Kategorie ‘Essen und Trinken’

Ananas – Königin der Früchte….

Mehr als 100 Sorten der Frucht, die aus Südamerika stammt, wachsen in tropischen Anbaugebieten. Angeblich brachte Kolumbus sie mit nach Europa.

Reif ist die Königin der Südfrüchte, wenn sie auf Druck nachgibt und an der Unterseite süß riecht. Ein Kopfstand tut ihr gut: So lautet der Tipp zum Aufbewahren der Ananas. Die Krone wird abgetrennt und der Körper mit der Schnittstelle auf eine Glas- oder Porzellanunterlage gestellt. In den Kühlschrank gehört sie, wenn sie geschält ist. Gut gelagert, hat das nach der Banane zweitbeliebteste tropische Obst auch abgesehen von dem köstlichen Geschmack reichlich Vitamin C, Mangan, Kupfer, Magnesium, Eisen und Kalium zu bieten.

Sie passt nicht nur zu den bekannten Gerichten wie Toast Hawaii, Pizza oder in Waldorf- und Geflügelsalat. In Scheiben oder in Stücken schmeckt sie auch auf Burgern, Grillspießen, im Speckmantel, in asiatischen Gerichten sowie in Sauerkraut oder Gulasch.

Süße Partner für die Ananas sind Ananas in Beeren-Crumble, Käsekuchen oder Marmelade mit Basilikum.

Foto: I. Friedrich / pixelio.de

 

Gutes aus dem Garten….

Die Natur beglückt uns jetzt mit mehr Gemüse, als wir essen können. Darum essen wir, so viel es geht, Salate und Gemüsegerichte. Was übrig ist, können wir einkochen, damit wir im Winter auch noch was haben.

Aus der unendlichen Vielfalt der Rezepte, die sich hier anbieten, habe ich einige herausgesucht, die ich selbst schon gerne ausprobiert habe.

Gazpacho mit Garnelen: Für 6 Portionen benötigt man für die Suppe: je 1 rote und gelbe Paprika, 1 Gurke, 1 Dose geschälte Tomaten (oder auch frische), 2 Knolauchzehen, 1 Piri-Piri-Schote, 2 EL Sherry-Essig, Salz, Pfeffer,Cayennepfeffer, Honig. Für die Garnitur: 5 – 6 Garnelen, küchenfertig, Olivenöl, einige Oliven mit Paprika, einige Basilikumblätter, 1 Baguette in Scheiben, 1 Glas Würzpaste Mojo Verde. Zubereitung: Zuerst 1/3 Paprika und Gurke in kleinen Stücken beiseite stellen. Rest mit anderen Zutaten fein pürieren. Nach Belieben süßen. Gazpacho abfüllen und kalt stellen (beispielsweise in Gläsern). Garnelen salzen, pfeffern und in Öl braten. Gemüsewürfel, halbierte Oliven, Basilikum und Garnelen auf die Suppe geben (an einem kleinen Spieß). Alles mit etwas Öl beträufeln. Brotscheiben leicht getoastet mit Mojo Verde bestreichen.

Tomaten-Zucchini-Salat mit Kräutern: Für 4 Personen – 500 g Zucchini, 1 TL Öl, 1 kg gemischte Tomaten, 1 rote Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 4 Stiele Thymian, 4 EL Weinessig, Salz, Zucker, 2 EL Zitronensaft, 10 EL Olivenöl, Pfeffer, 4 Stiele Oregano, 6 Stiele Basilikum, 4 Stiele Koriandergrün, 2 Stiele Majoran und Dill. Zubereitung: Zucchini waschen, in dünne Scheiben schneiden. Mit Öl in der Pfanne leicht anbraten, herausnehmen. 1 Handvoll Tomaten kurz in Öl schwenken. Zwiebel abziehen, in Streifen schneiden. Knoblauch abziehen, fein hacken. Thymianblättchen abzupfen, fein hacken. Essig mit Salz, 1 TL Zucker, Zitronensaft und Olivenöl verrühren. Zwiebeln, Knoblauch und Thymian untermischen, pfeffern. 15 Minuten ziehen lassen. Restliche Tomaten in mundgerechte Stücke schneiden. Alle Kräuter abzupfen. Zucchini, gebratene Tomaten und restliche Tomaten mit gehackten Kräutern zur Vinaigrette geben, alles mischen. Salat salzen, pfeffern, dann direkt auf Tellern servieren.

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Pflaumenzeit – da lacht das Herz………

Nun ist sie da -die Pflaumenzeit – und mit ihr die vielen guten Sachen, die man aus Pflaumen machen kann. Essen natürlich auch, einfach vom Baum weg.

Da bis in den Oktober hinein die Pflaumenernte in Deutschland läuft und sowieso Pflaumen das ganze Jahr zu bekommen sind, kann ich noch etwas über diese alte und allseits sehr beliebte Frucht schreiben.

Pflaumen gehören zur Familie des Steinobstes. Sie werden in allen Erdteilen angebaut, wobei China mit Abstand der größte Produzent ist, dann kommt Deutschland, Serbien, Rumänien, Chile und Frankreich. Im Sommer werden auch neben der deutschen Ernte Pflaumen aus Spanien, Italien und Ungarn importiert, im Winter kommen japanische Pflaumen aus Südafrika, Chile und Argentinien.
Die Reifezeiten liegen aufgrund der verschiedenen Sorten und Standorte relativ weit auseinander. Die Hauptanbaugebiete in Deutschland sind Baden-Württemberg (41 Prozent), Rheinland-Pfalz (23 Prozent), Bayern (12 Prozent). In NRW gibt es etwa 50 Anbaugebiete mit rund 160 Hektar, ein großer Teil kommt aus Ostwestfalen-Lippe. Nun aber ins Detail, wie schon angekündigt, Pflaume ist schon Pflaume, es gibt aber eine ganze Anzahl verschiedener Sorten. Die Deutschen essen pro Jahr und pro Kopf etwa ein Kilo Pflaumen, so sagt die Statistik (die es für alles gibt).

Hier die gebräuchlichsten Sorten, die ich fand:
Die wirklich Pflaume genannte Frucht hat die typisch blau-violette Färbung, es gibt auch rote und gelbe. Das Fruchtfleisch ist gelb, weich, sehr süß und saftig. Sie werden in erster Linie als Frischobst verzehrt. Ein wichtiges Produkt sind auch die Trockenpflaumen, meist als Kurpflaumen, in Mischobst oder in Armagnac eingelegt. Das habe ich selbst schon ausprobiert, sehr lecker!

Die Zwetschge, auch Zwetsche oder Quetsche genannt, ist im Gegensatz zu der Pflaume länglich-oval, etwas platt mit spitzem Ende. Vor allem die späten Zwetschgensorten sind mit ihrem festen, süßen Fruchtfleisch die Favoriten fürs Kochen und Backen. Außer Knödeln, Mus, Kompott, Kuchen kann man Nektar, Wein, Branntwein, Geist und Likör herstellen.
Übrigens geht der Name „Zwetschge“ auf das romanische Wort „damascena“ zurück; „Frucht aus Damaskus“, wie ich las. Das Obst gelangte vermutlich bereits um 100 vor Christus nach Europa.

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Holunder – Blüten und Beeren sind köstlich.

Der allseits verbreitete Holunder setzt im Spätsommer und Frühherbst  mit seinen schwarzen Beeren zur Reife an. Da sind natürlich die Vögel nicht weit, für die sie ein Leckerbissen sind. Aber die Blüten und Früchte sind so vielseitig zu verwenden, es ist nur nicht allen bekannt. Kommt aber wieder sehr, für Hobbyköche und Hausfrauen. Außerdem sehen die Sträucher oder manchmal fast kleine Bäume sehr schön aus, besonders im Frühling mit ihren gelblich weißen, duftenden Blüten.

Erst mal etwas Geschichtliches: Der Holunder gehört zu den Moschuskrautgewächsen, heißt lateinisch Sambucus nigra, und ist in Europa, Nordafrika sowie West- und Mittelasien heimisch.

Woher der Holunder, auch Holler und in Norddeutschland Flieder seinen Namen  hat, ist  ungewiss. Er wird sogar mit der Märchengestalt der Frau Holle in Verbindung gebracht, deren Name von der germanischen Göttin Holla stammen soll. Im Mittelalter wurde der Strauch Holuntar genannt, hol für hohl, tar für Baum, da die Äste wohl hohl sind. Um den Holunder ranken sich überhaupt viele Märchen, außerdem spielt er im Christentum eine Rolle: Judas soll sich an einem Holunderbaum erhängt haben.

Fest steht, dass der Holunder schon in der Antike als medizinisches Mittel sehr geschätzt wurde, für Erkältungen, zum Abführen, Blutreinigen. Auch heute noch ist ein Tee aus getrockneten Holunderblüten bei Erkältung und Husten wirksam. Die Holunderbeeren sind reich an Vitamin C und A, Holundersaft ist sehr gesund, wird aber auch ebenfalls gern bei Erkältungen eingesetzt.

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Brombeerzeit – Ernte der Superfrucht

Für manche ist die Brombeere etwas wie das stachelige arme Mäuschen unter den Beeren. Sie hat nicht die frühsommerliche Frische der Erdbeeren, nicht die Feinheit einer Himbeere oder die skandinavische Coolness einer Blaubeere.

Ausserdem zerkratzt man sich die Arme, wenn man sie ernten möchte und kaut auf kleinen Steinchen beim Essen. Aber für mich ist sie einmalig mit ihrem unverwechselbaren Geschmack. Nicht nur das, sie ist vielseitig verwendbar und eigentlich eine richtige Superfrucht. Sie kann Blutdruck- und Cholesterinwerte senken, fängt Freie Radikale und enthält viel Eisen und B-Vitamine.

Was zur Vita der Brombeere – Sie gehört zu den Rosengewächsen und ist mit der Himbeere verwandt. Wild wachsen die schwarzen Beeren auf beinahe der gesamten Nordhalbkugel, weltweit gibt es allein in Europa mehr als 2000 Arten. Die Brombeere ist eine sogenannte Sammelfrucht, sie bildet sich aus einer einzelnen Blüte, jedes einzelne Knübbelchen gilt jedoch als eigenständige Frucht. Bei den gezüchteten Arten sind die Steinchen aber längst klein gezüchtet worden. Hierbei sind auch die Früchte größer als bei den wildwachsenden Verwandten und die Triebe fast stachellos. Man kann sie sogar in einen Kübel pflanzen, wenn man keinen Garten hat. Hier muss sie aber ausreichend und regelmässig gewässert und gedüngt werden. Die Erntezeit ist bei beiden Arten von Juli an bis Ende August.

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Stachelbeeren – gar nicht sauer!

Die Stachelbeere hat ungeahntes Potenzial – manche aber denken leider, dass sie sauer ist. Da muss man sagen, pur genossen schmeckt sie tatsächlich etwas herb. Aber wer einmal vollreife Früchte vom Strauch genossen hat, weiß wie Stachelbeeren wirklich schmecken können, lieblich und süß. Nur bekommt man leider im Supermarkt meist unreife Früchte. Allerdings kommt auch die Säure der unreifen Beeren in süßen Kuchen gut zur Geltung. Der Klassiker schlechthin ist Stachelbeer-Baiser.

Etwas zur Stachelbeere an sich: Sie gehört zur Gattung der Johannisbeeren. Die Früchte können je nach Sorte von gelb über grün bis zu dunkelrot gefärbt sein. Sie wachsen an Sträuchern, die bis zu 150 cm hoch werden. Unreife Früchte für Kuchen können ab Ende Mai gepflückt werden. Die Erntezeit für reife Früchte ist Juli und August. Bei einigen Sorten bleiben die Früchte gelb oder grün. Sie halten sich im Kühlschrank nur einige Tage.

Stachelbeeren sind sehr gesund, sie enthalten u.a. viel Vitamin C und Kalium.

Wer Stachelbeersträucher selbst pflanzen will, sollte das im Herbst tun. Da die Früchte zu Sonnenbrand neigen, sollte Mittagssonne vermieden werden. Der Strauch gedeiht gut auf lockerem, humusreichem Boden. Es sollte regelmäßig gewässert werden, Mulch um den Strauch beugt Austrocknung und Unkraut vor.

Noch einiges, was zu lesen war – Die Stachelbeere hat gar keine Stacheln, sondern Dornen, sie entspringen dem verholzten Teil der Pflanze. Stachelbeeren und schwarze Johannisbeeren kann man miteinander kreuzen. Das wird dann die „Jostabeere“, die Früchte sehen auch wie schwarze Johannisbeeren, schmecken aber milder.

Erstmals schriftlich erwähnt wurde die Stachelbeere in einer Rechnung an den englischen Königshof im Jahre 1276.

Ein Rezept, aus der Vielfalt, sei es für Kuchen, Kompott oder Marmelade – Stachelbeer – Pie –  Zutaten: 200 g frische Stachelbeeren, 100 g Butter, 100 g Weizenmehl, 200 g Zucker. Zubereitung: Backofen auf 250 Grad vorheizen. Eine runde Pieform, 24 cm, mit Butter einfetten und den Boden mit Stachelbeeren bedecken. Kalte Butter, Mehl und Zucker zu einer krümeligen Masse vermengen und über die Beeren geben. Den Pie auf mittlerer Schiene 12 bis 15 Minuten backen, bis die Kruste schön goldbraun und knusprig ist. Mit Vanilleeis oder Schlagsahne servieren.

Foto: Petra Bork / pixelio.de

Lust auf Eis – ein Sommervergnügen…

Sommer, Ferien und viel Sonne – Jetzt wollen alle raus und haben Lust auf richtig gutes Eis!

Kein Wunder, Eis kurbelt die Glückhormone an! Das ist der anregende Reiz von Süße, Cremigkeit und kühler Erfrischung. Die Verwendung von einheimischen Produkten ist der Trend in diesem Eissommer. Also Äpfel, Birnen, Kirschen, Rheinpfirsiche, Holunder und Sanddorn. Zucker ist out, Frucht ist in. Für den Aroma-Kick in Hörnchen oder Becher sorgen Basilikum im Zitroneneis oder Lavendel im Aprikoseneis. Immer beliebter werden Fruchteissorten in Kombination mit Milch oder Joghurt. Schokoladeneis gibt es z.B. mit Chili, Koskos oder Ingwer.

Es gibt auch für Veganer Sorbets mit exotischen Früchten, aber auch Eissorten lassen sich ohne tierisches Eiweiß herstellen.

Aber Eis ist nicht gleich Eis: Milcheis muss mindestens 70 % frische Milch enthalten, Cremeeis mindestens 50 % Milch und 90 Gramm Eigelb pro Liter Milch. Fruchteis hat mindestens 20 % Fruchtmark, ein Fruchtsorbet mindestens 25 % Obst. Wer wissen will, was in seinem Eis drin ist, kann es natürlich auch selbst machen. Eismaschinen kosten um die 100 Euro.

Beispielsweise ein leckeres Erdbeereis: Zutaten für 10 Kugeln – 800 g Erdbeeren, 3 Eier, 300 g Zucker, 1/2 TL Salz, 2 TL Vanilleextrakt, 2 EL Zitronensaft, 500 ml Sahne, 480 ml Vollmilch. Erdbeeren putzen und mit einem Mixer fein pürieren. Die Eier mit Salz und Zucker aufschlagen, danach mit den restlichen Zutaten verrühren. Die Eismasse auf Kühlschranktemperatur herunterkühlen. Anschließend die Masse in eine Eismaschine geben und dann für ungefähr 45 Minuten gefrieren lassen bzw. nach Wunsch die Zeit verkürzen oder verlängern.

Foto: Peter Bast / pixelio.de

 

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