Unesco-Welterbestätten in Deutschland…..

Spreewald – Lausitzer Seenland-Muskauer Park

Es gibt in Deutschland 46 Unesco-Welterbestätten, von denen viele ganz unbekannt sind. Fünf davon wurden vor einiger Zeit in den Printmedien vorgestellt. Wenn man wieder reisen kann, wäre das doch sehr interessant!

Weltweit gibt es 1121 Unesco-Welterbestätten in 167 Ländern. Von den 46 deutschen Welterbestätten sind außer dem Kölner Dom natürlich bekannt. Aber von den vielen Sehenswürdigkeiten vor der Haustür, die als Welterbestätte anerkannt sind, wissen viele Deutsche gar nichts.

Da wäre der Muskauer Park – siehe Foto – Landschaftskunst im Reinformat. Von Hermann Fürst von Pückler-Muskau im sächsischen Bad Muskau gegründet ist hier ein Kleinod geschaffen worden. Der Muskauer Park ist 2004 als Beispiel eines europäischen Landschaftsparks sowie einer künstlerischen Ideallandschaft und gleicht einem lebendigen Gemälde. So wird er beschrieben. Der Fürst stimmte Vorder- und Hintergrund aufeinander ab, die weitläufigen Parkräume gehen harmonisch in die Landschaft über. Der Park ist 1815 entstanden und hat ein 50 km langes Wegenetz , man kann ihn auch mit dem Fahrrad oder aber mit einer Kutsche erkunden. Im Neuen Schloss gibt es eine sehenswerte Dauerausstellung.

Lebendes Architekturdenkmal – das Fagus-Werk in Alfeld. Das war auch mir gar kein Begriff. Im niedersächsischen Alfeld befindet sich dieses Werk. In dieser Fabrik werden schon seit 100 Jahren Schuhleisten produziert. Die Anlage von 1911 wird als Ursprungsbau der modernen Industriearchitektur angesehen. Es ist, kein Wunder, dass es so bedeutend ist, das Erstlingswerk des Bauhausgründers Walter Grupius. Besonders hervorzuheben ist die außergewöhnliche, schwerelose Eleganz des Gebäudes, so wird erläutert. Führungen auf dem Außengelände und die Fagus-Gropius-Ausstellung im ehemaligen Lagerhaus lassen Interessantes aus der Industriegeschichte lebendig werden. Im Modellkeller kann man 30000 Original-Schuhmodelle sehenxxxsexmoviesfreexxxsexmoviesfreexxxsexmoviesfree.comxxxsexmoviesfree.com.

Nochmal Architektur – die Siedlungen der Berliner Moderne – Die Museumsinsel und die Schlösser und Gärten von Berlin und Postdam sind jedem Berlin-Besucher ein Begriff. Aber das dritte Welterbe der Hauptstadt verblasst dagegen, zu Unrecht. Dabei wurde die 6 Siedlungen als Gegenentwurf zu den Mietskasernen der Arbeiter zwischen 1913 – 1934 erbaut. Sie gelten als Vorbild für das ganze 20. Jahrhundert. Sie sind auch heute noch beliebte Wohnquartiere. Empfehlenswert ist ein Spaziergang durch die Gartenstadt Falkenberg in Treptow-Köpenick. Besonders die „Tuschkasten-Siedlung“ glänzt mit bunten Fassaden und geometrischen Formen. Info-Stationen gibt es in der Groß-Siedlung Siemensstadt und in der Hufeisensiedlung. Außerdem kann man an Führungen teilnehmen.

Zurück zu den Wurzeln – Deutschlands alte Buchenwälder – Wo man heute noch unberührte Laubwälder findet, sagt die Welterbeliste der Unesco: Seit 2011 stehen fünf Buchenwaldgebiete in den Nationalparks Jasmund, Müritz, Hainich und Kellerwald-Edersee unter Schutz. Dazu kommt noch Schorfheide-Chorin mit dem Biosphärenreservat. Erkunden kann man die Wälder mit der kostenlosen Weltnaturerbe-App, die auf ausgewählten Routen durch die Schutzgebiete führt. Auf Rügen sind die Buchen am Kreidefelsen, in Müritz neigen sie sich über das Moor. In der Schorfheide in Brandenburg spiegeln sich die Wälder in klaren Seen, im hessischen Kellerwald drücken sich die knorrigen Bäume an karge Hänge. Und in Hainich in Thüringen ragen die mächtigen Bäume aus einem Blütenmeer im Frühling.

10.000 Jahre Geschichte – die Prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen – Diese liegen unsichtbar im Wasser meines geliebten Bodensees. Doch bis heute gibt es sensationelle Funde: Textilien, Einbäume, Räder – im Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen ballen sich 10.000 Jahre Geschichte auf 800 Metern Strecke. Der Rundgang durch Deutschlands ältestes Freilichtmuseum ist absolut sehenswert. Wann immer ich an den See komme, muss ich dorthin. Hier gibt es Steinzeitdörfer und befestigte Siedlungen aus der Bronzezeit. Man hat Pfahlhäuser rekonstruiert und führt auch vor, wie der Alltag unserer Urahnen aussah. An schönen Tagen lässt sich auch das Seepanorama von den Stegen über das Wasser, wenn es klar ist, bis zu den Bergen, wunderbar genießen. Was sehr wissenswert ist, das es 111 Orte mit Pfahlbauten in sechs europäischen Ländern gibt, die seit 2001 Unesco-Welterbe sind.

Foto: makrodepecher / pixelio.de

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