt sich auch dieser ab. Ist das nicht wunderbar eingerichtet?

Übrigens, was große Ohren anbetrifft, auch andere Tiere machen es so, um sich Kühlung zu verschaffen, beispielsweise Hasen und Kaninchen.

(Ich habe noch einiges gelernt, werde öfter mal Kinderzeitschriften ansehen!) Außerdem soll es spätestens morgen (28.7.) wieder kühler werden und regnen, schade eigentlich!

Foto: H.-J. Spindler / pixelio.de

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