Heute – am 14. Februar – ist Valentinstag

valHeute, am 14. Februar, ist Valentinstag, das sollte man sich, egal ob frisch verliebt oder ein „altes“ Paar, im Kalender dick anstreichen! Dieser Tag sollte, das sagen auch die Psychologen, gut verbracht werden, mit einer netten Überraschung vielleicht. Das bringt frischen Wind und Glück in jede Beziehung. Wie lange haben Sie, ehrlich, nicht mehr gesagt: „Ich liebe Dich“?

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich diesen Tag immer etwas abfällig als Erfindung findiger Amerikaner, Floristen und Geschäftemacher abgetan habe. Nun habe ich gelesen, dass bereits im 14. Jahrhundert in England am Hofe König Richards II Valentinsfeiern ausgetragen wurden. Seit dem 15. Jahrhundert begingen auch die „normalen“ Engländer diesen Tag mit kleinen Geschenken und Gedichten. Auswanderer nahmen den Brauch mit in die USA. Mit den GI`s kam er nach dem zweiten Weltkrieg zu uns. (Also doch die Amerikaner!). Bereits 1950 gab es in Nürnberg den ersten offiziellen Valentinsball.

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Frau geht wieder mit Hut!

Menschen tragen wieder mehr Hut (übrigens auch Männer!). Das haben die Fachleute der Hutmacher festgestellt. Hut gehört wieder zum Schick!

Auch bei besonderen Anlässen kommt der Hut wieder zum Einsatz, etwa der allseits beliebte Fascinator. Kommt aus England, wird oft passend zur Garderobe angefertigt. Das tragen jüngere, aber auch oft ältere Damen.

Zurück ist auch die Mode der 70er: der sog. Flapper, ein großer Damenhut, dessen breiter Rand wellig nach unten fällt (auch von der Verfasserin heiß geliebt). Auch ein Revival der Cowboy-Hüte wird beobachtet, so auch Formen wie der Boater, ein Freizeithut, gehören dazu. Hier sagt man auch Kreissäge dazu. Die Form ist seit der  Jahrhundertwende immer wieder aufgetaucht.

Ein Hut mit Rand wirkt formeller und erwachsener, so die Fachleute. In puncto Farben sei auch alles möglich. Da gibt es keine bestimmten Regeln, der Hut muss ins Gesamtbild und zum Anlass passen.

Foto: Rolf Handke / pixelio.de

 

 

 

Wissenswertes über Stühle

In der Schule, am Schreibtisch,  beim Essen, immer sitzen wir auf Stühlen, ohne dass wir darüber nachdenken, ob es die überhaupt immer gegeben hat. Dabei gibt es beispielsweise Kinderstühle schon seit 3000 Jahren.

Schon im Grab des Pharaos Tutanchamun haben

Forscher zwei Kinderstühle gefunden. Aus Ebenholz, mit Elfenbein, Gold und Bronze verziert. Aber solche Stühle und auch die für Erwachsene waren bis vor 200 Jahren nur den Adelshäusern vorbehalten. Jahrhundertelang saß der Großteil der Kinder einfach auf dem Boden – so wie ihre Eltern auch. Wenn man die Geschichte verfolgt, kam außerdem hinzu, dass Kindern nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Sie sollten den Eltern helfen und keine Probleme machen. Das änderte sich erst mit der Zeit der Aufklärung. Da kam man mehr zu der Überzeugung, dass Kinder selbst Persönlichkeiten waren.

Hinzu kam, dass sich die meisten Stühle gar nicht leisten konnten, sie mussten extra angefertigt werden und waren teuer. Manche Familien hatten höchstens Schemel  oder eine Bank.

Das änderte sich mit der Industrialisierung vor etwa 200 Jahren. Als man die Produkte maschinell herstellen konnte, wurden sie auch billiger. Aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Stühle richtig günstig. Denn da begann man auch, Stühle aus Kunststoff herzustellen. Dazu hat auch die Firma Ikea beigetragen.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

 

 

Karneval, Fasching, Fasnet – die Narren sind los

345673_web_R_K_by_Paul-Georg Meister_pixelio.deWo anderswo fröhlich-bunte Jecken und liebliche Funkemariechen unterwegs sind, ist die schwäbisch-alemannische Fasnet ganz anders. Hier sind es garstige Hexen und kauzige Narren. Aber auch das ist altverwurzeltes Brauchtum genauso wie im Rheinland und anderswo.

Bei den rustikalen Umzügen der schwäbisch-alemannischen Fasnet müssen die Besucher auf der Hut sein. Die Teilnehmer sind in aufwendige Kostüme gewandet, die alle besondere Aussagen haben und meist auf alten Traditionen basieren. Die Kostüme heißen „Häs“ und die kunstvoll geschnitzten Masken „Larven“. So mancher Hästräger lehrt die Zuschauer das Fürchten, wenn er mit scheppernder „Guggenmusik“ beim „Narrensprung“ oder „Hemdglonkerumzug“ durch die Straßen zieht. Von Dreikönig bis Aschermittwoch, an manchen Orten sogar bis Sonntag danach, haben die Narrenzünfte ihre Hoch-Zeit.

Es sind mittelalterliche Traditionen, auf die sich die schwäbisch-alemannische Fasnet beruft. Auch hier sollen sich die Menschen vor der 40-tägigen Fastenzeit noch mal richtig mit Feiern vergnügen. Am besten unter einer anonymen Maske. Den prüden Protestanten waren diese „Ausschreitungen“ ein Dorn im Auge, darum wurden auch vielerorts die Aktivitäten untersagt. Erst im 20.Jahrhuntert wurden die meisten dieser alten Bräuche wiederbelebt. Da sich im Zeitalter der Globalisierung auch die Rückbesinnung auf Lokales zugenommen hat, haben Handwerker- und Bauerntraditionen bei vielen Masken als Vorbild gedient.

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Gesund und fit – dem Frühling entgegen

So einfach geht es, mit gesunder Ernährung und viel Bewegung. Aber ist es so einfach? Wahrscheinlich sind viele jetzt dabei, zu überlegen, was aus den guten Vorsätzen für das neue Jahr geworden ist: Mehr Sport, abnehmen, gesünder essen, nicht mehr rauchen usw. Es ist ja auch nicht immer möglich, alles auf einmal umzusetzen.

Aber man könnte ja jetzt wo es doch bald mal Frühling wird, mit der Ernährung beginnen, um gesund und fit zu sein und vielleicht doch das Gewicht etwas zu reduzieren oder zu halten! Alle die vielen Diäten, die man schon ausprobiert hat, sind auch nicht immer die Lösung. Da ist es schon gut, wenn man einfach versucht, sich gesund zu ernähren. Das ist eine Ernährungsweise, die dem Körper gibt,was er braucht.

Ein guter Tipp der Ernährungswissenschaftler ist, frische Produkte zu verwenden und möglichst auf Fertiglebensmittel zu verzichten. Und selbst kochen (oder sich bekochen lassen!), das macht nicht nur Spaß, sondern ist auch ein Weg zur Gesundheit. Wichtig für das Eiweiß, das wir brauchen, sind frischer Fisch und pflanzliche Produkte. Natürlich auch mal ein fettarmes Steak – Bio, wenns geht. Dann hochwertige Fette sind das A und O für die gesunde Ernährung. Auf Industriezucker sollte man nach Ansicht der Experten verzichten, eine gute Alternative ist Stevia. Dieses Süßmittel wird seit längerem als sehr gut bezeichnet.

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Land der Hobbits

Wer wie die Verfasserin ein totaler Tolkien-Fan ist, wird diesen Artikel sicher mit Vergnügen lesen. Da muss man nach Neuseeland gehen (sowieso sehr interessant, vor allem landschaftlich!), denn hier sind alle verrückt nach den Fabelwesen der Tolkien-Verfilmungen. Nach den „Herr der Ringe“ und den drei „Hobbit“ Verfilmungen gehören Gandalf und Frodo zu den berühmtesten „Kiwis“, wie die Neuseeländer oft genannt werden.

Reisen zu den Drehorten sind landesweit die touristischen Highlights. Ein neuseeländischer Reiseführer wurde über eine halbe Million mal verkauft, obwohl das Land lediglich viereinhalb Millionen Einwohner hat. Die nationale Fluggesellschaft Air New Zealand hat sogar einen ihrer Flieger mit Figuren aus Peter Jacksons Filmen verziert und begrüßt die Passagiere mit Sicherheitsvideos, in dem die Bewohner von Mittelerde die Hauptrolle spielen.

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Jeder Kalendertag hat einen Namen

Im Kalender gibt es kaum noch ein Datum, das nicht mit einem Gedenken belegt ist. Vorbei sind die Zeiten, wo Kalender-Hersteller nur die kirchlichen und staatlichen Feiertage berücksichtigen mussten.

Es gibt Gedenktage für Sparer, Blutspender, Putzfrauen und Bauern und so weiter. Es gibt spaßigerweise sogar einen Gedenktag gegen Gedenktage: Der US-Kolumnist Harold Coffin soll 1972 den 16. Januar als „National Nothing Day“ ausgerufen haben. Also als ein Tag, so seine amerikanischen Mitbürger einmal dasitzen dürfen, ohne irgendwas zu feiern.

Die Vereinten Nationen proklamierten den „Welttag der Vereinten Nationen“, um die Weltorganisation ins Bewusstsein der Bevölkerung zu  bringen. Inzwischen gibt es UN-Tage vom Welt-Aids-Tag über den Tag der Muttersprache, den Welttag der Poesie, den Weltfernmeldetag bis zum Tag der Industrialisierung Afrikas. Es gibt sogar den Welttoilettentag!

Auch viele Institutionen proklamieren inzwischen Gedenktage: Den Tag der gesunden Ernährung, den Tag der Milch, Tag der Briefmarke, seit 1999 sogar den Tag des Deutschen Butterbrotes. Besonders bekannt ist der Tag des Deutschen Bieres am 23. April. Er soll an das 1516 erlassene Reinheitsgebot für bayrisches Bier erinnern. Oder der Welt Lachtag, Anfang Mai.

Manche Gedenktage sind allerdings wohl von Spaßvögeln erfunden worden  und kursieren nur im Internet. So der Welttag des Schneemanns, am 18. Januar, der Tag für Komplimente, 24. Januar. Da gibt es den Internationalen Tag der Jogginghose, 21. Januar oder den Weltknuddeltag, auch 21. Januar. Am 17. Januar gibt es, wie passend: Den „Wirf-deine-Jahresvorsätze-über-Bord-“ Tag!!

Foto: Florian Schmilinsky / pixelio.de

 

 

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