Zimmerpflanzen – wieder im Trend…

Endlich sind die kargen Zeiten vorbei, wo Zimmerpflanzen als spießig galten. Wo allenfalls mal eine schlichte Sansevierie oder ähnl. zu finden waren. Nun wird es wieder lebendiger auf Regalen und Fensterbänken Zimmerpflanzen sind wieder im Trend. Man hat erkannt, dass sie ein lebendiges Gegenüber und ein entspannter Fixpunkt im digitalen Alltag sind. (Ob das auch was mit dem Home Office zu tun hat, also dass wir jetzt in dieser außergewöhnlichen Zeit mehr zu Hause sind?)

Das fängt mit Hyazinthen an Weihnachten an, die Grünlilie ist zurück, die Monstera erobert die Wohnzimmer, selbst der altmodische Bogenhanf ist in. Denn Zimmerpflanzen, ob grün oder blühend, schaffen eine freundliche, angenehme Atmosphäre. Von wegen Biedermeier-Spießigkeit! Sie sind ein lebendiges Gegenüber, fordern meist nur wenig Aufmerksamkeit. Denn die meisten sind Überlebenskünstler. Sonst würden sie es auch nicht in einem Topf aushalten, auf einer Fensterbank mit trockener, heißer Luft oder in einer Zimmerecke mit wenig Licht.

Es ist aber auch nicht falsch, wenn man sich informiert (Google), wo sie Pflanzen überhaupt herkommen. Ob sie aus trockenen Wüstenregionen kommen oder aus dem feuchten Regenwald, beispielsweise. Aber die sind dann was für Fortgeschrittene.

Manches Wissen über die Pflege, die Oma noch hatte, sind verloren gegangen. Ich erinnere mich: „Usambaraveilchen und Alpenveilchen nicht von oben gießen usw.“ Es gibt aber auch inzwischen viele Fachbücher, die helfen, den Topfpflanzen ein angenehmes Leben zu bereiten.

Außer meinem Drachenbaum, der schon Jahrzehnte überdauert hat, hat mein Benjami ficus lange gehalten. Dann die unverwüstliche Grünlilie, sie kann wochenlang ohne Wasser auskommen, denn die Wurzeln speichern genügend Feuchtigkeit. Sie kommt aus Afrika. Sie treibt endlos viele Ausläufer, die man in Wasser geben kann zum Wurzeln ziehen, so habe ich meine auch bekommen. Weil man nicht mehr Herr darüber wurde. Ich knipse die Ausläufer ab. Dann mein geliebter Philodendron, Gummibäume sieht man nicht mehr viel.

Über einige andere war zu lesen – beispielsweise der Hasenpfotenfarm mit seinem gefiederten Laub, habe ich auch lange gehabt. Er mag es hell, nicht sonnig, der Topf wird einmal wöchentlich in Wasser getaucht für eine Viertelstunde. Kann auch gut in einer Hängeampel aussehen. Dann die Begonie, ist auch sehr beliebt, kommt aus tropischen Regionen. Direkte Sonne mögen sie nicht, im Winter nur sehr sparsam gießen. Sehr schön wurde auch das Pfeilblatt beschrieben –  Es hat auffallend großes und schönes Laub und gehört zu den Aronstabgewächsen, mag es feucht, im Winter auch nur sparsam gießen. Oder den Frauenhaarfarn, hätte ich beinahe vergessen, hat aber einige Ansprüche: hat gern möglichst feuchte, warme Luft, keine direkte Sonne und nicht zu viel Schatten. Kann man ins Badezimmer stellen, habe ich schon oft gesehen. Da gib es noch vieles mehr, einfach mal googeln oder darüber lesen.

Foto: Irene Iten / pixelio.de

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