Rhodos – von den Göttern geküsst…

Rhodos, die zauberhafte griechische Insel, ist wie eine Legende sagt, von den Göttern geküsst. Kein Wunder, denn die Insel hat eine sehr lange Geschichte.

Wer die traumhaften Strände und das Meer liebt, ist hier den ganzen Sommer gut aufgehoben. Selbst der Januar ist mit 14 Grad noch mild (dann natürlich nicht zum Baden). Die gastfreundlichen Griechen hier auf Rhodos nebst den Sirtaki-Klängen muss man lieben.

Wer aber auch neben Strand noch etwas von der Insel sehen will, hat hier die Auswahl. Das herausragende Ziel ist Rhodos-Stadt im Norden des Urlauber-Paradieses. Hier kann man ganz tief in die Geschichte der Insel eintauchen.Einen Stadtrundgang startet man am besten am Mandraki-Hafen. Der Legende nach soll hier einst der „Koloss von Rhodos“, die 30 Meter hohe Bronze-Statue des Gottes Helios, gestanden haben. Man kann am Wasser entlang laufen, bis man zur Ritterstraße kommt. Alte Steinhäuser und der prächtige Großmeisterpalast erinnern heute noch an die Macht des Johanniter-Ordens.(Der Palast kann auch besichtigt werden).Ein Abstecher in die Sokrates-Straße lohnt sich, sie ist die Flanier-Meile der Insel. Abends kann man wunderbar am Hippokrates-Platz bei einem griechischen Wein den Sonnenuntergang genießen.

Im Osten von Rhodos verzaubert die Gemeinde Lindos die Urlauber mit ihrem Charme. Dort ist auch eine traumhafte Badebucht. Sehenswert ist in Lindos natürlich auch hier die Altstadt. In verwinkelten Gässchen locken kleine Cafés und Tavernen mit griechischen Leckereien. Unverzichtbar ist der Gang auf den 116 Meter hohen Burgberg mit der Hauptattraktion der Insel – die Akropolis mit dem teilweise rekonstruierten Athena-Tempel. Von hier hat man einen atemberaubenden Ausblick! Außerdem kann man  bei einer Besichtigung der Akropolis in die spannende Zeit der griechischen Götter eintauchen.

Außerdem gibt es so manche kleine Orte, die es sich lohnt, anzusehen. Etwa im Ort Kiotari findet man hübschen handgearbeiteten Schmuck. In Xaritou kann man im „Museum of Modern Greek Art“ wunderschöne Kunstwerke aus der griechischen Historie bestaunen.

Wer sich kein Auto mieten für die Rundfahrten mieten will, kann sich ein Taxi nehmen oder sogar mit einem Esel auf Tour gehen. Dann aber natürlich nicht in die Städte.

Foto: H. Hoppe / pixelio.de

Lust auf Eis – ein Sommervergnügen…

Sommer, Ferien und viel Sonne – Jetzt wollen alle raus und haben Lust auf richtig gutes Eis!

Kein Wunder, Eis kurbelt die Glückhormone an! Das ist der anregende Reiz von Süße, Cremigkeit und kühler Erfrischung. Die Verwendung von einheimischen Produkten ist der Trend in diesem Eissommer. Also Äpfel, Birnen, Kirschen, Rheinpfirsiche, Holunder und Sanddorn. Zucker ist out, Frucht ist in. Für den Aroma-Kick in Hörnchen oder Becher sorgen Basilikum im Zitroneneis oder Lavendel im Aprikoseneis. Immer beliebter werden Fruchteissorten in Kombination mit Milch oder Joghurt. Schokoladeneis gibt es z.B. mit Chili, Koskos oder Ingwer.

Es gibt auch für Veganer Sorbets mit exotischen Früchten, aber auch Eissorten lassen sich ohne tierisches Eiweiß herstellen.

Aber Eis ist nicht gleich Eis: Milcheis muss mindestens 70 % frische Milch enthalten, Cremeeis mindestens 50 % Milch und 90 Gramm Eigelb pro Liter Milch. Fruchteis hat mindestens 20 % Fruchtmark, ein Fruchtsorbet mindestens 25 % Obst. Wer wissen will, was in seinem Eis drin ist, kann es natürlich auch selbst machen. Eismaschinen kosten um die 100 Euro.

Beispielsweise ein leckeres Erdbeereis: Zutaten für 10 Kugeln – 800 g Erdbeeren, 3 Eier, 300 g Zucker, 1/2 TL Salz, 2 TL Vanilleextrakt, 2 EL Zitronensaft, 500 ml Sahne, 480 ml Vollmilch. Erdbeeren putzen und mit einem Mixer fein pürieren. Die Eier mit Salz und Zucker aufschlagen, danach mit den restlichen Zutaten verrühren. Die Eismasse auf Kühlschranktemperatur herunterkühlen. Anschließend die Masse in eine Eismaschine geben und dann für ungefähr 45 Minuten gefrieren lassen bzw. nach Wunsch die Zeit verkürzen oder verlängern.

Foto: Peter Bast / pixelio.de

 

Fährreise – eine kleine Kreuzfahrt…

Wer eine Fährreise bucht, bekommt nicht nur eine Überfahrt ohne Stau -Mit diversen Restaurants, Bars und Abendgrogrammen machen die Überfahrten schon zu einem kleinen Vor-Urlaub.

Beispielsweise die Überfahrt von Kiel nach Oslo: Wer möchte, kann auch sein Auto verschiffen und dann weiter ins Land fahren. Für alle anderen bietet z. B. die Reederei Color Line eine Stadtrundfahrt in Oslo sowie eine Hotelübernachtung an, bevor es wieder nach Deutschland zurückgeht.

Diese dreitägige Ostsee-Rundfahrt ist nur eine von vielen Fährreisen, die Reedereien als Mini-Kreuzfahrten vermarkten. Die TT-Line fährt von Travemünde nach Trelleborg und von Rostock nach Trelleborg. Die Stena-Line verbindet Kiel und Göteborg. Die Finnlines fahren von Travemünde nach Helsinki. (Ich selbst bin mal von Travemünde nach Malmö gefahren). Aber nicht nur in den Norden, auch ins Baltikum oder Großbritannien bestehen Schiffverbindungen – Etwa nach Litauen, Lettland und nach Newcastle in England. Mi dieser Fähre ist meine Freundin kürzlich gefahren, von Amsterdam nach Newcastle auf dem Weg in den Urlaub nach Schottland.

Allein in den vergangenen fünf Jahren haben rund 24 Millionen Deutsche eine Fährreise gebucht, so teilte der Verband der Fährschifffahrt und Fährtouristik mit. Anders als bei den herkömmlichen Fähren, die nur als Verkehrsmittel dienen, soll die Verweildauer bei einer Fährreise zu einem Erlebnis werden.

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Gin – Klassiker mit kreativer Note

Gin ist ein klassischer Cocktail, aber hat eine Renaissance erlebt und ist inzwischen wieder ein Trendgetränk. Außerdem, so erklären Kenner, begann in Europa vor zehn Jahren eine qualitätsbewusste Zeit des guten Trinkens. Das war in den 1970er – 1990er Jahren fast ganz verschwunden. Gin entwickelte sich aufgrund der nun vielfältigeren Geschmackskompositionen zur ersten Wahl -ob für Genießer, Entdecker, Entspannte und Gesellige.

In den 1990er Jahren hatten gut sortierte Bars nur drei Sorten im Regal: Gordon´s, Tanqueraya und Beefeater sind die Klassiker, so die Experten. In den vergangenen Jahren ist die Sortenauswahl sehr groß geworden, dass liege in der einfachen und günstigen Herstellung, so wird erläutert. „Neutralalkohol mit Wasser verdünnen, Botnicals einlegen, destillieren – fertig ist der Gin“.

Es gibt rund 300 Ginhersteller allein ein Deutschland. Die aromatisierten Zusätze reichen von der Erdbeere bis zum Heu. Viele Gäste und Gastronomen sagen, das wacholderbetonte Gins sehr beliebt sind. Am stärksten ist aber die Lust auf neue, noch unbekannte Aromen.

Was ist das Rezept für einen Cocktail oder Longdrink? Ein gut gemachter Gin Tonic oder Gin Soda ist immer eine gute Wahl. Wer es klassisch mag, wählt lieber Gin mit einer Limette oder Grapefruit. Ein erfrischender Gin Tonic lässt sich mit wenigen Zutaten ganz leicht selber mixen: Einfach 4 cl Gin, 2 cl Zitronensaft und 2cl Zuckersirup in einen Mixbecher füllen und kräftig rühren. Das Getränk mit Sodawasser in einem Longdrink-Glas auffüllen und auf Wunsch mit einer Zironenschale garnieren.

Als Sommerdrink wird vom Fachmann ein erfrischender Cocktail mit Gurke empfohlen: Dafür ein Stück Gurke fein reiben und den Saft auffangen. Gurkensaft mit 4 cl Ingwer-Minze-Sirup verrühren und dann 4 cl Gin dazugeben. Ins Glas kommen zusätzlich Zitronen- und Gurkenscheiben sowie Eis. Zum Schluss wird mit Tonic Water aufgegossen und mit Minze dekoriert. In ist auch der „Gin Basil Smash“ aus Limetten-Basilikum-Sirup, Gin, Balikumblättern und Eiswürfeln.

Soviel aus der großen Auswahl – na denn Prost!

Foto: Ulrike Preinfalk / pixelio.de

Einbrecher haben keine Ferien…

Die Sommerferien haben begonnen oder stehen vor der Tür. Damit beginnt die Urlaubszeit und für viele eine Reise, mehr oder weniger lang. Leerstehende Wohnungen und Häuser sind dann wieder ein beliebtes Ziel, denn die Einbrecher nutzen oft diese Zeit besonders  gern.

Permanent geschlossene Rollläden, ein überquellender Briefkasten, eine Abwesenheitsansage auf dem Anrufbeantworter oder auch, was viele unbedacht machen, ein entsprechender Eintrag in den sozialen Netzwerken signalisieren Abwesenheit.

Damit die Rückkehr aus dem Urlaub nicht zur bösen Überraschung wird, sollten unbedingt einige Punkte beachtet werden. Es ist sehr hilfreich, was zu lesen war:  Alle Fenster und Türen schließen und alle vorhandenen Sicherungen nutzen. Nachbarn oder Freunde bitten, den Briefkasten zu leeren und die Rollläden morgens aufzuziehen und abends bei Dunkelheit herabzulassen, damit Haus oder Wohnung nicht unbewohnt wirken. Zeitschaltuhren, wenn vorhanden nutzen für Rollläden, Radio und Beleuchtung.

Einstiegshilfen wie Leitern, Mülltonnen oder Gartenmöbel vor Reiseantritt einschließen. Hausschlüssel niemals auf dem Grundstück deponieren! Die üblichen Verstecke unter der Matte oder dem Blumentopf sind auch Einbrechern bekannt!

Verzicht auf Urlaubsschnappschüsse in den sozialen Medien. Auch hier sind Einbrecher unterwegs, denn wer gerade in der Sonne liegt, kann nicht gleichzeitig sein Haus hüten.

Ein guter Tipp: Allzu sichtbare Kofferanhänger vermeiden! Einbrecher treiben sich auch auf Flughäfen oder Bahnhöfen rum. Da ist es leicht, anhand der gelesenen Kofferanhänger den nächsten Einbruch zu planen.

Sicherung der Wertsachen – Sparbücher, Scheckkarten oder Schmuck nicht offen liegen lassen. Da ist man gut mit einem Tresor oder Bankschließfach beraten.

Außerdem legt die Polizei, auch für die Haushüter, ans Herz: Verdächtige Wahrnehmungen umgehend über den Polizeinotruf – 110 -melden.

Alsdann, guten Urlaub, und dass nichts passiert!

Foto: lichtkunst.73 / pixelio.de

Erdbeeren -im Sommer in aller Munde…

Süß, saftig und aromatisch – so lieben wir alle die Erdbeeren. Mehr als 230.000 Tonnen der roten Sammelnussfrüchte wurden im vergangenen Jahr verspeist, fast drei kg pro Kopf.

Besonders beliebt sind Früchte aus heimischer Erzeugung. Sie sind besonders aromtisch, weil sie bis zum Schluss an der Pflanze reifen können und keine lange Transportwege haben. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Erdbeeren selbst. Vollreife Früchte haben auch einen höheren Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen. Reife Erdbeeren glänzen, sind gleichmäßig rot und haben einen frischen grünen Kelch.

Die Verzehrmöglichkeiten sind sehr zahlreich. Ein Genuss sind Erdbeeren pur, mit Sahne, auf dem Kuchen, im Salat, als Konfitüre usw. usw. Sie sind auch in flüssiger Form köstlich. Da waren einige besondere Rezepte zu lesen:

Erdbeer-Lassi: Zutaten: 500 g frische Erdbeeren, 250 – 300 g cremiger Joghurt, 3 EL Agavendicksaft. Zubereitung: Die Erdbeeren waschen, Stiele entfernen und klein schneiden. Erdbeeren zusammen mit dem Agavendicksaft pürieren, Joghurt dazu geben und weiter pürieren, bis alles eine rosafarbige cremige Konsistenz hat. Kalt servieren.

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Helle Nächte in Finnland

Finnland ist in den Sommermonaten von der Sonne verwöhnt. Nicht, dass es so heiß ist, aber je weiter man nach Norden kommt,desto kürzer und heller sind die Sommernächte.

Hier ist das Mittsommerfest fast wichtiger als
Weihnachten. Zu dieser Zeit geht die Sonne an einigen Orten mehrere Wochen lang nicht unter. Die Finnen, die sowieso naturliebend sind, zieht es dann in ihr Mökki“, das Sommerhaus. Am liebsten an einem See oder auf einer der unzähligen Schären.

Die Stille und Einsamkeit wird erst durch einen besonderen Kontrast richtig schön – Es gibt besonders im Sommer viele Open-Air-Konzerte und Festivals. Angefangen vom Opernfestival in Savonlinna über das berühmte Jazz-Festival in Pori an der Westküste bis zum Tango-Festivel in Seinäjoki. Das ist für uns Mitteleuropäer fast nicht zu glauben. Aber ich weiss es von Freunden, die viele Jahre ihren Urlaub in Finnland verbrachten. Sie mieteten meist ein Holzhaus weit draußen und fuhren damit zum Festspielort.

Noch was zum Sommerhaus: Während ihres Aufenthaltes werden von den Finnen eifrig Pilze und Beeren gesammelt. Gekocht und gegessen wird draußen –  einfach, aber frisch und köstlich. Urlauber können im Sommer an dieser Tradition teilnehmen. Die Zutaten aus der Natur werden auf traditionelle Weise zubereitet und gemeinsam genossen.

Foto: Peter Fenge / pixelio.de

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