Sommer, Sonne, Sonnenbrand

Nun hinaus in die Sonne, ins Cafe, an den See, den neuen Bikini einweihen, bald schon den ersehnten Strandurlaub antreten. Das verbinden wir mit Sommer und guter Laune. Dabei sollten wir nicht vergessen, dass die Sonne auch fuer Sonenbrand, Falten und Hautkrebs verantwortlich ist. Das wollen wir doch nicht! Welcher Schutz ist richtig und wie lange duerfen wir in die Sonne. Je nach Hauttyp fällt diese Zeitspanne unterschiedlich lang aus. Medizinisch erklärt ist der Grund dafür das Lichtschutzpigment Melanin. Im Gegensatz zu dunkelhäutigen Menschen besitzen helle Hauttypen nur sehr wenig Melanin. Sie haben auch weniger Eigenschutz als andere und bräunen auch kaum. Eines aber haben sie gemeinsam – die sogenannte Lichtschwiele.Sie bildet sich nach einigen Tagen in der Sonne . Die Oberhaut verdickt sich, UV-Strahlen können nicht mehr so leicht eindringen. Auch davon profitiert dunkle Haut mehr als helle.

Vorsorgen sollten aber alle: mit einer Creme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor, denn dieser verlängert die Eigenschutzzeit. Und immer gut nachcremen, weil Sand, Schweiß und Wasser den Schutz abreiben und auflösen.
Welcher Lichtschutzfaktor soll es nun sein? Grundsätzlich ist richtig: Je heller die Haut, desto höher sollte der Sonenschutz sein. Mit LSF (Lichtschutzfaktor) 20 sind die meisten Menschen in unseren Breiten gut beraten. Er lässt nur fünf Prozent der UV-Strahlen durch, bei LSF 50 sind es zwei Prozent. Wenn die Haut krank oder schon geschädigt ist, braucht man allerdings LSF 30 bis 50+. Dann lieber die Sonne ganz meiden. Was manche nicht wahrhaben wollen, auch im Schatten wird man braun. Daran denken, dass auch ein bewölkter Himmel die UV-Strahlen nicht abhält, am Strand reflektieren Wasser und Sand das Licht zusätzlich und in den Bergen ist die Sonne noch intensiver. Da jede Rötung der Haut das Hautkrebsrisiko erhöht, raten die Fachärzte: Nicht mehr als 50 Sonnenbäder pro Jahr! Aber damit ist nicht nur der Strand gemeint, auch Aufenthalt in der Sonne bei der Gartenarbeit, im Solarium, bei Wanderungen etc.

Nach einem Sonnentag sollte Frau der Haut Ruhe und eine kühlende After-Sun-Lotion gönnen. Die freut sich über feuchtigkeitsspendende Wirkstoffe, wie auch Aloe vera. Sollte es wirklich mal passiert sein mit dem Sonnenbrand, die verbrannten Stellen mit einer Wund- und Heilsalbe behandeln. Aber:Sollten sich Blasen bilden und die Haut schmerzen, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen.
Noch etwas, das alles gilt nicht nur für Frauen, sondern auch für die Herren der Schöpfung. Männer sind als Eincreme-Muffel bekannt, aber genau so gefährdet. Auch was die After-Sun-Pflege angeht, sollten sie sich nicht genieren, auch ihrer Haut was Gutes zu tun.
Nur Hand aufs Herz, liebe Geschlechtsgenossinnen: Wenn sie einen Sonnenbrand abgekriegt haben, lassen sie sich gern mit allem, was nur geht, pflegen!

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