Feine Gläser, gut gepflegt…

Für jeden edlen Tropfen gibt es passende Gläser. Es war schon immer eine Freude, einen passenden Bestand anzuschaffen. Ich erinnere mich, dass ich mehrmals neue Gläser gekauft habe. Einige waren im Laufe der Jahre zerbrochen und die Mode im Design hatte sich geändert. Ich habe die Gläser jeweils gesammelt. Zu Anlässen für ein Geschenk habe ich mir die fehlenden jeweils gewünscht. Römer, die wunderbaren grünen Gläser für Wein, habe ich geerbt und halte sie in Ehren.

Für den Schluck Wasser zwischendurch ist die Form des Glases eigentlich egal. Aber edle Tropfen kommen im passenden Gefäß besser zur Geltung. Bei alkoholischen Getränken macht die Glas-Form einen enormen Unterschied. Da gilt, je breiter die Öffnung, desto besser entfaltet sich das Aroma. Etwa bei Rotweinen ist das unerläßlich. Für Hochprozentiges nimmt man kleine Gläser mit schmaler Öffnung, weil die Wirkung hier etwas abgemildert werden sollte. Bei Sekt sollte das Glas schmal und hoch sein, so steigen die Bläschen langsamer auf. Kalte Drinks bleiben kühl, so sagt der Fachmann, wenn das Glas einen langen Stiel hat. Warum? Damit die Hände nicht das Getränk wärmen.

Damit hochwertige Gläser noch lange ein Hingucker bleiben, ist die richtige Pflege wichtig. Maschinen-Pflege, ja, aber vorsichtig! Auf höchstens 55 Grad spülen, damit die Gläser nicht eintrüben. Sie dürfen sich nicht berühren. Weingläser schräg einstellen, damit kein Wasser auf dem Fuß bleibt. Gerade gestern habe ich in einer Quiz-Sendung den Tipp gesehen, zwischen die Gläser die kleinen runden Deckel von Chipstüten oder dergl. stellen. Nach dem Spülgang den Dampf ablassen, sonst wird das empfindliche Glas angegriffen.

Aber da sich auch evtl. Substanzen von Spülmaschinen-Tabs in die feinen Poren setzen können, ist es am besten, von Hand mit lauwarmem Wasser und einem milden Spülmittel zu waschen. Die feinen Poren nehmen mit der Zeit auch Gerüche auf, da sollte man am besten weißen Essig verwenden, mit Spüli aus- und mit Wasser abspülen. Damit keine Wasserflecken zurück bleiben, poliert man die Gläser mit einem Baumwoll- oder Leinentuch. Aber da gibt es etwas zu beachten, wie die Hauswirtschaftsexpertin weiß: Die Geschirrtücher immer ohne Weichspüler waschen, sonst reibt man möglicherweise einen hartnäckigen Fettfilm auf das Glas.

Na denn, Prost!

Foto: Thorsten Jutzie / pixelio.de

 

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