Sehenswert – die Deutsche Alleenstraße

Die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Alleenstraße hat einen neuen Reiseführer herausgegeben: „Unter Bäumen unterwegs – Ein Reiseführer von der Insel Rügen bis zum Bodensee“.

Hier gibt es 1000 Tipps für einen spannenden Urlaub! Auf 130 Seiten wird man hier unter einem grünen Alleen-Blätterdach von Deutschlands Norden bis in den Süden zur Insel Reichenau geführt. 200 Orte, die es lohnt, zu besuchen, werden vorgestellt. Sie liegen direkt an der Route oder in der näheren Umgebung und bieten viele Sehenswürdigkeiten. Dazu gibt es Serviceinformationen mit allen nützlichen Hinweisen u.a. auf Tourismusbüros.

Der Reiseführer ist reich bebildert, farbig natürlich, gibt Tipps zur Reiseplanung und informiert auch über den Nutzen der Alleen. Er ist ein guter Begleiter bei entspanntem Reisen abseits der Autobahnen. Ein Einblick in die „Leuchtturmprojekte“ informiert über die Möglichkeiten zum Erhalt und weiteren Ausbau der Alleen entlang dieser Ferienstraße. Eine Ortsübersicht führt bei der Suche nach einem gewünschten Reiseziel schnell an das Ziel der 2.900 km langen Deutschen Alleestraße.

Wer interessiert ist und 9,50 € investieren will, unter info@alleenstrasse.com nachsehen.

Foto: Erich Westendarp / pixelio.de

 

Bunt sind schon die Blätter….

An den Bäumen sind die bunten Blätter eine Zierde. Am Boden stellen sie aber eine Gefahr da. Wenn das Wetter herbstlich nass kalt ist, rutscht so mancher auf den herunter gefallenen Blättern aus. Denn oft liegen die Anwohner die Blätter einfach liegen. Das birgt besonders für ältere Menschen eine große Verletzungsgefahr.

Aber soweit darf es eigentlich nicht kommen – denn nicht nur bei Schnee im Winter besteht eine Räumpflicht, sondern auch für Herbstlaub. Es muss von den öffentlich zugänglichen Bereichen entfernt werden, wie es amtlich heißt. Nicht immer ist die Gemeinde zuständig.
Da waren wichtige und nützliche Hinweise zu lesen, die ich gerne weitergebe. Manche fragen sich, ob sie überhaupt wirklich kehren müssen. Da heißt es, im Zweifel ja! Zwar muss, wie oben erwähnt, die Gemeinde dafür sorgen, dass die Bürgersteige gefahrlos zu begehen sind. Diese Pflicht kann aber auch auf die Anwohner übertragen werden, so wirk erläutert. Wie die Angelegenheit für die Straße, in der man wohnt, geregelt ist, erfährt man beim Ordnungsamt. Übrigens – Auf privaten Wegen muss auch Laub, dass von fremden Bäumen dahin gefallen ist, entfernt werden.

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Wissenswertes über uns Frauen!!!

Es ist informativ und auch ergötzlich manchmal, was es alles über uns Frauen zu wissen gibt (könnten ruhig die Männer auch lesen!). Da waren ganz viel wissenswerte Dinge zu lesen.

Erstmal ein paar Fakten: Im aktuellen Bundestag ist der Anteil der Frauen auf 31 % gesunken. Also ist nur knapp ein Drittel der Abgeordneten weiblich, obwohl Frauen die Hälfte der Wählerschaft stellen! Der durchschnittliche Rentenzahlbetrag pro Monat für Männer im Westen beträgt 1.014 €, der von Frauen 583 €. Frauen bringen ungefähr 60 5 mehr Zeit für unbezahlte Arbeit auf. Selbst wenn beide Partner in Vollzeit arbeiten, machen Frauen deutlich mehr im Haushalt. (WSI 2017).

Schon zu allen Zeiten gab es mutige und auch kluge Frauen. Schon in der griechischen Mythologie gab es die Amazonen, ein kriegerisches Frauenvolk. Sie lebten autark und scheuten Mord und Totschlag nicht. Sie trugen kurze Röcke, Helme und Panzer und lehrten die Männerwelt das Fürchten. So ist das unter anderem in Homers Ilias dem 7. oder 8. Jahrhundert nachzulesen. Ob es tatsächlich Amazonen-Völker gegeben hat, ist leider historisch nicht belegt.

Die Pforzheimerin Bertha Ringer war unternehmerisch weitblickend für die damalige Zeit. Sie ließ sich ihre Mitgift schon vor der Ehe auszahlen und investierte in das Automobilunternehmen ihres späteren Mannes Carl Benz in Mannheim. Legendär ist ihre Autofahrt im Jahre 1888 von Mannheim nach Pforzheim. Dieses Ereignis ging zweifach in die Geschichte ein: die erste Auto-Fernfahrt und mit Bertha Benz als erster Frau am Steuer eines Kraftfahrzeuges.

Frauenrechte – ist auch ein wichtiges Thema: Seit 1918, also vor 100 Jahren, haben Frauen in Deutschland das aktive und das passive Wahlrecht. Was für uns heute selbstverständlich ist, wurde von mutigen Frauen nach dem Ersten Weltkrieg erstritten. Erst seit 1949 sind Frauen nach dem Gesetz gleichberechtigt! Kaum zu glauben für uns heute: Noch in den 1970er Jahren brauchte eine Frau in Deutschland die Erlaubnis ihres Ehemannes, wenn sie arbeiten gehen wollte -nicht zu fassen. Nach Willy Brandts Motto: „Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer“ haben Frauen auch heute noch einiges zu tun.

Noch was Lustigeres: 1904 entwickelte der schwäbische Korsettmacher Wilhelm Meyer-Ilschen aus Bad Canstat den ersten Büstenhalter, ähnlich wie wir ihn heute kennen. Er wurde später patentiert und ging 1912 unter dem Markennamen „Prima Donna“ in Serienproduktion. Dass der Büstenhalter im Erfinderland Baden-Würtemberg erfunden wurde, wundert eigentlich keinen. Aber warum wurde er von einem Mann erfunden??

Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

Essen und Essen gehen….

Es macht nun mal großen Spaß, gut zu essen – oder auch übers Essen zu reden (oder zu schreiben). Da ist es einerseits schön, zu Hause was Leckeres zu bruzzeln, ganz leger einfach irgendwo zu essen, sei es an der Dönerbude, ober Essen zu gehen. Das kann von rustikal, fremdländisch geprägt bis zum Galadinner im First Class Restaurant gehen!

Da gab es Lustiges oder auch nicht so lustig zu lesen. Manche haben sich da schon Gedanken gemacht: Da wäre die Tatsache, dass die Zahl der Frühstücke und Mittagessen zu Hause zwischen 2005 und 2015 bei Kindern deutlich gesunken ist. Das hat eine Studie von „Consumers Choice“, an der die Bundesvereinigung der Ernährungsindustrie beteiligt war, ergeben. Als Gründe vermuten die Autoren, dass Mütter mehr arbeiten und es mehr Betreuung gebe. Deshalb speise der Nachwuchs sozusagen „auswärts“.

Fürs Restaurant wurde herausgefunden, dass die Bestellungen üppiger ausfallen, wenn die Bedienung mehr wiegt. Auch dafür gab es eine Studie der Universitäten Jena und Cornell (New York), die besagt, dass    Probanden viermal so oft ein Dessert bei übergewichtigen Kellnern orderten als bei schlanken.

Ist das Servierte im Restaurant fehlerhaft zubereitet, sollte man sofort reklamieren. Der Koch darf nachbessern. Hat der Gast hingegen aufgegessen und beschwert sich dann, hat er kein Recht auf Erstattung. Wer eineinhalb Stunden warten musste, darf die Rechnung laut einem Gerichtsurteil um 30 % kürzen.

Nun zu Pizza und Pasta: Zum Italiener gehen die Deutschen am liebsten, auch dafür gab es eine Umfrage. Doch die mediterranen Leckereien brauchten einige Zeit, um hier zu überzeugen. Als 1952 die erste Pizzeria des Landes eröffnete, kamen hauptsächlich amerikanische Soldaten zum Essen!

Egal ob Pizza, Sushi oder Mexikanisch – Zunehmend mehr Menschen bestellen ihre Mahlzeiten online bei Lieferdiensten. 2015 taten das laut Statistik noch rund 6 Millionen, bis 2021 gibt es nach Prognosen des deutschen Statistik-Portals eine Steigerung von über 100 % auf mehr als 18 Millionen Besteller.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

 

 

In Skandinavien ist es auch im Herbst schön

Auch im Oktober gibt es noch schöne Tage in Schweden und Finnland. Die Hauptsaison in Skandinavien ist zwar vorbei, an den Seen und in den Wäldern wird es aber jetzt ruhiger und schön für einen Urlaub zum Relaxen. In den Metropolen Stockholm, Malmö und Helsinki kehrt jetzt nach 10 Wochen Ferien wieder der Alltag ein. Viele Ferienhäuser kann man nun zudem deutlich günstiger mieten, daher ist jetzt die beste Zeit zum Wandern und Angeln.

Die besondere Färbung des Herbstlaubes wird von den Finnen „Ruska“ genannt, auch hier wird die Landschaft dadurch in spektukaläre warme Farbtöne getaucht. Übrigens gut zu wissen: In Finnland und Schweden dürfen in den Wäldern so viele Beeren und Pilze gesammelt werden, wie man für den Eigenverzehr braucht. Vor allem die finnischen Blaubeeren sind besonders köstlich und gesund.

Besonders reizvoll ist, die Reise in den Norden mit der Fähre anzutreten. Schließlich ist Wasser ja das Element, das die Länder prägt. Die Überfahrt von Lübeck-Travemünde nach Helsinki dauert 29 Stunden –  und der Urlaub beginnt gleich an Bord. Denn die Nutzung des Saunabereichs mit Whirlpool sowie des Fitnessraums ist bereits im Ticketpreis enthalten.

In den Bars und im großzügigen Bordrestaurant kann man gut essen. Geschenke und Souvenirs gibt es im Shop. An Bord der Schiffe stehen diverse Kabinenkategorien zur Auswahl, darüber hinaus gibt es spezielle Kabinen für Passagiere mit eingeschränkter Mobilität und für Reisende mit Haustieren.

Ebenfalls in Lübeck-Travemünde startet einen Fährverbindung ins südschwedische Malmö (von mit selbst schon genutzt und sehr genossen!). Bis zu dreimal täglich wird die neunstündige Überfahrt angeboten. Da gibt es gemütliche großzügige und komfortable Außen- und Innenkabinen.

Neben einem Buffettrestaurant gibt es eine Bar, einen Shop, Sauna-Bereich und Kinder-Spielecken. Diese Route ist besonders ideal für die Weiterfahrt in die Provinz Smaland, die nur zwei Autostunden von Malmö entfernt ist.

Foto: Wolfgang Colditz / pixelio.de

 

Jetzt ist wieder Kürbiszeit….

Ob als Delikatesse, Zierde oder Laterne – es ist wieder Kürbiszeit! Aber Kürbis ist nicht gleich Kürbis. Bei den vielen Sorten, die es inzwischen gibt, schmecken einige lecker, andere sind nur für Dekorationen geeignet. Generell gilt, dass sie nicht bitter schmecken dürfen. Darüber ist beim Kauf darauf zu achten, dass die Schale keine Druckstellen oder Beschädigungen hat. Ein kleines Ende vom Stiel, das am Fruchtkörper bleibt, bezweckt, dass der Kürbis sich möglichst gut und lange hält. So bleiben Kürbisse an einem kühlen Ort durchaus mehrere Wochen und auch länger frisch. Übrigens gehören die Kürbisse zu den Beeren, sie sind die größten!

Hier eine interessante Zusammenstellung der verschiedenen Sorten, die ich fand. Zuerst kommt natürlich der Halloween-Kürbis, dessen Zeit ja jetzt ist: Der typisch amerikanische Halloween-Kürbis ist ein orangefarbener Gartenkürbis. Für eine Halloween-Laterne eignet sich jeder größere Kürbis. Das Schnitzen ist ganz einfach: Erst wird oben ein schmaler Deckel ausgeschnitten und der Kürbis ausgehöhlt. Je dünner man die Schale lässt, umso mehr leuchtet er später. Dafür hält er aber nicht so lange. Mit Bleistift zeichnet man ein Gesicht, dass mit einem Kürbisschnitzwerkzeug einfach ausgeschnitten wird. (Was es nicht alles gibt!)  Ein kleines Messer tut es natürlich auch. Zum Schluss kommen noch Teelichter hinein, die aber niemals unbeaufsichtigt brennen sollten. So eine Kürbislaterne kann schnell mal abfackeln.

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Lieber in der Nähe bleiben…

Immer mehr Deutsche verbringen ihren Urlaub lieber in der Heimat. Das Thema Sicherheit ist zu einem entscheidenden Faktor bei der Auswahl des Reisezieles geworden. Anschläge, unsichere politische Verhältnisse, aber auch Naturkatastrophen oder auch Streiks und Pleiten bei Airlines – das alles hat zu Bedenken geführt.

Dazu gab es auch wie zu allem eine Umfrage des Forsa-Instituts. Danach meiden mittlerweile 46 % der Deutschen bestimmte Ziele, weil sie sich da nicht sicher fühlen. Deutschland dagegen gilt als sicheres Urlaubsland, da ist der Urlaub im Heimatland immer beliebter.

Vor allem beim Kurzurlaub gehen die Buchungszahlen nach oben. 74 % der Deutschen verbringen ihn im eigenen Land, das hat eine Umfrage der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen ergeben.

Dabei hat man festgestellt, dass man es viel einfacher hat – nämlich keine Zeit- und Klimaumstellung, kürzere Anfahrtswege, guter Service in den Hotels und heimische Küche. Deutschland bietet für jeden etwas: Wellness, Kultur, Strand, Wandern usw. Von den Inseln an Nord- und Ostsee bis zu Gebirgslandschaften, Metropolen und Einkaufsstädte.

Bei Wanderern sind besonders beliebt der Bayerische Wald, der Schwarzwald oder das Allgäu. Bei Städtereisen liegen Hamburg, Berlin, Dresden und München vorne, vor allem wegen der zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Dann die vielen Möglichkeiten für Musical-Fans: „Fack  ju Göhte in“ in München, „Bodygard“ in Stuttgart oder „Tanz der Vampire“ in Berlin sind nur einige der vielen Angebote. Für Historik-Lieber sind die vielen kleinen Städte mit ihren Kleinoden zu empfehlen, sei es Bamberg, Freiburg, Weimar und mehr.

Für Familien ist gesorgt, dass der Nachwuchs auch auf seine Kosten kommt: Eine große Auswahl an Freizeitparks, Zoos und Aquarien sorgt für jede Menge Abwechslung.

Sinnvoll ist es, vorab komplette Arangements zu buchen, die besondere Extraleistungen enthalten, wie Poolbenutzung und Wellnessbereich im Hotel, Karten für Events, öffentliche Verkehrsmittel oder den Freizeitpark. Das spart Zeit und die Erholung kann gleich beginnen.

Foto: Günter Hommes / pixelio.de

 

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