Sesamstraße hat Geburtstag – 50 Jahre

Der, die, das, / Wer, wie, was /Wieso, weshalb, warum… Wer nicht fragt, bleibt dumm. Diese Zeilen kann jeder mitzeigen, egal, ob Kinder oder Erwachsene, die das an ihre eigene Kindheit erinnert. Klar, das ist das Lied der Sesamstraße!

Die Idee für die Sesamstraße hatten Fernsehmacher aus USA. Ernie, Bert, das Krümelmonster un die anderen Figuren hat sich Jim Henderson ausgedacht. Er hat später auch die Muppet Show erfunden. Die Sendung lief am 10.Novemer 1969 zum erstenmal im amerikanischen Fernsehen. In Deutschland fanden viele Leute, dass die Sesamstraße zu verrückt für deutsche Kinder ist. Schließlich strahlten einige deutsche Sender die amerikanische Sendung dann doch aus – in deutscher Übersetzung. Zum ersten Mal am 8. Januar 1973. Ich erinnere mich noch sehr gut, dass ich mit meinem damals 4-jährigen Sohn von Anfang an begeisterter Zuschauer war.

Später wurde dann eine eigene Sesamstraße in Deutschland produziert. Es kamen auch  neue Figuren dazu, die es in Amerika nicht gibt: Samson und Tiffy beispielsweise.

Was macht den einmaligen Charme der Sesamstraße aus? Die Sendung soll kleinen Kindern wichtige Dinge wie Zahlen oder das ABC nahe bringen, aber nicht so, als wenn sie in der Schule säßen. Es soll Spaß machen – Deshalb sind die Figuren auch alle so lustig und verrückt. Aber es ist auch hier ein Lerneffekt dabei: Die jungen Zuschauer sollen lernen, tolerant zu sein. Eben wie die unterschiedlichen Figuren.

Übrigens, war es für manche Prominente schon eine Ehre, bei der Sesamstraße dabei zu sein – Ich erinnere mich an Henning Venske, Horst Janson, die unvergleichliche Lilo Pulver und viele andere.

Also, bleib weiterhin so jung und spritzig, liebe Sesamstraße.

Foto: B. Taubitz / pixelio.de

 

Maronen -köstlich in Herbst und Winter..

Maronen oder Esskastanien nannte man früher das Brot des armen Mannes, heute gelten sie als Delikatesse. Sie sind aber auch zudem sehr gesund. Sie können sogar Obst ersetzen. Sie haben viele gute Inhaltsstoffe, so erläutern die Experten, außerdem sind sie reich an Ballaststoffen.

Der süße, nussige Geschmack kommt erst durch das Garen zustande. Dann spaltet sich ein Teil der enthaltenen Stärke in Zucker auf. Sie sind auch eine ergiebige glutenfreie Kohlenhydrat-Quelle. Außerdem haben sie wenig Kalorien, das ist für Figurbewusste interessant.

Dann ist nicht zu verachten für die Weihnachtsmarktsaison: Eine Tüte Esskastanien wärmt klamme Finger genau so gut wie eine Tasse Punsch oder Glühwein.

Wer frische Maronen kaufen will: Jetzt ist die Erntezeit – bis Anfang November. Reif sind Esskastanien, wenn sich am Baum die stachelige Fruchthülle öffnet, und die Früchte auf den Boden fallen. Darauf achten sollte man, so wird empfohlen, dass die Maronen prall sind, keine Wurmlöcher aufweisen und die Schale glänzt. Man kann die Maronen auch bis zu drei Monaten lagern, am besten in offenen Körben in einem kühlen Raum. Zucht-Maronenbäume tragen größere und aromatischere Früchte. Sie lassen sich auch besser schälen als wild wachsende.

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Fett-Weg-Tricks…….

Wer von uns ist nicht unbedingt mit seiner Figur zufrieden? Doch kaum einer. Viele versuchen (Autorin eingeschlossen) mit mehr oder weniger Ausdauer, schlank zu werden oder zu bleiben. Da fielen mir einige Tipps in die Hände, die ich verblüfft gelesen habe. Auf manche, ganz einfache, wäre ich nie gekommen.

Also: Während der Arbeit einmal pro Stunde aufstehen und fünf Minuten durchs Zimmer oder kurz vor die Tür gehen. Ernährungsmediziner aus Ohio (USA) haben ausgerechnet, dass das im Jahr satte 10 Pfund weniger bringt.

Birne macht dünn: Wer Lust auf Süßes hat, muss nicht auf Essen verzichten – eine Birne stillt die Lust effektiv und gesund. Denn ihr hoher Ballaststoffgehalt sättigt und regt die Verdauung an. Auch hier haben Forscher herausgefunden, dass Personen, die täglich eine Birne essen, zu 35 % seltener dick werden.

Tomatensaft – nicht nur im Flugzeug trinken: Auch bei Hungerattacken einfach ein Glas trinken. Das füllt den Magen und stillt den Appetit. Ein Spritzer Tabasco regt zusätzlich die Fettverbrennung an.

Zitrus-Kick: In frisch gepresstem Zitronensaft steckt ein Enzym, das die Verdauung anregt und hilft, die Fettsäuren besser zu verarbeiten. Morgens und nach einem üppigen Essen ein Glas Wasser mit Zitronensaft trinken!

Sport – immer gut. Eine Stunde Bowling beispielsweise bringt 200 Kalorien weg. Aber es hilft nur, wenn man sich regelmäßig und andauernd bewegt.

Lachen macht schlank: Wer hätte das gedacht! Lachen ist nämlich ein Energiespender, denn es erhöht die Sauerstoffaufnahme im Körper und killt Stresshormone. Zwei kg im Jahr kann man verlieren, wenn man 15 Minuten täglich lacht.

Knackpo-Garantie: Im Büro, beim Warten und bei vielen Gelegenheiten hilft, den Rücken gerade aufrichten und den Po fest anspannen. Ca. 10 Sekunden halten, kurze Pause, wiederholen.

Dann das Essen – was hilft, was nicht? Den Kühlschrank so einräumen, dass gesunde und kalorienarme Lebensmittel auf Augenhöhe stehen. Salami, Käse usw. ganz nach unten geben. Langsam essen – ein immer wieder angebrachter Vorschlag vom Experten. Ein Trick ist, ab und zu mal mit der „falschen“ Hand essen. Das verlangsamt das Esstempo und man wird schneller satt. Pfeffer regt den Appetit an, darauf achten. Dicke Soßen meiden, das ist altbekannt. Also statt dicker Mehlschwitze oder Soßenbinder 2 gehackte Zwiebeln und 1 EL Tomatenmark zur Soße geben und offen einköcheln lassen. Selbst gekochter Pudding mit fettarmer Milch und wenig Zucker ist ein kalorienarmer Helfer bei Süßhunger. Auch ein Cappuccino mit cremigem Milchschaum erhöht den Energieverbrauch. Aber, was immer wieder verführerisch ist, Reste naschen! Am besten nach dem Abendbrot die Essensreste wegräumen, abwaschen und die Küchentür zumachen. Natürlich auch mittags zu empfehlen.

Das sind nur einige Möglichkeiten, die man anwenden kann. Aber tröstlicherweise wird auch Geduld empfohlen – Überflüssige Pfund sind nicht über Nacht gekommen und werden also auch nicht so schnell verschwinden! Also sich Zeit lassen, nicht übertreiben und nicht zuviel vom Körper verlangen!

Foto: Lisa Spreckelmeyer / pixelio.de

 

So kann ein Single-Urlaub gelingen….

Auch hierzu gibt es Forschungen und Statistiken – Die Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) hat errechnet, dass 2018 sieben Millionen Deutsche allein verreist sind. Alleine reisen bedeutet Freiheit, aber es gibt auch viele Herausforderungen und Risiken.

Dazu gibt es natürlich auch eine Menge Tipps, die zu lesen waren. Da wäre, das sich Solo-Touristen bei der Auswahl des Reiseziels besonders um die Sicherheitslage im Urlaubsland informieren sollten. Da bietet das Auswärtige Amt auf seiner Homepage Wissenswertes an. Es gibt auch eine App dazu. Besonders, wenn es Reisewarnungen gibt. Dann ist es wichtig, Reisezeit und Reiseland aufeinander abzustimmen. Damit man nicht in Regen und Hurrikane kommt. Es gibt auch noch andere Portale, die man zur Info nutzen kann: Travel Risk Map von Inernational SOS und der Safe Cities Index vom englischen Wirtschaftsmagazin The Economist.

Wichtig ist auch, was eigentlich selbstverständlich ist, dass Familie und engste Freunde wissen, wo man sich gerade aufhält. Wer ins Ausland reist, kann sich auch auf der digitalen Krisenvorsorgeliste Elefand des AA registrieren. Das hilft bei Maßnahmen zur Krisenvorsorge oder Krisenreaktion.

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Goldener Honig – ein Genuss

Die Deutschen sind mit rund 1,1 kg Pro-Kopf-Verzehr im Jahr die weltweiten Spitzenreiter im Honignaschen. Wir haben bei uns auch eine große Auswahl, die je nach Jahreszeit und Region unterschiedlich schmecken.

Es gibt in Deutschland 135 000 Imker, die rund 900 000 Bienenvölker besitzen. Zusammen produzieren sie 15 000  bis 25 000 Tonnen Honig im Jahr. Das ist ein Fünftel des Pro-Kopf-Vebrauches bei uns.

Die Sorten sind vielfältig, da gibt es Frühjahrsblüten- und Sommertrachthonige. Im Frühling und Sommer finden die Bienen in der blühenden Natur genug Blüten und Pollen – in der Imkersprache Tracht genannt. Im Herbst gibt es dann noch die Chrysanthem, Herbstanemonen, Astern und späte Efeublüten.

Es gibt auch regionale Vorlieben: Während in Süddeutschland gern Waldhonig gegessen wird, liebt man im Norden den cremigen Honig. In Deutschland gibt es Honige mit spezifischer botanischer Herkunft wie Heide- , Kornblumen-, Obstblüten- und Sonnenblumenhonig. Honige mit regionaler, territorialer oder topografischer Herkunftsangabe heißen „Waldhonig“ oder „Wald- und Blütenhonig“.

Die wertvollen Inhaltsstoffe, vor allem Enzyme, bleiben am besten erhalten, wenn der Honig zwischen zehn und 15 Grad dunkel und trocken lagert. (Was man nicht sofort verputzt). So gelagert, kann sich Honig mehrere Monate, sogar Jahre halten. Wenn er kristallisiert, ist das keine Qualitäts- und Geschmacksminderung.

Honig kann man vielfältig verwenden -Zum Verfeinern herzhafter Gerichte, da nimmt man dunklen Honig wie Wald- oder Tannenhonig. Beim Backen sollte man beachten, dass Honig höhere Süßkraft als Haushaltszucker hat. Dann natürlich auf dem Frühstücksbrötchen, im Müsli, im Tee oder Shake, für Kinder und vieles mehr.

Foto: Rike / pixelio.de

In vino veritas…..

Als passionierter Weintrinker habe ich mit Vergnügen einige Fakten zu diesem Multitalent, wie er genannt wurde, gelesen.

Was macht eigentlich einen guten Wein aus? Da geben die Fachleute einen guten Tipp, man sollte sich auf den eigenen Geschmack verlassen. „Es gibt kein Richtig oder Falsch“. Unentschlossenen wird empfohlen, zwei oder drei unterschiedlich teure Flaschen einer Rebsorte oder eines Typs zu kaufen. Die Unterschiede würde man auch am besten im direkten Vergleich merken, so wird erklärt. Womöglich schmeckt einem ein preisgünstiger Wein sogar besser. (Das habe ich auch schon oft festgestellt). Teurer macht einen Wein beispielsweise, wenn der Winzer weniger Trauben pro Stock aus seinem Weinberg erntet. Dadurch sind allerdings die Inhaltsstoffe in den Trauben konzentrierter.

Was ist der meist getrunkene Wein? Laut einer repräsentativen Umfrage aus 2018 ist Riesling immer noch die beliebteste Rebsorte in Deutschland. 51 % der Befragten gaben das an. Auf den weiteren Spitzenplätzen folgen Merlot, Spätburgunder, Chardonnay, Weißburgunder, Grauburgunder und Sauvignon Blanc.

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Interessantes ums Essen…..

„Wussten Sie eigentlich, dass….“, wie Kai Pflaume zu sagen pflegt: Da gab es auch für mich einige interessante Fakten zu lesen.

Die Kaffee-Entdecker: Das sollen Ziegen gewesen sein. Kaffee ist ja unser Lieblingsgetränk und unser täglicher Muntermacher. Ein äthiopischer Ziegenhirte soll ihn als Erster entdeckt haben. Etwa im 9. Jahrhundert hat er ein aufgekratztes Verhalten seiner Tiere beobachtet, als diese gerade Kaffeekirschen gefressen hatten. Das haben Mönche erfahren und haben nach Genuss bei sich eine verbesserte Konzentrationsfähigkeit bemerkt. Erst im 16. Jahrhundert kam der Kaffee nach Europa. Im 17. Jahrhundert entstanden die ersten Kaffeehäuser auf unserem Kontinent.

Der erste Vegetarier – Nicht nur die Zusammenhänge in der Geometrie erkannte der griechische Philosoph und Mathematiker Pythagoras, der ca. 580 – 500 vor Christus lebte. Er gilt auch als einer der ersten bekannten Vegetarier. Er soll gesagt haben:“ Alles was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen zurück“. Doch wer kein Fleisch aß, galt noch sehr lange als Außenseiter im gesellschaftlichen und auch religiösen Leben. Erst 1847 entstand der Begriff „Vegetarier“ in England und mit ihm die Bewegung gegen den Fleischkonsum, die etwa 1867 auch Deutschland erreichte. Also ist das nicht ein neuer Hype, sondern es gibt diese Bewegung schon lange.

Viktualien – Da denkt man gleich an einen der schönsten und bekanntesten Lebensmittelmärkte, den Viktualienmarkt in München. Seit 200 Jahren besteht er schon und ist ein Mekka für Feinschmecker. „Viktualien“ leitet sich vom lateinischen Begriff „Victus “ ab und bedeutet, was wohl – Lebensmittel. Im 19. Jahrhundert galt es als schick, deutsche Begriffe zu latinisieren.

Passend zur Apfelerntezeit waren auch Begriffe über unser Lieblingsobst zu lesen – Rund 30.000 Apfelsorten gibt es auf der Welt. Echte Apfel-Fans müssten, so haben es findige Leute ausgerechnet, über 82 Jahre lang jeden Tag einen anderen Apfel essen, um alle mal probiert zu haben. Aber in Deutschland ist man schneller durch, da gibt es 2.000 Apfelsorten. Das macht knapp fünfeinhalb Jahre. Last but not least, um zu demonstrieren, wie gesund Äpfel sind: „An Apple a day keeps the doctor away. Eine alte englische Weisheit, die immer aktuell ist.

Foto: Claudia Hautumm / pixelio.de

 

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