Teatime – besonders jetzt was Gutes

TeatimeAuch etwas zu Herbstfarben: Wenn Sie es Ihnen jetzt nach einem warmen Getränk zumute ist bei den ersten kalten Tagen oder auch sowieso, dann gibt es nichts Schöneres als eine gute Tasse Tee. Auch hier spielen Farben eine Rolle, von Dunkelrotbraun über Orange bis Dunkelgold kann sich Schwarzer Tee zeigen. So vielfältig ist auch der Geschmack.

Die Teezubereitung ist ja, wenn es ganz richtig gemacht werden soll, eine Wissenschaft für sich.

Ein paar Tipps, damit sich das Aroma richtig entfaltet: Alle Schwarztees grundsätzlich mit kochend heißem Wasser überbrühen. Das Wasser sollte weich sein. Kalkhaltiges Wasser sollte enthärtet werden, aber auch längeres Kochen hilft, so raten die Experten.

Auch auf die Teemenge kommt es an, für einen Liter Schwarztee nimmt man 12 Gramm Tee, so raten die Experten, wenn man, wie es ja eigentlich klassisch ist, losen Tee verwendet. Und wie lange soll man ihn ziehen lassen? Lange gezogener Tee schmeckt bitterer, ist aber gleichzeitig beruhigend. Ich kenne das als Rat bei Magen- und Darmbeschwerden beispielsweise.

Bei kürzerer Ziehzeit hat Schwarztee eine anregende Wirkung.

Eine Aufstellung vom Deutschen Teeverband (gibt es auch) hat mich sehr interessiert: Es wird der Unterschied zwischen Grünen und Schwarzem Tee erklärt, war mir neu, habe ich aber gern aufgenommen, und zwar: Er liegt in der Herstellung. Grüner Tee wird gepflückt, gedämpft, gerollt und getrocknet. Schwarzer Tee muss jedoch noch welken, wird dann gerollt und fermentiert, dann getrocknet.

Ebenso gibt es eine Aufstellung der wichtigsten Teesorten:

Assam-Tee kommt aus dem größten zusammenhängenden Teeanbaugebiet, aus Indien. Er ist die Grundlage für die ostfriesischen Mischungen und muss 3-4 Minuten ziehen, die ostfriesischen lieber 5 Minuten. Die Teefarbe ist leuchtend dunkelrotbraun.

Ceylon-Tee kommt aus Sri Lanka (Ceylon ist ja bekanntlich der alte Name der Insel). Die Farbe dieses Tees ist leuchtend orange bis rötlich. Er sollte 2 Minuten ziehen.

Darjeeling-Tee kommt auch aus Indien. Ziehzeit ist 2-3 Minuten. Neu für mich war, dass es drei Pflückzeiten gibt, die Frühlingspflückung hat ein helles Aroma, die Sommerpflückung ist kräftiger, dann die Herbstpflückung mit gelbrötlicher Teefarbe.

Keemun-Tee ist in China beheimatet. Ist nach Meinung der Experten leicht, da er teeinarm ist. Sollte 2 Minuten ziehen und hat eine dunkelgoldene Farbe.

Es ist schon was Gemütliches, das wunderbare Teearoma zu genießen, bei der frühen Dunkelheit vielleicht bei einem Kerzchen oder schönen Licht, in netter Runde oder auch allein, wenn einem danach ist.

Buchtipp

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Ein Kommentar to “Teatime – besonders jetzt was Gutes”

  1. Barbara sagt:

    Hallo liebe Eva,

    es ist immer wieder ein Genuss, Deine erfrischenden Beiträge zu lesen.

    Liebe Grüsse aus Lohmar
    sendet Barbara

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