Wer wird denn weinen….

Tränen sind ein Phänomen, das sich lohnt, etwas näher zu betrachten.

Wusstet Ihr, dass der Mensch das einzige Lebewesen ist, das gefühlsbedingt weinen kann? Die Flüssigkeit, die dann über unsere Wangen rinnt, unterscheidet sich in ihrer Zusammensetzung auch deutlich vom normalen Tränenfilm. Das wissen alle, dass dieser unsere Augen vor dem Austrocknen schützt. Außerdem versorgt er die Hornhaut mit Sauerstoff und Nährstoffen.

Weinen auf Kommando ist fast unmöglich – Zwiebelschneiden ausgenommen. Wie machen das die Schauspieler? Sie  versetzen sich in emotionale Situationen aus ihrem Leben. Oder sie tragen einen Mix aus Creme und Menthol-Öl auf ihre Wangen auf.

Weshalb weinen wir auch vor Freude? Forscher sind zu der Annahme gelangt, dass dahinter ein Schutzmechanismus sitzt. Bei überwältigend positiven Gefühlen – beispielsweise bei einer Hochzeit – steuern Körper und Psyche mit Tränen gegen. Ziel: schnell wieder emotional stabil werden.

Trauer, Wut, Glück: Tränen können Emotionen zu anderen Personen transportieren. Das zeigte der Psychologe Randolf Cornelius uns auch in einem Experiment: Auf Fotos von weinenden Menschen ließ er die Tränen entfernen. Dadurch wirkten die fotografierten Gesichter auf die anderen Studienteilnehmer ausdruckslos.

Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

 

Bärlauch – wieder in als Frühlingskraut…

Als eines der ersten Frühlingskräuter findet man ab März an schattigen Plätzen in Wäldern und Parks die ersten grünen Blätter des Bärlauchs. Wer den leichten Knoblauchgeschmack schätzt, kann Bärlauch auf verschiedene Arten haltbar machen.

Dazu vorab einiges Wissenswerte: Giftige Doppelgänger erschweren das Bärlauch-Sammeln. Besonders Sammler, die die wild wachsenden Kräuter haben wollen, sollten vorsichtig sein. Insbesondere die Blätter von Maiglöckchen, die in manchen Regionen fast zeitgleich mit Bärlauch blühen, sehen dem Bärlauch zum Verwechseln ähnlich. Auch die Herbstzeitlose und der Aronstab – beide wie das Maiglöckchen besonders giftig – können aus Versehen mitgenommen werden. Wer auf der sicheren Seite sein will, kann ihn im Garten anbauen oder kauft Bärlauch frisch im Handel oder auf dem Markt.

Bärlauch ist aus unserer Frühjahrsküche nicht wegzudenken, er schmeckt in Suppen und Salaten ebenso wie als Würze für Quark und Frischkäse. Leider ist bereits nach sechs bis acht Wochen die Saison vorbei. Nach der Blüte zieht sich der Bärlauch in den Boden zurück. Wie gut, das man dieses schöne Frühlingsgewürz konservieren kann, beispielsweise in Öl und Fett.

Bestes Beispiel hierfür ist das beliebte Bärlauchpesto, da man auf der Grundlage von Olivenöl herstellt. Gewürzt wird mit gerösteten, gemahlenen Pinienkernen, geriebenem Parmesan oder Pecorino und etwas Salz und Pfeffer.

Bärlauchbutter ist auch beliebt als Brotaufstrich für deftiges Brot. Hierfür wird sehr fein geschnittener Bärlauch in weiche Butter gerührt. Pesto und Butter halten sich im Kühlschrank einige Wochen, die Butter kann auch eingefroren werden. Ebenfalls gut haltbar ist mit Bärlauch aromatisiertes Salatöl. Hierfür gibt man einige Blätter Bärlauch ins Öl und lässt die Mischung einige Tage ziehen.

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Pflegemythen um unsere Frühlingsblumen…

 

 

Für die Pflege von Schnittblumen gibt es so manchen Hausfrauen-Tipp. Aber ob die alle etwas taugen, sei dahin gestellt.

Da ist beispielsweise die Annahme, dass Narzissen nicht mit anderen Blumen in eine Vase dürfen. Ja und nein: Narzissen sollten über Nacht allein in eine Vase gegeben werden, denn aus den frisch angeschnittenen Stängeln tritt Schleim aus. Am nächsten Tag nicht mehr anschneiden, dann kann man sie in eine Vase zu Tulpen oder anderen Blumen geben.

Tulpen wachsen in der Vase – Ja, Tulpen wachsen in der Vase weiter, es können einige cm sein. Denn Tulpen pumpen ihre Zellen mit dem Wasser in der Vase auf und wachsen so. Das gleiche gilt übrigens, so wird erklärt, auch für Narzissen. Wer das Wachstum niedrig halten will, der sollte nur wenig Wasser in die Vase geben. Ein alter Trick: Die Stängel direkt unter den Blüten mit einer Nadel durchstoßen.

Kupfermünzen sorgen für anhaltende Frische – Laut dem Bundeszentrum für Ernährung aber nicht länger frisch als üblich. Was wirklich hilft? Frisches Leitungswasser und eine saubere Vase. Viele Experten raten auch zur Beigabe von Blumenfrischhalte-Mitteln. Die hängen oft in kleinen Tütchen an gekauften Sträußen.

Foto: Petra Schmidt / pixelio.de

Allerlei über uns Deutsche…

Wusstet Ihr eigentlich so manches Lesenswerte über uns Deutsche: Beispielsweise dass Deutschland noch nie so dick war wie heute!

Da gibt es den aktuellen Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, der besagt, dass mittlerweile 59 Prozent der Männer und 37 Prozent der Frauen übergewichtig. Besonders gravierend bei Männern zum Ende ihres Berufslebens: Von ihnen sind 74,2 Prozent zu dick. Dagegen nur 56,3 Prozent der Frauen. Einziger Lichtblick der Studie: Bei Kindern, die eingeschult werden, steigt die Zahl der übergewichtigen seit einigen Jahren nicht mehr an!

Wusstet Ihr, dass 2016 in den 100 größten Städten Deutschlands 220.000 Ladendiebstähle angezeigt wurden!! Die meisten ereigneten sich in Flensburg, Saarbrücken, Dortmund, Heidelberg und Hannover. Allerdings liegt auch die Aufklärungsquote hoch, 90 Prozent. Viele Diebstähle werden aus verschiedenen Gründen (erst später bemerkt usw.) gar nicht angezeigt. Auffällig ist zudem, dass die Langfinger aus allen Bevölkerungsschichten kommen, sowie auch Altersgruppen. Von der Großmutter über Grundschüler und Studenten bis zu Migranten ist alles vertreten.

Und wusstet Ihr, dass die Deutschen über 10 Stunden am Tag mit der Nutzung von Medien verbringen? Das geht aus der VPRT-Mediennutzungsanalyse 2016 hervor. Schon Kinder ab drei Jahren sitzen im Durchschnitt 3 Stunden und 43 Minuten vor dem Fernseher! Bei den über 14-jährigen sind es schon 4 Stunden.

Foto: Florian-Schmilinsky / pixelio.de

 

Endlich – Frühling!

Nun, da sich die Sonne (bis auf einige Rückfälle des Winters) wieder öfter blicken lässt, möchte man in den eigenen vier Wänden auch etwas davon spüren. Immerhin ist seit dem 1. März für die Meteorologen schon der Frühling aktuell da. Jedenfalls lässt er sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte.., dieses Gedicht geht einem dann schon durch den Kopf.

Gerade auch im Hinblick auf Ostern gibt es so schöne Sachen, wo einem das Herz lacht.

Schon ein Strauß Tulpen oder Narzissen zaubert häusliche Frühlingsgefühle. Aber auch die Frühlingsdeko ist vielfältig, ob Vogel- oder Hasenmotive, Blumen, Lämmer, Eier usw., aus verschiedentlichen Materialien, zum Aufhängen, Stellen usw., erlaubt ist, was gefällt.

Man sollte sich aber für einen Stil, bestimmte Materialien und Farben entscheiden, damit das Ganze nicht überladen wirkt. Ein optischer Blickfang sind Kerzen in Eiform, in schönen Gestellen, sei es in Eierbecherform oder, wie ich habe, in einem Keramikhuhn. Ein Muss ist für mich ein Osterstrauß, der bei mir schon seit 1. März die Wohnung verschönt. Weidenkätzchenzweige, bei einem ersten Spaziergang gepflückt, mit Korkenzieherweiden in einem Keramiktopf dekoriert. Dazu Aufhänger für die Zweige in Eiform. Besonders schön ist es natürlich, Eier auszublasen und zu bemalen, einen Faden an einem kleinen Holzstückchen, von einem Zahnstocher, durchzuziehen und aufzuhängen. Das macht vor allem Kindern Spaß.

Man kann auch schon der vorösterlichen Essenstafel im Handumdrehen eine frühlingshafte Note verleihen, etwa durch frühlingshaft bedruckte Servietten. Dazu Hasen, sei es aus Schokolade oder aus Dekomaterial, oder auch Hühner, habe ich sehr schön aus Holz, das macht das Ganze fröhlich.

Da ist erlaubt, was gefällt, man kann der Fantasie freien Lauf lassen und so den Frühling schon ins Haus holen.

Foto: Huskyherz / pixelio.de

Harry Belafonte – der König des Calypso wird 90 Jahre alt

Forever young – so könnte man sagen, Harry Belafonte war und ist mein ganz großer Schwarm, mit seinen unvergesslichen Liedern, aber auch mit seinem Engagement als Bürgerrechtler.

Ich hatte das Glück, ihn mehrmals im Laufe der Jahre in mitreißenden Konzerten zu erleben. Unvergesslich ist auch sein Auftritt bei einer großen Friedens-demonstration in Bonn.

Seine Geschichte ist die Geschichte Amerikas im 20.Jahrhundert, so wurde über ihn geschrieben. 1927 im Schwarzenviertel Harlem geboren, verbringt er aber einen großen Teil seiner Jugend in der jamaikanischen Heimat seiner Mutter. Nach Kriegsdienst bei der US Navy besuchte er eine bekannte Schauspielschule und wurde mit Hollywood-Filmen wie „Carmen Jones“ bekannt. Dann kam die Musik dazu und Harry Belafonte wurde zum „Calypso-King“. Sein legendärer „Banana Boat Song ist längst ein Ohrwurm. Auch die vielen anderen wunderbaren Songs von ihm sind Klassiker . „Island in the Sun“, „Matilda“, mein Lieblingssong „Try to remember the time of September“ und viele mehr. Mehr als 100 Millionen Platten verkaufte er und spielte in mehr als 40 Filmen mit.

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WMF – seit über 160 Jahren beliebt für Küche und Co.

Das Sortiment der Württembergischen Metallfabrik, kurz WMF, beeindruckt neben der Qualität auch mit der großen Bandbreite der Produkte.

1853 gründete der Müller Daniel Straub mit den Brüdern Schweizer in Geislingen die Metallwarenfabrik Straub & Schweizer. Schon 1862 wurden deren Tafel- und Serviergeräte auf der Weltausstellung in London ausgezeichnet. 1866 verließen die Brüder Schweizer die Firma, 1880 schloss sich das Unternehmen mit der Fa. Ritter aus Esslingen zusammen zur Württembergischen Metallwarenfabrik.

Um die Jahrhundertwende waren schon 3000 Mitarbeiter beschäftigt, zehn Jahre später bereits 4000. Um 1920 sicherte sich WMF die Alleinverwendung des von Krupp entwickelten V2-A-Stahles bei Tafel- und Küchengeräten. Die erhielten das Warenzeichen „Cromargan“, ein Name, der zum Synonym für rostfreien Edelstahl wurde. Später fertigte WMF auch Großkaffeemaschinen für die Gastronomie an.

Nach Kriegsende gelang der erfolgreiche Wiederaufbau, 1950 wurden schon wieder 3000 Mitarbeiter beschäftigt. Es entstanden Produktklassiker, die millionenfache Verbreitung in den deutschen Haushalten fanden.

Als die Zahl der Beschäftigten auf 5800 stieg, wurden 1960 Zweigwerke gegründet. In den folgenden Jahrzehnten übernahm WMF mehrere Unternehmen der Branche. Im Mai 2016 wurde WMF dann selbst übernommen – von dem französischen SEB-Konzern.

Ob Besteck oder Kochgeschirr, Tischaccessoires, Thermokannen, Backformen, Sekt- und Weinkühler, Korkenzieher, Kaffeemaschinen und vieles mehr gehört nach wie vor zum Angebot von WMF.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

 

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