Happy Birthday, Tower Bridge…….

Wer kennt sie nicht, auch wenn man nicht in London war! Dann hat man sie bestimmt schon mal im Fernsehen gesehen. Für eifrige Londonbesucher wie ich ist die Tower Bridge das unverwechselbare Wahrzeichen der Stadt. Sie wurde gestern 125 Jahre alt und ist eine der bekanntesten Brücken der Welt.

Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Verkehr in London so groß, dass sich die Stadt entschloss, zur Überquerung der Themse eine neue Brücke zu bauen. Die Bauarbeiten begannen 1886, etwa 400 Arbeiter waren daran beteiligt. Im Jahre 1894 wurde sie in Betrieb genommen. Ihre typische Farbe erhielt die Brücke übrigens erst 1977, zum 25. Thronjubiläum von Queen Elizabeth II. Da überstrich man die braunen Metallteile in Blau, Weiß und Rot. Wie die Farben auf der Flagge des Vereinigten Königreiches.

Die Tower Bridge besteht aus zwei Arten von Brücken, was viele nicht wissen. Die Teile zwischen den Flussufern und den Türmen sind typisch für Hängebrücken. Die Strecke zwischen den Türmen ist eine Klappbrücke. Das heißt, wenn ein Schiff unter der Brücke durchfahren will, werden die Mittelteile hochgeklappt.

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Es ist Sommer……

Es ist Sommer und man kann die Sommertage und besonders auch die Sommernächte genießen. Lauschig und draußen, ob in den Biergärten, zuhause auf der Terrasse oder bei den vielen Festen und Open-air-Konzerten. Ein spritziger kalter Wein oder ein süffiges Bier darf nicht fehlen.

Da waren einige schöne Anmerkungen zu lesen, was es mit den Sommertagen- und nächten so auf sich hat. Das skandinavische Mittsommerfest wird zwischen dem 20. und 26. Juni gefeiert. Da gab und gibt es so einige Bräuche, etwa den in Finnland. Da beugten sich früher als Frau unbekleidet über einen Brunnen, um im Wasser den zufkünftigen Bräutigam zu erblicken. Noch heute legen sich die jungen Mädchen traditionell sieben gepflückte Blumen unters Kopfkissen, damit sie ihren Zukünftigen im Traum sehen können.

Was für Frühaufsteher – Das Ende einer Sommernacht verkündet bei uns der Gartenrotschwanz. Er beginnt schon 80 Minuten vor Sonnenaufgang zu zwitschern. 40 Minuten später singt der Zaunkönig. Wenn man den Buchfinken hört, ist die Sonne in zehn Minuten das.

Ein Sommertag ist laut dem Deutschen Wetterdienst meteorologisch ein Tag, an dem die Temperatur 25 Grad oder mehr erreicht. Fällt die Temperatur zwischen 18 und sechs Uhr nicht unter 20 Grad, spricht man nicht von einer Sommer- sondern von einer Tropennacht. Aber die meisten Messstationen ermitteln davon durchschnittlich weniger als eine im Jahr.

An der deutschen Küste kann man Sommernächte deutlich kürzer genießen als im Süden des Landes. Am 21. Juni, dem längsten Tag des Jahres, beträgt der Unterschied sogar eine Stunde!

Sommernachtsdüfte – Einige Sommerblumen blühen nur im Dunklen oder riechen dann besonders gut. Da sind beispielsweise die Gemeine Nachtkerze mit ihren gelben Blüten oder die Mondviole. Ihr Geruch und ihre helle Farbe locken nachts Insekten wie Motten zum Bestäuben an.

Foto: Florian Schmilinsky / pixelio.de

 

 

Geruhsamer Urlaub – Lüneburger Heide

Die Lüneburger Heide ist vielseitig für einen schönen ruhigen Urlaub. Kutschfahrten, Imker und Buchweizentorte gehört dazu.

Unter vielem anderen sind Kutschfahrten sehr beliebt. Die historische gelbe „Europakutsche“ ist in Wirklichkeit die Nachbildung eines von Pferden gezogenen „Omnibus“. Um 1900 hat dann die Eisenbahn die Kutsche als Beförderungsmittel abgelöst. Das und viele andere Anekdoten hören die Urlauber auf der „Fahrt ins Blaue“, die acht Stunden durch die Heide geht. Sie gehört zum Inventar des „Traumzeithofes“, der umgeben von Wald und Kuhweiden liegt. Natürlich gehören da auch Pferde zu.

Das die Heide etwas abgelegen ist, merkt man während der Fahrt. Sie besteht übrigens mehrheitlich aus Wald! Nicht so, wie man landläufig meint, nur aus Erika und Wacholdersträuchern. Das macht nur einen Bruchteil der Fläche aus. Früher war es ein ärmlicher Landstrich, die Leute aßen Buchweizenbrot, weil das billiger war. Inzwischen ist das eine Delikatesse, die von Gourmets wegen des nussigen Geschmacks gelobt wird. Buchweizenmehl ist inzwischen wesentlich teurer als Weizenmehl. Wenn man beispielsweise das typische Heidedorf Müden besucht (so wird es in Reiseführern genannt), sollte man nicht versäumen, ein Glas Heidehonig mitzunehmen.

Berliner finden übrigens in der Lüneburger Heide ein beeindruckendes Zeugnis der Luftbrücke: Vom Flughafen Fassberg starteten die Flugzeuge, die während der legendären Luftbrücke von 1948 – 1949 die eingekesselten Berliner mit lebenswichtigen Gütern versorgten- es waren insgesamt 280.000 Flüge! Jetzt kann man noch eine Original-Maschine im Luftbrückenmuseum in Fassberg sehen.

Foto: Peter Freitag / pixelio.de

Geburtstag: Meryl Streep wird 70 Jahre….

Was las ich heute morgen in der Zeitung – Die wunderbare Meryl Streep wird 70 Jahre alt!

Sie ist schon zu Lebzeiten eine Leinwand-Legende. Sie hat über viele Jahrzehnte so manchen Filmen ihren unverwechselbaren Stempel aufgedrückt. Sie ist sehr wandelbar, immer gewesen, man denke nur an so unterschiedliche Filme wie „Der Teufel trägt Prada“, „Mamma mia“ oder „Die eiserne Lady“. Ganz zu Recht hat sie die meisten Oscar-Nominierungen, nämlich 21, von allen Schauspielern bisher erhalten, dreimal den Oscar bekommen: als Nebendarstellerin in „Kramer gegen Kramer“, 1980, mit dem ebenfalls tollen Schauspieler Dustin Hoffmann, als Hauptdarstellerin für „Sophies Entscheidung“, 1983, und als Margret Thatcher in „Die eiserne Lady“, 2012. Dazu viele andere Preise wie Golden Globe, 8 Stck., usw.

Dabei hat sie sich nach Studien an Eliteschulen wie dem Vassar College und dem Master of Fine Arts an der Yale-University und trotz der vielen Rollen ihre Bodenständigkeit bewahrt. Skandalfrei lebt sie seit über 40 Jahren verheiratet mit dem Bildhauer Don Gummer in New York und dem ländlichen Connecticut. Sie älteste ihrer vier Kinder macht sie jüngst zur Großmutter. Wie kaum ein anderer Star schafft sie es, ihr Privatleben unter Verschluss zu halten.

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Sommersonnenwende – am 21. Juni

Am 21. Juni ist es wieder so weit: Dann ist der längste Tag des Jahres und Sommersonnenwende. Zur Sommersonnenwende steht die Sonne so hoch über der Nordhalbkugel der Erde, wie es nur geht. Am Nordpol scheint sie sogar die Nacht über. Das Gegenstück ist die Wintersonnenwende, der kürzeste Tag des Jahres. Wie man weiß, ist es auf der Südhalbkugel genau anders herum! Die Jahreszeiten sind quasi vertauscht. (Ich erinnere mich gerne an eine Reise dorthin über Weihnachten, es war bis 40 Grad heiß und man machte Barbeque am Strand in Badehose und Nikolausmützen!)

Mit der Sommersonnenwende beginnt bei uns der Sommer, für die Meterologen fängt er schon am 1. Juni an, weil sie so ihre Messwerte am besten vergleichen können. Da es im Norden so lange hell bleibt, spricht man beispielsweise in Island von den weißen Nächten.

Um die Sommersonnenwende ranken sich viele Legenden: Früher glaubten viele, dass an diesem Tag Hexen und Dämonen ihr Unwesen treiben und so manches mehr. Sie Sommersonnenwende gilt auch als Fest der Fruchtbarkeit. Für viele Bauern war sie eine wichtige Orientierung zum Aussäen und Ernten. Darüber hinaus wurden viele Feuer entzündet – Sie sollten das Böse fernhalten und ein Sprung über das Feuer sollte Glück und Gesundheit bringen. Dieser Brauch wird auch heute noch mancherorts gepflegt.

Besonders schön feiern die Schweden „Mittsommar“ mit einem großen Fest in allen Orten. Am Mittsommertag wird viel gesungen, man tanzt um eine mit Blüten und Birkenzweigen geschmückte Stange und die Frauen tragen Blütenkränze auf dem Kopf. Ein alter Brauch, den es auch heute noch gibt, ist, dass die jungen Mädchen über die Wiesen gehen und sieben verschiedene Blumen und Kräuter pflücken. Die legen sie dann am Abend unter ihr Kopfkissen und träumen dann von ihrem zukünftigen Bräutigam.

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Alles Käse – oder was?

Käse ist nicht einfach Käse – ob jung oder gereift: Käse hat Charakter. Mit Schimmel, Löchern, fest oder cremig, die Auswahl ist gerade in Deutschland sehr groß.

Etwa 4000 eingetragene Käsesorten gibt es weltweit, davon rund 400 in Deutschland. Da gibt es auch regional Unterschiede. Während im Norden mittlere Schnittkäse wie Tilsiter und Butterkäse vorherrschten, seien es in Mitteldeutschland Sauermilch- und Weichkäse, so erläutert der Fachmann. In Bayern und Schwaben liebt man Schnitt-, Hart- und Bergkäse. Neben den heimischen Sorten findet man hierzulande Käse vor allem aus Holland,Frankreich, Österreich und der Schweiz.

Die Deutschen sind der Vielfalt des Käses sehr aufgeschlossen, so wirk erklärt. Im Trend liege, mehr über Herkunft und Tradition zu erfahren. Ausserdem werden Verfeinerungsarten von Käsen immer beliebter – etwa mit rosa Pfeffer, Wildkräuterblumen, Rosenblättern, Basilikum sowie mit Tomaten und Krätern.

Ebenfalls ist in: Rindenwaschung mit Tresterschnaps oder Bier, Blauschimmelkäse mit Gin, Brie mit eingearbeiteter Trüffel-Frischkäse-Creme.

Da gibt es sogar den Beruf der Käsesommelière, die vor allem Gastronomie, Hotels und Einzelhandel berät. Sie informiert beispielsweise auch über allergene Bestandteile wie Laktose oder Rohmilch. Auch werden auf neudeutsch: Food-Pairing-Optionen vorgeschlagen, was schlicht und einfach eigentlich heißt, womit man den Käse kombinieren kann. Beispielsweise ist ja erwiesen, dass Käse und Wein gut harmonieren. Vorschläge sind, dass etwa Blauschimmelkäse sowie ein kräftiger Roquefort mit süßem Wein, Birnen- oder Traubensaft gut zusammen harmonieren. Zu Bergkäse passt besonders gut ein Pinot noir. Orangensaft geht wegen des hohen Säuregehalts teils gar nicht – Wasser mit eher wenig Kohlensäure dagegen immer.

Foto: R by Lichtbild-Austria / pixelio.de

Urlaub auf Dänemarks Sonneninsel

Die Insel Bornholm hat auf kleinem Raum viel Abwechslung zu bieten: Wandern, Radeln, die Sonne genießen. Auch Kunst- und Kulturinteressierte finden viel Interessantes. Auch für den Gaumen bietet die Insel einiges.

Eine Bornholmreise beginnt meist in Ronne, der Inselhauptstadt, die 14.000 Einwohner hat. Hier ist der Fährhafen der Insel, der auch häufig von Kreuzfahrtschiffen angelaufen wird. Auch einen Flughafen gibt es im Süden der Stadt. Aber das Schönste ist die Altstadt. Kleine Häuschen, farbenfroh gestrichen, mit bunten Fenstern und Türen, meist noch hübsch dekoriert sind sehr sehenswert. Hier gibt es auch Dänemarks ältestes Provinztheater von 1823. Markantestes Bauwerk ist die weiße St.-Nicolai-Kirche über dem Hafen. Teile davon bestehen schon aus dem 13. Jahrhundert. Von hier kann man sehr gut über den Kirkepladsen stadteinwärts zum Ortszentrum spazieren. Der Marktplatz bietet auch Stadtleben und Geschäfte.

Wenn man nach Norden fährt, kommt man an die Rundkirche von Nyker, eine von vier Rundkirchen – eine Besonderheit der Insel. Südlich von Gudhjem gelegen ist die mächtigste, die Österlars-Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Die Kirchen  wurden damals als Verteidigungskirchen errichtet.

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