Erkältungsbad – wohltuend wirksam!

Nun hält uns der Winter immer wieder fest im Griff. Das ist auch die große Zeit für Erkältungen! Frösteln, Niesreiz und Halskratzen gehören zu den ersten Anzeichen. Hinzu kommt noch meist eine allgemeine Abgeschlagenheit.

Das ist der richtige Zeitpunkt für ein wirkungsvolles Bad! Auch Gesundheitsexperten raten dazu, denn in dieser Phase könnte sich der Infekt oft noch abschwächen und der Ausbruch manchmal ganz abwenden, raten sie.

Durch die Wärme des Wassers wird die Durchblutung angeregt. Das wiederum brauchen die Schleimhäute, um die Krankheitserreger besser abwehren zu können. Außerdem weiß man um die wohltuende Entspannung der Muskeln beim Baden. Man merkt richtig, wie die Gliederschmerzen nachlassen. Und schließlich steigt auch die Körpertemperatur an, das ist gut so, denn dann können Viren und Bakterien gut bekämpft werden.

Damit das Vollbad aber seine Wirkung voll entfalten kann, kommt es auf die richtige Anwendung an. Da wäre die Wassertemperatur: Sie sollte idealerweise bei 36 bis 38 Grad Celsius liegen. Wärmer ist für den Kreislauf nicht gut, so der medizinische Rat. Die heilende Wirkung wird noch unterstützt von Badezusätzen mit ätherischen Ölen, etwa aus Eukalyptus, Thymian oder Kiefernadeln. Das sollte man sich ruhig mal gönnen. Außerdem werden Husten und Schnupfen damit gut gelindert und die Atemwege freier. Wer sich selbst noch was Gutes tun will, kann ruhig ein Gläschen Sekt oder Wein dabei trinken!

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Salzburg – immer wieder wunderschön!

Salzburg im Winter – es ist so zauberhaft wie sowieso das ganze Jahr über. Eine meiner absoluten Lieblingsstädte! Auch jetzt gibt es viele Touristen in der Stadt, die die vielen Sehenswürdigkeiten ansehen möchten.

Mozarts Geburtshaus erlebt durchschnittlich 1000 Besucher pro Tag! Salzburg und Musik sind durch Mozart fast Synomine geworden. Bis heute strahlt Mozarts Musik über allem, beispielsweise die hochkarätigen Festspiele bringen jeden Sommer die große Welt in die kleine Stadt.

Selbst profane Dinge werden durch Mozarts Namen ungemein bedeutungsvoll. So waren die „Echten Salzburger Mozartkugeln“ nicht nur Gastgeschenk bei den Verhandlungen in Brüssel über den Beitritt Österreichs zur EU. Auch der erste Astronaut des Landes hat sie mit ins Weltall genommen. Da ist es schön, dass die Hersteller der süßen Botschaften seit Langem die Internationale Stiftung Mozarteum fördert, die das Erbe Mozarts bewahrt.

Seit Jahrzehnten widmet die Stiftung dem größten Sohn der Stadt in den Tagen um seinen Geburtstag ein Festival. In der Mozartwoche vom 26. Januar bis zum 5. Februar. Es gibt Orchester-, Kammer- und Solistenkonzerte und vieles mehr. Gestartet wird mit einem außergewöhnlichen Programm in der Felsenreitschule. Mit einer  speziell konzipierten Choreografie wird hier Mozarts Requiem mit Pferden, Reitern und Musikern aufgeführt.

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Linsen – von altersher ein gutes Essen….

507953_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deDa war doch was mit dem Linsengericht, schon aus der Bibel bekannt!

Und seit altersher ein  nahrhaftes Essen, mir aus der Kindheit bekannt. Wenn es früher eher ein Essen für einfache Leute war, hat sich das geändert.  Man kennt auch heute viel mehr Sorten von Linsen. Ob gelb, rot, braun oder schwarz – die Hülsenfrüchte veredeln Salate und Currys, Eintöpfe, Aufläufe und Brotaufstrich.

Darüber hinaus ist gar nicht allen bekannt, wie gesund Linsen sind: Reichlich B-Vitamine, die den Stoffwechsel aktivieren, und viele Mineralstoffe wie Kalzium für die Knochen und Eisen zur Blutbildung machen Linsen zu echten Fitmachern! Besonders die Ballaststoffe       fördern die Verdauung, senken den Cholesterinspiegel und binden Schadstoffe. Außerdem sind sie wertvolle Proteinspender, was besonders bei vegetarischer und veganer Ernährung wichtig ist.

Und last but not least: Richtig zubereitet, sind sie wirklich eine Delikatesse!

Mal interessant, was es für Sorten von Linsen gibt:

Rote Linsen – Eigentlich sehen sie braun oder violett aus, nach dem Schälen sieht man ihren signalfarbenen Kern, der beim Kochen gelb wird. Sie zerfallen beim Garen – also ideal für Pürrees, Eintöpfe, Currys und sogar Brotaufstriche.

Berglinsen – Sie stammen aus Norditalien. Sie sind rotbraun, haben ein mildes Aroma und werden wegen ihrer Festigkeit gern für kräftige Eintöpfe, Aufläufe oder vegetarische Frikadellen verwendet.

Mung-Linsen – Diese sind aus der indischen Küche bekannt und geschält. Sie heißen auch Mung Dal. Es gibt sie in Gelb und Rotorange. In Indien macht man daraus einen aromatischen Brei, den Dal.

Gelbe Linsen – Weil sie grundsätzlich geschält werden, verkochen sie schnell zu Brei. Sie werden oft als Ersatz für Mung-Linsen verwendet.

Beluga-Linsen – Sie werden wegen ihrer tiefschwarzen Farbe, dem feinen Aroma und der festen Konsistenz von Sterneköchen geschätzt. Sie machen daraus Salate, Vorspeisen und Brotaufstriche, die an Beluga-Kaviar erinnern.

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Winterblues….

191625_web_R_K_by_Helmut J. Salzer_pixelio.deIch las etwas total Interessantes und Wahres, nämlich dass nicht nur im November, sondern auch zwischen Weihnachten und Frühling bei vielen noch der Winterblues einsetzt. So mit schlechter Laune usw.! Es wurden Überlebenstipps für Kältemuffel angeboten. Das muss doch weitergegeben werden!

(Übrigens, das Foto habe ich gewählt, weil unsere Katzen auch die Heizung um diese Zeit als Lagerplatz bevorzugen.) Da möchte man auch ans Warme nahe der Heizung!

Winterblues – das ist, wenn man sich fühlt wie Schnee, der morgens niederrieselt und nachmittags noch liegt, aber grau und matschig. Tatsächlich ist laut einer Umfrage jeder vierte Deutsche von der saisonal abhängigen Depression (SAD) betroffen!

Spätestens im Januar, wenn die Ferien vorbei sind und die Vorsätze schon wieder gebrochen sind, wenn man unter dem Vitamin-D-Mangel leidet, wenn man nach Spanien umziehen möchte, dann kann man offiziell von sich sagen, dass man den Winterblues hat!

Ein Universalmittel dagegen muss noch gefunden werden! Das ist für jeden verschieden, einem reicht Musik, die an den Sommer erinnert, bunte Socken, konsequzent nach draußen, um jede Tageslichtminute auszukosten. Oder man kuschelt bei Kerzen und leckerem Tee! Dabei werden nämlich Hormone ausgeschüttet, die die Trübsal ein bisschen mindern. (Wusstet Ihr schon, dass in Schweden an den Bushaltestellen Leuchtröhren angebracht sind, die für künstliches Tageslicht sorgen?)

Manche schwören auf Sport, um dem Winterblues zu entkommen. Auch wenn man sich vielleicht überwinden muss für eine Joggingrunde oder fürs Fitnessstudio. Nach einer anschließenden heißen Dusche fühlt man sich aber besser. Dann kann man sich immer noch mit einem guten Buch auf die Couch legen – denn für solche Sachen hat man bei schlechtem Wetter wieder Zeit.

Oder mal wieder ins Kino gehen oder ins Konzert (wenn das Wetter nicht gar zu grausig ist!

Auch eine ausgewogene Ernährung mit frischen Zutaten sollte man nicht außer Acht lassen, das hilft auch gleich gegen überflüssige Rest-Pfunde der Feiertage. So kann man sich auf die Frühjahrsgarderobe freuen!

Foto: Helmut J. Salzer / pixelio.de

 

Alte deutsche Wintergemüse…

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Foto: Paul-Georg Meister / pixelio.de

Heutzutage, wo man jedes Gemüse und Obst, was man begehrt, das ganze Jahr über importiert aus aller Welt haben kann, sind die guten alten deutschen Wintergemüse fast in Vergessenheit geraten. Das ist eigentlich sehr schade, denn in ihnen stecken wertvolle Inhaltsstoffe und Vitamine. Da sind nicht nur die klassischen Gemüsesorten wie Grünkohl, Weißkohl oder Rotkohl. Da gibt es die leckeren Steckrüben, die schon Mutter und Großmutter zu leckerem Eintopf verwandelten. Wer kennt die heute noch? Oder die Schwarzwurzel, die immer „der Spargel des kleinen Mannes“ genannt wird, dann die Roten Bete, die früher wie die Schwarzwurzel in keinem Garten fehlen durften. Heute kauft man beides oft einfachheitshalber im Glas. Die Pastinake ist nicht sehr bekannt, aber total lecker.

Schwarzwurzel: Die geschälte Schwarzwurzel ist wirklich äußerlich dem Spargel ähnlich. Man sollte, wenn man sie frisch zubereitet, was natürlich leckerer ist, zum Säubern und Schälen Handschuhe tragen. Ihr klebriger Saft lässt sich nämlich schlecht von den Händen entfernen. Sie kann gekocht werden oder auch roh mit etwas Zitronensaft und Mayonaise als Salat gegessen werden. Sie enthält viel Kupfer, was für die Knochen wichtig ist, sowie Mangan zur Entgiftung der Leber und Kalium für Herz, Muskeln und Nerven.

Rote Bete: Zugegeben, die Zubereitung ist etwas mühselig. Viele scheuen sich davor, denn die Rote Bete färbt die Finger rot beim Schälen und braucht erst mal eine Stunde, um ungeschält in Salzwasser die richtige Konsistenz zu bekommen. Aber der Aufwand lohnt sich, es ist  leckerer als aus dem Glas und diese rote Rübe ist auch reich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Dann setzt sie auch mit ihrer roten Farbe schöne Akzente auf dem Teller. Das sie äußerst schmackhaft ist als Salat, als Gemüsebeilage und auch als Suppe, ist nur der Vollständigkeit zu erwähnen. weiter lesen »

Jetzt einen heißen Kakao!

244935_web_R_K_B_by_Claudia Hautumm_pixelio.deWas ist das für eine Wohltat! Bei dem eisigen Winterwetter, das wir gerade haben und auch sowieso, ist eine schöne Tasse Kakao doch was Feines! Am liebsten natürlich mit Sahne….

Wie gut tut so ein Kakao nach dem Winterspaziergang! Für die Hälfte aller deutschen Kinder unter 13, so hat man bei einer Umfrage (iconKids) festgestellt, hat der Kakao sogar ganzjährig Saison: nämlich als Frühstücksritual.

Da ist es interessant, etwas über die Geschichte dieses heißgeliebten Getränks zu lesen: Die Liebe zum Kakao ist alt – Die Ersten, die flüssige Schokolade tranken, waren wahrscheinlich die Olmeken in Mexiko. Das war immerhin mehr als 1000 Jahre vor Christus. Auch die Azteken und die Mayas liebten Kakao, sie tranken ihn mit Chili,Wasser und geröstetem Mais. Das Gemisch besaß für sie eine zeremonielle Bedeutung. Übrigens waren Kakaobohnen auch ein Zahlungsmittel.

Kakao sei auch in der Fastenzeit erlaubt, soll Papst Gregor XIII. im 16. Jahrhundert bestätigt haben, nachdem er gründlich sich an Kakao gelabt hatte. Er meinte, das sei erlaubt, nach dem Grundsatz: Flüssiges bricht das Fasten nicht!

Dann gibt es noch die Geschichte von Robert Falcon Scott, dem Südpolabenteurer. Hätte er doch mehr Schokolade gegessen, denkt man heute! Stattdessen nahm er auf seine Südpol-Expedition Kekse und eiweißreichen Proviant mit. Der lieferte aber zuwenig Energie. Die Folge, Scott starb an Unterernährung. Heute weiß man es besser: Auf Expeditionen gibt es nun viel Schokolade – wegen der Kalorien. Für alle Liebhaber des süßen Getränkes, die nicht gerade auf großer Fahrt sind: Eine Tasse Kakao enthält viel weniger Kalorien als eine Schokotafel.

Was ganz Tolles war zu lesen – die größte Portion heiße Schokolade! Diese wurde 2013 in einem Pool in Tampa (USA) serviert. Das Rezept: 3331 Liter Wasser, 30 kg Milchpulver, 502 kg Kakao. Dazu haben Kinder Marshmellows hinein katapultiert! Das ist dann natürlich Geschmackssache!

Foto: Claudia Hautumm / pixelio.de

 

 

Faszination Lotto….

439747_web_r_by_rike_pixelio-deGerade war wieder mal der Jackpot das Highlight, da kam gerade eine Geschichte des Lottospielens in ein Magazin.
Sehr interessant, was da zur Geschichte des Lottos zu lesen war: Es wurde bereits schon einmal 1763 in Deutschland eingeführt, um die deutschen Staatsfinanzen zu sanieren – 6 aus 49 werden seit 1955 gezogen.

Paraskavedakatriaphobia – schon seit jeher spielt die 13 hierbei eine große Rolle. Das unausprechliche Wort ist die Bezeichnung der Angst vor Freitag, dem 13. Die Wurzeln liegen im Christentum: An einem Freitag, dem 13. sollen Adam und Eva in den verbotenen Apfel gebissen haben, an einem Freitag wurde Jesus gekreuzigt , und beim letzten Abendmahle wurde er vom 13. in der Runde, nämlich Judas, verraten. Obwohl die 13 als Unglückszahl gilt, war sie die erste Zahl der deutschen Lottogeschichte.

Ab 1955 wurde das Zahlenlotto in Deutschland durchgeführt. Am 9.10.1955 fand die erste Ziehung in Hamburg statt. Damals wurden Kinder als Glücksfeen eingesetzt. Die zwölfjährige Elvira Hahn holte die Kugeln von Hand aus einem Ziehungsrad heraus. Als allererste Zahl zog sie die 13. Später waren die legendären Lottofeen Karin Dinslage und Karin Tietze-Ludwig.

Natürlich spielten die Menschen schon seit vielen Jahrhunderten um Geld. Allerdings war bis ins 17. Jahrhundert jegliches Glücksspiel verboten und galt als gotteslästerlich. Aber dann erkannten die Staatsmächte, dass man es als Einnahmequelle gut gebrauchen konnte.

Das heute Zahlenlotto lässt sich auf das italienische „Lotto di Genova“ zurückführen. (lotto – ital. f. Los). Friedrich der Große ließ sich davon zum preußischen Zahlenlotto inspirieren, das er 1763 in Berlin einführen ließ. Das ließ auch andere deutsche Landesfürsten nach der neuen Idee greifen, bis 1780 sämtliche Lottokontore geschlossen wurden. Der Grund war eine regelrechte Lottosucht, die um sich griff. Schließlich bestätigte sogar die Frankfurter Nationalversammlung im Jahre 1848 das Lottoverbot für ganz Deutschland.

Foto: Rike / pixelio.de

 

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