Kategorie ‘Frauenleben’

Kapuzinerkresse – nicht nur schön anzusehen

Überall blüht sie jetzt mi ihren großen Blüten und leuchtenden Farben – die Kapuzinerkresse. Eine Freundin hat sogar ein Gestell gebastelt und Drähte gespannt, da hat sie einen ganzen Wall dieser schönen Pflanze. Viele schätzen sie auch im Garten als Bodendecker.

Sehr schön sind die Blüten als Dekoration von Speisen oder sommerlich gedeckten Esstischen. Aber was viele nicht wissen: Gourmets schätzen sie auch als regionalen Grundstoff für Pesto!

Das ließ mir keine Ruhe und ich habe mich schlau gemacht, es geht ganz einfach und ist einen köstlichen Versuch wert, es auszuprobieren. Bei der Ernte sollte man auf eine Auswahl an großen und kleinen Blättern achten, das gibt die richtige Mischung von delikater Schärfe. Die Stiele sind allerdings nicht zu verwenden. Eine gut gefüllte Salatschüssel voll ist erstmal der Grundstock für eine gute Portion.

Die Blätter werden erstmal gewaschen und eine Zeitlang in Essigwasser eingeweicht, damit sie wirklich gut gereinigt sind. Dann fein mit einem Messer zerkleinern. Da gibt es sogar besonders eifrige Köche, die einen Pürierstab ablehnen, damit das köstliche Aroma durch die sich entwíckelnde Hitze nicht zerstört wird! Es gibt natürlich moderne Geräte, wo man die Drehzal einstellen kann. Das bleibt jedem überlassen, wieviel Zeit er für die Zubereitung aufwenden will.

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Kräuter – unverzichtbar für die Küche

Wer so wie ich frische Kräuter sehr liebt, wird sich auch für einige Tipps dazu interessieren. Ich finde sie sehr wichtig, wohlschmeckend und auch aromatisch und für Dekorationen gut aussehend.

Dass man für Kräuter nicht unbedingt einen Garten braucht, ist ja bekannt. Auf der Terrasse oder auf dem Balkon kann man wunderbar in Töpfen und Kübeln die schönsten züchten. Im Frühling konnten sie auch nach draußen, wenn  man auf der Fensterbank vorgezogen hat.

Da las ich, wie man Kräuter richtig erntet, manches war mir neu. Ein Gartenbauexperte rät, bei mehrjährigen Kräutern darauf achten, dass bei der Ernte keine Wurzelspitzen, Knospen oder Triebspitzen beschädigt werden, sonst könne die Pflanze nicht weiterwachsen. Bei einjährigen dagegen kann man die ganze Pflanze abernten. Aber was mir neu war, aber eigenlich logisch, die beste Erntezeit ist vormittags, wenn der Morgentau abgetrocknet ist.

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Old English Lavender

Es wäre unvollständig, zu meinem Bericht über den wunderbaren Lavendel nicht etwas über den englischen Lavendel zu schreiben, den berühmten Old English Lavender.

Was wenig bekannt ist, entdeckte ich beim Stöbern: Schon vor über 400 Jahren entdeckte die britische Königin Elizabeth I. den Lavendel für sich und verhalf  ihm damit schon zu großer Beliebtheit im Land. Sie wusste ihn schon als Heilpflanze gegen ihre Migräne zu nutzen. Außerdem wünschte sie sich jeden Tag einen frischen Lavendelstrauß, was für ihre Gärtner nicht einfach war bei dem englischen Klima. Es gab sogar richtige Felder mit Lavendel auf ihren Besitzungen. Erst war es eine Modepflanze, dann wurde es auch hier schon zum Klassiker!

Da gab es 1620 einen jungen englischen Geschäftsmann namens Yardley, der den buchstäblich guten Riecher für Lavender als Geschäftsidee hatte. King Charles I, dessen Frau gerne in Lavenderblütenwasser badete, knöpfte ihm viel Geld für die exclusive Genehmigung ab. Er durfte dann in London Seife herstellen und verkaufen. Leider brannte sein Geschäft ab, aber die Idee blieb.

Seit 1770 führten die Yardley-Nachkommen die Manufaktur weiter und machten eine Luxusmarke daraus. Bald wurden sie „Königlicher Hoflieferant“, seit 1921 sind sie offizieller Hoflieferant. Elizabeth II. soll, wie ihre damalige Vorgängerin, auch den Lavenderduft lieben, vor allem in Seifen. Auch Prinz Charles soll die hochwertigen Pflegeserien von Yardleys benutzen, der auch eine Herrenlinie anbietet. Bei der Linie für „Ladys“ fängt ihre Exclusivität schon bei der Verpackung an, mit nostalgischen Aufschriften, Bildern, Glasdosen, Schmuckboxen.

Um 1930, bis dahin bezog Yardley den Lavender aus Kent, reisten Mitarbeiter in die Welt, um die besten Lavendersorten zu erstehen und auf eigenen Feldern weiter zu entwickeln.

In all den Jahren, man möchte sagen, Jahrhunderten, ist man bei Yardleys immer dem Grundsatz treu geblieben, nur natürliche Pflanzenextrakte zu verwenden. Die Parfüms duften genau nach der reinen Essenz der Blüte, ohne Zutun. Das ist typisch britisch und zeichnet das Produkt aus. Inzwischen gehören auch Rose, Maiglöckchen, Iris, Veilchen und Orangeblüten zu den Basisdüften. Auch Pomeranzenblüten, Kamille und Jasmin sowie Amber und Sandelholz gehören dazu. Aber der Lavender ist nach wie vor das „Aushängeschild“ des Hauses, so habe ich gelesen.

Übrigens, Lavenderwasser, mit einem Tuch auf die Haut getupft, kühlt und wirkt Wunder gegen Kopfschmerzen, very british.

Klimpern gehört zum Sommer – neue Trends

Überall begegnen mir zur Zeit in den Boutiquen wunderschöne bügelfreie Blusen und in Modeschmuckläden die neuen Schmuckideen. Vor allem Ketten und Armreifen haben es mir angetan. Da kann ich mich nicht sattsehen und würde alle am liebsten kaufen.

Es ist schön, wenn der Schmuck groß und ethnomäßig am Hals als Kettenkreation erscheint. (Ich habe gerade an Ostern eine wunderschöne große Kette mit ethnischen Motiven aus der Türkei geschenkt bekommen, einfach wunderschön!).

Aber vor allem sind dieses Jahr Armreifen in allen Größen, am liebsten groß, angesagt. Es ist egal, ob aus Holz, Perlen, Silber oder auch aus Plastik, es sollen möglichst viele und bunt gemischt am Handgelenk baumeln. Manche haben bis zum halben Unterarm ihre klimpernde Pracht geladen. Das sieht fast so aus wie damals bei Wolfgang Petry mit den Freundschaftsbändern.

Es soll bewusst bunt gemischt sein, breite und klobige Reifen neben schmalen, Holz, da gibt es sehr schöne, daneben auch einmal Gold und Silber, ob echt oder nicht. Sogar Reifen mit glitzernden Strasssteinen in schillernden Farben, wie gerade aus Bullywood angekommen. Auch Reifen aus Korallenperlen habe ich gesehen. Übrigens trägt man pastellfarbene Armreifen auch zum Bikini.

Ich finde es auch einfach klasse aussehend; es ist spätestens zum Urlaub im Süden  ein Muss zum Sommer-Outfit. Das ist dieses Jahr sowieso im Ethno-Look in mit weiten Maxikleidern und flatternden Oberteilen, fast hippiemäßig. Da gibt es sowieso viele Accessoires im passenden Stil, Perlen, Muscheln, Holz. Das erinnert mich lebhaft an einen Urlaub auf Ibiza in den Jahren, als es die Hippie-Hochburg schlechthin war. Hippiefamilien oder WG`s boten an den Straßen ihre selbst hergestellten Schmuckwaren an.

Da lohnt es sich, mal ausgiebig zu stöbern. Wer will, kann das natürlich auch im Internet tun, z.B. unter www.mytheresa.com

Ein Hoch auf die Mütter-Gedanken zum Muttertag

Nun ist bald wieder Muttertag – zweiter Sonntag im Mai – und wir alle gedenken unserer Mutter. Es ist sehr schön, dass es für sie einen Ehrentag gibt.

Da ist es doch an der Zeit, sich auch mal an die Ursprünge dieses Feiertages zu erinnern. Eigentlich hat der Muttertag, das weiß man gar nicht, eine lange Tradition. Der erste Muttertag „mothering Sunday“ wurde in England im 13. Jahrhundert begangen! Allerdings wurde an diesem Tag nicht nur die leibliche Mutter geehrt, sondern auch die „Mutter Kirche“.

In den USA führte Anna Jarvis zum Gedenken an ihre Mutter an deren Todestag einen Feiertag zu Ehren der Mütter ein. In ganz USA wurde am 8. Mai 1914 der Muttertag eingeführt und der zweite Sonntag im Mai festgelegt. In Deutschland wurde der Muttertag durch den Verband der Blumengeschäftsinhaber erstmals am 13.Mai 1923 eingeführt.

Heute ist es so, dass sich die Geister scheiden. Manche wollen nichts damit zu tun haben, sehen es nur als Geschäftemacherei.  Viele sehen darin die Idee eines konservativen Frauenbildes vor dem Hintergrund der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus.

Gottlob sind doch auch sehr viele der Meinung, dass man wenigstens einmal im Jahr offiziell seiner Mutter eine Freude machen sollte, für die Mühe der Bewältigung des Alltags das ganze Jahr über.

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Parfüms – perfekter Duft

Das Tüpfelchen auf dem I ist für jede Frau zur Vollendung der äußeren Erscheinung ein guter Parfüm-Duft. Nach Auflegen des Make-ups, Schminken, Frisieren und schicker Kleidung muss es einfach sein. Man geht viel beschwingter durch den Tag oder verführerischer durch die Nacht. Je nach Anlass oder auch einfach so.

Die verschiedenen Düfte, in denen man beim Kauf regelrecht schwelgen kann, verleihen uns ein individuelle Note, sie spiegeln den Charakter und auch die Stimmungen wider. Egal, ob blumig, frisch, sinnlich oder orientalisch. 

Es gibt es einige Tricks, wie Parfüm besonders gut hält: Man sollte es immer von unten nach oben sprühen, denn die Duftmoleküle steigen auf. Ideal ist eine Entfernung von 20 bis 30 cm von der Haut entfernt. Einen tollen Tipp las ich: Das Parfüm in die Luft sprühen und durch die Duftwolke laufen!

Dann sind auch die Stellen wichtig zum Aufsprühen, die gut durchblutet sind. Da hält es besonders gut – die Innenseiten der Hand- und Ellenbogengelenke, Dekolletè und die Schläfen. Ideal ist es, nach dem Duschen zu sprühen, wenn die Haut noch warm ist und die Poren geöffnet sind.

Wichtig ist auch: Zweimal sprühen reicht bei den meisten Parfüms. Leider tragen viele zu viel auf, das stört dann oft sehr die Umgebung. Das passiert, weil sich die eigene Nase schnell an den Duft gewöhnt und man das gar nicht mitbekommt, wenn es zu viel ist. Was man auch nicht tun sollte: Parfüm auf der Haut verreiben, das zerstört die Duftmoleküle!

Ostern naht heran

Gerade zur Osterzeit gibt es viele Bräuche, auch regional verschiedene und viele Symbole aus heidnischer und christlicher Zeit.

Das Lamm Gottes – Agnus Dei – ist ein christliches Symbol für Jesus Christus. Als Osterlamm, aus Biskuitteig gebacken, mit einer Siegesfahne, symbolisiert es die Auferstehung Jesu. Es gehört in vielen, vor allem ländlichen Gemeinden zur österlichen Tradition dazu. Es wird bei der Osterfeier mit zur Speisenweihe gebracht. Das Osterlamm steht als Symbol für die unschuldige Hingabe Jesu und für sein Sterben.

Das Klappern ist auch ein alter Brauch, der wieder auflebt. Es heißt, dass die Glocken von Gründonnerstag bis Ostern nach Rom fliegen, also wird nicht geläutet. So weiß ich es gut aus meiner Kindheit. So ziehen die Meßdiener am Karfreitag und -samstag mit Holzklappern durch die Orte und lassen ihre Instrumente im Rhytmus ihrer Schritte schwingen. In  meinem Heimatort bekamen sie dann etwas an den Türen, Ostereier oder Süßigkeiten (mehr …)

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