Leuchtendes Göteborg….

Was manchem gar nicht bewusst ist, auch nordische Städte haben in der Adventszeit eine besondere Stimmung. Voriges Jahr habe ich über Stockholm berichtet. Jetzt habe ich sehr Interessantes auch über Göteborg gelesen. Im Advent bekommt die schwedische Metropole am Kattegat etwas Zauberhaftes. Alles dreht sich um Lichter und die Weihnachtsgemütlichkeit.

Sterne und Laternen funkeln, weihnachtliche Düfte ziehen durch die Stadt – es ist die Zeit, skandinavische Traditionen zu zelebrieren und den dunklen Winter mit Licht und Frohsinn zu erhellen. In Schweden heißt es „julmys“ das steht für alles Schöne rund um Weihnachten. Es gibt viele Weihnachtsmärkte in der Stadt. Beliebt ist der „julmarknad“ entlang der Haga Nygata in der pittoresken Altstadt. Ab Ende November öffnen die Verkaufsstände am Wochenende. Besonders beliebt sind Leckereien aus der Region und handgemachte Waren. Schön ist auch u.a. der Weihnachtsmarkt im Kronhuset.

Kulinarische Genüsse sind Kanelbullar, das schwedische Zimtgebäck, auch Lussekatter. Das ist eine Hefebackware mit Safran und Rosinen. Das wird besonders gern zum Luciafest am 13. Dezember gegessen. Auch hier wird das traditionelle Fest mit Konzerten und Lichterprozessionen gefeiert. Ein besonderes Erlebnis ist das Lucia-Konzert im Dom.

Dann wird noch auf eine ultimative Winterwonderland-Atmosphäre hingewiesen in Skandinaviens größtem Vergnügungspark Liseberg. Da bringen sogar im Advent Göteborgs Sightseeing-Boote die Besucher hin.

Hinzukommen ist ganz einfach: Täglich gibt es Nonstop-Flüge ab mehreren Städten, zwei Stunden. Oder mit der Fähre ab Kiel, täglich  Nonstop-Über-Nacht-Fahrt, dauert allerdings 15 Stunden.

Foto: Renate Hermesmeier / pixelio.de

Kuschelchic für den Winter

Weiche Wolle und fließende Stoffe, lässige Formen, aber auch wilde Muster prägen die Mode dieses Winters. Die aktuelle Wintermode zeichnet sich durch eine große Vielfalt an Möglichkeiten aus. „Mix and Match“ lautet der Leitspruch der Designer. Der Mantel gehört zu den wichtigsten Stücken der Garderobe (auch für den Göttergatten!). Da gibt es den knielangen Ein- oder Zweireiher sowie anschmiegsame Woll- oder Kaschmirmäntel und dann auch die Outdoor-Jacken aus innovativen Materialien.

Das Deutsche Mode-Institut erklärt, dass außerdem Blazer die neuen Fashion-Allrounder sind. Und das nicht nur zum Business-Look. Der Trend sind markante Schultern und gerade, lockere, lang gezogene Schnitte. Die Materialien sind Breitcord, Wolle und Jersey. Im modischen Karomuster sehen sie nicht zu formell aus und sind ideale Kombipartner zu Kleidern und weit geschnittenen Hosen.

Blusen sind feminin geschnitten, es gibt verspielte Details und weich fallende Materialien wie Seide und Viskose. Dann darf natürlich Strick nicht fehlen – Kleider, Cardigans und Schals fallen weich und anschmiegsam aus Merino-, Kaschmir- und Alpaka- Wolle. Farblich sieht man softe und neutrale Töne wie gebrochenes Weiß, lichtes Grau, Cognac und Rosé.

Aus meiner natürlich unprofessionellen Sicht muss ich sagen, dass eigentlich alles schon mal da war!

Foto: Uwe Wagschal / pixelio.de

 

Zauberhaft – besonders im Advent: Rothenburg o.d. Tauber

Rothenburg ob der Tauber ist eine der bekanntesten Orte an der Romantischen Straße. Es ist für sein mittelalterliches Flair und seine Fachwerkromantik bekannt. Etwa vier km lang ist die Stadtmauer rund um die Altstadt. An ihr entlang sowie auf den einstigen Wehrgängen kann man auf den Spuren der Vergangenheit wandeln. Am fränkischen Jakobsweg gelegen, ist Rothenburg ob der Tauber auch eine Wallfahrtsstätte. Vor der Jakobskirche mit seinem meisterhaften Heilig-Blut-Altar grüßt die St. Jakobs-Statue.

Ich war im Frühling dort und habe das blühende Taubertal genossen. Besonders interessant war das historische Festspiel „Der Meistertrunk“. Es wird im nächsten Jahr vom 29.5. – 1.6. aufgeführt.Für Weinliebhaber bieten Winzer lokale Erzeugnisse an mit Weinproben in  Holzfasskellern.

Die historische Vielfalt wird auch in seinen Museen deutlich. Das Rothenburg-Museum dokumentiert die wechselhafte Stadtgeschichte, das Mittelalterliche Kriminalmuseum informiert über Folter und Todesstrafe. Besonders beliebt ist das Weihnachtsmuseum von Käthe Wohlfahrt: Dort erfahren Besucher Kurioses und Wissenswertes zum deutschen Weihnachtsfest.

Damit komme ich zum weihnachtlichen Rothenburg: Der Rothenburger Reiterlesmarkt ist ein Tipp für Weihnachtsmarktfreunde. Vom 29.11. – 23.12. zieht wieder der Duft nach gebrannten Mandeln, Glühwein und fränkischen Bratwürsten durch die Gassen und Plätze der Altstadt. Zu den Besonderheiten dieses tradtitionsreichen Marktes gehören Pelzmärtel und Nachtwächter, die allabendlich ihre Tour durch die Gassen durchführen. Freitags und Samstags ist auch die Handwerkerwitwe Walburga unterwegs.

Also, wie ich nur empfehlen kann, Rothenburg ob der Tauber ist immer eine Reise wert und besonders zur Adventszeit.

Foto: Annelore Peljasevic / pixelio.de

 

Advent – Adventsbräuche in Europa

In Deutschland ist der Advent die Zeit der Lichter und Kerzen, Adventsschmuck in Stadt und Land. Auch in den Wohnungen wird adventlich geschmückt, die meisten haben einen Adventskranz oder ein Gesteck mit Tannenzweigen. In vielen Familien wird noch (oder wieder) gebacken, gebastelt und auch gesungen. Ein alter Brauch ist, am Barbaratag (4.12.) nicht nur den Kindern was Süßes in die Schuhe zu stecken, sondern auch Kirschzweige von draußen zu holen in die warme Wohnung. Es ist schön, wenn sie dann zu Weihnachten blühen. Dann kommt am 6.12. der Nikolaus, das wird auch überall begangen.

Da ist man doch mal neugierig, wie wohl die anderern Europäer Advent feiern. Es gibt da so viele verschiedene Bräuche, landestypisch. Eine kleine Auswahl, was ich gelesen habe. Vieles ist auch bekannt, wird aber bei uns meist nicht begangen.

England: Im Advent werden die Wohnungen mit Girlanden dekoriert und die Weihnachtskarten werden an Wäscheleinen, die quer durchs Zimmer gespannt werden, mit Klammern angehangen. Das haben sich manche hier bei uns auch abgeguckt. Unverzichtbar ist, einen Mistelzweig über einer Tür aufzuhängen. Das hat eine lange Tradition, denn Mistelzweige sind ein Symbol für Frieden. Wenn sich früher zwei Feinde unter einem Mistelzweig trafen, umarmten sie sich. Heute wird der Brauch auch so abgewandelt, wenn sich ein junges Pärchen unter dem Mistelzweig an Weihnachten küsst, werden sie heiraten. Dieser Brauch hat sich hier in Deutschland auch eingebürgert.

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Kochen mit fairen Produkten

Was in guter Weise immer mehr angeboten wird, sind Produkte mit dem Fair-Trade-Siegel. Sie bereichern Küche und Gaumen und zugleich unterstützt man damit die Produzenten in den Herkunftsländern. Zu den sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Kriterien zählen stabile Preise und langfristige Beziehungen zu Kleinbauern. Aber auch nachhaltiger Umweltschutz, ein wichtiges Thema, und sichere Arbeitsbedingungen sind für den Fair-Trade-Handel wichtig.Ein unabhängiges Zertifizierungs-Unternehmen prüft vor Ort, ob Produzenten und Händler die Bedingungen einhalten.

Die Vielfalt der gehandelten Produkte ist mittlerweile enorm – Sie reicht von Kaffee, Kakao, Bananen und Baumwolle auch für Saft, Tee, Reis, Honig, Zucker und Wein bis zu Schnittblumen (Rosen aus Kenia beispielsweise) und Gold.Was mich besonders freut, sind die hohen Zuwachsraten, die der Fair-Trade-Handel inzwischen aufzuweisen hat. Leider konnte ich keine konkreten Zahlen in Prozent finden, aber bei Google kann man alles, die Gründung, den Werdegang und den Erfolg von Fair-Trade nachlesen.

Ein passendes Rezept fiel mir in die Hand, mit fair gehandelten Produkten und überwiegend biologischer Herkunft: Mango-Karottensuppe. Zutaten für zwei Personen: 300 g Karotten, 1 rote Zwiebel, 250 ml Gemüsebrühe, 200 ml Kokosmilch, 200 ml Mangomark, 1 Vanillestange, Olivenöl, Limettensaft, Salz und Pfeffer, Creme fraiche, Balsamico-Essig. Zubereitung: Zwiebel und Karotten klein würfeln. Beides zusammen in einem Topf mit etwas Öl anschwitzen mit der Brühe löschen. Sobald die Zwiebeln glasig sind, fünf Minuten köcheln lassen. Kokosmilch, Mangomark und das Mark der Vanillestange dazugeben, noch einmal aufkochen lassen. Von der Platte nehmen und mit einem Pürierstab fein pürieren. Mit einem Spritzer Limettensaft sowie Salz und Pfeffer abschmecken und einen Tropfen Olivenöl dazu geben. Ein wenig Creme fraiche und Balsamico-Essig verfeinern die Suppe.

Foto: planphoto / pixelio.de

Seychellen – Ozean-Paradies

Seit Jahren sind die Seychellen ein beliebtes Urlaubsziel mit langen Stränden, wunderbarer Flora und Fauna, viel Sonnenschein, was will man mehr. Also auch im Winter unserer Breitengrade sehr schön.

Trinkbares Leitungswasser, kaum Kriminalität, keine Landraubtiere, keine Malaria, nicht einmal Bettler gibt es – Für ein afrikanisches Land sind die Seychellen im Indischen Ozean ganz schön unafrikanisch.

Da waren sehr interessante Hintergrundinformationen über diese schöne Region zu lesen, die man als Urlauber meist nicht so mit bekommt: Geografisch zählen die Seychellen zu Afrika. Es liegt weit über den Indischen Ozean verstreut. Die Landfläche beträgt 454 Quzadratkilometer. Seit 1976 erlangten die Seychellen ihre Eigenständigkeit.

Die Fischbestände gelten als nicht überfischt und teils sogar intakt. Das Land war 1993 eines der ersten, das den Umweltschutz in die Verfassung aufnahm. Allerdings ist das Paradies auch hier nicht ganz so 100-prozentig: Seekühe sind vom Aussterben bedroht, die Korallenbleiche tritt auf. 2018 richtete das Land ein Meeresschutzgebiet ein, dass ein Drittel der gesamten Gewässer umfasst. Auf der Insel Mahé leben die letzten Exemplare der Riesenschildkröten in Gehegen. Beispielsweie im Jardin du Roi, einem Gewürzgarten oberhalb einer Bucht, wo wie anderswo Möwen Flughunde kreisen.

Fische sind das Lebenselixier – An der Küstenstraße von Cascade bieten die Fischer ihren Tagesfang an, so den Hammerhai. Die brotlaibgrößen Stücke werden für 25 Rupien das Kilo, also weniger als zwei € an. Große bunte Aquariumfische begegnen einem  beim Schnorcheln, was man unbedingt hier machen sollte. Es gibt noch viele andere bunte Riffbewohner zu sehen.

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Gerüchteküche – Küchenirrtümer entlarvt…

In der Gerüchteküche halten viele Irrtümer hartnäckig. Manche kann man aber getrost vergessen. Dazu war einiges Interessantes zu lesen.

Das mit dem Eierabschrecken: Es heißt immer, dass man Eier nach dem Kochen mit kaltem Wasser abschrecken soll, dann lassen sie sich leichter abpellen. Das stimmt so nicht! Wie leicht sich die Schale vom Ei löst, hängt davon ab, wie frisch es ist. Wenn man gekochte Eier länger aufheben will, sollte man sie keinesfalls abschrecken.

Der allgemein übliche Verdauungsschnaps – Schon lange haben die Mediziner das widerlegt. Es ist nur nicht allen bekannt. Besonders nach fettreichen Speisen ist Schnaps alles andere als hilfreich. Er verlangsamt die Verdauung sogar. Ein Kräutertee ist da besser.

Pilze aufwärmen: Lange Zeit, so kenne ich es noch von Mutter und Großmutter, galt es als gesundheitsgefährdend, Pilzgerichte aufzuwärmen. Das stimmt auch nicht so. Allerdings sollte man Reste schnell umfüllen und kühlen, dann dann man diese unbedenklich noch mal aufwärmen.

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