Ahoi – Urlaub zu Wasser ist in……

619351_web_r_by_h-d-volz_pixelio-deAls Freizeitkapitän seinen Urlaub zu verbringen ist beliebt und dabei ganz einfach zu bewerkstelligen. Es geht ganz unkompliziert – mit einem gemieteten Boot und oft sogar ohne Bootsführerschein. Da gibt es sogar einen Arbeitskreis Charterboot, der erklärt, dass es wegen Corona in den Yachthäfen jetzt verspätet mit Dampf losgegangen sei. Vor allem, da mit den Reisen in ferne Länder noch nichts möglich ist, schauen sich die Menschen nach anderen Urlaubsformen um. Inzwischen ist es auch so, dass Urlaub auf dem Boote keineswegs nur was für Reiche ist (wie es mal war!).

Mit einigen regionalen Abweichungen darf grundsätzlich jeder Deutsche über 16 Jahren ein Motorboot mit höchstens 15 PS fahren. Längere Touren damit sind eher unbequem. Wer ein größeres Boot fahren will, mit Familie beispielsweise, braucht aber dafür meist einen Sportbootführerschein. Das wäre zu erfragen. Das Boot darf bis zu 20 m lang sein, auf dem Rhein bis 15 m. Es gibt aber mittlerweile Schulen dafür und Online-Angebote für den theoretischen Teil.

Ausnahme ist, wenn man ab Hamburg auf der Elbe Richtung Nord- oder Ostsee fahren will, muss man den Bootführerschein See haben. Aber es gibt 700 km auf den deutschen Binnengewässern ohne Führerschein zu befahren. Man bekommt eine dreistündige Einweisung und eine „Charterbescheinigung“ und los gehts.

Wo in Deutschland ist es am schönsten? Etwa im Zentrum des Wasserurlaubs in Deutschland, in Mecklenburg-Vorpommern oder in Brandenburg auf Teilen von Müritz, Havel und Spree. Es ist ganz einfach. Etwa 450 000 Boote, die Hälfte davon Segelboote, gibt es, so schätzt der Bundesverband Wassersportwirtschaft. Und es werden immer mehr, sogar so viel, dass der Nachschub fehlt. Es seien mittlerweile bei manchen Werften mit einer Vorlaufzeit von 2 Jahren zu rechnen.

Wer nicht nur in Deutschland Wasserurlaub machen will, findet vor allem in Frankreich gute Möglichkeiten, so weit es erlaubt ist wegen Corona. Oder in den Niederlanden und Großbritannien. (Freunde fahren jedes Jahr auf dem Shannon in Irland mit großer Freude). Das Foto zeigt auch ein Hausboot auf dem Shannon!

Dann wäre noch die Frage mit den Mietkosten: Der Preis variiert nach Boot und Saison, so wird von den Experten erläutert. Oft wird aber ein zu kleines Boot gemietet. Da lohnt sich ein Blick auf den Grundriss und die Kajütenaufteilung. Und es sollte auch ausreichend Platz an Deck sein. Technisch gesehen wird von den Fachleuten ein Burgstrahlruder empfohlen, damit kann das Boot besser gedreht werden und es ist gut beim Anlegen. Auch ein Landanschluss für die Stromversorgung an Liegeplätzen ist hilfreich.

Dann muss nur noch das Wetter gut sein, wenigstens halbwegs. Ahoi!

Foto:H.D.Volz / pixelio.de

 

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