Kategorie ‘Essen und Trinken’

Matcha-Tee – grüne Verheißung….

Der beste Grüntee? Kenner sagen auf Anhieb: Matcha. Das edle Teepulver mit der knallig neongrünen Farbe und seiner herb-bitteren Note hat es in sich. Es ist ein echter Muntermacher, das kommt von dem Koffeingehalt.

Das Wort Matcha bedeutet übersetzt „gemahlener Tee“. Es ist aber ein langer Weg bis dahin. Erstmal werden bei der Ernte per Hand die zarten Sprossen von den Sträuchern der grünen Teesorte „Tencha“ gepflückt. Nach dem Pflücken werden die Sprossen schonend mit Wasserdampf behandelt, dann getrocknet und in Granitsteinmühlen oder auch per Hand zu einem feinen Pulver gemahlen.

Das geschieht nicht sofort, denn in einer Stunde kommen gerade mal ungefähr 30 Gramm zusammen, das erklärt eine Expertin. Die zeitintensive und aufwendige Herstellung ist einer der Gründe, weshalb Matcha ziemlich teuer ist.30 Gramm Pulver können zwischen 20 und 50 Euro kosten.

Trotz dieser Preise ist Matcha nicht nur von Teefreunden begehrt, auch Smothie-Fans stehen auf die grüne Modezutat. Man kann sie in gut sortierten Bio- oder Teeläden, oder auch im Onlinehandel kaufen.  Matcha ist nicht nur ein Tee, er ist auch eine sehr gute Zutat zu Speisen und Backwerk. Das Teepulver schmeckt in Eis, Halbgefrorenen, Tiramisu und vielem mehr, und auch in Kuchen. Selbst in einer  Soße zu Fisch passt es, verrät ein Küchenmeister. Beispielsweise als Grüne Soße Hollandaise zu Lachs. Dafür werden drei EL Reisessig mit je einem TL Matcha-Pulver und Dijon-Senf gatt gerührt. Der Mix wird dann bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren bis kurz vor dem Siedepunkt erhitzt. Dann vom Herd nehmen und kalt stellen. In einem zweiten Topf mit Ausguss werden 250 Gramm Butter bei geringer Hitze zerlassen. Die flüssige Butter auch warmhalten. Dann  werden drei Eigelbe in der Küchenmaschine verquirlt. Unter ständigem Rühren erst die warme Matcha-Mischung langsam dazugießen, dann tropfenweise die Butter. Dann mit einem halben TL Zitronensaft abrunden und evtl. salzen.

Foto: Harald Grunsky / pixelio.de

 

Nudeln – beliebte Pasta…

Dass Italiens liebstes Lebensmittel ursprünglich aus China stammt, dürfte Freunde dieser wohlschmeckenden Speise nicht verwundern.

Wie Ausgrabungsfunde zeigen, verzehrte man schon vor 4000 Jahren im Reich der Mitte Nudeln aus Hirse. Ein entsprechendes kulinarisches Relikt wurde in einer Tonschale entdeckt. Auch in der griechischen Antike war man mit Nudeln schon vertraut. Auch die Etrusker kannten Nudeln, sodass die oft verbreitete Behauptung, erst Marco Polo habe die Nudel im 13. Jahrhundert aus Ostasien nach Europa gebracht, nicht stimmt.

Auch aus unserer deutschen Küche ist das Produkt aus Hartweizengries und Wasser nicht mehr wegzudenken. Übrigens stellen die Italiener Nudeln in 500 verschiedenen Varianten her. Ob klassisch als Spaghetti Napoli, Lasagne, Tortellini, Tagliatelli, Canelloni bis hin zur Buchstaben-Suppe – das sind nur einige -. Es gibt wohl kaum einen Anlass, bei dem nicht das auch bei uns beliebte Produkt verwendet wird.

Übrigens ist Hartweizen ist nicht die einzige Rezeptur,. Eiernudeln, Vollkornnudeln, Glasnudeln, Reisnudeln oder glutenfreie Nudeln kommen immer mehr in die Kochtöpfe. Überhaupt gibt es eine riesige Vielfalt für wunderbare Speisen – Nudeln mit Fleisch, Fisch, Gemüse oder unzähligen leckeren Soßen.

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Ein Fest für den Gaumen – Balsamico…

Ob für Salatdressing, den Klassiker Tomaten mit Mozzarella, Parmesan oder sogar zu Eis – ein guter Balsamico kann vielen Gerichten das gewisse Extra geben. Nicht zu Unrecht ist er so beliebt!

Jetzt hat, wie zu lesen war, die Stiftung Warentest wie so vieles auch Balsamico-Essige getestet.19 dunkle und 8 helle wurden auf ihre Qualität überprüft. Ihr Literpreis liegt zwischen 2 und 120 Euro. Das wirkt sich auch auf den Geschmack aus!

Der echte Balsamico ist ja der Verkaufsschlager aus Italien. Auf etwa 1 Milliarde Euro beläuft sich  der jährliche Verkaufsumsatz, den die Italiener mit ihrem Aceto Balsamico di Modena machen, so wurde angegeben. Der Balsamico di Modena wird in 120 Länder vertrieben, und auch bei uns ist er sehr beliebt.

Die Tester prüften neben den 19 dunklen auch 8 helle Balsam-Essige, die sich „Condimento Bianco“ nennen, auf die Echtheit, sowie Geschmack, Schadstoffe und Zusammensetzung. Dieser Essig ist wegen seines lieblichen, milden Aromas besonders in der Küche beliebt.

Die größten Unterschiede gab es im Geschmack. Während die meisten Standardware sind, erreichen einige die Spitzennote 1,0.Am besten schnitt der Aceto Balsamico di Modena Invecciato von Guiseppe Cremoni ab. Er kostet allerdings auch 52 € pro Liter. Dann folgt der Balsamico von Rapunzel, 18 €, und der Balsamico von Alnatura, 5,40 €, ab. Unter den 11 Guten waren teure und günstige Produkte.

Beim Balsamico wurde auf Wissenswertes hingewiesen: Je mehr Traubenmost ein Balsamico enthält und je länger er lagert, um so körperreicher, aromatischer und zähflüssiger wird er. Aber der Anteil sei nicht auf der Flasche vermerkt, so wird erläutert, man kann ihn  aber am Zuckergehalt ablesen. Je mehr Zucker, umso mehr Traubenmost.

Foto: Carlosh von Imer / pixelio.de

 

Dolce Vita für kalte Tage….

Mediterrane Leckereien sorgen für italienisches Lebensgefühl. Hektik und Stress regieren oft unseren Alltag. Dann kommt jetzt im Winter noch die Kälte und Nässe dazu sowie die kürzeren Tage. Jetzt ist es besonders wichtig, immer wieder mal innezuhalten und sich auf die schönen Momente zu besinnen.

Ein wenig Dolce Vita, wie uns das die Italiener schon immer vorleben, kommt da genau richtig. Sie haben die Gelassenheit, die Ruhe, gute Laune – und das gute Essen!

Zum Beispiel außer vielen guten Früchten lieben sie Käse. Da ist der Parmigiano Reggiano. Der norditalienische Hartkäse schmeckt nicht nur zu Pizza und Pasta, sondern auch zu Fleisch, Fisch, Risotto, Salaten und Desserts (da eben gern mit Früchten).

Dabei ist der Rohmilchkäse auch dank seiner guten Inhaltsstoffe ein vollwertiges Nahrungsmittel. Das ist auf seine lange, ursprüngliche Reife zurückzuführen. Er ist frei von Zusatzstoffen und besteht nur aus Milch, Salz und natürlichem Laib. Während der Reifezeit bekommt er eine vollmundige, salzige, nussig-süße Note. Darin vereinen sich eine ganze Reihe von Aromen.

Mit zunehmendem Alter (zwölf bis 72 Monate) wird der Parmesankäse immer kräftiger im Geschmack.

Foto: Peter Bast / pixelio.de

Wintergemüse – lecker und gesund…….

76267_web_R_K_by_Paul-Georg Meister_pixelio.deHeutzutage, wo man jedes Gemüse und Obst, was man begehrt, das ganze Jahr über importiert aus aller Welt haben kann, sind die guten alten deutschen Wintergemüse fast in Vergessenheit geraten. Das ist eigentlich sehr schade, denn in ihnen stecken wertvolle Inhaltsstoffe und Vitamine. Da sind nicht nur die klassischen Gemüsesorten wie Grünkohl, Weißkohl oder Rotkohl. Da gibt es die leckeren Steckrüben, die schon Mutter und Großmutter zu leckerem Eintopf verwandelten. Wer kennt die heute noch? Oder die Schwarzwurzel, die immer „der Spargel des kleinen Mannes“ genannt wird, dann die Roten Bete, die früher wie die Schwarzwurzel in keinem Garten fehlen durften. Heute kauft man beides oft einfachheitshalber im Glas. Die Pastinake ist nicht sehr bekannt, aber total lecker.

Schwarzwurzel: Die geschälte Schwarzwurzel ist wirklich äußerlich dem Spargel ähnlich. Man sollte, wenn man sie frisch zubereitet, was natürlich leckerer ist, zum Säubern und Schälen Handschuhe tragen. Ihr klebriger Saft lässt sich nämlich schlecht von den Händen entfernen. Sie kann gekocht werden oder auch roh mit etwas Zitronensaft und Mayonaise als Salat gegessen werden. Sie enthält viel Kupfer, was für die Knochen wichtig ist, sowie Mangan zur Entgiftung der Leber und Kalium für Herz, Muskeln und Nerven.

Rote Bete: Zugegeben, die Zubereitung ist etwas mühselig. Viele scheuen sich davor, denn die Rote Bete färbt die Finger rot beim Schälen und braucht erst mal eine Stunde, um ungeschält in Salzwasser die richtige Konsistenz zu bekommen. Aber der Aufwand lohnt sich, es ist  leckerer als aus dem Glas und diese rote Rübe ist auch reich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Dann setzt sie auch mit ihrer roten Farbe schöne Akzente auf dem Teller. Das sie äußerst schmackhaft ist als Salat, als Gemüsebeilage und auch als Suppe, ist nur der Vollständigkeit zu erwähnen. (mehr …)

Ingwer – die Wunderwurzel

Ich bin selbst erstaunt, dass ich nicht längst mal was über den unvergleichlichen Ingwer geschrieben habe. Die Inhaltsstoff der exotischen Knolle bringen nicht nur Schärfe und Aroma ins Essen – sie wirken auch als natürliches Heilmittel. (Foto:Ingwer-Limetten-Tee)

In Asien wird Ingwer seit Jahrtausenden als natürliches Medikament geschätzt. Auch in Europa wurde seine Heilkraft schon im Mittelalter gekannt. Es wurde vom Arzt Paracelsus wie auch von Hildegard von Bingen verwendet.

gibt sogar einen „Paracelsus-Verein, der den Ingwer zur „Heilpflanze für 2018“ kürte.

Auch in der heutigen Medizin wird Ingwer für viele Krankheiten gebraucht – Die ätherischen Öle haben enzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften. Ingwer hilft auch gegen Übelkeit, um nur einige zu nennen. Allerdings ist Schwangeren zur Vorsicht geraten: Bestimmte Inhaltsstoffe können Wehen fördern. Auch Patienten, die Blutgerinnungsmittel einnehmen, sollten vorsichtig sein, ebenso Menschen mit Gallensteinen.

Als Gewürz in Speisen oder Getränken ist Ingwer mein absolut liebstes Gewürz. Am besten verwendet man möglichst frische Knollen. Lagerfähig ist Ingwer aber nicht. Den meisten Ingwer bekommen wir aus Peru oder China, er reift länger und ist faseriger. So lässt er sich eine Weile aufbewahren, Bei Temperaturen über 15 Grad keimt er und vertrocknet. Ein Tipp von Experten: Luftig in Küchenpapier einschlagen, und ins Gemüsefach legen.

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Ein gutes Öl ist das A und O in der Küche

Ein gutes Öl ist nun mal sehr wichtig zum guten Gelingen in der Küche.

Interessantes war über das gesunde Nahrungsmittel zu lesen: Kalt gepresste Pflanzenöle enthalten viele wertvolle Nährstoffe. Deswegen vertragen sie auch keine starke Hitze. Man sagt auch „native“ Öle. Sie sind ideal für Salatdressings, kalte Soßen, Pesto, Dips und Aufstriche. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hebt besonders Leinöl und Walnussöl hervor. Diese haben Omega-6- und Omega -3-Fettsäuren, das macht sie besonders gesund. Das gilt auch für Hanföl und Rapsöl.

Weil der Körper diese Fettsäuren nicht selbst herstellen kann, sind Lebensmittel, wie Öl, oder auch Fisch, wichtig, da sie diese Fettsäuren enthalten. Sie haben entzündungshemmende Eigenschaften, spielen bei Rheuma eine wichtige Rolle. Sie können außerdem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringern.

Wenn man etwas stark anbraten will, oder für langes Schmoren oder Frittieren, braucht man Fette oder Öle, die Hitze vertragen können. Butterschmalz oder Kokosfett können Temperaturen über 200 Grad gut überstehen. Eine Alternative sind Bratöle aus speziell gezüchteten Sonnenblumen-, Raps- oder Distelsorten. Auch sie können hohe Temperaturen überstehen. Man sollte auf den Hinweis „high-oleic“ auf der Verpackung achten. Raffinierte Pflanzenöle eignen sich auch gut zum Dünsten und Braten. Helles Sesamöl beispielsweise verträgt auch die Hitze besser, bis zu 170 Grad. Bei Olivenöl ist es so, dass sich bei sehr geschmacks- und farbintensiven Sorten ist es so, dass sich ihre Aromen ab 130 Grad zersetzen.

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