Lebensmittelqualität auf dem Prüfstand – so gut wie nie!

Mit Erstaunen, aber auch mit Freude sah ich vor einigen Tagen im Fernsehen den Bericht über die Prüfung von Lebensmitteln. Auch in den Printmedien war darüber zu lesen. Ich habe mich dann auch im Internet schlau gemacht, da gab es mehrere Berichte. Fazit ist, dass die Qualität der Lebensmittel sehr gut ist.

Die Gesellschaft QS Qualitäts und Sicherheits GmbH, die das Prüfsiegel QS organisiert hat, gab sich sehr zufrieden, die Qualität sei so gut wie nie. Dazu habe ich mich schlau gemacht, dass das Prüfsystem nach der BSE-Krise von der Wirtschaft aufgebaut wurde. Das Vorhaben war und ist, die Lebensmittelproduktion „vom Landwirt bis zur Ladentheke“ zu kontrollieren.

Zehn Jahre nach der Gründung seien die Prüfkriterien gestiegen, Verstöße gebe es seltener, Überwachungslücken seien geschlossen, so die Verantwortlichen. Auch der Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes betonte, dass das QS-System sich als wichtigster Faktor nach der BSE-Krise erwiesen habe, um das Vertrauen der Verbraucher wieder zurückzugewinnen.

Inzwischen würde die komplette Produktionskette in das System integriert. 2001 wurde Fleisch und Wurst kontrolliert, ab 2004 auch Obst, Gemüse und Kartoffeln, 2011 wurde die letzte Lücke geschlossen – die Tiertransporteure. Nach Angaben des Trägerverbandes beteiligen sich inzwichen 90 Prozent der Schweine-und Geflügelhalter an dem Qualitätssiegel, bei Rindfleisch sind es 70 Prozent.

Bei Rindfleisch müssten noch mehr Rinderzüchter mitmachen, so der Geschäftsführer von QS, da die großen Fastfood- und Supermarktketten nur noch QS-Fleisch mit Siegel verwenden wollen. Das ist sehr lobenswert für uns Verbraucher. Auch die ausländischen Obst-und Gemüseproduzenten sollten sich mehr beteiligen, da hier viel Ware aus dem Ausland kommt.

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