Sternschnuppenzeit – wünsch Dir was!

Es ist Mitternacht, vom 11. zum 12. August, ich beobachte gespannt den Sternenhimmel, da diese und nächste Nacht besonders viele Sternschnuppen zu sehen sein sollen! Bisher habe ich aber lediglich sich bewegende Flugzeuge gesehen oder habe ich schon was übersehen? Was hätte ich mir schon wünschen können?

Schon als Kind war uns geläufig, dass der Sternenhimmel im August besonders günstig ist für Sternschnuppen und man sich was wünschen kann, wenn man eine sieht. Später als Verliebte hat man wie alle auch nach den Sternschnuppen gespäht und sich viel Glück gewünscht.

Gut dafür ist, dass die Tage noch heiß, die Nächte aber oft sternenklar sind, dafür etwas kühler. Während ich zwischendurch immer wieder nachschaue, habe ich mich etwas schlau gemacht, was die Sternschnuppen eigentlich sind: Also, ich habe gelesen, dass täglich große Mengen Staub- oder Sandpartikel, die Meteoride, mit etlichen Zehntausend Kilometer Geschwindigkeit pro Stunde          in die Erdatmosphäre eindringen, kurz als Meteor oder eben auch Sternschnuppe aufglühen und dann verdampfen. Das auf mehrere tausend Grad aufgeheizte Gas um so einen verglühenden Körper sei das, was wir als Sternschnuppe beobachten, so die Wissenschaftler.

Warum gerade um diese Zeit? Also gerade um den 12. August kreuzt die Erde auf ihren Weg um die Sonne die Umlaufbahn der Teilchen der Perseiden, der periodischen Meteorströme. Die Perseiden erreichen nach den Berechnungen der Astronomen ihre höchste Fallrate am Nachmittag des 12. August um 15 Uhr bei uns. Das ist zwar am Tag, aber ich las, dass man sich sowohl in der Nacht auf den 12. wie auch auf den 13. August auf viele helle Sternschnuppen freuen könnte.

Die beste Zeit sei allerdings zwischen 2 Uhr bis zur Morgendämmerung. (Da habe ich ja noch Zeit!). Sogar im Fernsehen wurde am Abend darauf hingewiesen – und nicht vergessen, sich was zu wünschen! Mit dem Wünschen ist ein alter Volksglaube, woher er kommt, habe ich nicht herausgefunden – aber manchmal geht es ja in Erfüllung!

Da hat ein Astronaut aber etwas geschrieben, dass einen Wermutstropfen in die Geschichte bringt: Man solle daran denken, dass nicht alle Sternschnuppen echt sind. Es fliegt nämlich inzwischen so viel Weltraumschrott rum, der irgendwann verglüht. Also wenn man sich was wünschte, könnte es im wahrsten Sinne des Wortes Schrott sein (oder werden?). Aber wenn man genau hinschaut, sagt der Vorsitzende der Vereinigung der Sternfreunde (was es nicht alles gibt, aber stelle ich mir sehr interessant vor!), könne man sehen, dass Weltraumschrott deutlich langsamer fliegt als eine Sternschnuppe. Ob ich vielleicht so was schon vorhin gesehen habe?

Übrigens, dass war mir schon von früher her bekannt, die Sternschnuppen kommen ja immer um Laurentius, am 10. August oder etwas später. Darum werden sie auch „Tränen des Laurentius“ genannt.

Egal, aufpassen und sich was wünschen und hoffen, dass es in Erfüllung geht!

Foto: Adolf Riess / pixelio.de

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