Kategorie ‘Essen und Trinken’

Erdbeeren – wer könnte den süßen Früchtchen widerstehen?

Nun ist sie da –  die Erdbeerzeit. Sie sind der Inbegriff des Sommers und einfach unwiderstehlich. Es sind einfach „die Königinnen der Beerenfrüchte“, wie eine Zeitschrift schrieb. Vor allem haben sie sogar sieben hervorragende Eigenschaften: Sie sind rot, saftig, lecker, gesund, duftig, verführerisch und sinnlich!

Da war Interessantes über die süßen Früchtchen zu lesen: Botanisch gesehen ist die großfruchtige Gartenerdbeere, wie wir sie heute kennen und die erstmals Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland gezüchtet wurde, gar keine Beere. Sie gehört zur Familie der Rosengewächse. Ihre eigentlichen Früchte sind die kleinen gelben Körner, die Nüsschen, an der Oberfläche der Beere.

Bis heute geht die Zahl der Erdbeersorten in die Tausende, und täglich kommen neue Züchtungen hinzu. Dadurch wird ermöglicht, diese Früchte weltweit unter unterschiedlichsten Klimabedingungen sowie in verschiedenen Höhenlagen anzubauen und transportfähig zu machen..

Nach Angaben des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz verzehrt jeder Deutsche im Jahr mittlerweile 1,5 kg. Erdbeeren. Dabei kommt fast die Hälfte der insgesamt 187.000 Tonnen aus heimischer Erzeugung. Wie beliebt die Erdbeere ist, zeigt sich auch im Anstieg der Anbauflächen bei uns. Im Jahre 2003 waren es noch 10.000 Hektar, im nächsten Jahr bereits 13.400, Tendenz seitdem steigend.

Kein Wunder, denn was gibt es Besseres als frische Erdbeeren. Sie schmecken nicht nur gut, sondern auch ihr besonderes Aroma ist was Einzigartiges. Das Aroma der Gartenerdbeere setzt sich aus einem Dutzend verschiedener Geruchsstoffe zusammen, so erklären es die Landwirtschaftsexperten.

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Wonnemonat – Wonniges Gemüse…..

Der Mai ist nicht nur der Liebes- und Wonnemonat. Darüber hinaus ist er der unangefochtene Hedonist unter den Monaten, denn er bietet explosive Natur in saftigem Grün.

Auch kulinarisch hat er einiges zu bieten – und bereichert unseren Speiseplan mit jungem Gemüse. Zwei Sorten tragen sogar seinen Namen: Mairübchen und Maiwirsing. Beide zählen zur Kohl-Familie.

Der Maiwirsing ist zum Unterschied zum bekannteren Winterwirsing lockerblättrig und hat keinen festen, geschlossenen Kopf. Seine Blätter sind milder und feiner und können auf die unterschiedlichsten Arten gegessen werden. So etwa sautiert mit etwas Butter und Schalotte, untereinander, wie der Rheinländer es gerne mag, mit Kartoffeln und frischer Bratwurst, zu Pastagerichten, indischenCurrys oder auch im Wok.
Leider ist er etwas in Vergessenheit geraten, da er durch seinen unregelmäßigen Wuchs nicht in die genormten Kisten der Supermärkte passt. Der Maiwirsing war sogar lange fast ausgestorben, sodass er sogar in die Liste der bedrohten Arten von Slow Food aufgenommen wurde. Inzwischen wird er wieder angebaut und ist beispielsweise auf Wochenmärkten zu haben.

Auch die Mairübchen waren fast verschwunden. Dabei zählten sie früher zu den wichtigsten Nahrungsmitteln. Aber als die Kartoffel nach Europa kam, wurde sie vergessen. Auch diese gibt es auf Wochenmärkten, evtl. auch in Geschäften. Beim Kauf sollte unbedingt das Blattgrün noch dran sein, das sollte dunkelgrün und saftig sein. Die Mairübchen sind nicht nur lecker, sondern auch sie kann man auf vielerlei Arten zubereiten, roh als Salat oder sanft gedünstet. Sie schmecken nicht nur als Einlage in der Gemüsesuppe wie auch in Butter gedünstet auf ihrem eigenen Grün mit Frühlingszwiebeln. Das sind nur einige der vielen Rezepte, die es für beide Gemüse gibt.

Da es für diese Gemüse nur ein kleines Zeitfenster gibt, eben den Mai, lohnt sich bestimmt ein Besuch auf dem Wochenmarkt.

Foto: w.r.wagner / pixelio.de

Frühstücksbowl – eine gute Idee für morgens

Eine Frühstücksbowl ist ein gesunder Start in den Tag. Dieser ist besonders für Kinder wichtig. Oft schaufeln die Kids nur noch Cornflakes in sich hinein. Das sind zuviel Zucker und leere Kalorien und nach einer Stunde, wie eine gestresste Mutter schrieb, hängt allen der Magen schon wieder an der Kniekehle.

Auch ein Porridge ist eine gute Alternative, aber die Frühstücksbowl ist unbestritten eine gute Idee. Man kann sie nach Lust und Laune zubereiten und genießen. Man muss sich nur die Zeit nehmen, die Früchte zu schnippeln. Ein prima Rezept geht so:

Zutaten für vier Personen: 500 g Quark, 500 g Joghurt, 2 x Vanillezucker, Früchte nach Belieben wie . Erdbeeren, Himbeeren, Banane, Kiwi, Heidelbeeren, Apfel-Mango-Mark, ein paar Haferflocken oder Müsli. Zubereitung: Den Quark mit dem Joghurt und dem Vanillezucker cremig rühren. Die Masse in Schüsseln füllen. Erdbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren waschen. Die Erdbeeren halbieren.Banane und Kiwi schälen und in Scheiben schneiden. Alles Früchte sowie das Apfel-Mango-Mark und die Haferflocken der Reihe nach belegen. Dabei sieht es besonders schön aus, wenn die Eedbeeren in der Mittelreihe liegen und die Himbeeren und Heidelbeeren am Schüsselrand.

Foto: Harry Hartumm / pixelio.de

 

 

Nun ist es Zeit für eine Maibowle……

Nun sind mit dem Frühling die warmen Temperaturen gekommen.  Alles blüht und vor allem die Birken erfreuen uns mit dem jungen Grün. Gerade passend, um dem Mai zu huldigen. Was jetzt nicht fehlen darf, ist eine Waldmeister-Bowle. Auch dieses Jahr, in diesen schwierigen Zeiten, sollte man sich das gönnen. Leider nicht in größerer Gesellschaft. Aber doch mit Familie.

Traditionell wird mit der Waldmeister-Bowle der Mai begrüßt. Besonders ist es schön,wenn der Waldmeister selbst gesammelt ist. Er wird ja auch Maikraut genannt, da er von Mitte April bis Anfang Mai mit seinen kleinen, weißen Blüten uns erfreut. Waldmeister wächst an Waldrändern, am meisten liebt er schattige Rotbuchenwälder. Aber auch in Eichennähe findet man ihn. Die Pflanze kann bis 30 cm hoch werden.

Er wird aber auch in Gärten gezogen, meine Freundin Helene gab mir vor einigen Jahren einen ganzen Bund, sie hatte eine große Fläche davon. Natürlich kann man ihn auch jetzt in Gemüsegeschäften oder auf dem Markt in Sträußchen kaufen.

In frischem Zustand duftet der Waldmeister kaum, man muss ihn, wenn er gepflückt ist, erst etwas anwelken lassen, dann entfaltet sich der typische würzige Duft. Für die Bowle nimmt man am besten nicht blühende Pflanzen deswegen.

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Leckere Waffeln – süß und herzhaft…

Ob süß oder herzhaft – runde eckige oder aus mehreren Herzen bestehende Waffeln sind immer ein Genuss. Der Teig ist schnell zubereitet  – Die Grundzutaten wind Fett, Eier, Zucker und Mehl. Da kommt die Frage auf, Butter oder Margarine? Die Konditoren sagen, dass beides geht, es ist Geschmackssache.

Nicht so gut geeignet sind Halbfett-Butter- oder Margarine. Die haben einen höheren Wasseranteil, dass kann die Waffeln klitschig machen. Butter oder Margarine können erst geschmolzen werden, muss aber nicht sein, so wird erklärt. In jedem Fall sollte aber das Fett weich sein. Dann wird der Teig schaumig gerührt, das gelingt allerdings bei zerlassenem Fett nicht. Weizenmehl 405 ist gut geeignet, aber auch Dinkelmehl. Für süße Waffeln unbedingt Zucker in den Teig. Der Zucker sorgt dafür, dass die Waffeln schön knusprig werden. Mann kann auch die Eier trennen, das Eiweiß zu steifem Schnee geschlagen zum Schluss dazugeben. Das ist das Rezept für süße Waffeln, kann man in vielerlei Varianten genießen. Natürlich ist die klassische Art mit heißen Kirschen, Puderzucker und Sahne oder Vanilleeis besonders beliebt.

Herzhafte Waffeln kann man auch auf vielerlei Art zubereiten. Ob mit Gemüse oder herzhafter Soße, da sind die Möglichkeiten groß. Generell aber gilt: Waffeln sollen nach dem Backen nicht übereinander gestapelt auf dem Kuchenrost abkühlen! Dadurch werden sie zu weich, sagt der Fachmann. Besser ist es, sie nebeneinander zu legen. Wenn dann noch etwas übrig ist, kann man die Waffeln in Gefrierbeuteln gut einfrieren. Nach dem Auftauen im Backofen auf einem Blech mit Backpapier bei 180 Grad rund fünf Minuten aufbacken. Es geht auch mit dem Toaster, wenn er groß genug ist.Keine gute Alternative ist die Mikrowelle – Sie erhitzt die Waffeln, aber sie werden nicht knusprig.

Foto: Wolfgang Dirschert / pixelio.de

 

Fenchel – zu Unrecht etwas wenig beachtet..

In der Küche führt der Fenchel eher ein Schattendasein. Dabei spricht gerade seine Geschmacksvielfalt dafür, häufiger im Mittelpunkt zu stehen.

Dabei hat der Fenchel viele Geschmacknuancen, zitronige Frische, karamellige Süße, kampferartige Bitternote, bis Dill, aber auch Anis und Estragon. Die kann man auf vielfältige Weise nutzen.

Außerdem ist er auch gesund. Fenchel besteht aus beinahe 90 % Wasser, darum ist er auch ein verdauungsförderndes Mittel, so erklären und die Fachleute. Er enthält auch verschiedene Mineralien wie Kalium, Kalzium, Phosphor, Natrium, Magnesium und Vitamine. So steckt in Fenchel doppelt soviel Vitamin C wie in Orangen!

Eigentlich kennt man, wenn überhaupt, Fenchel als klassisches Herbst- und Wintergemüse, aber inzwischen bekommt man ihn das ganze Jahr. Frische Ware kann man erkennen an den glatten Knollen ohne Dellen oder Flecken. Auch Stängel und Blätter sollten intakt und leuchtend grün sein. Es gibt viele Arten, die runde Form, eignet sich eher für den Rohverzehr, die eher abgeflachte Form ist besser zum Kochen verwendbar.

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Frühlingsgemüse – gesund und lecker

Nschnittlauchun gibt es die leckeren Frühlingsgemüse, die so richtig geeignet sind, gesunde Vitamine und Mineralstoffe aufzunehmen. So kann man voller Tatendrang die schöne Frühlingszeit genießen. Die Auswahl ist groß: grüner Spargel, Zuckerschoten, Babyspinat, Schnittlauch und all die guten Kräuter.

Damit die wertvollen Inhaltsstoffe auch erhalten bleiben, empfiehlt es sich, alles frisch einzukaufen und bald zu verarbeiten. Und daran denken: Gemüse hält sich in den unteren Fächern des Kühlschranks am besten. Falls was in Plastik verpackt ist, bitte vorher rausnehmen, sonst verlieren die guten Einkäufe schnell ihre knackige Frische.

Hier einige Rezepte, die ich fand und gerne weitergebe. Vor allem, da ich schon darauf hingewiesen worden bin, dass ich lange keine mehr veröffentlicht habe. Das hat mich sehr gefreut, und so will ich das doch nachholen, vor allem für eine liebe Freundin:

Zucchini-Lasagne mit Schnittlauch-Creme:

Zutaten für vier Personen: 500 g festkochende Kartoffeln, Salz, 4 Karotten, 2 Bund Frühlingszwiebeln, 1 EL Olivenöl, 2 kleine Zucchini, 4 Tomaten, 4 Eier, 300 ml fettarme Milch, 500 g Magerquark, 1 TL Oregano, gerebelt, Pfeffer aus der Mühle, 100 g Bergkäse, 1 Bund Schnittlauch, 1 Knoblauchzehe, 1 TL Zitronensaft.

Kartoffeln schälen, ca. 25 Minuten in Salzwasser kochen. Karotten und Frühlingszwiebeln dünn schneiden. Tomaten in Scheiben schneiden. Eier mit 100 ml Milch und 100 g Quark mischen, kräftig würzen, Käse reiben. Backofen vorheizen, 180 Grad. Kartoffeln in Scheiben schneiden, in eine Auflaufform schichten. Die Hälfte der Zucchini darauf verteilen, mit Karotten und Zwiebeln abdecken. Die Hälfte der Eiersoße darüber gießen, mit Tomaten belegen, würzen, mit einer weiteren Schicht Zucchini und restlicher Eiersoße bedecken. Käse darauf geben. 40 Minuten garen. Schnittlauch hacken, Knoblauch pressen. Restlichen Quark mit Milch, Knoblauch, Schnittlauch und Zitronensaft cremig rühren. Würzen und kalt zur Lasagne servieren. – Im Gemüse stecken gesunde Farbstoffe, in Käse und Quark wichtiges Kalzium. (mehr …)

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