Blumenglück im Winter…

Duftende, blühende Frühlingsblumen im Winter? Das geht! Und zwar mit einer alten Technik aus dem 18. Jahrhundert. So kann man die wunderbaren, farbigen Hyazinthen beispielsweise zum Leben erwecken, wenn man nur die Zwiebeln hat.

Die Zwiebel der Hyazinthe wir dazu zum Antreiben auf ein mit Wasser gefülltes Glas gesetzt. Dabei ist wichtig, darauf zu achten, dass die Zwiebel unter keinen Umständen in direkten, dauerhaften Kontakt mit dem Wasser kommt. Das erklärt die Expertin. Sonst könnte es nämlich zu Fäulnis kommen, so wird erläutert.

Die Hyazinthe sollte erstmal kühl an einem dunklen Ort deponiert werden. Die Raumtemperatur sollte etwa 5 – 9 Grad sein. Die Blume soll so lange stehen bleiben, bis kräftige Wurzeln gewachsen sind. Dann darf man die Gläser ins Helle holen – aber nicht warm stellen. Wichtig ist, die Pflanze langsam, nur nach und nach an Wärme und Licht zu gewöhnen.

Dann aber wächst die Hyazinthe wie Schaum, so dass man fast zugucken kann. Und etwa 8 Wochen nach Beginn des Austreibens erblüht sie zu ihrer vollen Schönheit – und erfreut uns im Winter mit ihren schönen Farben, und der Duft erfüllt den ganzen Raum.

Die abgeblühte Zwiebel kann man anschließend in den Garten pflanzen. Dann erblüht dort im Sommer eine neue Blume.

Foto: Irene Iten / pixelio.de

 

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