Vorsatz „Abnehmen“ – wie kann man den JoJo-Effekt vermeiden?

Einer der häufigsten Vorsätze für das neue Jahr ist, abzunehmen. Auch ich mache da keine Ausnahme. Wie oft habt man es schon probiert! Wenn da nicht der gefürchtete Jo-Jo-Effekt wäre! Ich kämpfe seit vielen, vielen Jahren damit und dagegen und unterliege ihm immer wieder.

Was immer wieder propagiert wird, es ist nicht neu, aber doch wert, mal wieder erörtert zu werden: Alle Fachleute raten von einer radikalen Diät ab, da ist die Gefahr des Jo-Jo-Effekts am größten. Man schlägt im Überschwang, dass man schnell abgenommen hat, wieder zu und die Waage zeigt bald mehr Gewicht als vorher. Um so größer der Frust.

Ich war lange ein Anhänger des Heilfastens. Da gilt die goldene Regel, dass man zwei Drittel der Heilfastenzeit benötigt, um wieder ein normales Essverhalten aufzubauen. Das ist nicht so einfach, wie ich immer wieder festgestellt habe.

Also, es ist schon so, dass eine dauerhafte Ernährungsumstellung in Form einer gesunden und ausgewogenen Ernährung der Schlüssel zum Erfolg ist. Zwar schmilzen dabei die Pfunde nicht so schnell wie bei einer radikalen Diät, aber es bringt mehr. Man sollte die Kalorien nicht zu stark reduzieren. Damit man nicht ewa zwischendurch Heißhunger auf „Verbotenes“ bekommt. Keine Verbote, sondern eben eine ausgewogene Ernährung, Salate, Obst, Fisch, nicht zu fett, damit fährt man gut. Damit kann man sich auch kleine Sünden ab und zu erlauben.

Allgemein bekannt ist, aber noch mal angesprochen, dass man sich viel bewegen soll, auch das trägt zur Vermeidung des Jo-Jo-Effektes bei. Nur wer körperlich fit ist, ausreichend Sport treibt, verbrennt auch Körperfett. Denn der Jo-Jo-Effekt ist eigentlich nichts anders als ein Lebenserhaltungstrieb des Körpers. Als Antwort auf eine verminderte Kalorienzufuhr wird der Energieverbrauch des Körpers reduziert, so habe ich meine Kenntnisse aufgefrischt. Außerdem ist ein durchtrainierter Körper doch schöner als ein schwabbeliger! Drei Sporteinheiten von mindestens 30 Minute pro Woche in Kombination aus Ausdauertraining und Muskelaufbau-Training sind eine gute Maßnahme zur Vermeidung des Jo-Jo-Effektes.

Dann gibt es natürlich noch weitere Tipps, die ich las, die auch eigentlich jeder weiß: Nicht ohne Frühstück aus dem Haus gehen. Wer frühstückt, verfügt über einen höheren Energieverbrauch. Häppchen zwischendurch, schnell hinunter geschlungen, sind nicht zu empfehlen. Fürs Essen sollte man sich Zeit nehmen, hinsetzen, zur Ruhe kommen, langsam kauen. Da tritt auch die Sättigung schneller ein.

Mindestens zwei Liter Wasser am Tag trinken, die alte Regel, ist aber wichtig. Ein Tipp: Vor dem Essen ein Glas Wasser trinken, das füllt schon etwas den Magen und ist auch gut zum Entschlacken.

Dann kann man nur gutes Gelingen und viel Erfolg wünschen!

Foto: peterA / pixelio.de

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