Kategorie ‘Infos’

Geh`mal wieder ins Museum…..

Für mich als begeisterte Museumsgängerin war die Aufstellung, die ich zufällig in den Printmedien las, Balsam für meine Seele. Es gab ein Ranking von 20 der bestbesuchten Museen. Gleich vorab gesagt, war leider kein deutsches Museum darunter. Was sehr schade ist, denn auch hierzulande kann man viel Schönes und Wissenswertes ansehen. Nun  muss man fairerweise sehen, dass die gewählten Museen auch in Millionenstädten sind und auch dadurch viel mehr Zuspruch erhalten. Vor allem auch für Touristen in diesen Städten ist es ein Must, diese Museen zu besuchen.

Zudem sind in den bedeutendsten Museen oft spektakuläre Sonderschauen zu sehen, die auch Besucher aus aller Welt anlocken.

Hier das Ranking der ersten Zehn: Erster Platz – Louvre, Paris 2. National Museum of China, Peking, 3. National Air and Space Museum, Whasington, und Metropolian Museum of Art, New York, 5. Vatikanische Museen, Vatikanstadt, 6. Shanghai Science Museum, Shanghai, 7. National Museum, Washington, 8. British Museum, London, 9. Tate Gallery of Modern Art, London, 10. National Gallery, New York.

Dieses Ranking wird erstellt von“ Museum Index“, Künstler Vereinigung TEA und Unternehmungsberatung Aecom.

Ich bin sehr froh, dass ich auch einige der obengenannten Museen schon besuchen konnte.

Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

Allerlei – Wissenswertes für den Urlaub

Es ist ja nicht nur im Sommer, sondern eigentlich das ganze Jahr über für den einen oder anderen Zeit, seinen Urlaub zu planen. Damit man ihn gut verbringen kann, ist oft der eine oder andere Stolperstein zu überwinden.

Da gab es einige Schlaumeier- Fragen und ihre Antworten zu lesen, was mich sehr interessiert hat, zumal als leidenschaftliche Reisende. Da ist einmal der Frühbucher -Rabatt – Den geben die Veranstalter unterschiedlich. So erläuterte der Deutsche Reiseverband (DRV). Preisnachlässe für den Sommerurlaub bekommt man meist bis spätestens Ende Februar oder März. Oder es wird ein Zeitraum angegeben, beispielsweise 100 Tage vor Reiseantritt. Laut dem DRV seien da bis zu 30 Prozent Rabatt drin.

Was zum Fliegen – Seit sechs Jahren ist der Airport Singapur-Changi laut der Bewertungsgesellschaft Skytrax an der Spitze als bester Flughafen der Welt. Dann kommen Incheon in Seoul und Fokio-Haneda. Als bester deutscher  und europäischer Flughafen kam München auf Platz sechs. Das Ranking bezieht sich auf 2018. Es wurden mehrere Millionen Flugreisende befragt.

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Beliebt – Gartengefäße mit Patina

Vintage nennt man es oder auch Sabby Chic – die Möbel, Kleidung oder Schmuck, die älter sind oder zumindest so aussehen sollen. Auch für den Garten sind scheinbar Gefäße mit Patina beliebt, wie man allenthalben, wenn die Gartenzeit bald beginngt, sehen kann.

Da waren Tipps zu lesen, wie man neue Gefäße, wie Töpfe oder Kübel, auf alt trimmt, wenn man nicht so lange warten will, bis sich eine verwitterte Optik einstellt. Ton, Beton, Naturstein oder unglasierte Kermik lässt sich leicht ganz einfach in alt verwandeln. Dazu braucht man lediglich Joghurt oder Buttermilch!

Einfach die Gefäße mit diesen Produkten einpinseln oder – mit Wasser verdünnt – mit einer Sprühflasche besprühen. Von der Flüssigkeit ernähren sich nämlich Moose, Algen und Pilze. So entsteht die gewünschte, nach Patina aussehende Oberfläche.

Aber es ist am besten, wenn man die Kübel nicht in die Sonne stellt, sondern in den Schatten, im besten Fall an einer feuchten Stelle im Garten.

Weidenkätzchen – flauschige Frühlingsboten

Zum Zeichen des723136_web_R_K_by_berggeist007_pixelio.de Frühlings gehören auch die Weidenkätzchen. Sie glänzen silbrig und je nach Temperatur auch schon goldgelb. Auch an der Rinde der Weidentriebe kann man sehen, dass die Aktivität in dem Astwerke lebendig wird: Die Triebe bekommen eine leuchtende Farbe und glänzen.

Weiden sind zusammen mit Erlen und Eschen die ersten Gehölze, die sich auf einer Brachfläche ansiedeln. Aber, was mancher gar nicht weiß, Weiden sind auch für Balkone und Terrasse beliebt. Viel verkauft wird jetzt die „Hängende Kätzchenweide“ als Hochstamm im Topf, mit und häufig mit Hornveilchen und Narzissen unterpflanzt. Wegen der wolligen Kätzchen wird die Weide auch als Teddybär unter den Pflanzen bezeichnet.

Eine zweite beliebte Weide als Hochstämmchen ist die Harlekin-Weide. Beide kommen gut mit der dauerhaften Kultur im Kübel zurecht. Allerdings ist ein gutes Wachstum eine Frage des Substrates, wie ein Gartenfachmann erklärt. Das ist beispielsweise eine Kübelpflanzerde oder eine gute Pflanzenerde. Sie muss Feuchtigkeit speichern und gleichzeitig gut Wasser abgeben können. Der Fachmann empfiehlt auch eine Drainage im Topfboden. Ein guter Dünger, wie Langzeitdünger ist da ideal. Dann sei wichtig, so wird erklärt, dass „der Topf mit der Pflanze mitwächst“.

Empfohlen wird, die Kätzchenweiden direkt nach der Blüte stark zurück zu schneiden. Die Reste sollen nur noch faustgroß rund um die Veredlungsstelle stehen bleiben. Während des Austriebs soll man die Pflanze regelmäßig drehen, anderenfalls wächst die Weide nur zu der dem Licht zugewandten Seite kräftig.

Foto: berggeist007 / pixelio.de

17. März – St. Patricks Day

Heute am 17. März wird zu Ehren des irischen Nationalheiligen der St. Patricks Day gefeiert. Er ist Gedenktag des irischen Bischofs Patrick, der im 5. Jahrhundert gelebt hat und als der erste christliche Missionar in Irland gilt. Er ist auch der Schutzpatron Irlands.

Der 17.3. ist nicht nur in Irland, sondern auch in Nordirland, im britischen Überseegebiet Montserrat sowie in Neufundland gesetzlicher Feiertag. Der St. Patrick Day wird weltweit von Iren, irischen Migranten und zunehmend auch von Nicht-Iren gefeiert.

Große und kleinere Paraden gibt es in Irland überall, wie auch in München, New York, Boston, New Orleans, Chicago und auch in London. In Deutschland gibt es vielerorten kleinere Paraden.

Am 17.3 ist alles grün, das ist die Nationalfarbe. Sogar die Flüsse und auch das Bier wird grün eingefärbt. Die Iren sind ein feierfreudiges Volk, man kostümiert sich in grün, die Gesichter haben viele in grün oder in den Nationalfarben grün, weiß, orange gefärbt. Das Kleeblatt, ein irisches Symbol, ist überall zu sehen. Die Pubs sind voll und überall wird gesungen und getanzt, vor allem die irischen Tänze.

Auch in Deutschland werden in vielen Städten Gottesdienste in englischer oder irischer Sprache abgehalten. In den irischen Pubs in Deutschland, die sehr populär sind, wird natürlich auch gefeiert, Irish Folk gefiedelt und dazu die irischen Tänze getanzt.

Hopfen – alte Pflanze, nicht nur zum Bierbrauen

Die ältesten archäologischen Funde für Hopfenbier stammen aus dem 6. Jahrhundert aus einem Alemannengrab in Trossingen und aus dem 9. und 10. Jahrhundert in Haitabu. Im Mittelalter trank man, auch die Kinder Bier statt Wasser. Das war nämlich durch das Kochen der Bierwürze weitgehend keimfrei, das Wasser dagegen keineswegs.

Bis zu sechs Meter kann sich diese Kletterpflanze schlingen, Kulturhopfen wird bis zu acht Meter lang. Besonders in Süddeutschland, in der Hallertau, dem bekanntesten Hopfenanbaugebiet, kann man den Hopfen in Feldern sehen.

Die Hopfenpflanze ist getrenntgeschlechtlich, d. h., es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Nur die weiblichen Hopfendolden eignen sich zum Bierbrauen, denn sie enthalten bestimmte ätherische Öle, sowie Harze und Tamine. So wird das Bieraroma bestimmt. Das wissen bestimmt die meisten Biertrinker nicht.

Aber es sind auch noch mehr gesunde Stoffe enthalten. So wird Hopfen auch für die Gesundheit verwendet. Hopfenzubereitungen mit pharmakologischer Wirkung gibt es als leichtes Einschlaf- und Beruhigungsmittel oder zur Anregung des Appetits und der Magensaftproduktion.

Kulinarisch sind wieder ganz in junge Hopfentriebe, man nennt sie auch Hopfenspargel. Heute ist dieses Gemüse ziemlich teuer, früher war es ein Arme-Leute-Essen. Aber es gab es auch schon viel früher als Gemüse, denn auch bei den alten Römern fand man wilde Hopfentriebe auf der Speisekarte. Das wird belegt durch einen Bericht von Plinius.

Foto: Rolf Handke / pixelio.de

 

Bärlauch -der wilde Bruder des Knoblauchs

Als eines der ersten Frühlingskräuter findet man ab März an schattigen Plätzen in Wäldern und Parks die ersten grünen Blätter des Bärlauchs. Wer den leichten Knoblauchgeschmack schätzt, kann Bärlauch auf verschiedene Arten haltbar machen.

Dazu vorab einiges Wissenswerte: Giftige Doppelgänger erschweren das Bärlauch-Sammeln. Besonders Sammler, die die wild wachsenden Kräuter haben wollen, sollten vorsichtig sein. Insbesondere die Blätter von Maiglöckchen, die in manchen Regionen fast zeitgleich mit Bärlauch blühen, sehen dem Bärlauch zum Verwechseln ähnlich. Auch die Herbstzeitlose und der Aronstab – beide wie das Maiglöckchen besonders giftig – können aus Versehen mitgenommen werden. Wer auf der sicheren Seite sein will, kann ihn im Garten anbauen oder kauft Bärlauch frisch im Handel oder auf dem Markt.

Bärlauch ist aus unserer Frühjahrsküche nicht wegzudenken, er schmeckt in Suppen und Salaten ebenso wie als Würze für Quark und Frischkäse. Leider ist bereits nach sechs bis acht Wochen die Saison vorbei. Nach der Blüte zieht sich der Bärlauch in den Boden zurück. Wie gut, das man dieses schöne Frühlingsgewürz konservieren kann, beispielsweise in Öl und Fett.

Bestes Beispiel hierfür ist das beliebte Bärlauchpesto, da man auf der Grundlage von Olivenöl herstellt. Gewürzt wird mit gerösteten, gemahlenen Pinienkernen, geriebenem Parmesan oder Pecorino und etwas Salz und Pfeffer.

Bärlauchbutter ist auch beliebt als Brotaufstrich für deftiges Brot. Hierfür wird sehr fein geschnittener Bärlauch in weiche Butter gerührt. Pesto und Butter halten sich im Kühlschrank einige Wochen, die Butter kann auch eingefroren werden. Ebenfalls gut haltbar ist mit Bärlauch aromatisiertes Salatöl. Hierfür gibt man einige Blätter Bärlauch ins Öl und lässt die Mischung einige Tage ziehen.

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