Spargel – köstlich, ob weiß oder grün!

604520_web_R_by_www.foto-fine-art.de_pixelio.deJetzt ist Hauptsaison für den König der Gemüse – den Spargel! Er ist nicht nur ein Fest für Augen und Gaumen – obendrein ist er sehr gesund. Spargel ist kalorienarm, belebt den Stoffwechsel, stärkt das Immunsystem. Eine durchschnittliche Portion Spargel deckt sogar den Tagesbedarf an Vitamin C und Folsäure. Genuss ohne Reue – wenn man die ach so leckere Sauce hollandaise weglässt. Aber die gehört einfach dazu! Am vitaminreichsten ist übrigens der grüne Spargel, er ist chlorophyllhaltig und schmeckt auch etwas würziger und intensiver. Das kann ich nur bestätigen, meine Familie ist ein Fan des grünen Gesellen!

Was wenige wissen, über die Farbe entscheidet nicht die Sorte, sondern die Sonne. Während der weiße Spargel in aufgeworfenen Erddämmen von der Sorte fern gehalten wird, wächst grüner Spargel auf ebenen Beeten unter voller Lichteinwirkung.

Auch beim grünen Spargel gilt: Frisch gestochen und möglichst noch am selben Tage zubereiten. Geerntet wird der dünne Grünspargel, wenn er 20 bis 25 cm aus der Erde herangewachsen ist. Im Gegensatz zum weißen Spargel sollte man ihn nicht ins feuchte Tuch einhüllen, um ihn noch frisch zu halten. Der grüne Bruder lagert am besten aufrecht stehend in einer hohen Vase.

Auch für den grünen Spargel gibt es eine Menge klassischer oder innovativer Rezepte. Am einfachsten ist die klassische Variante: Den Spargel in einem Sud, mit einem Stück Butter, einem Spritzer Zitrone und etwas Salz garen. Dann ab in die Pfanne, kurz mit etwas Olivenöl anbraten. Wer mag, kann vor dem Servieren frisch geriebenen Parmesankäse drüber streuen.

Was noch beim grünen Spargel so angenehm ist: er muss – wenn überhaupt – nur im unteren Drittel geschält werden. Auch in der Garzeit gibt es Unterschiede zum weißen Spargel. Beim grünen genügt aufgrund seines geringeren Durchmessers und seiner zarteren Beschaffenheit eine Kochzeit von 8 bis 15 Minuten. Man kann das edle Gemüse übrigens auch problemlos einfrieren.

Was unbedingt zusammen gehört, ist Spargel und Wein. In vielen Regionen ist es sogar selbstverständlich, weil der Wein dort wächst. Etwa Rheinhessen, Pfalz oder Baden. Doch Achtung, Spargel gilt als wählerisch! Klassisch ist da auch der Riesling. Zu empfehlen ist auch ein junger Silvaner, ein Weißburgunder, Grauburgunder oder Rivaner.

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Reisen über die Osterfeiertage- sehr beliebt.

Eine spontane Städtereise, Kurzurlaube an den Küsten oder auch der erste größere Urlaub im Jahr, da bieten sich jetzt viele schöne Ziele an.

Besonders beliebt sind auch Ziele in Spanien, insbesondere die Kanaren und die Balearen, sowie die deutschen Küstengebiete werden gebucht, so die Fachleute. Die Favoriten sind Städtereisen – klassisch Paris und Rom, auch Barcelona, Lissabon, Sevilla.

Bei den Inseln ist natürlich Mallorca im Trend. Die Sonneninsel hat alles zu bieten, was es gibt: Zahlreiche Strände und Buchten, schöne Städte und eine atemberaubende Natur. Als Geheimtipp gilt Valletta, die Hauptstadt von Malta. Hier kann man bereits im April in der Sonne liegen.

Bei den Städtereisen ist -mein persönlicher Favorit – Paris sehr begehrt. Auch Rom, wenn man zumal noch von den katholischen Osterfeierlichkeiten was mitbekommen will. Aber auch Sevilla, dort und in der Region kann man die spanischen Osterbräuche mit großen Prozessionen erleben.

Sehr schön ist auch Budapest. Die Donaumetropole punktet mit vielen Sehenswürdigkeiten, alle nahe der Donau gelegen. Budapest könnte allerdings auch Zwischenstation auf einer großen Donau-Kreuzfahrt sein, die von Passau über Bratislava nach Budapest und dann über Esztergom, Wien, Krems, durch die Wachau, Melk und wieder zurück nach Passau führt.

Eine Reise ganz anderer Art für Individualisten bietet sich auch an: eine Zeitreise in die steinzeitliche Vergangenheit! Für viele Menschen ist da die Osterinsel die Trauminsel schlechthin! Erodierte Vulkankrater und schroffe Steilküsten, mehlweiße Strände und besonders die etwa 1000, in ihrer Entstehung unerklärlichen Moai-Steinskulpturen von teils 20 Meter Höhe machen die Insel zu einem wirklich einmaligen Ort.

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Weltweite Osterbräuche – eine Auswahl

Nicht nur hierzulande feiern die Menschen das Osterfest – fast überall in der Welt gibt es Osterbräuche. Sie sind manchmal ebenso unterschiedlich wie kurios.

Nicht überall ist es der Hase, der für das Verstecken der Eier zuständig ist. Beispiel Australien: Da die australische Natur, wie bekannt, sehr unter den von den Einwanderern eingeschleppten Langohren gelitten hat, hat der Hase in Down Under eher einen schlechten Ruf. Dafür gibt es den putzigen Kaninchennasenbeutler, der im Englischen auch Bilby genannt wird. Den gibt es mittlerweise sogar in Schokoladenform zu kaufen.

In Polen wird das Osterfest eher feuchtfröhlich begangen: Am Ostermontag bespritzt man sich hier gern gegenseitig mit Wasser. Dieser Brauch heißt „‚Lany poniedzialek“, „nasser Montag“. Christlichen Überlieferungen zufolge soll der eigentümliche Brauch an die Taufe Mieszkos I. im Jahre 966 erinnern, der dem polnischen Volk das Christentum näher brachte. Manche Historiker führen den Brauch auch auf das symbolische Reinigen zum Frühlingsbeginn in vorchristlicher Zeit zurück.

In Irland wird es dann richtig skurril: Am Ostersonntag wird hier ein Hering! zu Grabe getragen. Das wirkt natürlich schon seltsam, ist aber ein überlieferter Brauch. Denn zu Ostern endet ja bekanntlich die Fastenzeit, wobei der Hering hier symbolisch für das strenge Fasten steht. So kommt es vor, dass der Hering in Städten wie Cork oder Dublin – als symbolische Hauptmahlzeit der  Fastentage – in einer feierlichen Prozession beerdigt wird.

Bei unseren Schweizer Nachbarn gibt es auch ein Brauch, der in Deutschland überhaupt nicht bekannt ist: Beim „Zwängerle“ strecken die Kinder den Erwachsenen ihre Ostereier entgegen, wobei diese versuchen müssen, ein Zwanzigrappenstück so auf das Ei zu werfen, dass es in der Schale stecken bleibt. Falls die Münze abprallt, was meistens der Fall ist, gehört das Geld dem Kind. Bleibt die Münze stecken, bekommt der Erwachsene sowohl die Münze wie das Ei.

 

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Blütenzauber im Frühling -Magnolien und mehr

724117_web_R_K_by_Andreas Hermsdorf_pixelio.deJedes Jahr freue ich mich aufs neue auf diese schönen Blüten, die ins Auge fallen. Man sieht sie an den schönen Magnolienbäumen, die manch einen Vorgarten so zauberhaft verschönern. Es ist immer ein Wettlauf für mich, wo die ersten Blüten aufgegangen sind. An geschützten Stellen ist es natürlich früher. Am schönsten sind die Tage der Knospen. Dann, wenn die Blüten weit aufgehen, ist es auch noch schön. Aber dann weiß man schon, dass die Tage gezählt sind, bis der Traum vorbei ist.

Ich habe ein bisschen gestöbert und las, dass die Magnolien zur Gattung der Magnoliengewächse gehören. Es gibt etwa 230! Arten. Sie stammen aus Asien und Amerika. Sie sind nach dem französischen Botaniker Pierre Magnol benannt.

Die Magnolien blühen, wie man ja sieht, bevor die Blätter erscheinen, das macht die Pflanzen als Ziergehölze besonders attraktiv. Man findet sie in Parks sowie in Hausgärten. Kleine Sorten kann man auch in Kübeln auf der Terrasse ziehen. Da ist die Tulpen-Magnolie mit ihren weiß bis dunkelrosa tulpenförmigen Blüten ebenso geeignet wie die wunderschöne Purpur-Magnolie mit ihren weinroten, lilienartigen Blütenblättern. Magnolienblüten leiden allerdings häufig unter Spätfrösten. Unempfindlich ist da die Sommer-Magnolie, die ich noch gar nicht so beachtet habe. Sie öffnet ihre schalenförmigen weißen Blüten mit leuchtend roten Staubgefäßen erst im Juni und Juli.

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Wer wird denn weinen….

Tränen sind ein Phänomen, das sich lohnt, etwas näher zu betrachten.

Wusstet Ihr, dass der Mensch das einzige Lebewesen ist, das gefühlsbedingt weinen kann? Die Flüssigkeit, die dann über unsere Wangen rinnt, unterscheidet sich in ihrer Zusammensetzung auch deutlich vom normalen Tränenfilm. Das wissen alle, dass dieser unsere Augen vor dem Austrocknen schützt. Außerdem versorgt er die Hornhaut mit Sauerstoff und Nährstoffen.

Weinen auf Kommando ist fast unmöglich – Zwiebelschneiden ausgenommen. Wie machen das die Schauspieler? Sie  versetzen sich in emotionale Situationen aus ihrem Leben. Oder sie tragen einen Mix aus Creme und Menthol-Öl auf ihre Wangen auf.

Weshalb weinen wir auch vor Freude? Forscher sind zu der Annahme gelangt, dass dahinter ein Schutzmechanismus sitzt. Bei überwältigend positiven Gefühlen – beispielsweise bei einer Hochzeit – steuern Körper und Psyche mit Tränen gegen. Ziel: schnell wieder emotional stabil werden.

Trauer, Wut, Glück: Tränen können Emotionen zu anderen Personen transportieren. Das zeigte der Psychologe Randolf Cornelius uns auch in einem Experiment: Auf Fotos von weinenden Menschen ließ er die Tränen entfernen. Dadurch wirkten die fotografierten Gesichter auf die anderen Studienteilnehmer ausdruckslos.

Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

 

Bärlauch – wieder in als Frühlingskraut…

Als eines der ersten Frühlingskräuter findet man ab März an schattigen Plätzen in Wäldern und Parks die ersten grünen Blätter des Bärlauchs. Wer den leichten Knoblauchgeschmack schätzt, kann Bärlauch auf verschiedene Arten haltbar machen.

Dazu vorab einiges Wissenswerte: Giftige Doppelgänger erschweren das Bärlauch-Sammeln. Besonders Sammler, die die wild wachsenden Kräuter haben wollen, sollten vorsichtig sein. Insbesondere die Blätter von Maiglöckchen, die in manchen Regionen fast zeitgleich mit Bärlauch blühen, sehen dem Bärlauch zum Verwechseln ähnlich. Auch die Herbstzeitlose und der Aronstab – beide wie das Maiglöckchen besonders giftig – können aus Versehen mitgenommen werden. Wer auf der sicheren Seite sein will, kann ihn im Garten anbauen oder kauft Bärlauch frisch im Handel oder auf dem Markt.

Bärlauch ist aus unserer Frühjahrsküche nicht wegzudenken, er schmeckt in Suppen und Salaten ebenso wie als Würze für Quark und Frischkäse. Leider ist bereits nach sechs bis acht Wochen die Saison vorbei. Nach der Blüte zieht sich der Bärlauch in den Boden zurück. Wie gut, das man dieses schöne Frühlingsgewürz konservieren kann, beispielsweise in Öl und Fett.

Bestes Beispiel hierfür ist das beliebte Bärlauchpesto, da man auf der Grundlage von Olivenöl herstellt. Gewürzt wird mit gerösteten, gemahlenen Pinienkernen, geriebenem Parmesan oder Pecorino und etwas Salz und Pfeffer.

Bärlauchbutter ist auch beliebt als Brotaufstrich für deftiges Brot. Hierfür wird sehr fein geschnittener Bärlauch in weiche Butter gerührt. Pesto und Butter halten sich im Kühlschrank einige Wochen, die Butter kann auch eingefroren werden. Ebenfalls gut haltbar ist mit Bärlauch aromatisiertes Salatöl. Hierfür gibt man einige Blätter Bärlauch ins Öl und lässt die Mischung einige Tage ziehen.

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Pflegemythen um unsere Frühlingsblumen…

 

 

Für die Pflege von Schnittblumen gibt es so manchen Hausfrauen-Tipp. Aber ob die alle etwas taugen, sei dahin gestellt.

Da ist beispielsweise die Annahme, dass Narzissen nicht mit anderen Blumen in eine Vase dürfen. Ja und nein: Narzissen sollten über Nacht allein in eine Vase gegeben werden, denn aus den frisch angeschnittenen Stängeln tritt Schleim aus. Am nächsten Tag nicht mehr anschneiden, dann kann man sie in eine Vase zu Tulpen oder anderen Blumen geben.

Tulpen wachsen in der Vase – Ja, Tulpen wachsen in der Vase weiter, es können einige cm sein. Denn Tulpen pumpen ihre Zellen mit dem Wasser in der Vase auf und wachsen so. Das gleiche gilt übrigens, so wird erklärt, auch für Narzissen. Wer das Wachstum niedrig halten will, der sollte nur wenig Wasser in die Vase geben. Ein alter Trick: Die Stängel direkt unter den Blüten mit einer Nadel durchstoßen.

Kupfermünzen sorgen für anhaltende Frische – Laut dem Bundeszentrum für Ernährung aber nicht länger frisch als üblich. Was wirklich hilft? Frisches Leitungswasser und eine saubere Vase. Viele Experten raten auch zur Beigabe von Blumenfrischhalte-Mitteln. Die hängen oft in kleinen Tütchen an gekauften Sträußen.

Foto: Petra Schmidt / pixelio.de

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