Zeigt her Eure Füße, zeigt her Eure Schuh!

Noch ist ja schönes Wetter, aber wie schnell wird uns der Herbst mit Regen und Matsch einholen. Da wird es Zeit, dass man auch mal an seine Schuhe denkt, was die alles aushalten müssen! Da ist es an der Zeit, mit der Schuhpflege, oder auch Lederpflege allgemein, besonders aufmerksam zu sein.

Wer putzt schon gern Schuhe? In früheren Jahren gehörte es zum Alltag, jetzt wissen viele schon gar nicht mehr, wie es richtig geht. Allgemein wird auch wenig für die Pflege ausgegeben. Dabei sei eine gute Behandlung sehr wichtig, so die Schuhexperten. Sie halten dadurch viel länger, auch günstige Schuhe seien gar nicht so schlecht. Man spare da nicht am Oberleder, sondern an den Absätzen und den Sohlen. Nur so sieht man auch, ob ein Schuh etwa repariert werden muss. Und seien Sie mal ehrlich, ist es nicht ein schönes Gefühl, wenn alle Schuhe wieder so blank dastehen? Ich weiss, das in unserer Familie meist ein Kind wöchentlich den Schuhputz übernehmen musste.

Jetzt ist auch die Zeit gekommen, wo man die Schuhe imprägnieren sollte. Da nehmen die Schuhe weniger Dreck und Feuchtigkeit auf. Nass gewordene Schuhe, ein alter Trick auch bei mir, mit Zeitungspapier ausstopfen und oft wechseln. Aber nicht an den warmen Heizkörper, das ist Gift für Schuhe. Auch für Schuhe, die nach dem Tragen ausgelüftet werden sollen, gilt, bei Zimmertemperatur ruhen zu lassen und evtl. einen Schuhspanner zu verwenden. Nasse Schuhe, oder mit Schneerändern, sollten nach dem Trocknen mit Lederreiniger oder warmem destillierten Wasser gesäubert und dann geputzt werden.

Beim Putzen sind einige Tipps wichtig: Erstmal die Schnürsenkel entfernen (mache ich leider nie), dann die Schuhe mit einer Schmutzbürste säubern (das kommt doch sicher bekannt vor, mache ich schon immer, habe ein ganzes Set von Bürsten). Dann kommt es auf die richtige Creme an! Die Experten warnen vor der schnellen Variante mit Plastiktuben mit Applikator. Da schmiert der Lacküberzug die Oberfläche zu und das Leder kann nicht mehr atmen und bricht. Schuhcreme als Hartwachspaste oder als Emulsionscreme mit einer Bürste auftragen. Lieber dünn und mehrmals, für Glanz ist eine Dosencreme besser. Sie enthält kein Wasser und hat einen höheren Anteil an schützenden Wachsen. Ein guter fachlicher Tipp: Nach Auftragen mit Creme 15 Minuten, mit Paste eine Stunde warten, bevor man poliert. So kann alles besser eindringen. Vor dem Polieren überschüssige Creme mit einem Tuch aufnehmen. Ich habe immer dafür einen alten Putzlappen. Poliert wird bei mir mit einem weichen Tuch, man kann auch eine Polierbürste nehmen. Den Tipp des Fachmannes, den ich kürzlich las, werde ich aber zukünftig beherzigen: Es gäbe keinen besseren Glanz als mit einer Bürste, über die ein Seidenstrumpf gezogen ist! Die Bürste solle man mit etwas Speichel befeuchten, das kommt mir so bekannt vor, das machte nämlich mein Vater schon, wenn er Schuhe putzte!

Für Handtaschen bin ich auch auf gute Ratschläge gestoßen: Mit Lederreiniger behandeln und je nach Benutzung zweimal jährlich ein Lederöl auftragen. Ganz toll: Schwarze Creme, für Bekleidungslederpflege, deckt auch bei braunen Taschen Ränder und Kratzer ab.

So kann man auch Lederarmbänder an Armbanduhren pflegen, mit Lederreiniger und farblich passender Creme für Lederbekleidung.

Nun  kann es frischgemut ran ans Werk gehen, auch unsere Schuhe, die ja eine „tragende“ Rolle für uns spielen, haben eine gute Behandlung verdient.

Foto: pixelio.de

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