Kategorie ‘Essen und Trinken’

Mango: Speise der Götter

Eine sehr beliebte exotische Frucht ist die Mango. In ihrer Heimat in Indien nennt man die Mango als Speise der Götter. Es ist aber auch so, dass sie ganz besonders ist. So süß und saftig. Noch heute wird der größte Teil der mehr als tausend Sorten dort produziert.

Die Früchte sind das ganze Jahr über in Deutschland erhältlich. Mangos schmecken nicht nur gut, sie haben auch viele gesunde Inhaltsstoffe wie Vitamin C, Kalium und Folsäure. Perfekt reif ist das Obst, wenn es süßlich duftet und auf Fingerdruck leicht nachgibt. Mangos sollte man nicht unter acht Grad lagern. Nach dem Schälen werden mit einem Messer -möglichst nah am Kern entlang – große Stücke abgeschnitten.

Besonders püriert ist die Mango sehr vielseitig: zum Beispiel als Smoothie, etwa mit Ananas, Orange oder Banane. In Sorbets schmeckt die Mango. auch im Kuchen und Kompott. Da passt sie zu Maracuja, Himbeeren, Erdebeeren und Limetten. Die Mango schmeckt auch zu Herzhaftem: etwa im Chutney als Dip oder zu Hülsenfrucht- und Fleischgerichten.

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Kochen mit fairen Produkten

Was in guter Weise immer mehr angeboten wird, sind Produkte mit dem Fair-Trade-Siegel. Sie bereichern Küche und Gaumen und zugleich unterstützt man damit die Produzenten in den Herkunftsländern. Zu den sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Kriterien zählen stabile Preise und langfristige Beziehungen zu Kleinbauern. Aber auch nachhaltiger Umweltschutz, ein wichtiges Thema, und sichere Arbeitsbedingungen sind für den Fair-Trade-Handel wichtig.Ein unabhängiges Zertifizierungs-Unternehmen prüft vor Ort, ob Produzenten und Händler die Bedingungen einhalten.

Die Vielfalt der gehandelten Produkte ist mittlerweile enorm – Sie reicht von Kaffee, Kakao, Bananen und Baumwolle auch für Saft, Tee, Reis, Honig, Zucker und Wein bis zu Schnittblumen (Rosen aus Kenia beispielsweise) und Gold.Was mich besonders freut, sind die hohen Zuwachsraten, die der Fair-Trade-Handel inzwischen aufzuweisen hat. Leider konnte ich keine konkreten Zahlen in Prozent finden, aber bei Google kann man alles, die Gründung, den Werdegang und den Erfolg von Fair-Trade nachlesen.

Ein passendes Rezept fiel mir in die Hand, mit fair gehandelten Produkten und überwiegend biologischer Herkunft: Mango-Karottensuppe. Zutaten für zwei Personen: 300 g Karotten, 1 rote Zwiebel, 250 ml Gemüsebrühe, 200 ml Kokosmilch, 200 ml Mangomark, 1 Vanillestange, Olivenöl, Limettensaft, Salz und Pfeffer, Creme fraiche, Balsamico-Essig. Zubereitung: Zwiebel und Karotten klein würfeln. Beides zusammen in einem Topf mit etwas Öl anschwitzen mit der Brühe löschen. Sobald die Zwiebeln glasig sind, fünf Minuten köcheln lassen. Kokosmilch, Mangomark und das Mark der Vanillestange dazugeben, noch einmal aufkochen lassen. Von der Platte nehmen und mit einem Pürierstab fein pürieren. Mit einem Spritzer Limettensaft sowie Salz und Pfeffer abschmecken und einen Tropfen Olivenöl dazu geben. Ein wenig Creme fraiche und Balsamico-Essig verfeinern die Suppe.

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Gerüchteküche – Küchenirrtümer entlarvt…

In der Gerüchteküche halten viele Irrtümer hartnäckig. Manche kann man aber getrost vergessen. Dazu war einiges Interessantes zu lesen.

Das mit dem Eierabschrecken: Es heißt immer, dass man Eier nach dem Kochen mit kaltem Wasser abschrecken soll, dann lassen sie sich leichter abpellen. Das stimmt so nicht! Wie leicht sich die Schale vom Ei löst, hängt davon ab, wie frisch es ist. Wenn man gekochte Eier länger aufheben will, sollte man sie keinesfalls abschrecken.

Der allgemein übliche Verdauungsschnaps – Schon lange haben die Mediziner das widerlegt. Es ist nur nicht allen bekannt. Besonders nach fettreichen Speisen ist Schnaps alles andere als hilfreich. Er verlangsamt die Verdauung sogar. Ein Kräutertee ist da besser.

Pilze aufwärmen: Lange Zeit, so kenne ich es noch von Mutter und Großmutter, galt es als gesundheitsgefährdend, Pilzgerichte aufzuwärmen. Das stimmt auch nicht so. Allerdings sollte man Reste schnell umfüllen und kühlen, dann dann man diese unbedenklich noch mal aufwärmen.

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Maronen -köstlich in Herbst und Winter..

Maronen oder Esskastanien nannte man früher das Brot des armen Mannes, heute gelten sie als Delikatesse. Sie sind aber auch zudem sehr gesund. Sie können sogar Obst ersetzen. Sie haben viele gute Inhaltsstoffe, so erläutern die Experten, außerdem sind sie reich an Ballaststoffen.

Der süße, nussige Geschmack kommt erst durch das Garen zustande. Dann spaltet sich ein Teil der enthaltenen Stärke in Zucker auf. Sie sind auch eine ergiebige glutenfreie Kohlenhydrat-Quelle. Außerdem haben sie wenig Kalorien, das ist für Figurbewusste interessant.

Dann ist nicht zu verachten für die Weihnachtsmarktsaison: Eine Tüte Esskastanien wärmt klamme Finger genau so gut wie eine Tasse Punsch oder Glühwein.

Wer frische Maronen kaufen will: Jetzt ist die Erntezeit – bis Anfang November. Reif sind Esskastanien, wenn sich am Baum die stachelige Fruchthülle öffnet, und die Früchte auf den Boden fallen. Darauf achten sollte man, so wird empfohlen, dass die Maronen prall sind, keine Wurmlöcher aufweisen und die Schale glänzt. Man kann die Maronen auch bis zu drei Monaten lagern, am besten in offenen Körben in einem kühlen Raum. Zucht-Maronenbäume tragen größere und aromatischere Früchte. Sie lassen sich auch besser schälen als wild wachsende.

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Goldener Honig – ein Genuss

Die Deutschen sind mit rund 1,1 kg Pro-Kopf-Verzehr im Jahr die weltweiten Spitzenreiter im Honignaschen. Wir haben bei uns auch eine große Auswahl, die je nach Jahreszeit und Region unterschiedlich schmecken.

Es gibt in Deutschland 135 000 Imker, die rund 900 000 Bienenvölker besitzen. Zusammen produzieren sie 15 000  bis 25 000 Tonnen Honig im Jahr. Das ist ein Fünftel des Pro-Kopf-Vebrauches bei uns.

Die Sorten sind vielfältig, da gibt es Frühjahrsblüten- und Sommertrachthonige. Im Frühling und Sommer finden die Bienen in der blühenden Natur genug Blüten und Pollen – in der Imkersprache Tracht genannt. Im Herbst gibt es dann noch die Chrysanthem, Herbstanemonen, Astern und späte Efeublüten.

Es gibt auch regionale Vorlieben: Während in Süddeutschland gern Waldhonig gegessen wird, liebt man im Norden den cremigen Honig. In Deutschland gibt es Honige mit spezifischer botanischer Herkunft wie Heide- , Kornblumen-, Obstblüten- und Sonnenblumenhonig. Honige mit regionaler, territorialer oder topografischer Herkunftsangabe heißen „Waldhonig“ oder „Wald- und Blütenhonig“.

Die wertvollen Inhaltsstoffe, vor allem Enzyme, bleiben am besten erhalten, wenn der Honig zwischen zehn und 15 Grad dunkel und trocken lagert. (Was man nicht sofort verputzt). So gelagert, kann sich Honig mehrere Monate, sogar Jahre halten. Wenn er kristallisiert, ist das keine Qualitäts- und Geschmacksminderung.

Honig kann man vielfältig verwenden -Zum Verfeinern herzhafter Gerichte, da nimmt man dunklen Honig wie Wald- oder Tannenhonig. Beim Backen sollte man beachten, dass Honig höhere Süßkraft als Haushaltszucker hat. Dann natürlich auf dem Frühstücksbrötchen, im Müsli, im Tee oder Shake, für Kinder und vieles mehr.

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In vino veritas…..

Als passionierter Weintrinker habe ich mit Vergnügen einige Fakten zu diesem Multitalent, wie er genannt wurde, gelesen.

Was macht eigentlich einen guten Wein aus? Da geben die Fachleute einen guten Tipp, man sollte sich auf den eigenen Geschmack verlassen. „Es gibt kein Richtig oder Falsch“. Unentschlossenen wird empfohlen, zwei oder drei unterschiedlich teure Flaschen einer Rebsorte oder eines Typs zu kaufen. Die Unterschiede würde man auch am besten im direkten Vergleich merken, so wird erklärt. Womöglich schmeckt einem ein preisgünstiger Wein sogar besser. (Das habe ich auch schon oft festgestellt). Teurer macht einen Wein beispielsweise, wenn der Winzer weniger Trauben pro Stock aus seinem Weinberg erntet. Dadurch sind allerdings die Inhaltsstoffe in den Trauben konzentrierter.

Was ist der meist getrunkene Wein? Laut einer repräsentativen Umfrage aus 2018 ist Riesling immer noch die beliebteste Rebsorte in Deutschland. 51 % der Befragten gaben das an. Auf den weiteren Spitzenplätzen folgen Merlot, Spätburgunder, Chardonnay, Weißburgunder, Grauburgunder und Sauvignon Blanc.

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Interessantes ums Essen…..

„Wussten Sie eigentlich, dass….“, wie Kai Pflaume zu sagen pflegt: Da gab es auch für mich einige interessante Fakten zu lesen.

Die Kaffee-Entdecker: Das sollen Ziegen gewesen sein. Kaffee ist ja unser Lieblingsgetränk und unser täglicher Muntermacher. Ein äthiopischer Ziegenhirte soll ihn als Erster entdeckt haben. Etwa im 9. Jahrhundert hat er ein aufgekratztes Verhalten seiner Tiere beobachtet, als diese gerade Kaffeekirschen gefressen hatten. Das haben Mönche erfahren und haben nach Genuss bei sich eine verbesserte Konzentrationsfähigkeit bemerkt. Erst im 16. Jahrhundert kam der Kaffee nach Europa. Im 17. Jahrhundert entstanden die ersten Kaffeehäuser auf unserem Kontinent.

Der erste Vegetarier – Nicht nur die Zusammenhänge in der Geometrie erkannte der griechische Philosoph und Mathematiker Pythagoras, der ca. 580 – 500 vor Christus lebte. Er gilt auch als einer der ersten bekannten Vegetarier. Er soll gesagt haben:“ Alles was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen zurück“. Doch wer kein Fleisch aß, galt noch sehr lange als Außenseiter im gesellschaftlichen und auch religiösen Leben. Erst 1847 entstand der Begriff „Vegetarier“ in England und mit ihm die Bewegung gegen den Fleischkonsum, die etwa 1867 auch Deutschland erreichte. Also ist das nicht ein neuer Hype, sondern es gibt diese Bewegung schon lange.

Viktualien – Da denkt man gleich an einen der schönsten und bekanntesten Lebensmittelmärkte, den Viktualienmarkt in München. Seit 200 Jahren besteht er schon und ist ein Mekka für Feinschmecker. „Viktualien“ leitet sich vom lateinischen Begriff „Victus “ ab und bedeutet, was wohl – Lebensmittel. Im 19. Jahrhundert galt es als schick, deutsche Begriffe zu latinisieren.

Passend zur Apfelerntezeit waren auch Begriffe über unser Lieblingsobst zu lesen – Rund 30.000 Apfelsorten gibt es auf der Welt. Echte Apfel-Fans müssten, so haben es findige Leute ausgerechnet, über 82 Jahre lang jeden Tag einen anderen Apfel essen, um alle mal probiert zu haben. Aber in Deutschland ist man schneller durch, da gibt es 2.000 Apfelsorten. Das macht knapp fünfeinhalb Jahre. Last but not least, um zu demonstrieren, wie gesund Äpfel sind: „An Apple a day keeps the doctor away. Eine alte englische Weisheit, die immer aktuell ist.

Foto: Claudia Hautumm / pixelio.de

 

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