Muffins, Èclairs und andere leckere Cakes…

Was gibt es Köstlicheres, als zum Kaffe oder besonders zur teatime nachmittags ein paar leckere Kleinigkeiten zu schmausen. Ob Muffins, Cupcakes, Èclairs, Scones usw., sie sind uns so bekannt und beliebt, dass wir gar nicht mehr dran denken, dass sie eigentlich aus der Fremde kommen.

Beispielsweise die Èclairs, wie der Name schon vermuten lässt, kamen gegen 1950 aus Frankreich zu uns. Warum das „Blitzplätzchen“, da ja Èclair auf französich Blitz heißt, auch „Liebesknochen “ genannt wird, konnte ich nicht ergründen. Es ist ein Gebäck aus Brandteig mit Cremefüllung und Schokoüberzug. Der knusprige Streifen wird nach dem Backen horizontal aufgeschnitten und mit einer Creme aus Milch, Eigelb und Zucker gefüllt. Dann mit Schokolade überzogen. Das hört sich nach gewaltig viel Kalorien an, hat auch 200 Kilolkalorien. Aber wenn man bedenkt, dass eine altbekannte Mandelecke 400 hat, geht das doch noch.

1960 etwa kam der finnische Pfefferkuchen nach Deutschland. Ich mag ihn gerne, er heißt übrigens „Piparkakut“ auf finnisch, weil er unter anderem eine ganz eigene Ingwernote hat. Wussten Sie, dass dieses Gewürz gegen Reiseübelkeit hilft? Darum sollte man eigentlich für diese Fälle dieses Gebäck mitnehmen. Ich meine, es ist aber nicht so sehr bekannt hier geworden.

Aus Italien kamen dann 1970 noch mehr gute Sachen auf unsere Kaffetafeln. Da waren die Cantuccini, wie Zwieback doppelt gebacken, zuerst als längliche Laibe, dann in Scheiben geschnitten. Ja und dann, 20 Jahre später die köstlichen Amarettinis! Durch die bekannt und beliebt gewordenen Espresso, Latte macchiato, sind sie als Beilagen nicht mehr wegzudenken. Sie bestehen hauptsächlich aus Zucker und Hühnereiweiß, mit Mandeln oder Aprikosenkernen.

Nicht mehr wegzudenken sind aber vor allen Dingen die amerikanischen Gebäckimporte. Ich habe wo gelesen, dass die besonders von Kindern so geliebten Muffins erst seit der Jahrtausendwende hier populär sein sollen. Das kann ich gar nicht glauben, so selbstverständlich sind sie. Sie sollen auch viel Kalorien haben, so habe ich mich schlau gemacht. Blaubeermuffins 435 Kilokalorien, 485 die Schokomuffins. Das ist auch nicht gerade wenig. Aber egal, wenn es schmeckt.

Was ich ja sehr liebe, sind cupcakes zum Tee, die bäckt meine Freundin Andrea spitzenmäßig gut in ihrem Cafè. Dann Scones, die kenne ich von Schottland. Die Cookies wiederum sind eigentlich altbewährt, die sind schon in der Sesamstraße 1970 aufgetaucht. Renner sind sie vor allem bei Fastfood-Ketten geworden. Sie haben auch ihre 200 Kalorien.

Und was ist mit den sogenannten Glückskeksen, die man im China-Restaurant bekommt? Sie wurden allerdings überhaupt nicht in China erfunden worden, sondern in USA von einem japanischen Einwanderer. Das aber schon Anfang des letzten Jahrhunderts. Der hat die knusprigen Backwaren mit Zettelchen im Inneren in seinem Restaurant verteilt. Sie haben nicht viel Kalorien, aber da geht es ja um die weisen Botschaften! Man kann sich sogar schon, wenn man will, seine individuellen Kekse backen lassen!

Foto: w.r.wagner / pixelio.de

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