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Weihnachten kulinarisch in aller Welt

Schon vor fünf Jahren habe ich in einem virtuellen Adventskalender über Weihnachtsbräuche in aller Welt geschrieben. Nun fiel mir das Büchlein, woraus ich die Kenntnisse hatte, wieder in die Hände. Hier ein paar Auszüge, alles aufzuschreiben, wäre zuviel:

In Deutschland gibt es traditionell Gänsebraten oder auch Wild und Karpfen. Da ist interessant zu wissen, warum Gänsebraten und nicht Lamm oder Rind? Dies geht bis ins Mittelalter zurück, da wurde die Adventszeit sehr streng eingehalten, wie eine Fastenzeit. Ohne Butter, Eier, Fleisch. Am Weihnachtsabend wurde das Fasten „gebrochen“ und man aß in vollen Zügen, natürlich nahrhafte und fette Speisen, wie eben Gänsebraten. Das Weihnachtsgebäck hat übrigens auch mit dieser Zeit zu tun, denn es war auch verboten. Aber man kam auf einen Trick – Lebkuchen und Honigbrote waren erlaubt, sie galten wegen ihrer Gewürze als Heilmittel!

Was bei uns die Gans ist, ist in vielen Ländern der Truthahn, der „Turkey“. Beispielsweise in: England, Irland, USA, Australien. Aber auch in Malta, das ja lange englisch war, wird gefüllter Truthahn gegessen., dazu der Christmas-Pudding nach englischer Art. Aber auch Timpara, ein maltesisches Nudelgericht und maltesich-typisches Gebäck. Aber auch in Frankreich wird „Dinde aux marrons“ – Truthahn mit Maronen, gegessen. Zum Nachtisch gibt es nach altem Brauch „Búche de Noel“, der wie ein Baumstamm aussieht. Früher verbrannte man ein Holzscheit im Kamin und streute die Asche auf die Felder, das sollte Glück für eine gute Ernte im nächsten Jahr bringen.

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Geschenke – wohin mit denen, die nicht gefallen?

Auch hierfür sah ich zufällig eine Umfrage in den Printmedien. Es ist Euch sicher auch schon mal (oder oft) so gegangen, dass man nicht nur die „Geschenke der Herzen“, wie sich so schön ausdrücken lässt, unter dem Weihnachtsbaum findet. (Das gilt eigentlich auch für alle anderen Anlässe, Geschenke zu bekommen).

Dann steht man vor dem Problem, was damit tun? Die Umfrage von „twenga.de“ hat unter den deutschen Verbrauchern ermittelt, was sie mit ungeliebten Gaben machen: (Mehrfachnennungen waren möglich).

Trotzdem behalten:                                   52 Prozent

Weiterverschenken:                                   28 Prozent

Umtauschen:                                                20 Prozent

Verkaufen:                                                     25 Prozent

Spenden:                                                          6 Prozent

Wegwerfen:                                                     5 Prozent

Gar nicht annehmen:                                    2 Prozent

Ihr habt übrigens sicher schon mal den Run auf die Geschäfte nach den Feiertagen erlebt, zum Umtauschen usw. Es gibt in vielen Städten regelrechte Umtauschbörsen, als Veranstaltung aufgezogen.

Salzburger Weihnachtszeit

Vor einigen Tagen sah ich eine wunderbare Musiksendung aus der Reihe „Kein schöner Land“ mit Günter Wewel: Weihnachten in Salzburg und im Salzburger Land. Das brachte mich spontan auf die Idee, etwas über einen meiner absoluten Lieblingsorte zu schreiben.

Salzburg hat dieses ganz besonders österreichische Flair, es ist nicht so groß wie Wien. Überschaubar, mit alter Tradition, überall stößt man auf seinen größten Sohn, Wolfgang Amadeus Mozart. Besonders schön ist es im Winter, es hat den schönsten Weihnachtsmarkt, den ich kenne, den Salzburger Christkindlmarkt. In Salzburg zur Weihnachtszeit spielt auch einer meiner besonderen Lieblingsfilme: „Lauras Wunschzettel“.

Durch die Sendung wurde ich auch an die Entstehung des Liedes „Stille Nacht, Heilige Nacht“ erinnert, das in der Kirche von damals vorgetragen wurde. Ich habe meine Erinnerungen noch mal aufgefrischt: Der Text wurde 1816 von dem Hilfspfarrer Joseph Mohr in Mariapfarr im Lungau geschrieben. An Heiligabend 1818 führten der Arnsdorfer Dorfschullehrer und Organist Franz Gruber und Joseph Mohr in der Kirche St. Nikolaus in Oberndorf bei Salzburg das erste Mal dieses Lied auf. Viele Legenden ranken sich um die Uraufführung. Man vermutet, dass die alte Orgel nicht bespielbar war, darum haben die Schöpfer das Lied mit Gitarrenbegleitung geschaffen.

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Tiere als Geschenk – bitte gut überlegen!

 

In der Zeitung stand es und auch im Fernsehen wurde darüber gesprochen: Jedes Jahr aufs neue stehen Tiere bei Kindern auf dem Wunschzettel. Das wird oft spontan in die Wirklichkeit umgesetzt und nach den Feiertagen stellt sich heraus, dass es doch nicht so einfach ist, ein Lebewesen im Haus zu haben. Dann werden die Tierheime überrannt mit Kaninchen, Meerschweinchen, Vögeln, auch Hunden und Katzen. So ein Tier kann man ja nicht einfach umtauschen wie Kleidung oder Spiele.

Tiere brauchen nun mal Liebe und richtige Pflege und auch Zeit, die man ihm opfert. Ein Hund will Auslauf und auch Streicheleinheiten beispielsweise. Es muss die richtige Unterbringung gewährleistet sein.

Vor der Anschaffung sollte man sich gut überlegen, wie hoch der finanzielle und auch der Zeitaufwand ist. Wer kümmert sich darum, wer macht den Käfig des Kaninchens sauber, wer kümmert sich um das Katzenklo?

Meist sind es die kleineren Kinder, die von einem süßen Kuscheltier begeistert sind, aber nicht überblicken können, was damit verbunden ist. Dann bleibt es meist an der sowieso ausgelasteten Mutter hängen.

Wenn man sich wirklich entschlossen hat, ein Tier bei sich aufzunehmen, sollte man es vorher gründlich mit der Familie besprechen, wer welche Aufgaben wahrnimmt usw. Dann wäre es natürlich wunderbar, wenn man sich ein Tier aus dem Tierheim aussucht. Da tut man ein gutes Werk, die armen Tiere sind ja begierig, wieder in eine Familie zu kommen. Man sollte am besten mit der Familie zusammen zum Aussuchen gehen. Die zu vermittelnden Tiere sind alle geimpft und untersucht.

Wichtig wäre auch, darauf zu achten, dass man kein Tier aussucht, das eigentlich Gesellschaft braucht. Da sollte man sich schon erkundigen, oft kommt es vor, dass beispielsweise ein Vogel ganz einsam rumsitzt.

Also, vor dieser Weihnachtsanschaffung erst ganz auf Nummer sicher gehen!

Worauf freuen Sie sich am meisten zum Fest?

Natürlich gab es auch hierzu eine Umfrage. Für die Weihnachtsfeiertage hat eine Forsa-Umfrage ergeben, dass sich die Deutschen ganz wie früher nach alter Tradition auf die Feiertage freuen!

Das ist etwas verblüffend, aber auch sehr erfreulich. Es ist sehr schön, dass in unserer hektischen Zeit die Geborgenheit der Familie, auch die Besinnung und natürlich die Freizeit und auch das leckere (und viel zu viele) Essen für uns dazugehört.

Genau aufgelistet nach der Umfrage sieht das so aus:

An erster Stelle steht das Feiern mit der Familie für 91 Prozent der Befragten. Für 74 Prozent ist das leckere Essen die Vorfreude wert.  71 Prozent freuen sich auf die freien Tage. Besinnliche Zeit an den Feiertagen ist für 65 Prozent wichtig. Und der Weihnachtsbaum darf für 61 Prozent nicht fehlen, da freuen sie sich am meisten drauf.

Bei Kindern aufpassen beim Nüsse essen!

Ein Hinweis des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR) in Berlin hat mich nachdenklich gemacht. Darum möchte ich ihn auf jeden Fall an Euch weiterleiten!

Gerade jetzt zur Advents- und Weihnachtszeit gibt es Nüsse aller Art, die gehören einfach dazu. Ganz wichtig erscheint mir, was die Experten herausgefunden haben, dass in mehr als die Hälfte aller Fälle, wo Kleinkinder etwas verschluckt haben, es Nüsse oder Nusssplitter waren. Wie man weiß, verschlucken Kinder ja gern alles mögliche, sie schlagen dann schuldbewußt die Händchen vor den Mund, wenn man sie ertappt. Nüsse sind gefährlich, weil die Kleinen an diesen Fremdkörpern ersticken können. Spielzeugteile würden deutlich seltener in die Luftröhre gelangen.

Darum die eindringliche Mahnung, Nüsse, besonders Erdnüsse, nicht in die Reichweite von Kleinkindern gelangen lassen! Das heißt nicht, dass Kinder keine Nüssse essen sollten. Es wäre aber ratsam, sie nur unter Aufsicht Erwachsener und in Ruhe zu verspeisen.

Eine Winterfee-strahlendes Inuitmädchen

Dieses Bild muss ich Euch einfach zeigen! Ich fand es in einer Zeitschrift, aufgenommen auf einer Reise nach Grönland. Es hat mich so „angelacht“, kann man wirklich sagen. So eine Fröhlichkeit, die dieses Mädchen ausstrahlt. Für uns besonders beeindruckend, wenn man bedenkt, dass es dort oben im Norden einen großen Teil des Jahres kalt und dunkel ist. Aber die Menschen dort, auch unsere kleine Inuit-Schönheit, sind es ja gewöhnt.

Dafür sind die Sommer zwar kurz, aber sehr schön, die Sonne geht ja nicht unter. Ich habe es selbst in Norwegen erlebt, da habe ich um Mitternacht Zeitung gelesen.

Da habe ich schnell noch ein paar interessante Fakten aufgestöbert:

Die Bezeichnung „Inuit“ bedeutet in der Inuitsprache „Inuktitut“ Menschen. Der Begriff „Eskimo“ wird als abwertend empfunden und soll mit der Zeit ganz durch „Inuit“ ersetzt werden. Aber sinnigerweise hat es sich bei den Volksgruppen im Nordwesten von Kanada, in Alaska und auf der Tschuktschen-Halbinsel als schwierig erwiesen, weil sie die Vokabel nicht in ihrem Wortschatz haben!
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