Das Rezept der Glücklichen „Ikigai“

Die japanische Insel Okinawa hat landschaftlich viel zu bieten. Was man sich vorstellt – weiße Strände, einsame Buchten, kristallklares Wasser, sanfte Hügel, dichte Wälder. Aber das wirklich Paradiesische daran ist: Die Menschen leben hier besonders lange und glücklich. Viele haben bestimmt schon darüber gelesen! Ihr Geheimnis: „Ikigai“.

Darüber war ein wunderbarer Bericht zu lesen – Das Wort ist eine alte japanische Weisheit und bedeutet so viel wie „Wert des Lebens“, oder auch“Der Grund, warum es sich lohnt, jeden Morgen aufzustehen!“ Das hat natürlich auch die Wissenschaftler und Journalisten immer wieder auf die „Insel der Langlebigkeit“ getrieben. Das neuste Ergebnis der Studien sind neun ganz einfache Leben, die die Menschen dort beherzigen. Das könnten wir doch auch tun!

„Ich bleibe aktiv“ – Das Wort „Ruhestand“ gibt es in der alten Inselsprache gar nicht. Es gibt keinen Grund, sich im Alter zurückzuziehen, sagen die Menschen dort. Das kann für uns bedeuten, nicht jetzt sitzen zu bleiben, sondern sich ein Hobby oder ein Ehrenamt zu suchen, beispielsweise. Das was man besonders gut kann, das hält jung.

„Ich bin geduldig“ –  Das ist, meine ich, eine besonders ausgeprägte japanische Eigenschaft. Die vielen kleinen Momente genießen, Ungeduld und Hektik meiden. Das sollte sich auf jeden von uns anwenden lassen. Denn in der Ruhe findet man Erfüllung.

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Heute – Europäischer Tag der Sprachen…

Mit großem Interesse habe ich eben in meiner Zeitung gelesen, dass heute der „Europäische Tag der Sprachen“ begangen wird. Da ich Sprachen liebe und gern das als Beruf gelernt hätte, bedeutet mir das viel. Leider war in den 1950er Jahren keine Möglichkeit für mich. Ich habe später wenigstens Englisch und etwas Französisch bei der Volkshochschule gelernt. Als Pensionärin war ich drei Jahre als Seniorengasthörerin bei einer Universität eingeschrieben, wo ich das nachholen wollte. Aber aus persönlichen Gründen musste ich das abbrechen. Aber wenigstens diese Sprachkenntnisse haben mir auf meinen Reisen und im Umgang mit Freunden in Kanada und Australien gute Dienste geleistet. Sprachen sind für mich ein Mittel zu Kontakten in aller Welt und erweitern den Horizont für Freundschaften in anderen Kulturen. (Darum habe ich auch das obige Bild so ausgewählt.)

In dem Zeitungsartikel wurde eine äußerst bemerkenswerte Dame vorgestellt, die 13 Sprachen spricht, darunter auch seltene und sich mit 30 weiteren beschäftigt. Damit gehört sie zu den Hyperpolyglotten, also zu den Menschen, die außergewöhnlich viele Sprachen beherrschen. Wann jemand als hyperpolyglott oder nur polyglott gilt, ist nicht festgelegt, so wurde erklärt. Sie sagt, dass sich die Polyglotten von anderen unterscheiden, weil sie sich für Sprachen interessieren und darum diese lernen, ohne es zu müssen.

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Wo Deutschland am schönsten ist – Im Herbst

Ich habe schon darüber geschrieben, was ich las, nämlich wo Deutschland am schönsten ist – im Frühling und im Sommer. Nun könnte der Herbst folgen – Bald ist es so weit, man kann sich ja schon mal orientieren.

Generell kann man nicht nur Kanada „Indian Summer“, obwohl ich den atemberaubend fand. Auch hier bei uns zeigen sich die Wälder im Herbst in bunten Farben. Beispielsweise an der Saarschleife, mit der zu beginnen. Der Blick ist sowieso schon spektakulär, von einem Aussichtspunkt in der Höhe. Im Herbst ist es besonders schön. Von den Talsperren der Eifel und des Bergischen Landes im Westen bis zum Buchenwald in Brandenburg lockt das Farbenspiel. Allemal ein besonderes Erlebnis ist der Ahr-Rotwein-Wanderweg im Herbst. Man kann ihn in bestimmten Etappen erwandern. Ich habe es schon mehrfach gemacht. Hier gibt es nicht nur herrliche Natur, man kann auch unterwegs sowie natürlich am Anfang oder Ziel gut einkehren und den berühmten Rotwein geniessen.

Die Buchen in Grumsin in dem Brandenburger Unesco-Weltnaturerbe, das zum Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin gehört, sind bis zu 180 Jahre alt. Sehenswert ist auch der Nationalpark Jasmund auf Rügen, der Müritz-Nationalpark, im Nationalpark Hainich und in Kellerwald-Edersee in Essen, hier stehen überall alte Buchenwälder, die zum Weltnaturerbe gehören.

Gruselig kann es einem werden bei einer Wanderung im Nationalpark Bayerischer Wald mit seinen Moorgebieten und früheren Hochweiden. Hier führen Holzstege durch die sumpfigen Passagen. Das Weinanbaugebiet Saale-Unstrut hingegen gilt als die „Toskana des Nordens“.

Ein besonders Naturschauspiel zeigt sich unter anderem in Niedersachsens Wälder. Ist eigentlich ein Hörspiel. Und zwar bei der Brunftzeit der Rothirsche von Mitte September bis Mitte Oktober.

Foto: Tim Reckmann / pixelio.de

 

Wo der Sommer etwas länger bleibt – in Kärnten

Kärnten gilt nicht zuletzt wegen der guten klimatischen Bedingungen als Österreichs wärmste Region. Das wäre ein Vorschlag für die Herbstferien, falls es mit dem Reisen klappt. Das ist dieses Jahr eben nicht so einfach.

Nach den schönen Sommertagen, die wir ja lange hatten, kann man dort noch länger Sonne und Wärme tanken. (Ich habe Kärnten, besonders den Wörthersee in schöner Erinnerung. Allerdings war ich im Frühjahr dort.) Die Seen sind noch herrlich aufgewärmt und der größte Touristenstrom ist weg. Die sprichwörtliche Gelassenheit prägt den Herbst, denn jetzt ist mehr Zeit zu einem Plausch mit den Einheimischen. In dieser entspannten Atmosphäre lässt sich die schöne Landschaft besonders intensiv erleben.Besonders gut geht es mit dem Rad oder zu Fuß. Eine Fahrt auf einem der Seen, Wandererlebnisse, oder eine echte Kärtner Jaus`n auf der Sonnenterrasse einer der vielen herrlich gelegenen Almhütten.

Für einen perfekten Urlaubstag kann man beispielsweise morgens in die Berge gehen und nachmittags im See baden. Sollte das Wasser doch mal zu kalt sein, sorgen beheizte Seebäder in diversen Hotels für das Wohlbefinden. Es gibt zahlreiche Wellnesshotels und etliche Thermenbäder, um Körper und Geist zu verwöhnen. Es lohnt sich, vorab unter www.kärnten.de über die vielen Angebote zu informieren. Beispielsweise gibt es die Kärnten Card, die mehr als 100 Ausflugsziele enthält.

Dann darf aber nicht vergessen zu werden, die wunderbare Speisen zu erwähnen. Dabei prägen jetzt Wild- und Pilzgerichte die Karte. Man kann aber auch viele kreative Angebote wahrnehmen: Brot backen, Käse herstellen, Bier brauen, Honig ernten und vieles mehr.

Foto: Liane / pixelio.de

Rot steht für die Liebe…

Es gibt mal wieder eine neue Studie – Forscher befragten Menschen, welche Gefühle sie mit welcher Farbe verbinden. Dabei stellte sich heraus, dass man sich    weltweit einig ist – Rot steht für die Liebe, aber auch für Ärger, Geld sorgt für Freude und Braun löst eher wenig Gefühle aus.

Wissenschaftler der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz befragten im Rahmen einer internationalen Studie über Farb-Assoziationen 4600 Menschen aus 30 Nationen auf sechs Kontinenten. Diese mussten 12 Farben jeweils bis zu 20 Gefühlen zuordnen. Daraus bildeten die Forscher einen nationalen Mittelwerte. Diese wurden dann mit dem weltweiten Durchschnitt verglichen, so wird erläutert. Laut den Wissenschaftlern hat es so eine umfangreiche Studie zuvor noch nie gegeben.

Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin „Psychological Science“ veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass neben den weltweiten Übereinstimmungen auch nationale Besonderheiten auftreten. Beispielsweise, so wird erklärt, wird Weiß in China mehr mit Trauer verbunden als anderswo. So wie Lila in Griechenland. Die Unterschiede sind auch größer, je weiter die Länder entfernt sind. Zudem, so wird erläutert, kommt es auch auf sprachlichen Unterschiede an. Sogar das Klima kann eine Rolle spielen. Laut den Forschern wird die Farbe Gelb in Ländern mit wenig Sonnenschein mehr mit Freude verbunden als in anderen. Es gäbe auch noch andere Einflussfaktoren, die müssten noch geklärt werden.

Foto: bagal / pixelio.de

Mit Zitrone den Sommer verlängern……

Obwohl der Sommer gerade für einige Tage zurückgekehrt ist, wird doch die Zeit kommen, wo es wieder kühler wird. Sommer und Süden, daran denken wir zu jeder Zeit an blühende Zitronenbäume und gelbe Zitrusfrüchte oder grüne Limetten.

Es gibt sie längst das ganze Jahr über, doch im September und Oktober haben diese Früchte ihre Hauptsaison. Jetzt bekommt man besonders saftige, gut schmeckende Früchte zu kaufen. Damit können wir den Sommer noch etwas hinausstrecken. Da gibt es viele schöne Rezepte, manche sind gar nicht so bekannt. Und so ganz nebenbei kann man etwas für das Immunsystem tun, denn gerade Zitronen sind voller Vitamin C.

Da wäre erst mal natürlich eine erfrischende Zitronenlimonade. Da werden Erinnerungen an südliche Urlaubsziele wach. Zucker ist zwar auch drin, aber durch den frischen Zitronensaft und ein bisschen Ingwer gibt es noch einen guten Geschmack und Vitamine zusätzlich. Zutaten: 1 kleines Stück Ingwer, 10 g, 200 g Zucker, 200 ml Zitronensaft. Frisch gepresst braucht man mindestens vier Zitronen. 1 l Sprudelwasser, 2 Bio-Zitronen, 5 Stiele Minze. Zubereitung: Ingwer schälen und klein hacken, 1 Zitrone waschen und etwas Schale abreiben. 500 ml Wasser, gehackten Ingwer, geriebene Schale und Zucker unter Rühren aufkochen, bis der Zucker aufgelöst ist. Durch ein Sieb in ein großes Gefäß gießen. Ein paar Minzblätter in den Sud geben und ganz auskühlen lassen. Wer frische Zitronen verwenden möchte, muss nun die Früchte auspressen. Vier Zitronen sollten reichen, kann man aber variieren. Nun die kalte Sirup-Mischung mit Sprudelwasser un dem Zitronensaft aufgießen.Minze waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen. Zitronen waschen und in dünne Scheiben schneiden. Scheiben und Minzblätter zur Limo geben, umrühren. Gut gekühlt servieren. Wem die Limo zu sauer ist, kann mit Agavensaft oder Holunderblütensirup nachwürzen.

Es gibt vielerlei schöne Rezepte – Vegan kann man Seidentofu mit Zitronensauce machen nach japanischer Art, Key Lime Pie, ein Dessert aus Florida, oder Zitronenhuhn mit Rosmarin nach mediterraner Art. Das ist nur eine kleine Auswahl, es wäre zu lange, wenn ich die Rezepte alle erkläre. Einfach mal googeln!

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Foto: Rike / pixelio.de

Pinsa was? – Konkurrenz zur Pizza!

Was las ich da? Pinsa – der neue Trend? War mir neu, dabei gibt es sogar schon sog. Pinserias in Deutschland. Und die Food-Bloggerinnen wissen ja auch schon alles darüber! (Ich fand aber noch nicht mal ein Bild von einer Pinsa, musste die gute alte Pizza nehmen!) Angeblich sollen schon die alten Römer die Pinsa gegessen haben, aber Fachleute weisen daraufhin, dass das nicht wahr ist. Die Pinsa gibt es seit 2001, entwickelt von dem italienischen Unternehmen Di Marco.

Aber die Anhänger der Pinsa werden immer mehr. Auf den ersten Blick ist allerdings kaum ein Unterschied zwischen Pinsa und Pizza auszumachen. Beide sind Teigfladen, mit Soße bestrichen, nach Belieben belegt und gebacken. Aber wenn man in eine Pinsa beißt, merkt man, was anders ist, so beschreiben die Pinsa-Fachleute das. Sie ist innen sehr fluffig, während sie außen knusprig bleibt.

Gleich zwei Kniffe sorgen für diese besondere Beschaffenheit. Also, wird erklärt: Anders als die Pizza, besteht die Pinsa aus einer Mischung verschiedener Mehle. Im Wesentlichen seien dass Reismehl, Weizenmehl, Sojamehl und Sauerteig, so schreibt auch eine der unvermeidlichen Food-Bloggerinnen. Dann kommen auf ein Kilo Mehl 800 bis 900 ml Wasser, viel mehr als bei der klassischen Pizza. Dann der zweite Trick: Die lange Garzeit. Erstmal wird der fertige Teig bis zu fünf Tagen in den Kühlschrank gelegt, damit er große Luftblasen schlägt. Diese lange Ruhezeit soll die Pinsa leichter verdaulich machen. Bei der Verarbeitung zählt vor allem eines: eine große Portion Fingerspitzengefühl! Denn der Pinsa-Teig mit seinen großen Luftblasen darf auf keinen Fall kräftig geknetet oder mit dem Nudelholz ausgerollt werden. Besser ist es , ihn vorsichtig mit den Fingern auseinander zu ziehen.

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