Kategorie ‘Gartenglück’

Wunderbare Blütenfülle – Rhododendron –

Lieben Sie auch die wunderbare Blütezeit der Rhododendren (Plural von Rhododendron- habe ich nachgelesen!) so sehr? Ich warte schon immer im Frühling, bis es endlich soweit ist. Es ist jedesmal eine wunderbare Zeit. Für mich fast so wie die Sommer-Rosenzeit. Ich fahre und gehe täglich zur Zeit an einer großen Zahl von blühenden Sträuchern vorbei, das zeugt von der Beliebtheit dieser herrlichen Staude. Es geht also auch vielen anderen so! Da hatte ich große Lust, darüber meine Gedanken nieder zu schreiben. Es ist auch höchste Zeit, die ersten Sorten sind schon am Verblühen, aber bei meinem Nachbarn, täglich beobachtet, fängt ein riesiges Strauchgebilde von spät blühenden Rhododendren gerade an, in herrlichen lila, orange und pink Farben zu erstrahlen. Besonders schön sind die purpur und weiß geflammten Sorten. Ich schaue von meinem Balkon in den herrlichen parkähnlichen Garten des besagten Nachbarn, wo zur Zeit von Azaleen bis Rhododendren ein wahres Blütenmeer zu sehen ist.

(mehr …)

Veilchen – schöne kleine Frühlingsboten…

Endlich ist die Sonne da, alles atmet auf und ist wieder gut gelaunt. Die Menschen strömen ins Freie, um endlich die Sonnenstrahlen zu genießen. Hoffentlich bleibt es so!!!

Hunde rasen bellend durch die frische Luft, Kinder probieren ihre Skateboards oder Räder aus, die Motorradfahrer sind sofort schon unterwegs. Und natürlich die stolzen Cabriobesitzer!

Auch die Flora erwacht zu neuem Leben: Die Schneeglöckchen, die so eisern der Kälte trotzten, aber ihre Glöckchen noch nicht öffneten, sind nun strahlend weiß voll aufgeblüht. Die Parkwiesen sind mit Krokussen in den schönsten Farben übersät, und vieles mehr kommt hervor.

Mit die schönsten Frühlingsboten sind aber die Veilchen: Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen den Boden erwärmt haben, strecken sich auch die ersten Veilchen mit ihren violetten Blüten der Sonne entgegen. Die duftende Art ist Viola odorata, das Märzveilchen. Schon in der Antike wurden Veilchen kultiviert. Im Mittelalter waren sie sogar als Pflanzen der Liebe bekannt.

(mehr …)

Schonzeit für Hecken

Obwohl uns der Winter immer noch im Griff hat, ist fürden Gartenfreund bereits einiges zu tun, um den Garten fit für den Frühling zu machen. Dazu gehört vor allen Dingen der Rückschnitt von Bäumen, Hecken und Gehölzen. Da muss man sich fast beeilen, trotz Kälte, denn am 1. März beginnt die Schonzeit für Hecken und Gehölze!

Darauf weisen jetzt auch die Natur- und Landschaftsschutzbehörden hin! Bis zum 30. September dürfen Hecken und Gehölze weder gerodet noch abgeschnitten oder gar zerstört werden.

Diese bieten nämlich unsere heimischen Tierwelt, in dem Fall den Vögeln, Insekten, Reptilien und Amphibien Schutz vor ihren natürlichen Feinden. Außerdem dienen Gehölze als Nist- und Ruheplatz sowie zur Aufzucht des Nachwuchses.

Bald kommen die ersten Vögel und suchen sich ein ruhiges Plätzchen. Wenn dann die Knospen da sind sowie Blattwerk und Samen, freuen sich unsere Tierchen über kostbare Nahrungsspender.

Während der siebenmonatigen Schonzeit sind nur behutsame Form- und Pflegeschnitte erlaubt, wie das Zurückschneiden der austreibenden Zweige. Außerdem ist manchmal ein maßvoller Rückschnitt notwendig, wenn Zweige und Blattwerk in Fußgängerwege oder Fahrbahnen hineinwachsen. Oder wenn die Hecke an eine Garage stößt und bei Ein- und Ausfahrten die Sicht auf die Straße versperrt ist.

Wer zuviel abschneidet oder gar einen Kahlschlag macht, verstößt gegen das Landschaftsschutzgesetz und riskiert ein Bussgeld bis zu 50.000 Euro.

Also, Mütze auf und in den Garten, das Arbeiten an der frischen Luft tut auch gut.

Foto: Maren Beßler / pixelio.de 

 

 

Kübelpflanzen – nun winterfest machen.

Nun ist es bei den vielleicht letzten schönen Herbsttagen angesagt, unsere Schmuckstücke von Terrasse und Balkon winterfest zu machen. Die meisten Pflanzen aus unseren Blumenkübeln sind ja nicht in unseren Breiten heimisch. Darum ist es schon gut, sie geschützt überwintern zu lassen. Dabei, so sagen die Experten, soll man die Pflanzen so spät wie möglich hinein in ihr Winterlager bringen. Denn das bedeutet für sie immer großen Stress.

Leider könne man ja ihr Heimatklima nicht nachahmen, so die Gärtner. Man solle auf den Wetterbericht achten, solange die Temperaturen nicht dauerhaft unter Null fallen, sind die Pflanzen durchaus im Freien noch gut aufgehoben. Was sogar viele Hobbygärtner nicht wissen, ist, dass viele Pflanzen aus dem Süden durchaus etwas Kälte vertragen. Oleander, Engelstrompeten, Olivenbäume beispielsweise vertragen einen kurzen Frost.

Aber es ist darauf zu achten, so wurde heute auch im Fernsehen erklärt, dass die Kübel gut eingepackt werden, denn die Pflanzen können leicht austrocknen, wenn der Wurzelballen gefriert. Die Isolierung ist so vorzunehmen, dass man noch gießen kann, ohne dass sich Staunässe bildet. Wenn sie nicht gerade im dunklen Keller stehen, brauchen Pflanzen auch im Wínter Wasser. Dazu kann man, so der Fachmann, einen Trick anwenden: Am Erdboden pulen, wenn die Erde auch in zwei bis drei cm trocken ist, vorsichtig nachgießen.  (Übrigens, wer keine Möglichkeit zum Überwintern hat, kann bei Gärtnereien nachfragen. Manche vermieten Winterplätze für Kübelpflanzen!)

(mehr …)

…und der Herbstwind küsst die Herbstzeitlosen…..

Ältere kennen das unsterbliche Lied von Willy Schneider gesungen: Auf der Heide blühn die letzten Rosen, braune Blätter fallen müd vom Baum, und der Herbstwind küsst die Herbstzeitlosen, mit dem Sommer flieht manch Jugendtraum.

Diese kleine Blume, die wie ein Krokus aussieht, gehört zu den 76.000 Tier- und Pflanzenarten, die in Deutschland in ihrem Bestand gefährdet sind. Sie blüht im Herbst auf frischen bis feuchten Wiesen. Sie kann 30 bis 40 cm hoch werden. Inzwischen ist die auch „Herbstvergessene“ genannte Pflanze so selten, dass sie sogar auf der Roten Liste der gefährdeten Arten steht. Dabei gibt es sie von Süd-Irland, im Süden Großbritanniens, in Mitteleuropa, bis in die westliche Ukraine.

Der Name Herbstzeitlose leitet sich davon ab, dass diese Pflanze im Herbst blüht und damit außerhalb der Blütezeit anderer Blumen. Der wissenschaftliche Gattungsname „Colchicum“ wiederum leitet sich von einer Landschaft am Schwarzen Meer ab, der Kochis in Georgien. Dort soll die Heimat der sagenhaften Medea sein, einer Giftmischerin und Zauberin.

Und das ist die andere Seite der schönen Herbstzeitlose: Sie ist giftig. Der höchste Giftgehalt ist in den Blüten. Aber auch die Blätter haben es in sich. Nicht nur für Menschen, sondern auch für viele Tierarten, sogar Vögel. Darum ist Vorsicht geboten, vor allem auch für Kinder, also keinesfalls pflücken. Bei Verdacht einer Vergiftung sollte man sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Es kommt auch immer wieder zu Vergiftungsfällen durch Verwechslung mit dem Bärlauch. Die Blüten lassen sich leicht erkennen, aber nicht die Blätter. Bei der Herbstzeitlose sieht man nie gleichzeitig die Blüten sowie die Blätter. Im Herbst sieht man die Blüten,  ohne Blätter und im Frühjahr nur die Blätter.

Trotz dieser Gefahren finden die Giftstoffe der Pflanze aber auch Verwendung in der Medizin und bei der Pflanzzucht.

Foto: Kurt F. Domnik / pixelio.de

 

Sonnenblumen – Höhepunkte des Sommers

Heute blätterte ich während einer Zugfahrt in einer Zeitschrift, da fiel mir darin ein wunderschönes Foto von einem Sonennblumenfeld auf. Ein kleines Mädchen stiefelte mit einer Riesenblume geschultert daran entlang. Das fand ich so entzückend, dass ich spontan beschloss, mich doch mal dieser wunderbaren Pflanze näher zu widmen.

Man muss die Sonnenblumen einfach lieben. Überall blühen diese stolzen Schönheiten jetzt in voller Pracht, ob im Garten oder auf den Feldern, die man seit etlichen Jahren überall sieht. Ich habe zum ersten Mal vor Jahren Sonnenblumenfelder in großem Ausmaß am Bodensee gesehen und war gleich fasziniert.

Wer keine Sonnenblume im Garten hat oder eben auch keinen Garten hat, kann sich vielerorts für 50 Cent pro Blume die Sonne mit nach Hause nehmen. Viele Bauern bieten das an.

Es ist wirklich so, dass man meint, die Sonne lacht uns an. Kein Wunder, da habe ich etwas entdeckt, was ich bisher nicht wusste, das ist das ganz Besondere der Sonnenblume; An sonnigen Tagen verfolgt die Knospe die Sonne von ihrem Weg von Ost nach West, während sie nachts auf ihre nach Osten gerichtete Ausgangsstellung zurückkehrt!! Hättet Ihr es gewusst?? Das nennt man im Botanischen Heliotropismus. Aber nur die Blätter und Knospen machen das, so habe ich mich belehren lassen, die Fruchtstände weisen nur nach Osten.

(mehr …)

Wann soll man Blumen abschneiden?

Es gibt fast nichts Schöneres als einen schönen Blumenstrauß. Egal, ob gekauft, aus dem eigenen Garten oder auch Wiesenblumen. Gerade im Sommer hat man die große Auswahl, besonders wenn man einen Blumengarten oder schön bepflanzte Kübel auf der Terrasse hat. Was mich nur immer wieder traurig macht, es ist nur begrenzt ein Anblick, an dem man sich erfreut. Es dauert ja gar nicht lange, dann ist die schöne Pracht verwelkt. Trotz eifriger Pflege gelingt es nicht, lange etwas davon zu haben.

Was mich in dem Zusammenhang total verblüfft hat, las ich kürzlich in einer Empfehlung der Bayerischen Gartenakademie: Wenn man sicher gehen will, dass die Schnittblumen lange halten, sollte man auf den Schnittzeitpunkt achten! (Was für ein Wort!). Besonders lange sind Blumen schön, die am frühen Morgen oder abends und nicht regennass geschnitten werden.

Dass sie nach dem Schneiden rasch ins Wasser müssen, ist klar und auch schräg ansaugen. Das ist ja altbekannt, dadurch saugen die Blumen das Wasser schnell auf.

Ein zweiter Aspekt, was ich auch nicht wusste bisher, sei das Blühstadium. Die Empfehlungen der Gartenakademie sagen, dass beispielsweise bei Gladiolen ein bis zwei Blüten geöffnet sein sollen. Die anderen können sich dann in der Vase entfalten. Andere sollte man schon voll erblüht abschneiden, wie die Doldenblütler Dill und Kerbel.  Schleierkraut, Edeldistel und Aster halten auch am längsten, wenn sie voll erblüht geschnitten werden.

Bei den sogenannten Korbblütlern empfehlen die Fachleute, sollen zwei bis drei Kreise der Einzelblüten geöffnet werden. Das sind beispielsweise Sonnenauge, Sonnenhut und Mädchenauge.

Dann viel Freude mit schönen langlebigen Sträußen!

Foto: Rike / pixelio.de

Copyright © 2013 Allerlei Frauerlei – Gesundheit, Garten und Genuss