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C.a.f.f.e.e.- trink nicht soviel Kaffee..

So haben wir als Kinder ein Lied gesungen, dass von keinem Geringeren als Wolfgang Amadeus Mozart gedichtet und komponiert wurde. Da aber meiner Meinung nach im Gegensatz von früher Kaffee und Kaffeetrinken Kultur ist, habe ich in der Kaffeegeschichte gestöbert und auch für die Gegenwart Interessantes gefunden.

Heimisch war die Pflanze Coffea in Afrika und ist erst dann in die übrigen Kontinente gelangt. Um ihre Entdeckung ranken sich einige Legenden: Um 850 n.Chr. sollen Mönche erstmals in der äthiopischen Provinz Kaffa aus den kirschartigen Früchten einen Aufguss bereitet haben, der sie wachhielt. Dann gibt es eine Geschichte, nach der sogar der Prophet Mohammed durch den Genuss von Kaffee, den ihm der Erzengel Gabriel reichte, wieder genesen sein soll. Noch eine Erzählung handelt von dem jungen Derwisch Omar, der in eine Steinwüste verbannt wurde. Die Kaffeekirschen hielten ihn am Leben und er brachte sie mit zurück.

Historiker leiten das Wort Kaffee vom arabischen“Kahwe“ oder „Qahwa“ ab, das Lebenskraft und Stärke bedeutet. Nachdem der Handel lange in arabischer Hand lag, kam es durch verschiedene Länder in ihre Kolonien und so wurde es ein weltweites Handelsgut. Der größte Kaffeeproduzent ist Brasilien mit vier Millionen Kaffebäumen, Zweiter ist Vietnam, Dritter Kolumbien. Hochwertiger Kaffee und Raritäten kommen aus Zentralamerika. In 80 Ländern der Welt wird Kaffee angebaut, auf zehn Millionen Hektar!

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Es kann Ernst werden mit dem Spaß!

Die Narrenzeit ist in vollem Gange. Dieses Jahr gibt es ja eine lange „Session“, wie man hier im Kölner Raum sagt. Die internen Feiern, Sitzungen, Bälle usw. usw. sind schon seit Anfang Januar wieder rappelvoll, die Star-Karnevalisten ziehen mit ihrem Tross von Saal zu Saal. Am 3.3. ist Weiberfastnacht oder wie man im Schwäbischen sagt, der „Schmutzige Donnerschtig“. Überall wird gefeiert, vor allem zum Höhepunkt vom 5.- 8. März. In Köln sind die großen Bälle ein absolutes Muss, ich habe es jahrelang genossen, dorthin zu gehen. Auch meine Freundin aus Kanada war vor einigen Jahren mit ihrem kanadischen Mann dabei. Sie war ja mit 14 Jahren aus dem Rheinland ausgewandert, konnte sich noch an die alten Lieder erinnern. Für ihn war es vollkommen neu. Er saß nur da und schüttelte den Kopf über soviel Verrückte. Als meine Lieblingsband, die „Bläck Fööss“ auftrat, hatte ich ihn schon vorgewarnt, dass ich jetzt auch verrückt würde. Das war dann endgültig zu viel für ihn, um 22.00 Uhr wollte er ins Hotel zurück. Dann, am Rosenmontag, „the parade“, der Rosenmontagszug, wir sahen ihn von einer Tribüne aus, war für ihn wie die Steubenparade, very interesting.

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Hilfe – ich brauche eine Brille

Ist es Ihnen auch schon passiert, dass Sie doch irgendwann mal nicht mehr so gut lesen können. Erst denkt man, es ist zu dunkel, man müsste das Buch oder die Zeitung näher  zu sich nehmen. Aber irgendwann ist die Tatsache einfach da, dass die Augen nicht mehr so gut sind. Für viele Menschen ist das ein ziemlicher Einschnitt im Leben, die Jugend ist endgültig vorbei! Die ersten Falten oder das erste graue Haar empfinden die meisten als nicht so schlimm und versuchen, es zu ignorieren.

Das sagt auch eine Umfrage der Apotheken-Umschau (www.apotheken-umschau.de), nämlich, dass 56 Prozent der Deutschen eine Lesebrille als untrügliches Zeichen des Altwerdens betrachten. Manch einer kommt mit dieser Tatsache erstmal nicht zurecht. 31,5 Prozent, die schon eine Brille haben, finden dieses als störend und lästig. Aber 42,3 Prozent erklären, dass sie die Brille doch nicht mehr missen möchten, um besser am Leben teilnehmen zu können und sie stets an mehreren  Orten eine Lesebrille bereit haben.

Das ist ja schon so, dass man das Beste daraus gemacht hat. (Ich habe nur eine Ersatzbrille, aber immer bei mir. Das hat seinen Grund, weil mir Brillen dauernd runterfallen oder die Bügel verbiegen. Mein Optiker weiß schon Bescheid, wenn ich auftauche!)

Reisen bildet – gilt auch für Kinder

Wie zu allem, wie ich ja schon oft festgestellt habe, gibt es auch hierzu eine Studie der Universität Hildesheim, die herausgefunden hat, dass Kinder, die oft verreisen, leichter lernen. Ich kann das aus eigener Anschauung mit meinem Sohn sagen. Der wurde schon früh mit auf Urlaubsreisen genommen und ich kann das bestätigen, der Horizont ist einfach weiter geworden.

Entscheidend ist dabei nicht die Entfernung und die tolle Riesenreise mit sehr luxuriösem Hintergrund, einfach das Erlebnis, was anderes zu sehen. Wenn die Eltern Begeisterung und Neugierde zu wecken verstehen, ist das besonders tiefgreifend. Wenn man nur vom Hotelzimmer zum Swimmingpool geht und abends in die Kinderdisco, ist das vielleicht nicht so viel, aber da ist jedenfalls der Flug, der viele Eindrücke bringt.

Die Wissenschaftler sagen, dass die fremden Reize unbewusst die Fähigkeiten des Gehirns dazu bringen, sich zu strukturieren. Bei Schulkindern könne man das sich so vorstellen, dass durch den Wissenserwerb Schablonen gebildet werden, mit deren Hilfe sie Sinneseindrücke einordnen können. Mit jeder Schablone ist eine neue Erfahrung verbunden. Ein Beispiel wurde genannt, dass die größeren Kinder bereits wissen, dass in Griechenland die Häuser weiß sind, in Afrika haben sie manchmal Stroh auf dem Dach.

Das hat mir gezeigt, dass das ein wichtiger Punkt in der kindlichen Entwicklung sein kann.

Valentinstag – Ein Hoch auf die Liebe

Am 14. Februar ist Valentinstag, das sollte man sich, egal ob frisch verliebt oder ein „altes“ Paar, im Kalender dick anstreichen! Dieser Tag sollte, das sagen auch die Psychologen, gut verbracht werden, mit einer netten Überraschung vielleicht. Das bringt frischen Wind und Glück in jede Beziehung. Wie lange haben Sie, ehrlich, nicht mehr gesagt: „Ich liebe Dich“?

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich diesen Tag immer etwas abfällig als Erfindung findiger Amerikaner, Floristen und Geschäftemacher abgetan habe. Allerdings habe ich deswegen meinen Mann schon nicht vergessen, das zu meiner Ehrenrettung. Nun habe ich gelesen, dass bereits im 14. Jahrhundert in England am Hofe König Richards II Valentinsfeiern ausgetragen wurden. Seit dem 15. Jahrhundert begingen auch die „normalen“ Engländer diesen Tag mit kleinen Geschenken und Gedichten. Auswanderer nahmen den Brauch mit in die USA. Mit den GI`s kam er nach dem zweiten Weltkrieg zu uns. (Also doch die Amerikaner!). Bereits 1950 gab es in Nürnberg den ersten offiziellen Valentinsball.

Der Name geht wahrscheinlich auf eine Legende zurück, die von dem italienischen Bischof St. Valentin handelt. Im 3. Jahrhundert traute er gegen den Willen der Römer Soldaten und ihre Bräute. Dafür wurde er am 14.Februar 269 hingerichtet! Noch heute pilgern die Verliebten in Italien nach Terni, um vor den Reliquien des Märtyrers den Segen für sie zu erbitten.

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Göttliche Liebesfrucht – der Granatapfel

Passend zum Valentinstag habe ich mir vorgenommen, über den Granatapfel zu schreiben. Diese wunderbare Frucht ist natürlich sowieso seit Jahrtausenden hochgeschätzt, aber es ranken sich so viele Mythen um sie, in denen der Granatapfel vor allem als Frucht der Liebe gilt. Eine Legende sagt sogar, dass Eva Adam mit einem Granatapfel verführte. In der griechischen Mythologie gibt es die Geschichte von Persephone, die von Pluto in die Unterwelt entführt wurde. Da sie dort den Granatapfelkernen nicht widerstehen konnte, ließ er sie zwar frei, aber nur unter der Bedingung, dass sie einen Teil des Jahres bei ihm verbringen musste. Aphrodite schätzte den Granatapfel sehr.  Botticelli, der große Maler, hat den Granatapfel in seinem berühmten Gemäle „Madonna mit dem Granatapfel“ verewigt. Noch heute werden in arabischen Ländern Brautpaare mit Granatapfelkernen beworfen, dass soll ihnen Fruchtbarkeit und ewige Liebe schenken.

Der Granatapfel kommt ursprünglich aus Persien, über die Römer und Phönizier kam er in den Mittelmeerraum. Interessant ist, dass ihn die Spanier nach Amerika brachten. Sonst hört man immer, was sie von dort mitgebracht haben. Wegen seiner harten Schale und der damit verbundenen Haltbarkeit war er nämlich ein gutes Essen für die lange Seefahrt!

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Mal nicht in die Sonne, sondern in den Sturm!

Es ist Zufall, dass ich, da ich ab und zu gern Reiseberichte mit einflechten möchte, sowieso über eine Reisealternative schreiben wollte. Wer also nicht unbedingt jetzt in die Sonne möchte, sollte mal nach Vancouver Island gehen. Diese Insel vor der Westküste Kanadas, nicht weit von Vancouver entfernt, ist besonders um diese Zeit bekannt für ihre heftigen Stürme. Und so reisen die „Stormwatcher“, vom Herbst an gern dorthin. Ich weiß es schon lange von meiner kanadischen Freundin Marga aus Vancouver, die prinzipiell im Februar den Geburtstag von ihrem Ehemann Wayne dort feiert.

Besonders in Tofino an der Westküste von Vancouver Island hat sich ein regelrechter Sturmtourismus entwickelt, für viele Kanadier ist das „Stormwatching“ fast ein Volkssport. Es gibt geführte Wanderungen und Bootsfahrten, wenn der Sturm nicht gar zu schlimm ist. Manchmal bricht zwischendurch sogar die Sonne durch die Wolken. Aber dann braut sich der nächste Sturm wieder zusammen. Das Sturmtief kommt aus Alaska. Es dreht sich entgegen dem Uhrzeigersinn, der Himmel ist tiefschwarz. Der Wind erreicht bis zu 100 Stundenkilometer und die Wellen sind sieben bis acht Meter hoch.

Interessant ist, dass hinter Tofino die befestigten Straßen enden. Dahinter kommt Japan, Tausende von Kilometern weit auf der anderen Seite des Pazifiks. Manchmal schwemmen die Winterstürme faustgroße, gläserne Kugeln an den Strand. Die sind von japanischen Fischern, die diese als Bojen für ihre Netze verwenden.

Im Hotel bekommt jeder Tourist gleich Regenparka und Gummihose und -stiefel, ohne geht es nicht. Außerdem Fernglas und Gezeitenkarten. Da durch den Sturm oft das Licht ausfällt, ist in jedem Zimmer eine Taschenlampe bereit. Wenn es zu stürmisch ist, hinauszugehen oder auszufahren, kann man dem Wetter quasi zusehen. Die Brandung peitscht bis auf die Hotelterrasse, der Sturm rüttelt an Türen und Fernstern. Ganz mutige Gäste stehen in Wolldecken gehüllt und trotzen dem Wind auf den Zimmerbalkonen. Dann kann man es sich natürlich auch beim Whisky gemütlich machen in der Hotellobby und dem Naturschauspiel aus dem Warmen zuschauen.

Um nochmal meine Freundin zu zitieren, es ist gewöhnungsbedürftig und manchmal richtig gefährlich, aber wunderschön in dieser Zeit auf Vanvouver Island. Da bedaure ich richtig, dass ich dieses schöne Fleckchen Erde nur im Sommer erlebt habe. (Da ist es natürlich auch zauberhaft dort!)

Übrigens ist ja auch alles im Internet zu erfahren, z.B. www.vancouverisland.travel oder www.tourismtofino.com

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