Kategorie ‘Gartenglück’

Juni – Nun blühen die wunderbaren Rosen

Nun geht der Frühling mit seinem besonderen Blütenzauber in den Sommer über. Der Juni wird allgemein als der Monat der Rosen angesehen. Mit  großer Freude bewundert man jetzt die wunderschönen Rosen in den Gärten überall. Auch die Heckenrosen und Kletterrosen sind sehr schön anzusehen. Es ist ja nicht so, dass wir heutzutage das ganze Jahr über Freude an Rosen haben können, sie erreichen uns aus der ganzen Welt, wenn wir Winter haben. Aber es ist nichts gegen die Freude an den Freilandrosen in ihrer großen Vielfalt. Es ist schwer zu sagen, welche man als Lieblingsrose küren sollte, englische, historische, rote, ich tendiere zur Teerose. Und dann der Duft, es ist nichts damit zu vergleichen! Leider haben sie mehr Dornen als die gezüchteten, aber was macht das schon.

Hier ein kurzer Ausschnitt aus der Kulturgeschichte dieser einzigartigen Blume:

Die Rosen (Rosa) gehören zur Familie der Rosengewächse (Rosa ceae). Es gibt 100 bis 250 Arten, und immer kommen noch neue Züchtungen dazu. Es sind sommergrüne Sträucher mit meist auffälligen fünfzähligen Blüten. Der Gärtner unterscheidet zwischen Wildrosen und Kulturrosen.

Rosen spielten schon in der Antike in vielen Kulturen eine große Rolle, ob China, Ägypten oder Griechenland. Sappho war die erste, die die Rose als „Königin der Blumen“ bezeichnete. Das ist sie bis heute geblieben. Die Rosen gelten seit dem Altertum als Symbol der Liebe, das ist in vielen Mythologien nachzulesen. In Namen und Wappen sind sie bekannt, auch in unzähligen Sagen und Legenden. Ganz zu schweigen von der Musik.

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Azaleen – erfreuen uns jetzt mit ihren Blüten

213508_web_R_K_by_Alina Vollert_pixelio.deGerade die Azaleen als Zimmerpflanze bringen uns im Winter mit ihrem Blütenreichtum an trüben Tagen fast ein Sommerfeeling ins Haus.

Die Azaleen, die aus China kommen, gibt es in vielen wunderbaren Farben und Züchtungen, gefüllt oder einfach. Sie blühen von September bis April und erfreuen uns mit ihrer Pracht.

Die weiße Zimmerazalee beispielsweise fühlt sich neben Küchenkräutern am hellen, nicht zu warmen Nordfenster wohl. Azaleen bauen übrigens auch Schadstoffe ab, u.a. Formaldehyd und Xylol. Es gibt sie auch als Hochstämmchen, die man schon mit anderen Azaleen und Efeu in eine Schale pflanzen kann. Dazu sollte man darauf achten, dass alle Blumen die gleichen Ansprüche haben.

Da gibt es, damit man auch lange was davon hat, einige einfache Regeln, die man beachten sollte: Der ideale Standort ist ein helles Ost- oder Westfenster bei max. 18 Grad. Zugluft sollte man vermeiden, die Topferde feucht halten. Die Pflanze liebt es, wenn man sie öfter besprüht und ab und zu, evtl. einmal pro Woche in kalkfreies, zimmerwarmes Wasser taucht. Nicht vergessen, gut abtropfen zu lassen. Staunässe sollte man vermeiden.

Verblühtes knipst man mit dem Stiel ab, nach der Blüte die Triebe stutzen, alle 2 bis 3 Jahre in frische Azaleen-Erde einsetzen. Von Mai bis Frostbeginn kann man den Topf im Halbschatten in den Boden setzen, bis Mitte Juli düngen.

So kann man sich immer wieder an der „Schönen“ aus dem fernen Osten erfreuen. (Mir gelingt es leider nie, eine Azalee so lange am Leben zu erhalten!) Aber man ist ja lernfähig, außerdem gibt es so viele schöne neue Exemplare, die das Auge und Herz erfreuen.

Foto: Aline Vollert / pixelio.de

Vergessene Frucht – die Mispel

610670_web_R_K_B_by_günther gumhold_pixelio.deDie Mispel war im Mittelalter ein beliebtes Obst, heute kennt sie kaum jemand. Eine Freundin zeigte mir eine Frucht, die sie auf einer Reise aufgesammelt hatte. Selbst die Leute dort am Ort kannten sie nicht. Ich hatte zufällig einen Artikel darüber gelesen. Ehrlich, sonst hätte ich auch nichts darüber gewusst.

Dabei hatte die Mispel schon in Westasien, Griechenland, Bulgarien, dem Kaukasus und in Italien schon früh ihr natürliches Verbreitungsgebiet. Bald kam die Mispel auch nach den USA, Neuseeland, Australien, Südamerika und Afrika. Im 19. und 20. Jahrhundert wurden in Europa großfruchtige und kernlose Formen angebaut. Heute sind sie leider nur noch selten zu finden.

Im Frühling trägt das Gehölz aus der Familie der Rosengewächse weiße Blüten ähnlich dem Apfelbaum. Im Herbst färben sich die mattgrünen Blätter der Mispel orangegelb bis rotbraun, ehe sie abfallen. Und spät im Jahr sind auch die Früchte zu ernten. Die Bäume werden bis zu fünf Meter hoch, so dass sie auch einen dekorativen Hausbaum für den Garten abgeben.

Die dem Apfel ähnlichen Früchte der Mispel sind nicht besonders groß und haben eine bräunliche Schale. Man soll sie nicht zu früh ernten, sondern warten, bis dunkle Flecken auf der Schale entstehen, erläutert ein Gärtner. Da ist meist der erste Frost nötig. Die gut schmeckenden Früchte isst man roh oder verarbeitet sie zu Mus. Sie sind sehr gesund, da sie viel Vitamin C enthalten. Wer nicht so lange mit der Ernte warten will, pflückt sie früher und legt sie auf eine Steige im Freien. Wer das nicht machen will, lässt sie einfach für die Vögel hängen, die sie gern mögen.

Man kann sie auch mit anderen Gehölzen veredeln. Die Mispel ist ein sehr pflegeleichtes Gehölz. Ratsam ist, so der Fachmann, einen regelmäßigen Auslichtungsschnitt vorzunehmen, der das Astwerk der Krone vital hält. Bei einem Befall von Spitzendürre kann es nach der Blüte zum Absterben von Trieben kommen. Befallene Äste sollten bis ins gesunde Holz zurück geschnitten werden.

Foto: gunther gumhold / pixelio.de

 

Indian Summer – herbstlicher Farbenrausch auch bei uns….

187408_web_R_K_by_tom-higgins_pixelio.deGestern fuhr ich nach zwei Wochen mal wieder durch heimatliche Gefilde und war total überwältigt von der herbstlichen Farbenpracht. Es war, als sei diese die letzten Tage regelrecht explodiert. Ich war sehr erstaunt, da es doch jedes Jahr Herbst wird, aber es schien mir diesmal besonders schön. Abends lese ich in der Zeitung, dass es tatsächlich dieses Jahr besonders schön auch bei uns ist!!

Da braucht man nicht nach New England und Südkanada zu fahren, wo der Indian Summer in den dortigen Laub- und Mischwäldern eine Attraktion ist.  Bei der dort typischen Herbstwetterlage mit strahlend blauem Himmel und milden Temperaturen färben sich bei 70 Prozent der Gehölze die Blätter rot, bei 30 Prozent gelb. Manche Bäume durchlaufen von gelb über orange bis rot die gesamte Farbpalette. Besonders die Ahornbäume leuchten in der Herbstsonne.

Da ist es interessant, wie das überhaupt zustande kommt und welche Bäume sich verfärben. Einfach gesagt, wie ich gelesen habe, die Farbstoffe stecken schon im Sommer in den Blättern, aber sie werden von dem grünen Farbstoff Chlorophyll überlagert. Wenn im Herbst die Produktion dieses Farbstoffes nachlässt, kommen die anderen zur Wirkung. Wie intensiv die Herbstfarben sind, hängt auch von der Witterung und Bodenfeuchtigkeit ab. Man hat sich  übrigens, wie zu lesen war, erst seit einigen Jahren intensiv wissenschaftlich mit diesem Phänomen befasst. (mehr …)

Das Schönste im Frühling – Rhododendron-Blüten

Lieben Sie auch die wunderbare Blütezeit der Rhododendren (Plural von Rhododendron- habe ich nachgelesen!) so sehr? Ich warte schon immer im Frühling, bis es endlich soweit ist. Es ist jedesmal eine wunderbare Zeit. Für mich fast so wie die Sommer-Rosenzeit. Ich fahre und gehe täglich zur Zeit an einer großen Zahl von blühenden Sträuchern vorbei, das zeugt von der Beliebtheit dieser herrlichen Staude. Es geht also auch vielen anderen so! Da hatte ich große Lust, darüber meine Gedanken nieder zu schreiben. Es ist auch höchste Zeit, die ersten Sorten sind schon am Verblühen, aber bei meinem Nachbarn, täglich beobachtet, fängt ein riesiges Strauchgebilde von spät blühenden Rhododendren gerade an, in herrlichen lila, orange und pink Farben zu erstrahlen. Besonders schön sind die purpur und weiß geflammten Sorten. Ich schaue von meinem Balkon in den herrlichen parkähnlichen Garten des besagten Nachbarn, wo zur Zeit von Azaleen bis Rhododendren ein wahres Blütenmeer zu sehen ist.

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Relaxen im Frühling – Garten und Terrasse warten

701008_web_R_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deGarten, Terrasse und Balkon werden jetzt zum zweiten Wohnzimmer.  Besonders angesagt: Outdoormöbel aus Flechtfaserwerk. Wenn die Sonne scheint, wollen wir alle ja auch nach draußen. Landauf, landab werden die Gärten, Terrassen und Balkone fein gemacht für die Freiluft-Saison.

Da muss man natürlich auch mal den neuesten Trend bei Gartenmöbel in Augenschein nehmen. Angesagt sind Wohnlandschaften mit viel Platz zum Entspannen, Abschalten und Relaxen für die ganze Familie. Denn die Zeiten, wo ein Tisch, Klappstühle und ein paar schlichte Kissen ausreichten, sind vorbei. Das weiß auch die Fachfrau vom Verband der Deutschen Möbelindustrie. Die Menschen wollten ihre Outdoor-Möbel genau so schön gestalten wie den Rest der Wohnung, hat sie festgestellt.

So ist es wenig überraschend, dass immer mehr Geld für die Ausstattung draußen ausgegeben wird. Das gesamte Marktvolumen für „Garden-Living-Produkte “ auf neudeutsch! liegt in Deutschland derzeit bei rund 2,8 Milliarden Euro!. Davon entfallen 50 Millionen auf Gartenmöbel aus deutscher Herstellung. In der neuen Saison werden vor allem Sitzmöbel aus der Flechtwerkfaser Polyurethan erworben, die aussehen wie die Couch und die Sessel im Wohnzimmer. So kann man gemütlich draußen verweilen. Vor allem Gartenmöbel in großer L-Form mit ausgedehnter Liegefläche laden zum Mittagsschlaf ein. Eine Nummer kleiner kann man sie für zwei Personen zum Sitzen haben. Die Farben sind natürlich, braun, beige und grau.

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Keukenhof – Frühlingsparadies der Niederlande

265098_web_R_K_by_Miroslaw_pixelio.deKaum zu glauben, der Keukenhof, den viele als den schönsten Frühlingspark der Welt bezeichnen, öffnet dieses Jahr zum 66. Mal! seine Pforten. Vom 20. März bis zum 17.Mai lässt sich hier ansehen, was die internationale Blumenschau in Lisse zu bieten hat. Man rechnet wieder mit 800 000 Besuchern aus aller Welt. Damit trägt der Keukenhof einen großen Anteil am Touristiksektor der Niederlande.

Auch für mich persönlich verbinden sich seit langen Jahren schöne Erinnerungen mit diesem schönen Blumenpark. Besonders aus dem angrenzenden Rheinland fuhren und fahren unzählige Menschen hin, um sich die wunderbaren Blumen anzuschauen.  Es war jahrelang eiserne Tradition in meiner Familie, dass wenigstens einmal im Jahr eine Bustour dorthin gemacht wurde. Später auch mit dem Pkw, dann wurde ein Besuch an der Nordsee angeschlossen.

Seit der Eröffnung haben mehr als 50 Millionen Menschen diesen Park besucht. Hundert Blumenzwiebelzüchter sind Hoflieferanten und 500 Blumenzüchter nehmen an den Blumenshows teil. Ziel des Managements ist ein internationales und unabhängiges Schaufenster des niederländischen Zierpflanzensektors heute und auch in Zukunft zu präsentieren.

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