Kategorie ‘Gartenglück’

Milder Winter – schon fliegen die Pollen!

435621_web_R_K_B_by_Maja Dumat_pixelio.deSchon seit einiger Zeit haben wir ein sehr mildes Wetter, keine weiße Weihnachten, Temperaturen wie im Frühling. Alles sitzt in der milden Luft und genießt es. Stellenweise waren es bis 15 Grad in der Sonne! Die Haselnusssträucher sind schon richtig gelb aufgeblüht, das kann man gut in der Natur beobachten.

Aber die fast frühlingshaften Temperaturen haben Auswirkungen auf Tiere und Pflanzen, und nicht nur das, auch Allergiker bekommen es schon zu spüren! Da meldet der Deutsche Allergie- und Asthmabund schon die ersten Meldungen, wie berichtet wird. Es hat auch schon der Deutsche Wetterdienst eine Pollenmeldung herausgegeben. Leichter Hasel- und Erlenpollenflug wird gemeldet für NRW, Thüringen und das Saarland.

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Grünpflanzen – Lichtblick im Winter

573291_web_R_K_B_by_Corinna Dumat_pixelio.deWie schön ist es doch, wenn man mit grünen Pflanzen etwas Frische in der dunklen Winterzeit in die Wohnung bringen kann! Da muss man sie auch pflegen, damit auch sie den Winter gut überstehen.

Da las ich doch, was manche Leute für Tricks anwenden, um ihre Pflanzen gut zu pflegen: Kaffeesatz oder aufgebrühte Teeblätter werden auf der Blumenerde verteilt, gegossen wird mit dem Wasser aus dem Kartoffeltopf. (Ich muss gestehen, das mit dem Kartoffelwasser habe ich auch lange gemacht.) Manch einer legt eine Kupfermünze in die Vase zu Schnittblumen. Das alles ist nach Ansicht der Gartenfachleute gar nicht nötig. Im Gegenteil, Kaffee und Tee beeinflussen den ph-Wert der Blumenerde. Auf die Dauer wird diese sauer und die Pflanzen bekommen keine Nährstoffe mehr. Eigentlich ist wichtig, Licht, Wasser und ab und zu Dünger. (mehr …)

Papyrus – auch eine beliebte Pflanze

papyrusWas viele nicht wissen, Papyrus ist nicht nur bekannt aus dem alten Ägypten, es ist auch die Bezeichnung für eine Grünpflanze, auch Grünlilie genannt. Eine besondere Eigenschaft außer dem schönen Aussehen ist, dass sie besonders viel Luftfeuchtigkeit abgibt. Bei einer 1,50 m hohen Pflanze verdunsten pro Tag bis zu zwei Liter Wasser, so haben Experten von BUND erläutert.

Dazu muss man bedenken, dass die Luftfeuchtigkeit im Wohnraum idealerweise bei 40 bis 60 Prozent liegen sollte. Pflanzen helfen, zu trockene Raumluft zu verbessern.

Die Fachleute raten für Wohnraum und besonders für Büroräume zur Grünlilie, dem Papyrus. Außerdem empfehlenswert sind, besonders fürs Büro Einblatt, Drachenbaum, Zimmerlinden oder auch Schmetterlingsorchidee.  Schon drei größere Pflanzen in einem 30 qm großen Büro bringen laut den Fachleuten die Luftfeuchtigkeit auf einen Idealwert.

Das wäre doch nicht nur was fürs Auge, das man was Schönes den Tag über um sich hat. Es ist auch noch ein guter Effekt dabei! Die gute Luft hält munter und macht arbeitsfreudig!

Foto:Kunstart.net / pixelio.de

 

 

Myrte – die Pflanze der Liebenden

Es sind nur einige Jahrzehnte her, da gehörte ein Myrtenbusch zu jedem Haus. Denn ein Sträßchen zierte die Anzugjacke des Bräutigams, und die Braut trug ein Myrtenkränzchen. Das ist auch heute noch oft so, natürlich stammen die Sträußchen aber nicht mehr aus dem eigenen Haushalt. Früher haben sogar die Bäuerinnen nach der Hochzeit die Sträußchen  bewurzelt, um wieder neue Myrten zu ziehen.

Dieser Brauch stammt aus dem 16. Jahrhundert. Die Wurzeln dieser Tradition finden sich aber schon in der griechischen Mythologie, wo die Myrte zur Schutzpflanze der Liebenden erklärt wurde. Der Überlieferung nach schmückten sich schon altägyptische Frauen und göttliche Schönheiten wie Venus oder Aphrodite mit blühenden Myrtenzweigen, so weiß eine Historikerin zu berichten.

Für die Allgemeinheit ist die Myrte etwas in Vergessenheit geraten, aber ganz aus der Mode gekommen sind die Pflanzen auch nicht. So berichtet ein Gartenarchitekt, dass Myrten eigentlich die mediterranen Klassiker an sich sind, die aus den Wintergärten nicht wegzudenken sind. Auch für viele Schlösser, die heute oft nach historischem Vorbild ihre Parks bepflanzen, gehören die Myrten wie Granatäpfel, Feigen und Zitrus zum fürstlichen Gartenschmuck wie vor 200 Jahren.

Die Myrte stammt aus dem Mittelmeerraum und ist dort vor allem in der Macchie verbreitet. Sie werden dort bis zu drei Metern hoch. Die immergrünen Blättchen sind glänzend dunkelgrün und eiförmig zugespitzt. Wenn man sie zwischen den Fingern verreibt, duften sie herb-würzig. Nach der Blüte entstehen erbsengroße purpurschwarze Beeren. Diese sind essbar, schmecken süßlich mit einem bitteren Nachgeschmack. Im Mittelmeerraum wurden sie früher als Pfefferersatz verwendet.

Myrten sind nicht leicht zu pflegen, zum Gießen sollte man weiches Regenwasser verwenden, sie mögen keinen Kalk. Oder man verdünnt Leitungswasser mit etwas Essig. Vor allem auch sollte man gute Erde verwenden und alle zwei bis drei Jahre umpflanzen. Von April bis Oktober kann die Myrte draußen stehen, dann müssen die Töpfe an einen geschützten Standort. Sie vertragen keinen Frost.

Viele Hobbygärtner haben inzwischen ihre Liebe zur Myrte dahingehend entdeckt, dass man leicht aus den Büschen, wenn man sie im Garten hat, Figuren schneiden kann. (So wie früher in den Schlossgärten!) Da gibt es bestimmte Sorten, die sich besonders gut für Formschnitt eignen. Da kann man sich leicht im Fachhandel schlau machen.

Foto: gnubier / pixelio.de

Labyrinthe – Spaß mit langer Tradition

Nun werden die Maislabyrinthe wieder erstellt und werden für Freizeitspaß für alle sorgen. Außerdem sind in vielen Freizeitparks Labyrinthe ein Anziehungspunkt. Wo noch sehr schöne Irrgärten mit wunderschönen Buchsbaumhecken zu finden sind, das sind Schlossparks.

Da liegt die Vermutung nahe, dass es diese Art des Vergnügens schon lange gibt. Bei Nachforschungen in den Medien habe ich festgestellt, dass es schon seit dem Mittelalter ein Begriff ist. Für die Menschen damals wurde das Leben als ein langer geschwungener Pfad zu Gott empfunden. Darum ist das Symbol eines Labyrinths, das ja stets letztendlich zu einem Ziel führt, auch in vielen Bodenmosaiken der damals errichteten Kirchen und Kathedralen zu sehen.

Später, wann genau, war nicht rauszukriegen, wurde es Sitte, diese Ornamente in den Gärten italienischer Adliger nachzustellen. In der Renaissance schließlich entstanden die ersten Irrgärten, die mit Abzweigungen und Sackgassen als Symbol für die Macht der freien Entscheidung gesehen wurden.

Die prachtvollen Gärten des Barock beispielsweise sollten nach dem Willen der Erbauer die Macht des absoluten Herrschers und dessen Triumph über die Natur darstellen. Besonders unter dem Sonnenkönig Ludwig XIV. (1638 bis 1715) wurde die pompöse französische Gartenkunst gepflegt. In ganz Europa ahmte man sie nach in den Schlossgärten, Parks usw. Die höfische Gesellschaft liebte es, sich darin zu zerstreuen, besonders weil es auch immer viele Verstecke für Verliebte gab!

Im 18. Jahrhundert dann kam die britische Gartenkunst nach Europa. Die der Natur nachempfundenen britischen Landschaftsgärten galten als Sinnbild für Freiheit. 1764 legte Fürst Leopold III. den ersten Park nach britischem Vorbild in Wörlitz, Sachsen-Anhalt, an. Was sehr fortschrittlich war, es sollte ein „gelehrsamer“ Park für alle Bürger sein.

Wie gesagt, auch heute noch kann man in vielen Schlossgärten bedeutende Labyrinthe sehen, beispielsweise in den Herrenhäuser Gärten in Hannover, oder in Brühl, wo das Schloss Versailles nachempfunden wurde. Und natürlich in den Maislabyrinthen, die es inzwischen allenthalben gibt.

Foto: Petra Schmidt / pixelio.de

 

Lavendel – die Sommerfreude!

Schon längst wollte ich über meinen ganz besonderen Liebling, den Lavendel, schreiben. Ich liebe den zarten Duft, in natura, und auch in Seifen, Parfüms, im Wäschesäckchen usw. Einen meiner schönsten Urlaube verbrachte ich in Südfrankreich, wobei mir noch immer, nach langen Jahren, unvergesslich die riesigen Lavendelfelder der Provence in besonderer Erinnerung sind. Ich habe sogar für meinen Laptop als Desktop-Hintergrund ein Lavendelfeld gewählt. Freut mich jedesmal aufs Neue.

Außerdem finde ich immer wieder schön, den Lavendel in den Gärten zu erleben. Jetzt, wo er in voller Blüte steht, ist er besonders herrlich mit Rosen in jeder Art kombiniert. Am besten sehen die kleinblütigen, buschartigen Rosen in zartem Rosè zu der zarten Farbe des Lavendel aus. Ich habe mir einen Kübel mit Lavendel für den Balkon angeschafft, da kann ich mich immer wieder begeistern.

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Den Duft des Sommers genießen

Jeder Balkon ist groß genug, um ihn in einen schönen Garten zu verwandeln. Es haben eben nicht alle Leute die Möglichkeit, einen Garten zu genießen. Eine Aromatherapie kann man jedem Balkon verpassen, ihn auf kleinstem Raum in einen Kräutergarten verwandeln.

Vier Beispiele sind da zu empfehlen von vielen Möglichkeiten: Lavendel: Mit diesem wunderbaren Gewächs, allseits beliebt und im Sommer unentbehrlich holen Sie sich Südfrankreich ins Haus! Der Zwergstrauch lässt sich gut im Topf ziehen. Lavendel verträgt es auch, wenn das Gießen mal vergessen wird. Die Erde sollte mit Sand gemischt werden. Übrigens verströmen schon die Blätter einen betörenden Duft.

Chinesische Gardenie: Botanisch „Gardenia Jasminoides“, sie stammt aus Asien. Diese Pflanze braucht etwas Zuwendung. Dafür belohnt sie uns im Herbst mit herrlich duftenden Blüten. Die Gardenie liebt es warm und hell, aber sonnengeschützt. Ab Juli kann sie nach draußen. Die Erde muss immer leicht feucht sein.

Kapuzinerkresse: Sie riecht und schmeckt sehr intensiv, sogar etwas scharf. Kapuzinerkresse eignet sich sehr gut als Hängepflanze. Sie mag es warm und feucht. Nicht düngen, dann blüht sie besser. Übrigens kann man von den Blättern ein wunderbares Pesto machen! (Aber da braucht man schon größere Mengen!)

Scharfer Mauerpfeffer: Diese Pflanze wächst wie ein dicker Teppich, darum sieht man sie oft in Dach- oder Steingärten. Aber sie gedeiht auch gut in Töpfen oder Schalen. Der Mauerpfeffer braucht Sonne und sandigen Boden. Seine Blätter bleiben auch im Winter sattgrün.

Tipps für viel Grün auf wenig Platz gibt es z. B.  in „Mein Balkon-Garten“ von Isabelle Palmer, Deutsche Verlagsanstalt 2013, 23 Euro.

Foto: M. Großmann / pixelio.de

 

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