Kategorie ‘Frauenleben’

Herbstzeit – Pilzezeit – Leckeres auf den Tisch

pilzeKein Grund, traurig zu sein, dass der Sommer vorbei ist. Gerade für Hausfrauen und Köche ist der Herbst – kulinarisch gesehen – die schönste Jahreszeit. Bohnen, Kürbisse, junge Kohlsorten, das erste Wildbret und natürlich Pilze in allen Formen und Farben erfreuen uns. Jetzt schießen sie wieder aus dem Boden, da fällt einem doch bestimmt unser altes Kinderlied ein: „Ein Männlein steht im Walde….“. Aber genau so, wie man das Lied zwischen Hagebutte und Fliegenpilz deuten kann, so ist es mit den Pilzen. Viele Speisepilze haben giftige Doppelgänger.

Da ist es ratsam, wenn man Pilzfan ist, vor dem Genuss genau darauf zu achten, was man für Pilze sammelt. Wer auf Nummer sicher geht, greift da lieber auf Pilze aus Kulturanbau zurück, wie Champignons, Pfifferlinge, Kräuterseitlinge, Shitake-, Austern- und Steinpilze. Wer aber „in die Pilze“ geht, sollte nur die Pilze sammeln, wo er hundertprozentig sicher ist. Dann lieber eine der vielen angebotenen Pilzwanderungen mitmachen, die von fachkundigen Experten geführt werden.

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Ich esse gerne Sauerkraut…….

sauerkrautWer kennt nicht den unsterblichen Schlager von Gus Backus, dem eigentlich ameríkanischen GI. Es ist ja auch für alle Welt typisch deutsch, aber irgendwie auch nicht, wie zu lesen war. Ein Begriff für alle ist jedenfalls seit 60 Jahren die Firma Hengstenberg  mit der Marke Mildessa als der erfolgreichste Anbieter.

Das ist ein Grund, mal in der Firmengeschichte nachzulesen. Da gab es einen sehr interessanten Bericht über den Firmengründer. Richard Alfried Hengstenberg beteiligte sich 1876 an einer Essigfabrik in Esslingen. Auch eingelegte Gurken und Senf wurden hier produziert. Hengstenberg war sehr weitschauend, er prägte im selben Jahr ein Reinheitsgebot für diese Lebensmittel und wirkte so am deutschen Lebensmittelgesetz mit. Nach zwei Jahren bekam er die Möglichkeit, das Unternehmen allein zu führen.

Bald expandierte man und 1899 wurde sogar das Wappen der Familie als Warenzeichen beim Kaiserlichen Patentamt in Berlin registriert. Der Nachfolger Carl Hengstenberg ersetzte dieses 1926 durch einen modernen Schriftzug. Er war sehr clever, denn er sagte sich zu Recht, man müsste neben hoher Qualität auch ein unverwechselbares Logo haben.

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So wird dem Essen Dampf gemacht!

Eine gute Sache für die Küche ist ein Schnellkochtopf! Ob Kartoffeln, Gemüse, Rouladen, Fisch, Gemüse – mit einem Schnellkochtopf lässt sich die Garzeit um mehr als die Hälfte verkürzen. Das ist eine gute energiesparende Sache. Aber es spart auch gleichzeitig Zeit und was ganz wichtig ist, durch die Dampfgarung werden auch die in den Lebensmitteln enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe erhalten.

Der Dampf- oder Schnellkochtopf ist, so modern seine guten Seiten aussehen, was die Speisenzubereitung angeht, eine alte Erfindung. Schon im 17.Jahrhundert ist die Idee vom Kochen mit Dampf entstanden! 1679 beschrieb der französische Physiker Denis Papin schon einen Topf, in dessen Inneren Überdruck herrscht. Dadurch beginnt das Wasser erst bei einer höheren Temperatur als 100 Grad zu kochen. Darum verkürzt sich die Kochzeit der Speisen.

Aber leider hatte diese wirklich revulotionäre Empfindung – für die damalige Zeit – keine Resonanz hervorgerufen. Es gelang ihm nämlich nicht, seine Erfindung soweit zu vervollkommnen, dass auch ein Laie damit umgehen konnte. So verschwand der „Papin`sche Topf“, wie er genannt wurde über mehrere Jahrhunderte in der Versenkung. In diesem Fall in Forschungs-Laboratorien.

Erst ein schwäbisches Unternehmen, was wieder mal ein Loblied auf die fleißigen Schwaben singen lässt, hat es geschafft, den Schnellkochtopf endlich in die Küchen zu bringen! 1927 brachte die Firma Silit einen Sicherheits-Kochtopf. „Siko“ genannt, heraus. Erst war es noch ein schweres gusseisernes Ungetüm, ähnlich dem Ahnherrn-Modell. Es waren beispielsweise massive Spannklammern nötig, da der Topf einen Druck von bis zu 6 atü aufbauen konnte. Aber die rührigen Schwaben entwickelten den Schnellkochtopf unermüdlich weiter.

Mit dem „Sicomatic“ aus dem Jahre 1953 begann der Siegeszug des modernen Schnellgarens. Die Älteren unter uns können sich lebhaft an diese tolle Neuheit erinnern! Reduzierter Druck und niedrige Temperaturen machten das Arbeiten mit diesem Gerät leichter. 1975 kam dann der „Sicomatic-S“ als erster Schnellkochtopf mit fest einstellbarem Kochregler im Griff auf den Markt. Die neueste Version, der „Sicomatic econtrol“, verfügt über einen Einhandregler.

So macht das Kochen richtig Freude und man hat ein gutes Gewissen, dass es auch gesunde Kost gibt. Das ist auf jeden Fall wichtig.

Foto: Andrea Kusajda / pixelio.de

Nagellack – auch hier leuchten die Farben des Herbstes

Inspiriert vom Farbenspiel der Natur im Herbst, so kommen auch die neuen Nagellack-Trends für Herbst und Winter daher. Die Auswahl ist riesig, die Nachfrage auch. Insgesamt gingen 2012 laut dem Kosmetikverband VKE rund 7,2 Millionen Fläschchen über die Ladentheken.  Für den Herbst sind Dunkles Pflaumenblau, ein bräunliches Kirschrot, dunkles Lila, Olivgrün und vieles mehr im Trend. Aber auch gibt es neben den kräftigen Farben Pastelltöne, Silber, Perlmutt und Karamell.

Da ist die Auswahl schwer. Aber es ist auch gut, auf Qualität zu achten. Ein gutes Produkt dürfe kein Azeton enthalten, so raten die Experten. Dieses trockne die Hornschicht aus und mache die Nägel brüchig. Der Lack sollte schnell trocknen, das steht auch meist auf der Packung. Im Idealfall ist er hypoallergen und enthält Silizium. Dieser Stoff härtet und pflegt, so erklärt der Fachmann.

Allerdings verliert selbst der härteste Lack schnell sein gutes Aussehen. Schon nach spätestens vier Tagen blättern die Ecken ab, bei häufigem Wasserkontakt noch eher. Aber man sollte, wie das die meisten tun (ich auch!) nicht einfach drüber streichen, sondern mit einem azetonfreien Produkt alle Reste entfernen. Erst dann wieder neu lackieren, auch wenn es Mühe macht. Aber ein guter Rat für alle Frauen, die nur mit lackierten Nägeln aus dem Haus gehen, ist der, ab und zu eine Pause einzulegen. Vielleicht am Wochenende, wenn man gerade nichts vorhat. Ideal wären ein bis zwei Wochen. Denn auch die Nägel brauchen Sauerstoff, sonst werden sie brüchig und rissig. Im Extremfall kann sich sogar Nagelpilz bilden.

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Zeigt her eure Beine…..

Strumpfhosen sind eine schicke Ergänzung zum Outfit, sozusagen das Tüpfelchen auf dem I. Darum sollten sie exakt zur Kleidung passen. Da ja auch die Kollektionen der Modeschöpfer jedes Jahr andere Modelle und Farben präsentieren, sind auch immer dazu andere Farben im Trend. Es soll ja alles zusammen harmonieren.

Nun ist die neue Herbst- und Wintermode aktuell, so auch die neuen Strumpfhosenfarben. Dieses Jahr sind Bordeauxrot, Pflaumentöne und klares Lila en vogue. Aber auch Smaragdtöne sind gefragt, so teilen die Modeberater ihre Trends mit. Sogar Kobaltblau ziert unsere Beine diesen Herbst.

Außerdem bringen viele Hersteller dieses Jahr gestreifte, grafische oder ornamentale Muster auf den Markt. Wolford beispielsweise hat Rauten im Programm, Kunert schmückt die Beine mit  Karos im Pepitastil. Bei Falke ziert ein barockes Muster die Strumpfhose. Und Hudson hat sogar eine Art Tiermuster in der neuen Farbe Smaragdgrün im Angebot.

Da ist nur ein Haken bei der Sache: Kräftige Beine können durch Muster besonders betont werden  – das will doch sicher keine Frau. Auch glänzende Modelle machen kräftigere Beine.

Wo sind eigentlich die hautfarbenen Strumpfhosen geblieben? Sie sind nun mal der Klassiker und manche elegante Frau oder auch im Businessbereich tätige bevorzugt diese nach wie vor. Es sieht einfach ladylike aus. Aber man hört, dass sogar die großen Designer sie auf dem Laufsteg zeigen. Auch hier seien glänzende Modelle nicht vorteilhaft, so berichtet eine Fachberaterin. Es wäre sogar ein richtiges No-Go bei manchen Modellen.

Aber da gibt es eine Einschränkung, die wirklich einleuchtet: Die hautfarbene Strumpfhose sollte nicht blickdicht sein. Das wirkt bieder, wie eine Stützstrumpfhose, das stimmt nun wirklich!

Also auf in den farbenfrohen neuen Strumpfherbst und Winter!

Foto: Vera / pixelio.de

Gesunde Kräuter für die Herbstküche

Auch für die deftigen Herbstgerichte, die schon bald auf den Tisch kommen, ist unbedingt wichtig, dass auch hierfür frische Kräuter verwendet werden. Sie schmecken einfach besser, nicht nur die Sommerspeisen. Egal, ob man sie im Garten hat oder im Geschäft kauft, mit einfachen Regeln halten sie sich auch frisch.

Es sollte darauf geachtet werden, dass geschnittene gesunde Kräuter nicht welk oder schlapp erscheinen. Die Schnittflächen sollten frisch aussehen.

Kräuter sollten nur vorsichtig gewaschen werden, abgebraust am besten. Da sie auch sehr lecker sind zum Rohessen, ist es ratsam, bei gekauften Kräutern genau auf die Anbaubedingungen zu achten.

Geschnittene Kräuter werden am besten im Kühlschrank gelagert. Am besten im oberen Bereich in etwas Wasser stellen. Oder gut ist auch, sie in feuchtes Küchenkrepp einzuwickeln. So halten sich Frische und auch Vitamine für etwa eine Woche.

Foto: M. Großmann / pixelio.de

Blüten – nicht nur zum Anschauen – auch zum Essen!

Was viele nicht wissen, viele Blüten sind nicht nur schön anzuschauen -sie schmecken auch! Keine Bange, einfach mal probieren. Außerdem sind sie auch in jedem Fall eine nette Dekoration. Denn mit ihrer zarten Anmut und mit ihren bunten Farben geben sie sogar einem einfachen Gericht die gewissen Raffinesse. Sie punkten und erfreuen uns also sowohl mit ihrer Farbenpracht sowie auch mit ihrem Aroma!

Besonders zu Suppen und Salaten sowie zu Gegrilltem sind sie einen leckere Beilage. Sie sollten allerdings erst kurz vor dem Servieren zur Speise gegeben werden, da die Blüten sehr empfindlich sind und schnell zusammenfallen könnten.

Das Beste daran ist: Die Blüten können einfach im Garten gepflückt werden! Was wäre da zu gebrauchen und wie behandelt man die jeweiligen Blüten? Eine Zusammenstellung fand ich kürzlich in einem Magazin, das meiste ist aber auch so bekannt. Wenigstens denen, die sich schon mal damit befasst haben und begeistert sind!

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