Kategorie ‘Frauenleben’

Im Takt -Tanz mal wieder

450319_web_r_k_by_erich-keppler_pixelio-deWarum nicht mal wieder nach guter alter Sitte das Tanzbein schwingen oder auch Neues in der Tanzwelt ausprobieren? Das ist nicht nur für Musikliebhaber was, tut auch sowie so gut. Denn Tanzen macht nicht nur körperlich fit, sondern tut auch der Psyche gut. Es hebt die Stimmung und stärkt das Selbstbewusstsein.

Viele haben sogar einst in der Tanzschule den Mann fürs Leben gefunden. Es gab die Zeiten, lang ist es her, dass alle jungen Leute pflichtgemäß eine Tanzschule besuchten. Aber seit einiger Zeit boomt dieser Trend wieder und die Tanzschulen laden mit modernem Programm ein.

Schön, was ein Ehepaar erzählt, wie zu lesen war: Sie hatte sich nur zu einem Tanzkurs angemeldet, um einer Freundin einen Gefallen zu tun. Doch dann fand sei zweierlei: ihren Ehemann und die Leidenschaft fürs Swingtanzen. Das ist jetzt 10 Jahre her und das gemeinsame Hobby wird gepflegt. Sie genießen es, nach stressigem Arbeitstag beim Tanzen abzuschalten und sozusagen alles hinter sich zu lassen. Allerdings, als sie gefragt wurden, ob man Schwierigkeiten und Konflikte wegtanzen könne, nein, klappt das mit dem Tanzen auch nicht so gut. Das Tanzen sei aber ein guter Anlass, um Dinge vorher zu klären.

Oder das Ehepaar in den 60ern, die sich vor 40 Jahren in einer Diskothek kennen lernten. Sie bekamen einen Gutschein für einen Tanzkurs geschenkt. Nach einem Jahr, fast vergessen, wagten sie es, ihn einzulösen. Sie sind sehr froh darüber, sind zwei- bis dreimal wöchentlich in der Tanzschule und genießen es ebenfalls, hier abschalten zu können.

Wie wäre es, mal wieder das Tanzbein zu schwingen, nette Leute kennen zu lernen und auch was für die Bewegung nebenbei zu tun?

Trend: Frauen gehen auf die Jagd!

633223_web_r_k_b_by_rosemarie-doll_pixelio-deVon wegen Männersport: Die Zahl der Jägerinnen steigt! Das Klischee, dass uns bisher sagte, Jagd ist nichts für Frauen, ist zwar ein Vorurteil. Das sitzt immer noch in vielen Köpfen fest.

Da sagt doch glatt der Sprecher des Deutschen Jagdverbandes, das Frauen die besseren Jäger seien! Sie würden eher auf Nummer Sicher gehen – eben auch bei der Jagd. Zwar ist der Anteil der Jägerinnen mit sieben Prozent noch gering, aber im Vergleich zu beispielsweise den 1980er Jahren stark gestiegen. Damals gab es nur ein Prozent Frauen, die einen Jagdschein besaßen.

Heute sitzen, so erfährt man, in den Vorbereitungskursen zur Jägerprüfung bereits teilweise 30 bis 40 Prozent Frauen. In den Altersklassen der 18- bis 34-Jährigen machen sogar mehr Frauen als Männer den Jagdschein.

Aber was total überraschend für das Motiv ist: der Hund der Jägerinnen! Rund 62 Prozent der Frauen machen den Jagdschein, so der DJV, weil sie ihren Vierbeiner beschäftigen wollen. Männer sehen das nicht so. Manche Menschen schaffen sich Tiere, also Hunde, an, die eigentlich für die Jagd geeignet sind. Das merkt man manchmal erst, wenn das Tier nicht mit einem Spaziergang um den Block zufrieden ist.

Der Hauptgrund, auf die Jagd zu gehen, ist aber bei beiden Geschlechtern gleich: die Natur genießen. Da könnte man ja auch einfach im Wald spazieren gehen. Aber dem widersprechen passionierte Jäger vehement: Das Erlebnis sei intensiver. Dabei klingt an, dass man bis zu 20 Stunden auf einem Hochsitz verbringt, um ein Wildschwein zu erlegen. In dieser Zeit hat man andere Wahrnehmungen für die Natur, so sagen sie. Was mich staunen lässt, so lange Zeit so zu verbringen, ist für den Laien nur bewundernswert!

Sehr zu bemerken ist noch, dass laut einer Erhebung des DJV die „typische Jägerin“ aus der Stadt kommt, während 70 Prozent der Jäger im ländlichen Raum leben.

Da kann man nur sagen, Waidmanns Heil!

Foto: Rosemarie Doll / pixelio.de

 

 

Sommerpflege – jetzt das Richtige für die Haut wählen…

550402_web_R_K_B_by_Inessa Podushko_pixelio.deFür die heißen Sommertage benötigt unsere Haut eine besondere Pflege. Sie braucht jetzt weniger Fett, mehr Feuchtigkeit und eine tägliche Portion Sonnenschutz – auch, das wird meist nicht beachtet – wenn es mal bewölkt ist. Der Dermatologe erklärt, dass ab 15 Grad die Haut mehr zu schwitzen beginnt. Sie verliert mehr Feuchtigkeit und neigt zum Austrocknen. Dazu kommt die Hitze, Klimanlagen-Luft, Chlor- und Salzwasser und natürlich die Sonneneinwirkung.

Gleichzeitig hat die Haut im Sommer mehr Fett zur Verfügung, dadurch erscheint der Teint auch fettiger. Nun muss man seine Hautpflege den Gegebenheiten anpassen. Also zu leichteren Pflege- und Make-up-Produkten greifen, die sich dem Teint gut anpassen. Was ist am besten? Das kommt auf die Haut an, ist sie unkompliziert, genügt im Hochsommer eine leichte Feuchtigkeitspflege. Ist der Teint trocken, sollten in der Creme ausreichend Lipide enthalten sein. Vor allem, wenn die Haut spannt. Sensible Haut braucht etwas zum Beruhigen. Etwa mit Mineralien, die ausgleichend wirken.

Unabhängig vom Hauttyp neigt die Haut im Sommer schneller zum Schwitzen, das ist leider sehr oft so. Den Flüssigkeitsverlust sollte man mit Thermalwassersprays, fettfreien Fluids oder Gels ausgleichen. Am besten gleich nach dem Duschen auftragen. Ein Hausmittel für alle, die weniger schwitzen wollen, wird vom Fachmann empfohlen: Morgens die Haut mit abgekühltem frischem Salbeitee abtupfen. Das desinfiziert gleichzeitig.

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Schon immer wollten die Frauen schön sein….

703504_web_R_K_B_by_Ruby-Stein_pixelio.deJede Frau möchte schön aussehen, das war schon in der Antike so und hat sich nicht geändert. Heute wie damals gehört beispielsweise die Wahl des Schmucks zu den gewohnten Ritualen einer Frau. Das kennzeichnete schon das weibliche Verhalten in der Steinzeit und sogar vor der letzten Eisenzeit. Schmuck ist nicht nur ein Ausdruck des eigenen Ichs. Schmuck als Ausdruck von gesellschaftlicher Zugehörigkeit, von Stand und Rangordnung ist seit ewigen Zeiten präsent.

Es war schon immer so, dass man sich in Szene setzen musste, um Herrschaft und Reichtum herauszustellen. Schon in vorhistorischen Zeiten wurden aus Schnecken und Muscheln Ritualobjekte gefertigt, der älteste Fund ist 82 000 Jahre alt.

Mittel und Methoden, die Schönheit zu betonen, haben sich verändert, aber im Prinzip blieben die Ideale über Jahrtausende erhalten. Ins Gesicht kam Farbe, Puder und Bleichungscreme, das Haar wurde verlängert und die Taille verschlankt. Make-up-Moden im alten Ägypten unterscheiden sich nicht von denen im heutigen Westen. Das beweisen manche Funde von Kämmen, Tiegeln und Tinkturen, die in Museen zu bewundern sind.

So stand zu lesen, dass sogar Ötzi, der unerschöpfliche Zeuge der Jungsteinzeit, mehrere Dutzend mit Farbe unterlegter Einschnitte in der Haut aufweist. Das legt die Frage nahe, ob damals schon tätowiert und gepierct wurde? Womöglich. Ganz bestimmt, so weiß man aus Funden, waren ornamentale Narben und Kopfverformungen an der Tagesordnung. Das weist auf Schönheitschirurgie hin. Da gibt es einen schönen Ausspruch: Wofür heute Mondpreise bezahlt werden, ist im Grunde ein alter Hut! Wie wahr.

Foto: Ruby-Stein / pixelio.de

70 Jahre – der Bikini hat Geburtstag

152192_web_R_by_Maria Lanznaster_pixelio.deUnglaubliche 70 Jahre wird der Bikini alt – aber er bleibt ewig jung. Am 5. Juli 1946 lässt der Modeschöpfer Louis Réard im legendären Pariser Molitor-Schwimmbad am Rande eines Schönheitswettbewerbs einen unverschämten Badeanzug vorführen! Man denke – Stoffdreiecke, verbunden durch dünne Bänder! Ungeheuerlich für die damalige Zeit!

Aber es ist ein weiter Weg, bis der Mini-Zweiteiler seinen Siegeszug in aller Welt antritt. Da werden noch Jahrzehnte vergehen. Erstmal verurteilt der Vatikan das Kleidungsstück, in Spanien und Italien wird es verboten, in Frankreich komischerweise am Atlantik und nicht am Mittelmeer.

Übrigens nennt Rèard seinen Badeanzug nach dem bekannten Bikini-Atoll, wo die USA am 1. Juli 1946 eine Atombombe testen. Er kreiert den Werbeslogan: Der Bikini, die erste anatomische Bombe!

Aber neu ist die Erfindung eigentlich nicht. Schon ein antikes Mosaik aus dem 4.Jahrhundert nach Christus im sizilianischen Piazza Armeria zeigt Frauen in bauchfreier Badebekleidung. Rèard war aber der erste, der sich das gewagte Kleidungsstück patentieren ließ!

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Schön – so ein strahlendes Lächeln!

754199_web_R_by_Rike_pixelio.deWie schön ist doch ein Lächeln, vor allem ein strahlendes! Es erhellt gleich den Tag und motiviert das Gegenüber. Man kommt gleich viel leichter dazu, das Leben schön zu finden. Mit einem Lächeln für die Mitmenschen kann man so viel bewirken.

Da gab es einen kleinen Beitrag zu diesem Thema, der direkt zum Strahlen aufrief. Ich las ihn – mit einem Lächeln. Und hoffe, er bringt viele auch zum Lächeln.

Das berühmteste Lächeln ist ja unbestritten das der „Mona Lisa“. Aber ist das nun ein Lächeln oder nicht? Mit dieser Frage haben sich sogar Psychologen befasst. Sie meinen, es hängt vom Betrachter ab! Je genauer man sich nämlich den Mund ansieht, desto ernster kommt einem das Gesicht vor. Wer aber zuerst die Augen betrachtet, so die Experten, empfinde das nicht so, da kommt einem das Gesicht freundlicher vor. Den Effekt erzielte Leonardo da Vinci mit einem Trick: Er malte den Mund unscharf.

Übrigens, 12 Muskeln braucht man für ein echtes Lächeln. Denn neben dem Mund sind auch Wangen, Brauen und Augen daran beteiligt.

Wer kennt es nicht, das internationale Symbol für Lächeln: Ein Smiley. Das gelbe Mondgesicht, dessen Name sich vom Englischen ableitet: smile für Lächeln, hat eine lange Karriere. Erfunden hat es dann, ein Grafiker in den USA. Der hat es in den 1960er Jahren  für eine Werbekampagne verwandt. Heute kann man es per mail oder Kurznachricht verschicken.

Was sehr interessant ist, Primaten – also Affen – können beinahe auf so viele Arten lächeln, grinsen oder lachen wie Menschen. (Also ist doch wohl was dran an der Abstammung!) Das erfährt man, wenn man sie kitzelt oder wenn sie in der Gruppe für gute Stimmung sorgen!

Cheese! – dieser Ruf erschallt immer, wenn man in der Gruppe für ein Foto lächeln soll. Da gibt es aber noch andere Wörter, die uns zum Lächeln bringen sollen: Die Spanier sagen beispielsweise beim Fotografieren „Patata“ – Kartoffel. Die Dänen sagen „Appelsin“ und die Koreaner „Kimchi“ – Chinakohl. Was mögen wohl die Holländer sagen? Natürlich „Kaas“.

Foto: Rike / pixelio.de

 

was Oma einst sagte….

754275_web_R_K_by_Markus Arndt_pixelio.deWenn man die heutige Jugend so sprechen hört, möchte man manchmal fragen, ob die jungen Leute verstehen, wie Oma sprach? Wahrscheinlich tun wir uns mit den heutigen -kuriosen – Wortschöpfungen wie „Schnittstellen“ und „runterbrechen“ leichter als mit der alten Sprechweise. Autoren wie Adalbert Stifter, Philosophen wie Schelling gehen unter im „Backend“, der Sprache unserer Zeit.

Gerade der französische Einfluss in der Umgangssprache ist fast verschwunden. Oder erklären Sie mal den Enkeln, dass da noch Billets gelöst wurden, auf dem Trottoir spazieren gegangen wurde und auf der Chaiselongue geruht wurde. Die verstünden kein Wort.

Erklären Sie die Not, als man Muckefuck (Ersatzkaffee) oder Blümchenkaffee (gestreckter Bohnenkaffee) trank, weil es nichts anderes gab.

Man sprach von „Schmieralien“, wenn einer nicht gut schreiben konnte. Man rief „Mumpitz“, um sein Missfallen auszudrücken. Großmutter „bohnerte“ den Flur, linste auf das „Bratkartoffelverhältnis“ der Nachbarin und noch vieles mehr.

Das kommt uns heute wie aus einer anderen Welt vor. Aber so war die Umgangssprache vor 60 bis 100 Jahren! Die Damen benetzten sich in ihrem „Boudoir“ mit „Duftwasser“. Der Teenager hieß „Backfisch“ und ein gebildetes „Weib“ war ein „Blaustrumpf“.

Es gab sogar den Unterschied zwischen der „Muhme“ (Schwester der Mutter) und der „Tante“ (Schwester des Vaters“.

Wie man sieht, Sprache folgt der Zeit, und Wörter gehen unter.

Foto: Markus Arndt / pixelio.de

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