Kategorie ‘Gartenglück’

Wildobst – auch das lohnt sich zu entdecken

In Gärten, Wiesen und Wäldern sind noch bis in den Spätherbst hinein viele Köstlichkeiten in der Natur zu entdecken, die man in der Küche verwerten kann. Es gibt sogar, wie ich auch gelesen habe, Führungen zum Sammeln in Feld und Wald. Wer Interesse am Sammeln hat, sollte einiges beachten: Man sollte feste Schuhe, lange Hosen und Ärmel und am besten Handschuhe tragen, wegen Dornen und Gestrüpp. Zum Transportieren einen Korb mitnehmen, damit die Früchte nicht gedrückt werden. Natürlich nur reife und einwandfreie Früchte sammeln und vor allen Dingen, nur die, die man genau kennt. Vorsichtig in der Natur sein, da auch viele Vögel auf die Beeren als Nahrungsquelle aus sind, darum nur so viel pflücken, wie man verarbeiten kann. Dann sollte man Früchte nur an sauberen Plätzen und wegen der Fuchsbandgefahr nur in Armhöhe pflücken.

Ganz wichtig: Nicht in Schutzgebieten pflücken und keine gefährdeten oder vom Aussterben bedrohten Pflanzen pflücken.

Was gibt es denn so Gutes in unserer schönen Natur ? Da fand ich die Hagebutte genannt, das ist mir noch von früher bekannt, roh ist sie nicht genießbar, aber als Mus und Likör sehr aromatisch.

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Alte Kunst wieder beliebt – Blüten zum Essen

Man sieht es schon mal in Gourmetrestaurants oder bei Fernsehköchen, Blüten werden vielfältig in der Küche verwendet. Aber es ist im allgemeinen nicht so bekannt. Dabei ist es eine mehr als 200 Jahre alte Kunst. Schon in der Antike wurden Speisen mit Blüten veredelt. Die Römer bauten sogar in eigenen Plantagen Blüten für die Küche an. Hildegard von Bingen (1098-1179) beschrieb mehr die Heilwirkung von Blüten. Aber bis ins 19.Jahrhundert konnte man noch in den Kochbüchern Rezepte wie Königskerzensuppe, Veilchensirup u.a. finden. Dann geriet diese Küchenkunst in Vergessenheit.

Nun las ich kürzlich von zwei Expertinnen, die sogar Blütenseminare und Kochkurse geben und immer mehr Hobbyköche interessieren sich dafür. Eine hat sogar aus ihrer Liebe zu den Blüten ein Geschäft gemacht und beliefert sogar Sterneköche (siehe oben). Auch Bücher gibt es darüber. Allerdings sollte nur Bekanntes auf den Tisch kommen. Falls man nicht im eigenen Garten erntet, sollte man auf keinen Fall giftige Blumen wie Fingerhut, Trompetenblume oder Herbstzeitlose pflücken, ja überhaupt anfassen. Auch gespritzte und belastete Blüten aus dem Laden oder vom Straßenrand sind zu meiden.

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Sommer im Garten – Garten im Sommer

SommergartenEs gibt nichts Schöneres, als im Sommer im Garten zu leben, einfach ausruhen, sich an der Natur erfreuen. Natürlich auch die angepflanzten Blumen und Stauden zu pflegen.

Ganz wichtig dabei ist, was manche nicht beachten, man sollte die Blumen nicht zu kalt gießen! Viele wundern sich dann, wenn diese im Wachstum stocken, das kann dann am kalten Wasser liegen. Die gute alte Regentonne ist da eine gute Alternative, und sparsam ist es auch. Was ich mache (auch viele andere Hausfrauen, die ich kenne): Wenn die Tonne leer ist (was bei der Hitze der letzten Wochen der Fall war) und überhaupt, ich nehme das Salat- oder Gemüsewasser nach dem Waschen auf und sammle es in einer Kanne zum Gießen.

Den Rasen sollte man regelmäßig mähen und wenn nötig, gießen. Nicht zu kurz schneiden, so 5 bis 5 cm, dann wird er bei Hitze nicht so schnell gelb.

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Gemüsekohl – lecker, aber leider auch für Raupen!

Wer im Gemüsegarten gern die schmackhaften Kohlarten anpflanzt, hat oft leider das Problem mit Raupenbefall. Gerade bei der warmen Sommerwitterung fressen sie an den Blättern und verursachen so oft erhebliche Pflanzenschäden. Je nach Raupenart gibt es Fraßstellen am Blätterrand, Löcher in den Blättern oder Bohrlöcher ins Kohlinnere. Manchmal wird der Kohl auch durch Raupenkot verschmutzt.

Ich las kürzlich, was die Experten vom Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer NRW raten: Vorbeugend kann man die Kohlpflanzen direkt nach der Saat oder Pflanzung mit einem Kulturschutznetz bedecken (im Gartencenter fragen). Diese sollten während er ganzen Zeit darauf liegen bleiben, zumal sie ja dadurch auch vor anderen Schädlingen schützen.

Anderenfalls reicht es bei schwachem Befall, die Schädlinge abzusammeln. Wenn es aber überhand nimmt oder man nicht die ganze Zeit  auf Raupenjagd gehen will, kann eine Behandlung mit einem Pflanzenschutzmittel gemacht werden ( z.B. Bayer Garten Schädlingsfrei oder Ultima Käfer- und Raupenfrei) gemacht werden.

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Stolze Schöne – die Königs Protea

ProteaMeine lieben Freunde Angelika und Rolf haben mich schon lange gebeten, etwas über eine wunderschöne Blume, die Königs Protea herauszufinden. Angelika bekam eine geschenkt und will nun ja auch recht lange Freude daran haben. Beigefügtes Foto ist sie übrigens (die Königs Protea natürlich). Besonders interessant ist dabei, dass die Königs-Protea die Nationalblume Südafrika ist!

Zumal für meine Freunde, deren Sohn seit Jahren in Johannesburg lebt.

Nachdem mich die Hitze gelähmt hat, komme ich nun dem gern nach. Es hat mich fasziniert, was ich über diese Blume gelernt habe: sie gehört zu den Silberbaumgewächsen, die fast ausschließlich in Südafrika und Australien heimisch sind. Der Name leitet sich von dem griechischen Gott Proteus ab. Die schönsten Blumen sind die Proteas und besonders eben die Königsprotea, die besonders schöne große Blütenköpfe in roten, gelben, weißen und silbrigen Farben hat. Die Borke ist dick, um  sie in der Natur vor den Bränden in der Trockenzeit zu schützen.  Die Blüten können ein Ausmaß von 25 cm haben.

Sie wachsen in der Natur vom Kap rauf bis auf 2500 Meter, die Temperaturen schwanken oft extrem,von großer Hitze bis in den Bergen Frost und in den Wintermonaten Schnee.

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Sonnenbrand – auch für Pflanzen

Die Hitze dieses Sommers hat auch vielen Blumen und Pflanzen nicht gut getan. So schön es war, sie haben sehr darunter gelitten. Dazu kommt die geringe Niederschlagsmenge einige Wochen lang. Überall herrscht große Bodentrockenheit. Man sieht es auch überall: z.B. im Straßenbild, viele Bäume werfen schon braune Blätter ab. Auch Ziersträucher oder Kübelpflanzen haben gelbe und braune Blätter. Der Rasen ist oft gelb. Beerenobst ist betroffen. Bei Apfelbäumen fiel mir ein verfrühter Abfall von unreifen Äpfeln auf. Tomaten, Quitten und Äpfel haben auch Probleme, und zwar mit der sog. Blütenendfäule.

Die Blüten einiger Zierpflanzen sind nicht so intensiv aufgrund der Sonne und auch nur von kurzer Dauer, wie Hortensien, auch Rosen. Pflanzen in Zierkübeln leiden zudem noch an der Hitze am Wurzelraum. Feuchte und warme Substrate beschleunigen das Absterben der Feinwurzeln. Dadurch können nicht genug Wasser und Nährstoffe aufgenommen werden. Besonders bei der Engelstrompete und beim Oleander zeigt sich das an den Blättern.

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Wo die Sommersonne nicht hinkommt – Blumen, die im Schatten gedeihen

Es gibt auch ganz schattige Plätze auf Terrassen und Balkonen. Da ist man oft traurig und meint, da gedeiht nichts. Dabei gibt es genügend Sommerblumen, die keine Sonne brauchen, um zu blühen. Mit ihnen werden auch schattige Plätze schön ausgefüllt.

Der Zentralverband Gartenbau in Bonn gibt Ratschläge, was man pflanzen kann: Vor allem Fuchsien sind geeignet. Mit vielen wunderschönen Sorten und Farben von rot, rosa, weiß, bis violett und blau schmücken sie jedes schattige Eckchen. Dann die Kaskadenblumen, das Fleißige Lieschen und das Edellieschen passen sehr gut. Im Farbkontrast stehen die Torenien mit blauviolett oder das blaue von Gauchheil und Kapaster. Sonnige Farben haben der Sterntaler. Wer leuchtende Farben mag, nimmt Knollenbegonien, in gelb, rot oder rosa, auch weiß. Am schönsten sind für mich die Hängebegonien, gefüllt oder ungefüllt.

Also kann man so sich noch mehr Farbe und Schönheit auf den heimischen Balkon oder die Terrasse zaubern!

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