Quitten – eine schmackhafte Alternative…

Wer sich nicht entscheiden kann, ob Apfel oder Birne, der sollte zur Quitte greifen. Die gelbe Frucht liegt optisch genau zwischen den beiden. Und obwohl die Quitte viel Vitamine und Mineralstoffe enthält, wird sie weit seltener verwandt als eben Apfel und Birne.

Damit wird man einer der ältesten Kulturpflanzen der Welt nicht ganz gerecht. Etwas zur Geschichte – Botanisch gesehen, gehört die Quitte übrigens zu den Rosengewächsen. Schon im antiken Griechenland war sie bekannt. Sie kam über den Kaukasus, Iran und Armenien dorthin. Weltweit werden heute rund 200, in Deutschland dagegen nur noch ca. sechs Quittensorten angebaut.

Zwar ist sie im rohen Zustand kaum genießbar, aber als Geliermittel für Marmeladen und Gelees ist die Quitte unschlagbar und vor allem gesund. Dafür sorgt der hohe Anteil an Pektin. Das natürliche Geliermittel wirkt entgiftend und senkt den Blutzuckerspiegel. Auch Saft, Kompott und Likör lassen sich gut herstellen. Zudem eignet sich etwas Quitte, um Suppen, Soßen, Chutneys oder Backwaren mit einem fruchtigen Kick zu verfeinern.

Foto: schemmi / pixelio.de

Buchempfehlung „Lavendelstürme“

Ich hätte schon längst über ein Buch schreiben sollen, das mir ans Herz gewachsen ist. Nun will ich das aber nachholen: Das Buch „Lavendelstürme“ von Margot S. Baumann, einer Schweizer Autorin, ist eine leichte Sommergeschichte, die man aber jederzeit lesen kann. Wer Belletristik liebt und nicht immer was Gewaltiges liest oder sogar Thriller, der ist hier gut aufgehoben. Man will ja sich nicht bloß aufregen müssen, auch mal was zum Schmunzeln und vor allem mit Happy End lesen.

Saskia, die Job sowohl Freund verloren hat, erhält durch ihre Freundin einen Job auf einem Weingut in der Provence. Sofort findet sie ihren Chef, den attraktiven Jean-Luc, sehr sympathisch. Ihm scheint es auch so zu ergehen. Doch ein Geheimnis scheint über allem zu liegen. Auch gibt es Eifersüchteleien und Intrigen, die die gegenseitige Anziehung einer schweren Prüfung aussetzen. Dass sich am Ende alles entwirrt und dem Glück der beiden nichts mehr im Wege steht, versteht sich natürlich.

Da mir dieses Buch sehr gefallen hat, habe ich mir gleich auch die anderen Bücher der Schriftstellerin zugelegt, sie spielen in der Normandie, der Bretagne, Toskana, Sizilien, Positano, Rom, also an den schönsten Stellen, die man sich vorstellen kann.

Also, wer was fürs Herz sucht und beschwingtes Lesen liebt, der ist hier richtig!

Foto: Gabriele Schmadel / pixelio.de

Sehenswert – die Deutsche Alleenstraße

Die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Alleenstraße hat einen neuen Reiseführer herausgegeben: „Unter Bäumen unterwegs – Ein Reiseführer von der Insel Rügen bis zum Bodensee“.

Hier gibt es 1000 Tipps für einen spannenden Urlaub! Auf 130 Seiten wird man hier unter einem grünen Alleen-Blätterdach von Deutschlands Norden bis in den Süden zur Insel Reichenau geführt. 200 Orte, die es lohnt, zu besuchen, werden vorgestellt. Sie liegen direkt an der Route oder in der näheren Umgebung und bieten viele Sehenswürdigkeiten. Dazu gibt es Serviceinformationen mit allen nützlichen Hinweisen u.a. auf Tourismusbüros.

Der Reiseführer ist reich bebildert, farbig natürlich, gibt Tipps zur Reiseplanung und informiert auch über den Nutzen der Alleen. Er ist ein guter Begleiter bei entspanntem Reisen abseits der Autobahnen. Ein Einblick in die „Leuchtturmprojekte“ informiert über die Möglichkeiten zum Erhalt und weiteren Ausbau der Alleen entlang dieser Ferienstraße. Eine Ortsübersicht führt bei der Suche nach einem gewünschten Reiseziel schnell an das Ziel der 2.900 km langen Deutschen Alleestraße.

Wer interessiert ist und 9,50 € investieren will, unter info@alleenstrasse.com nachsehen.

Foto: Erich Westendarp / pixelio.de

 

Bunt sind schon die Blätter….

An den Bäumen sind die bunten Blätter eine Zierde. Am Boden stellen sie aber eine Gefahr da. Wenn das Wetter herbstlich nass kalt ist, rutscht so mancher auf den herunter gefallenen Blättern aus. Denn oft liegen die Anwohner die Blätter einfach liegen. Das birgt besonders für ältere Menschen eine große Verletzungsgefahr.

Aber soweit darf es eigentlich nicht kommen – denn nicht nur bei Schnee im Winter besteht eine Räumpflicht, sondern auch für Herbstlaub. Es muss von den öffentlich zugänglichen Bereichen entfernt werden, wie es amtlich heißt. Nicht immer ist die Gemeinde zuständig.
Da waren wichtige und nützliche Hinweise zu lesen, die ich gerne weitergebe. Manche fragen sich, ob sie überhaupt wirklich kehren müssen. Da heißt es, im Zweifel ja! Zwar muss, wie oben erwähnt, die Gemeinde dafür sorgen, dass die Bürgersteige gefahrlos zu begehen sind. Diese Pflicht kann aber auch auf die Anwohner übertragen werden, so wirk erläutert. Wie die Angelegenheit für die Straße, in der man wohnt, geregelt ist, erfährt man beim Ordnungsamt. Übrigens – Auf privaten Wegen muss auch Laub, dass von fremden Bäumen dahin gefallen ist, entfernt werden.

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Wissenswertes über uns Frauen!!!

Es ist informativ und auch ergötzlich manchmal, was es alles über uns Frauen zu wissen gibt (könnten ruhig die Männer auch lesen!). Da waren ganz viel wissenswerte Dinge zu lesen.

Erstmal ein paar Fakten: Im aktuellen Bundestag ist der Anteil der Frauen auf 31 % gesunken. Also ist nur knapp ein Drittel der Abgeordneten weiblich, obwohl Frauen die Hälfte der Wählerschaft stellen! Der durchschnittliche Rentenzahlbetrag pro Monat für Männer im Westen beträgt 1.014 €, der von Frauen 583 €. Frauen bringen ungefähr 60 5 mehr Zeit für unbezahlte Arbeit auf. Selbst wenn beide Partner in Vollzeit arbeiten, machen Frauen deutlich mehr im Haushalt. (WSI 2017).

Schon zu allen Zeiten gab es mutige und auch kluge Frauen. Schon in der griechischen Mythologie gab es die Amazonen, ein kriegerisches Frauenvolk. Sie lebten autark und scheuten Mord und Totschlag nicht. Sie trugen kurze Röcke, Helme und Panzer und lehrten die Männerwelt das Fürchten. So ist das unter anderem in Homers Ilias dem 7. oder 8. Jahrhundert nachzulesen. Ob es tatsächlich Amazonen-Völker gegeben hat, ist leider historisch nicht belegt.

Die Pforzheimerin Bertha Ringer war unternehmerisch weitblickend für die damalige Zeit. Sie ließ sich ihre Mitgift schon vor der Ehe auszahlen und investierte in das Automobilunternehmen ihres späteren Mannes Carl Benz in Mannheim. Legendär ist ihre Autofahrt im Jahre 1888 von Mannheim nach Pforzheim. Dieses Ereignis ging zweifach in die Geschichte ein: die erste Auto-Fernfahrt und mit Bertha Benz als erster Frau am Steuer eines Kraftfahrzeuges.

Frauenrechte – ist auch ein wichtiges Thema: Seit 1918, also vor 100 Jahren, haben Frauen in Deutschland das aktive und das passive Wahlrecht. Was für uns heute selbstverständlich ist, wurde von mutigen Frauen nach dem Ersten Weltkrieg erstritten. Erst seit 1949 sind Frauen nach dem Gesetz gleichberechtigt! Kaum zu glauben für uns heute: Noch in den 1970er Jahren brauchte eine Frau in Deutschland die Erlaubnis ihres Ehemannes, wenn sie arbeiten gehen wollte -nicht zu fassen. Nach Willy Brandts Motto: „Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer“ haben Frauen auch heute noch einiges zu tun.

Noch was Lustigeres: 1904 entwickelte der schwäbische Korsettmacher Wilhelm Meyer-Ilschen aus Bad Canstat den ersten Büstenhalter, ähnlich wie wir ihn heute kennen. Er wurde später patentiert und ging 1912 unter dem Markennamen „Prima Donna“ in Serienproduktion. Dass der Büstenhalter im Erfinderland Baden-Würtemberg erfunden wurde, wundert eigentlich keinen. Aber warum wurde er von einem Mann erfunden??

Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

Essen und Essen gehen….

Es macht nun mal großen Spaß, gut zu essen – oder auch übers Essen zu reden (oder zu schreiben). Da ist es einerseits schön, zu Hause was Leckeres zu bruzzeln, ganz leger einfach irgendwo zu essen, sei es an der Dönerbude, ober Essen zu gehen. Das kann von rustikal, fremdländisch geprägt bis zum Galadinner im First Class Restaurant gehen!

Da gab es Lustiges oder auch nicht so lustig zu lesen. Manche haben sich da schon Gedanken gemacht: Da wäre die Tatsache, dass die Zahl der Frühstücke und Mittagessen zu Hause zwischen 2005 und 2015 bei Kindern deutlich gesunken ist. Das hat eine Studie von „Consumers Choice“, an der die Bundesvereinigung der Ernährungsindustrie beteiligt war, ergeben. Als Gründe vermuten die Autoren, dass Mütter mehr arbeiten und es mehr Betreuung gebe. Deshalb speise der Nachwuchs sozusagen „auswärts“.

Fürs Restaurant wurde herausgefunden, dass die Bestellungen üppiger ausfallen, wenn die Bedienung mehr wiegt. Auch dafür gab es eine Studie der Universitäten Jena und Cornell (New York), die besagt, dass    Probanden viermal so oft ein Dessert bei übergewichtigen Kellnern orderten als bei schlanken.

Ist das Servierte im Restaurant fehlerhaft zubereitet, sollte man sofort reklamieren. Der Koch darf nachbessern. Hat der Gast hingegen aufgegessen und beschwert sich dann, hat er kein Recht auf Erstattung. Wer eineinhalb Stunden warten musste, darf die Rechnung laut einem Gerichtsurteil um 30 % kürzen.

Nun zu Pizza und Pasta: Zum Italiener gehen die Deutschen am liebsten, auch dafür gab es eine Umfrage. Doch die mediterranen Leckereien brauchten einige Zeit, um hier zu überzeugen. Als 1952 die erste Pizzeria des Landes eröffnete, kamen hauptsächlich amerikanische Soldaten zum Essen!

Egal ob Pizza, Sushi oder Mexikanisch – Zunehmend mehr Menschen bestellen ihre Mahlzeiten online bei Lieferdiensten. 2015 taten das laut Statistik noch rund 6 Millionen, bis 2021 gibt es nach Prognosen des deutschen Statistik-Portals eine Steigerung von über 100 % auf mehr als 18 Millionen Besteller.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

 

 

In Skandinavien ist es auch im Herbst schön

Auch im Oktober gibt es noch schöne Tage in Schweden und Finnland. Die Hauptsaison in Skandinavien ist zwar vorbei, an den Seen und in den Wäldern wird es aber jetzt ruhiger und schön für einen Urlaub zum Relaxen. In den Metropolen Stockholm, Malmö und Helsinki kehrt jetzt nach 10 Wochen Ferien wieder der Alltag ein. Viele Ferienhäuser kann man nun zudem deutlich günstiger mieten, daher ist jetzt die beste Zeit zum Wandern und Angeln.

Die besondere Färbung des Herbstlaubes wird von den Finnen „Ruska“ genannt, auch hier wird die Landschaft dadurch in spektukaläre warme Farbtöne getaucht. Übrigens gut zu wissen: In Finnland und Schweden dürfen in den Wäldern so viele Beeren und Pilze gesammelt werden, wie man für den Eigenverzehr braucht. Vor allem die finnischen Blaubeeren sind besonders köstlich und gesund.

Besonders reizvoll ist, die Reise in den Norden mit der Fähre anzutreten. Schließlich ist Wasser ja das Element, das die Länder prägt. Die Überfahrt von Lübeck-Travemünde nach Helsinki dauert 29 Stunden –  und der Urlaub beginnt gleich an Bord. Denn die Nutzung des Saunabereichs mit Whirlpool sowie des Fitnessraums ist bereits im Ticketpreis enthalten.

In den Bars und im großzügigen Bordrestaurant kann man gut essen. Geschenke und Souvenirs gibt es im Shop. An Bord der Schiffe stehen diverse Kabinenkategorien zur Auswahl, darüber hinaus gibt es spezielle Kabinen für Passagiere mit eingeschränkter Mobilität und für Reisende mit Haustieren.

Ebenfalls in Lübeck-Travemünde startet einen Fährverbindung ins südschwedische Malmö (von mit selbst schon genutzt und sehr genossen!). Bis zu dreimal täglich wird die neunstündige Überfahrt angeboten. Da gibt es gemütliche großzügige und komfortable Außen- und Innenkabinen.

Neben einem Buffettrestaurant gibt es eine Bar, einen Shop, Sauna-Bereich und Kinder-Spielecken. Diese Route ist besonders ideal für die Weiterfahrt in die Provinz Smaland, die nur zwei Autostunden von Malmö entfernt ist.

Foto: Wolfgang Colditz / pixelio.de

 

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