Blauschimmel und Weißschimmel – lecker!

Das ist die Geschichte der Marken Bavaria Blue und Bergader Edelpilz. Beide werden geliebt und gern gegessen.

Seit 1972 ist er auf dem Markt und hat inzwischen auch nationale Bekanntheit erreicht – der bayrische Weichkäse Bavaria Blue aus der Bergader Privatkäserei. Es handelt sich um eine Mischung aus den beiden Edelpilzkulturen Blau- und Weißschimmel. Die Hülle ist mit Weißschimmel überzogen, während das Innere mit Blauschimmel marmoriert ist.

Nun zur Gründergeschichte: Die Bergader Privatkäserei in Waging am See wurde 1927 gegründet und ist seither in Familienbesitz. Ursprungsidee des Firmengründers Basil Weixler, der gern französischen Roquefort gegessen hat, war die Kreation eines Roqueforts, den er mit Kuhmilch und nicht, wie in Frankreich, mit Schafsmilch, machte.

Das gelang ihm auch und im Jahre 1927 brachte er den „Bayerischen Gebirgs-Roquefort“ heraus. Es war der erste deutsche Edelpilzkäse. Obwohl er den Käse aus Kuhmilch herstellte, verklagten ihn die Franzosen auf Unterlassung des Namens Roquefort Acht Jahre dauerte der Prozess. Der Käse musste umbenannt werden und heißt seither Bergader Edelpilz. Dieser wird bis heute nach unveränderter Rezeptur hergestellt und ist heute das stärkste Exportprodukt der Firma.  weiter lesen »

Die grünste Hauptstadt der Welt – Oslo

Zwischen naturbelassenen Wäldern und malerischen Fjorden liegt Norwegens Metropole Oslo – „die grünste Hauptstadt der Welt. Das ist zu Recht gesagt, denn zwei Drittel der Stadtfläche ist von Wasser und Wald bedeckt. Das ist ein einmaliger Kontrast zu der 1000 Jahre alten Stadt. 343 Seen und 40 Inseln bieten wunderbare Ausflugsziele, sogar mit Berghütten zum Übernachten! Das Erholungsgebiet umgibt Oslo und bildet somit die Stadtgrenze zu der 600 000 Einwohner zählenden Stadt.

Während der Wintersaison kommen vor allem Ski-Fahrer und Eisläufer. Im Sommer vor allem Radfahrer und Wanderer. Übrigens, der Holmenkollen, siehe Foto, ist nicht weit weg. Habe ihn selbst im Sommer mal besucht.

In 20 Minuten ist man vom Erholungsgebiet in der Stadt. Die Auswahl an Sehenswürdigkeiten ist riesig: Die zahlreichen Museen, Galerien und das typisch skandinavische Design muss man gesehen haben. Der beeindruckende Skulpturenpark Vigeland, die über 700 Jahre alte Festung, das sehr schöne Opernhaus am Hafen, das Königsschloss. Und unbedingt das Wikingerschiffmuseum mit Schiffen aus dem 9. Jahrhundert besuchen. Da bekommt man einen Einblick in die einzigartige Geschichte Norwegens.

Auch für Nachtschwärmer bietet Oslo allerhand: eine bunte Mischung aus Restaurants, kleinen Kneipen und Bars sowie das lebhafte Nachtleben im Stadtviertel Grünerlokka.

Für Ruhe und Entspannung sorgen auch der Frogner Park und der Akerselva Fluss.

Foto: Andreas Hüne / pixelio.de

 

 

Wo man wieder Kind sein kann…

Was las ich da neulich zu meiner Verblüffung – Es gibt Feriencamps für Erwachsene!! Kein Handy, dafür Mehrbettzimmer und Lagerfeuerromantik. Wer Urlaub im Ferienlager macht, reist zurück in die eigene Kindheit und Jugend.

Da geht es wirklich zu wie früher – mit Gemeinschaftshütten, es werden die 90er Jahre Hits gespielt und die Bravo geht rum zum Lesen. Die Stimmung ist ausgelassen, albern sein gehört dazu. Da muss man sich natürlich als gestandener Erwachsener erst mal wieder dran gewöhnen, denn als Kind war das alles irgenwie leichter, so hört man sagen.

Im richtigen Leben sind eben die 90er Jahre längst vorbei. Die meisten in den Camps sind in den 20ern und 30ern, die meisten Frauen, wie gesagt wird. Die wirklichen Namen werden gleich bei der Ankunft sozusagen abgegeben, zusammen mit ihrem Smartphone. (Was ich am allerbesten finde!!) Der neue Fantasiename sei der erste Schritt zum Ausbruch, so erklären die Organisatoren. Die Handys werden in braunen Tüten gesammelt und mit einem roten Siegel verschlossen. Wer standhaft bleibt, wird belohnt – Jeder, der es schafft, die Tüte bis zum Ende des Camp-Wochenendes nicht zu öffnen, bekommt eine feierliche Urkunde.

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Sehr malerisch – der Main-Radweg

Der Main-Radweg zählt zu den schönsten Radtouren Deutschlands. Eine der lieblichsten Regionen ist das von Kulturreichtum geprägte fränkische Weinland. Man fährt an Weinbergen vorbei und kommt in malerische Dörfer.

Ein Geheimtipp (eigentlich für Pedalritter nicht mehr) ist Sommerhausen, bekannt für Kunst, Kultur und Weinromantik. Es gibt einen historischen Ortskern, sehr sehenswert. Dann eine lebendige Kunstszene mit vielen Ateliers. Das Torturmtheater, weit bekannt, wurde lange von Veit Relin geleitet. Sehenswert sind auch das Schloss, das Pastoriushaus, das Rathaus und vieles mehr. Eines der vielen Cafés ist das „Caféhaus-Konditorei Schatztruhe“ am Kirchplatz, mit leckerem Kuchen und Eis.

Weiter geht es durch schöne Weinorte nach Würzburg (eine meiner Lieblingstädte). Nicht versäumen sollte man außer den anderen vielen Sehenswürdigkeiten den legendären „Brückenschoppen“ auf der Alten Mainbrücke. Hier genießen Gäste und Einheimische bei einem Glas Frankenwein den Blick auf die Feste Marienberg und das „Käppele“.

Einen Besuch wert ist in diesem Jahr auch die Landesgartenschau. Bis zum 7. Oktober kann man auf dem hoch über der Innenstadt gelegenen Areal blühende Landschaften erleben.

In der Nähe habe ich Schloss Veitshöchheim sehr schön gefunden (mit dem Schiff zu erreichen u.a.). Und wer kunstinteressiert ist, muss unbedingt die Kirche „Madonna im Weingarten besuchen!! Mit einer wunderbaren Riemenschneider-Madonna, im schönen Weinort Volkach mitten in den Weinbergen gelegen. Zu besichtigen: April – Oktober 10 – 17 Uhr.

Foto: W.I / pixelio.de

Die Vorhersagen aus der Vergangenheit!

Wer hätte das gedacht, die Ideen zu dem heute allgegenwärtigen Smartphone und Internet sind teils schon über 100 Jahre alt!

Interessant war zu lesen, dass vieles heute Moderne auf den guten alten Commander Mc Lane und erst recht seine Star-Trek-Nachfolger zurückgeht, womit unser Leben mächtig verändert wurde.

Mancher weiß das noch, dass 1960! jedes Crew-Mitglied in der galaktischen Sternenflotte jederzeit zu erreichen war! Da gab es ein kleines Kästchen am Raumanzug, womit das möglich war. Übrigens, so hat man erforscht, sind die Raumanzüge von Leutnant Tamara inzwischen beim Standard-Sortiment eines jeden Outdoor-Fabrikanten. Ja, damals wurde mit dem Kopf geschüttelt über das, was damals schon bei Star-Trek ging,vor allem bei den damals älteren. Was würden die Leute heute zu Smartphones sagen?

Auch das i-Pad, das angeblich seinen Vorläufer ebenfalls in Star-Trek hatte, ist nicht die einzige Realität aus der Science-Fiction-Vergangenheit. Schon Mark Twain hat im Jahre 1898 in einer Kurzgeschichte etwas vom „Telefon der grenzenlosen Entfernung“ geschrieben, mit dem alle Neuigkeiten zeitgleich verbreitet wurden. Hätte er das Ding „Internet“ genannt, könnte er heute oder vielmehr seine Erben gut von der Lizenzgebühr leben.

Das Bildtelefon wurde 1964 erfunden, aber schon 1911 in einem Sci-Fi-Roman beschrieben. 1950 hat ein gewisser Bradbury vom fingerhutgroßen Kopfhörer im Ohr erzählt, über 50 Jahre vor gewissen Herren Jobs und Cook von Apple.

George Orwell, der bekannte Schriftsteller, hat bereits 1948 in seinem bekanntesten Werk „1984“ Überwachungskameras beschrieben. Diese wurden tatsächlich erst 30 Jahre nach dem Erscheinen erfunden.

Da bleibt nur abzuwarten, was uns im Zeitalter von 3D-Druckern und Remote-Computern noch alles erwartet. Vielleicht heißt es in einigen Jahren, beispielsweise in Köln: “ Beam me up to Düsseldorf“, (was allerdings der waschechte Kölner nicht gern hören würde).

Foto: Lupo / pixelio.de

 

 

Kur im altbekannten Bad Kissingen…

Wer sich und seiner Gesundheit etwas Gutes gönnen will, kann sich hier mit Bädern und Wellness etwas Gutes tun. Wenn man dann noch ein gepflegtes, sozusagen fürstliches Ambiente antrifft, steht dem Wohlbefinden nichts im Wege.

Dazu gehören Spaziergänge in den gepflegten Kurparks, die Veranstaltungen in den prachtvollen Sälen und vieles mehr. Sehr sehenswert ist die Bäder-Architektur vergangener Tage. Denn Bad Kissingen, an der malerischen fränkischen Saale gelegen, blickt auf eine lange Geschichte zurück! Schon Kaiserin Sissi und Fürst Otto von Bismarck, um nur einige Prominente zu nennen, schätzten dieses Kurbad.

Egal ob Kurpark, Rosengarten oder Luitpoldpark, die Stadt beeindruckt mit ihren prächtigen Parks und der prunkvollen Architektur. Dann ist natürlich alles vorhanden, was der Gesundheit und einem schönen Aufenthalt gut tut.

Übrigens, bewirbt sich Bad Kissingen um die Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste „great spas of europe“.

Foto: Miroslaw / pixelio.de

Fisherman´s Friend – Eine Erfolgsgeschichte…

Wer hat nicht schon mal die beliebten Pastillen gelutscht, ob unterwegs oder einfach so? Manche mögen einfach den guten Geschmack, andere bekämpfen Mundtrockenheit, Mundgeruch, oder aber Heiserkeit damit. Dabei war es ursprünglich als Mittel gegen die rauen Kehlen von Seeleuten in England erfunden worden.

Im Jahre 1865 entwickelte der englische Apotheker James Lofthouse eine Essenz, die den Hochseefischern seines Heimatortes Fleetwood in Englands Norden als Mitteln gegen ihren oft rauen Hals dienen sollte. Es war eine Mischung aus Eukalyptus, Menthol und Zucker. Nach ihrer Bestimmung nannte der Apotheker sie „Fisherman´s Friend“. Es war eine flüssige Lösung, die in den Fläschchen auf hoher See oft zu Bruch gingen. Da hatte er die Idee, die Tinktur mit einer teigigen Masse zu verdicken. Er rollte diese aus und stanzte Pastillen daraus.

In den folgenden 100 Jahren blieb der Versand auf die einheimische Gegend beschränkt. Der Sohn des Erfinders verkaufte die Pastillen in seiner Apotheke, seine Frau beschriftete die weißen Tütchen mit der Schreibmaschine – Schwarz und Rot, weil die Farbbänder so waren. Es gab nur eine Sorte „Original Extra Strong“.

Der Urenkel des Erfinders bot die Pastillen dann im Frühjahr und Sommer zusätzlich in zwei kleineren Läden am Strand an, wo sie vor allem Touristen kauften. Sie brachten seine Frau 1963 auf die Idee, die Bonbons auch außerhalb der Gegend zu verkaufen. Ab 1967 packte sie ihr Auto voll und suchte nach Läden, die Interesse hatten. Bald gab es Unmengen an Bestellungen – und das Unternehmen Loufthouse wuchs.

Anfang der 1970er Jahre kaufte die Familie ein Gelände am Stadtrand von Fleetwood mit 2000 Quadratmetern, darauf wurden Produktionshallen gebaut. Bald brauchte man weitere Hallen und einen Bürotrakt.

Auf Anfrage wurde Fisherman´s Friend zu Testzwecken nach Norwegen exportiert. Bald wurden es aufgrund der riesigen Nachfrage, Containerladungen. Dann kam Finnland, Schweden und 1977 Deutschland dazu.

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