Gemüsekohl – lecker, aber leider auch für Raupen!

Wer im Gemüsegarten gern die schmackhaften Kohlarten anpflanzt, hat oft leider das Problem mit Raupenbefall. Gerade bei der warmen Sommerwitterung fressen sie an den Blättern und verursachen so oft erhebliche Pflanzenschäden. Je nach Raupenart gibt es Fraßstellen am Blätterrand, Löcher in den Blättern oder Bohrlöcher ins Kohlinnere. Manchmal wird der Kohl auch durch Raupenkot verschmutzt.

Ich las kürzlich, was die Experten vom Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer NRW raten: Vorbeugend kann man die Kohlpflanzen direkt nach der Saat oder Pflanzung mit einem Kulturschutznetz bedecken (im Gartencenter fragen). Diese sollten während er ganzen Zeit darauf liegen bleiben, zumal sie ja dadurch auch vor anderen Schädlingen schützen.

Anderenfalls reicht es bei schwachem Befall, die Schädlinge abzusammeln. Wenn es aber überhand nimmt oder man nicht die ganze Zeit  auf Raupenjagd gehen will, kann eine Behandlung mit einem Pflanzenschutzmittel gemacht werden ( z.B. Bayer Garten Schädlingsfrei oder Ultima Käfer- und Raupenfrei) gemacht werden.

Die Experten informieren auch über die einzelnen Arten der Bösewichte:

Kleiner Kohlweißling, hell- bis mattgrün, bis ca. 3,5 cm.
Großer Kohlweißling: gelb-schwarz-grau, bis ca. 4,5 cm.
Kohlmotte oder Kohlschabe: hellgrün, ca. 1 cm.
Kohl- oder Gammaeule: grün bis braun, bis ca. 5 cm.
Kohlzünsler: graugrün mit grüner Rückenlinie, bis ca. 3 cm.

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