Kategorie ‘Gartenglück’

Winterstille – Winterfreude

Zwei interessante Dinge vom Winter habe ich heute entdeckt, die ich gern weitergeben möchte. Zum ersten, wir haben ja reichlich Schnee gehabt. Das Schöne, es gab wunderbare Winterlandschaften zu entdecken. Wie zauberhaft ist es, wenn sich die Schneedecke über Wald und Flur legt. Haben Sie nicht auch oft bei einem Winterspaziergang die herrlichen Ausblicke genossen und dabei gedacht, wie still das alles ist? Als wenn sich Watte über alles gelegt hätte! So eine Stille kann sich sehr beruhigend auf die Seele auswirken.

Aber jetzt erst habe ich erfahren, woher diese Stille kommt, wenn man es einmal wissenschaftlich und nicht romantisch betrachtet!  Die Schneedecke besteht nämlich zu 90 Prozent aus Luft, so werden Schallwellen nur zu einem kleinen Teil reflektiert. Die anderen werden von den Luftlöchern im Schnee verschluckt!

Das zweite, ich habe meine Liebe zu Christrosen aufgefrischt. Lange hatte ich eine im Garten und habe mich jedes Jahr wieder auf die Blüte gefreut. Mitten in den grauen und kalten Tagen inmitten von eisigem Schnee erstrahlen diese weißen Blumen, gepaart mit tiefgrüner Lebendigkeit. Sie sind von einer einfachen, aber wunderbaren Schönheit.

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Winter im Garten- Garten im Winter

Durch den vielen Schnee in den letzten Wochen waren nicht nur Gartenfreunde, wir alle, sehr beeinträchtigt. Dabei sollte man sich durchaus aufmachen, auch mal im Garten nach dem Rechten zu sehen. Was eigentlich logisch ist, ich aber auch nicht bedacht habe, die hohe Schneedecke ist für die Pflanzen durchaus gut. Es ist ein guter Frostschutz. Aber die hohe Schneelast kann auch im Garten Äste brechen oder Gehölze auseinander drücken. Da ist es gut, mit Besen oder langen Stangen Bäume vom Schnee befreien. Die armen Vögel sind jetzt auch auf der Suche nach Futter. Unter dem Schnee ist nicht leicht an Insekten, Beeren usw. ranzukommen. Man soll die Vögel nicht übermäßig füttern, also nicht bis ins Frühjahr hinein. Aber jetzt ist es doch gut. Sie werden sehen, welche Vielfalt da heranschwirrt, wenn ein Futterhäuschen aufgestellt ist. Auch las ich einen gärtnerischen Rat, dass man bestimmte Ziergehölze im Garten anpflanzen kann, die bis in den Winter Früchte tragen, z. B. Wildrosen wegen der Hagebutten, Schlehe, Weißddorn, Vogelbeeren.

Übrigens, falls der Weihnachtsbaum noch nicht im Müll ist, für den Garten ist er gut zu gebrauchen. Tannenzweige sind ideal, um Pflanzen im Garten, auf dem Balkon und auf der Terrasse abzudecken. Für Februar und März ist es wichtig, wenn die Sonne schon stärker ist, aber nachts noch Frost kommt. Es ist ja nicht aufwendig, die Zweige locker auch über Stiefmütterchen, Primeln oder Buchsbaum zu decken. Selbst Rosen bekommen ein Bündel Zweige gut, dass die Veredlungsstelle umhüllt.

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Farbenpracht – ehe es vorbei ist – Naturerlebnis pur und ein paar weitere Gedanken

herbstlaubErinnern Sie sich noch, dass Sie als Kind bunte Blätter gesammelt haben, aufgeklebt im  Kindergarten und in der Schule? Wie waren wir begeistert von der Farbenpracht! Aber auch jetzt noch, in jedem Alter, ist das Naturerlebnis des Herbstes mit der Laubfärbung jedes Jahr schön.

Man braucht auch gar nicht zum Indian Summer nach Maine, New Hampshire oder Neufundland zu reisen, so herrlich es dort auch ist. Auch hier ist der Wechsel der Blattfarbe faszinierend.

Ich habe gerade gelesen, dass Deutschland zu den baumreichsten Regionen Europas zählt: Ein Drittel der Fläche ist bewaldet. Allein Buchen bedecken eine Fläche von 1,7 Millionen Hektar, so viel wie Schleswig-Holstein.

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Herbst im Garten – Garten im Herbst

Garten im HerbstSo schön der Sommer im eigenen Garten ist, es ist immer etwas zu tun. Besonders jetzt im Herbst ist es an der Zeit, Garten, aber auch Balkon und Terrasse winterfest zu machen. Es ist die ideale Pflanzzeit, damit auch nächstes Jahr unsere Augen sich erfreuen können.

Wenn man Beete neu bepflanzen will, sollte man den Boden jetzt durch Umgraben oder mit einer Grabgabel lockern. Ich habe diese immer griffbereit am Beetrand stehen. Wenn man dem Boden etwas Gutes tun will, kann  man ihn mit Kompost oder Mist fruchtbar machen. Kalk und Sand lockern ihn.

Jetzt ist es höchste Zeit, Blumenzwiebeln zu setzen, wie Tulpen, Narzissen usw.

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Wilde Blumen – selten geworden und geschützt

wilde blumenLeider gibt es nicht mehr viele Wiesen voller verschiedener Blumen oder Ackerränder mit Kamille und vielen anderen Pflanzen. Der Grund für den fortschreitenden Rückgang liegt in der intensiven Bewirtschaftung mit viel Dünger. Das Getreide steht so dicht, dass die Kornblumen, die es doch immer dazwischen gab, nicht mehr durchkommen. Manche der inzwischen besonders geschützten Arten sind so selten geworden, dass man sie kaum noch findet. Es ist aber nicht so, dass man garnichts mehr pflücken darf. Vom Landesumweltamt heißt es, dass maßvolles Pflücken  für zu Hause außer in Naturschutzgebieten durchaus erlaubt ist. Es gibt aber auch nichts Schöneres als einen bunten Wiesenblumenstrauß. Es sind meine persönlichen schönsten Kindheitserinnerungen, da ich auf dem Lande aufgewachsen bin.

Für den Schutz der heimischen Wildblumen fordert der Naturschutzbund Deutschland (NABU) auch politisches und privates Engagement, was vor allem schonendere Bewirtschaftung der Nutzflächen betrifft. Einige Blumen möchte ich auflisten, ob sie erlaubt sind zu Pflücken oder nicht. Es gibt natürlich viele, viele mehr. Dazu gibt es ein web-Portal, falls Sie interessiert sind: www.floraweb.de

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Uns ist ein Kraut gewachsen – die Kräuterküche

KräuterkücheEs gibt nichts Schöneres, als aus der Vielfalt der Kräuter zu schöpfen, die (wieder) für die Küche angeboten werden. Oder auch selbst gezogen,sei es in Kräutergärten oder in Kübeln auf der Terrasse oder einfach im Topf auf der Fensterbank. Auf vielen Märkten gibt es alles zu kaufen, was man sich an Kräutern wünscht, nicht nur auf dem Münchner Viktualienmarkt. Gekaufte Kräuter in  Töpfen sollte man allerdings in größere Töpfe umpflanzen. Dann am besten nur einzelne Blätter abzupfen, damit man lange davon hat. Auch die Heilkraft ist  unbestritten, früher gab es nichts anderes zum Kurieren der Krankheiten. Man hat sich wieder vielfach auf die alten Rezepte besonnen, vor allem in der Naturmedizin. In der Apotheke und im Reformhaus sind Kräuter für Tees für mancherlei Beschwerden zu erhalten.

Aber auch in der Küche sind frische Kräuter, nachdem sie Ende des 19. Jahrhunderts seltsamerweise verschwanden, seit Jahren wieder sehr begehrt. Erst gab es, in den 70er Jahren, nur Schnittlauch und krause Petersilie zu kaufen, dann kam der Basilikum-Boom und Rucola wurde sehr populär. Schon zuviel Theater wurde um den eigentlich altbekannten Bärlauch gemacht. Küchenkräuter sollten erst unmittelbar vor ihrer Verwendung geerntet werden, so bleibt das Aroma am besten erhalten. Experten raten, stabilere Kräuter wie Rosmarin oder Lorbeer einige Zeit mitkochen zu lassen, zarte wie Petersilie oder Schnittlauch erst unmittelbar vor Ende der Garzeit ins Essen geben. Ein guter Tipp, auch früher üblich und wieder im Kommen: Kräuterbündel frisch an den Stielen zusammenbinden, mit dem Kopf nach unten aufhängen und trocknen lassen. So hat man  immer Vorrat. Als noch die echte Kamille hier auf dem Lande am Wegrand wuchs, machte meine Mutter das immer, erinnere ich mich.

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Wildobst – auch das lohnt sich zu entdecken

In Gärten, Wiesen und Wäldern sind noch bis in den Spätherbst hinein viele Köstlichkeiten in der Natur zu entdecken, die man in der Küche verwerten kann. Es gibt sogar, wie ich auch gelesen habe, Führungen zum Sammeln in Feld und Wald. Wer Interesse am Sammeln hat, sollte einiges beachten: Man sollte feste Schuhe, lange Hosen und Ärmel und am besten Handschuhe tragen, wegen Dornen und Gestrüpp. Zum Transportieren einen Korb mitnehmen, damit die Früchte nicht gedrückt werden. Natürlich nur reife und einwandfreie Früchte sammeln und vor allen Dingen, nur die, die man genau kennt. Vorsichtig in der Natur sein, da auch viele Vögel auf die Beeren als Nahrungsquelle aus sind, darum nur so viel pflücken, wie man verarbeiten kann. Dann sollte man Früchte nur an sauberen Plätzen und wegen der Fuchsbandgefahr nur in Armhöhe pflücken.

Ganz wichtig: Nicht in Schutzgebieten pflücken und keine gefährdeten oder vom Aussterben bedrohten Pflanzen pflücken.

Was gibt es denn so Gutes in unserer schönen Natur ? Da fand ich die Hagebutte genannt, das ist mir noch von früher bekannt, roh ist sie nicht genießbar, aber als Mus und Likör sehr aromatisch.

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