Porridge – gar nicht so langweilig…

Es muss einmal eine Lanze für ein gutes Porridge am Morgen gebrochen werden. Es ist ganz das Richtige für müde Mägen. Es ist schon lange nicht mehr der öde Haferschleim, wie man ihn aus der Kindheit kennt.

Der klassische Porridge ist einfach zubereitet aus Haferflocken, Wasser oder Milch und einer Prise Salz. Aber wenn man ein gutes Porridge noch mal probiert hat, merkt man, dass es nicht allein bekömmlich, sondern auch sehr gesund ist. Da gibt es längst gute Rezepte, man kann mit Beeren, Rosinen und vielem mehr ein schmackhaftes Gericht bereiten.

Außerdem gibt es seit langem inzwischen sehr gute fertige Porridges, die jedem Öko-Test stand halten. Wenn man die mit Porridge gefüllten Regale in den Supermärkten sieht, beweist das die Anerkennung, die dieses alte Gericht wieder findet. Kaum ein anderes Lebensmittel hatte in der Vergangenheit ein solches Revival.

Gerade im Herbst können Kinder ein warmes, sättigendes Frühstück vertragen, dass einen gut durch die ersten Schulstunden bringt. Und für alle Erwachsenen, die ihr Porridge nicht zu Hause verzehren können oder wollen, gibt es sogar Einmal-Portionen. Diese sind zwar praktisch, aber aus Umweltaspekten durch die aufwendige Verpackung nicht als Dauerlösung gedacht. Da sollte man lieber eine große Packung und eine Keramikschale auf der Arbeit deponieren und dann löffeln.

Joujou / pixelio.de

Savoir-vivre in Südfrankreich…

Jetzt, wo allmählich die großen Urlauberströme weniger werden, ist es in der Cote dÀzur besonders schön. Sie ist Kulisse vieler Klischeevorstellungen. Aber wer über die Autoroute du Soleil Marseille beispielsweise ankommt, sieht, dass alle wahr sind!

Strahlend blauer Himmel, betörender Duft mediterrianer Kräuter, tiefblaues Meer lässt die Herzen höher schlagen. Man kann auf der Corniche, der Küstenstraße weiter fahren durch den Nationalpark Calanques nach Saint-Tropez. Weltbekannt seit Brigitte Bardot wurde das einstige Fischerdörfchen und spätere Künstlerdomizil als Treffpunkt der Reichen und Schönen. Aber immer noch ist er sehr malerisch.

Cap d`Antibes ist wunderschön, mit atemberaubendem Blick aufs Meer. Nicht vergessen sollte man natürlich Cannes und Nizza. In Nizza verliebte sich Grace Kelly bei den Aufnahmen zu „Über den Dächern von Nizza“ sofort in die Region und, wie man weiß, in den Märchenprinzen aus dem benachbarten Monaco. Gesehen haben muss man unter vielen anderen Sehenswürdigkeiten auch die Zitronenstadt Menton. Für Ausflüge  abseits der Küstenstädte bieten sich u.a. Grasse und das zauberhafte St.-Paul-de-Vence an.

Übrigens, wie ich als Tipp las, da die Küstenstraßen zwar traumhaft, aber oft auch ziemlich voll sind, kann man auch mit dem Zug fahren. Die meisten Städte sind damit sehr gut zu erreichen, in Monaco hält er nahe des Casinos.

Leider ist die Azurküste kein billiges Pflaster. Kenner empfehlen, eine Ferienwohnung oder ein Häuschen im Hinterland zu mieten. Fürs Essen ein Tripp der Insider: Viele Restaurants bieten mittags ein günstiges, aber authentisches Menü an.

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Ananas – Königin der Früchte….

Mehr als 100 Sorten der Frucht, die aus Südamerika stammt, wachsen in tropischen Anbaugebieten. Angeblich brachte Kolumbus sie mit nach Europa.

Reif ist die Königin der Südfrüchte, wenn sie auf Druck nachgibt und an der Unterseite süß riecht. Ein Kopfstand tut ihr gut: So lautet der Tipp zum Aufbewahren der Ananas. Die Krone wird abgetrennt und der Körper mit der Schnittstelle auf eine Glas- oder Porzellanunterlage gestellt. In den Kühlschrank gehört sie, wenn sie geschält ist. Gut gelagert, hat das nach der Banane zweitbeliebteste tropische Obst auch abgesehen von dem köstlichen Geschmack reichlich Vitamin C, Mangan, Kupfer, Magnesium, Eisen und Kalium zu bieten.

Sie passt nicht nur zu den bekannten Gerichten wie Toast Hawaii, Pizza oder in Waldorf- und Geflügelsalat. In Scheiben oder in Stücken schmeckt sie auch auf Burgern, Grillspießen, im Speckmantel, in asiatischen Gerichten sowie in Sauerkraut oder Gulasch.

Süße Partner für die Ananas sind Ananas in Beeren-Crumble, Käsekuchen oder Marmelade mit Basilikum.

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Gutes aus dem Garten….

Die Natur beglückt uns jetzt mit mehr Gemüse, als wir essen können. Darum essen wir, so viel es geht, Salate und Gemüsegerichte. Was übrig ist, können wir einkochen, damit wir im Winter auch noch was haben.

Aus der unendlichen Vielfalt der Rezepte, die sich hier anbieten, habe ich einige herausgesucht, die ich selbst schon gerne ausprobiert habe.

Gazpacho mit Garnelen: Für 6 Portionen benötigt man für die Suppe: je 1 rote und gelbe Paprika, 1 Gurke, 1 Dose geschälte Tomaten (oder auch frische), 2 Knolauchzehen, 1 Piri-Piri-Schote, 2 EL Sherry-Essig, Salz, Pfeffer,Cayennepfeffer, Honig. Für die Garnitur: 5 – 6 Garnelen, küchenfertig, Olivenöl, einige Oliven mit Paprika, einige Basilikumblätter, 1 Baguette in Scheiben, 1 Glas Würzpaste Mojo Verde. Zubereitung: Zuerst 1/3 Paprika und Gurke in kleinen Stücken beiseite stellen. Rest mit anderen Zutaten fein pürieren. Nach Belieben süßen. Gazpacho abfüllen und kalt stellen (beispielsweise in Gläsern). Garnelen salzen, pfeffern und in Öl braten. Gemüsewürfel, halbierte Oliven, Basilikum und Garnelen auf die Suppe geben (an einem kleinen Spieß). Alles mit etwas Öl beträufeln. Brotscheiben leicht getoastet mit Mojo Verde bestreichen.

Tomaten-Zucchini-Salat mit Kräutern: Für 4 Personen – 500 g Zucchini, 1 TL Öl, 1 kg gemischte Tomaten, 1 rote Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 4 Stiele Thymian, 4 EL Weinessig, Salz, Zucker, 2 EL Zitronensaft, 10 EL Olivenöl, Pfeffer, 4 Stiele Oregano, 6 Stiele Basilikum, 4 Stiele Koriandergrün, 2 Stiele Majoran und Dill. Zubereitung: Zucchini waschen, in dünne Scheiben schneiden. Mit Öl in der Pfanne leicht anbraten, herausnehmen. 1 Handvoll Tomaten kurz in Öl schwenken. Zwiebel abziehen, in Streifen schneiden. Knoblauch abziehen, fein hacken. Thymianblättchen abzupfen, fein hacken. Essig mit Salz, 1 TL Zucker, Zitronensaft und Olivenöl verrühren. Zwiebeln, Knoblauch und Thymian untermischen, pfeffern. 15 Minuten ziehen lassen. Restliche Tomaten in mundgerechte Stücke schneiden. Alle Kräuter abzupfen. Zucchini, gebratene Tomaten und restliche Tomaten mit gehackten Kräutern zur Vinaigrette geben, alles mischen. Salat salzen, pfeffern, dann direkt auf Tellern servieren.

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Im weissen Rössl am Wolfgangsee…..

Wer kennt sie nicht, diese Operette, die einfach  d e r  Klassiker ist! Aber das Salzkammergut und besonders der Wolfgangsee ist immer, auch ohne Operette eine Reise wert. Gerade jetzt zum Herbst laden die Gastgeber am Wolfgangsee zu „Herbstgenuss 2019“ mit feinen Schmankerln ein. Man kann sogar ein Herbstpaket buchen, das Wanderungen sowie Bergsteigen und viele Feste rund um den Wolfgangsee beinhaltet. Diese kann man natürlich auch auf eigene Faust besuchen.

Die Sonne leuchtet in besonderem Licht, die Wälder fangen sich an zu färben und das türkisfarbene Wasser des Wolfgangsees erinnert an die letzten heißen Tage. Die Fernsicht ist besonders klar. Vielfach wird das Vieh schon von den Almen ins Tal getrieben. Ein Almabtriebsfest gibt es vom 5. – 6. Oktober. Die Hütten rund um den Wolfgangsee bleiben aber noch geöffnet und bieten herbstliche Leckereien an.  Wöchentlich jeden Tag in einer anderen Hütte.

Wanderfreunde kommen ganz auf ihre Kosten auf zahlreichen Routenangeboten. Wer den Falkenstein besucht, muss die Falkensteinkapelle besuchen. Die gilt seit dem 14. Jahrhundert als viertwichtigster Wallfahrtsort Europas. Man sollte unbedingt die Wunschglocke läuten: Erklingt sie dreimal, geht der Wunsch in Erfüllung. In der Nähe befinden sich zwei der insgesamt neun „Gschmae-Platzln“ die es rund um den Wolfgangsee gibt. Denn nicht nur auf den Almen, natürlich auch im Tal gibt es Köstlichkeiten aus der Region.

Wer will, kann mit dem Schiff zurück nach St. Wolfgang fahren, die Flotte der Wolfgangsee-Schifffahrt verkehrt bis Ende Oktober.

Foto: gnur / pixelio.de

Die Geschichte des Geldes….

Sehr interessant war, was ich kürzlich las. Das meiste ist ja geläufig, aber manches war mir auch neu.

Unsere Altvorderen waren auf Tauschhandel angewiesen, als Geld noch unbekannt war. Wer also Getreide übrig hatte beispielsweise, aber kein warmes Fell für den Winter hatte, tauschte eins gegen das andere. Aber das funktionierte nicht immer.

So dachten die Menschen über ein Tauschmittel nach, das brauchbar war. Archäologen haben Muschelschalen, Schneckengehäuse und Feuersteine aus der Zeit vor Tausendjahren gefunden. Sie reihten diese Zahlungsmittel an Schnüren auf.

Als man in Europa schließlich Gold und Silber entdeckte, begann man, diese Edelmetalle als Zahlungsmittel zu nehmen. Um zu wissen, wieviel so ein Stück Gold wert war, hat man es erst abgewogen. Die ersten Münzen wurden dann vor 2.700 Jahren in der heutigen Türkei geprägt. Diese Münzen hatten immer das gleiche Gewicht. Der Wert wurde mit einem Stempel aufgedrückt. Diese Zahlungsweise übernahmen auch die Römer. Man hat auch schon manche Münze aus der Römerzeit gefunden.

Erst viel später kam das Papiergeld dazu. Vor rund 400 Jahren fingen die Menschen an, ihre Münzen zu Banken zu bringen, um sie dort verwahren zu lassen. Als Quittung gab man einen Zettel aus, auf dem der Wert vermerkt war. So wurden die Banknoten erfunden. Wie sich herausstellte, war so ein Papier viel leichter als Münzen. Darum setzte sich das als Zahlungsmittel durch.

Heute wird sogar nicht immer mehr mit Bargeld bezahlt. Der Wert wird von einem Konto abgebucht und einem anderen gutgeschrieben. So existiert das Geld dabei nur virtuell.

Foto: Astrid Götze-Happe / pixelio.de

 

Septemberfunkeln……

Was nicht alle wissen, die wasserreiche Urlaubsregion des Herzogtums Lauenburg verzaubert auch im Herbst mit Farbrausch. Wenn die Sonne hier versinkt, spiegelt sie sich in über 40 Seen und in der Elbe. Dann beginnt die funkelnde Stunde, dieses Schauspiel lässt sich ab September beobachten.

Deswegen wird in der südöstlichen Schleswig- Holstein Region der September zum funkelnd schönen Monat erklärt. Zahlreiche Veranstaltungen in Ratzeburg, Mölln, Lauenburg und Geesthacht gibt es zum Sonnenuntergang.

Besonders schön ist es an der „Schönen Aussicht“ in Bäk. Hoch über dem Domsee kann man erleben, wie die Sonne farbenfroh hinter dem Ratzeburger See versinkt und den Dom dabei in Licht taucht.

Am Möllner Schulsee lässt die untergehende Sonne die Altstadt erstrahlen Auch im Lauenburger Fürstengarten sieht man weit über die Elbe ins Dreiländereck. Am Elbufer in Geesthacht Tesperhude lassen sich die in den Sonnenuntergang hineingleitenden Flussschiffe beobachten.

Man kann auch an den zahlreich angebotenen Schifffahrten teilnehmen. Es werden auch Vollmond-Führungen veranstaltet, Radtouren in den Sonnenuntergang, Nachtwächterführungen sowie eine funkelnde Fürstengarten-Nacht und vieles mehr.

Alle Termine und Veranstaltungen erfährt man auf www.herzogtum-lauenburg.de oder unter Tel. 04542 / 6860.

Foto / G. Redmann / pixelio.de

 

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