Elba – schöne Perle im Mittelmeer

Wir sind ja lange nicht verreist, allmählich fängt es wieder an. Da ist Elba eine gute Adresse. Italiens Schmuckstück, eine sehr vielfältige Insel – aber auch gleichzeitig voller Schönheit und Ruhe.

Der Sage nach soll alles einer Pechsträhne zu verdanken sein. Eine römische Legende sagt, dass Venus, die Göttin der Liebe vor der Küste der Toskana im Mittelmeer ein Bad genommen haben. Leider soll sie vergessen haben, ihre Perlenkette abzunehmen. Als sie aus dem Wasser stieg, fehlten ein paar Perlen. Daraus wurden dann die Inseln Giglio, Capraia, Geannutri, Gorgona, Montecristo, Pianosa vor der Toskana und die größte und schönste Perle verwandelte sich in Elba.

Dann gibt es noch einen geschichtlichen Punkt, der einen überall verfolgt in Andenkenläden usw.: Napoleon Bonaparte. Der ehemalige Kaiser der Franzosen verbrachte 300 Tage hier im Exil, bevor er es geschafft hat, wieder in der Politik mitzumischen. Er hat in dieser kurzen Zeit aber die Insel so geprägt, wie es keinem sonst dort je gelungen ist. Bis heute wird er von den Bewohnern dafür geschätzt, dass er Straßen anlegen ließ, den Weinbau, Schulen sowie das Gesundheitswesen förderte. Sogar eine Müllabfuhr hatte er eingeführt. Man kann seinen Stadt-Palast Villa dei Mulini sehen.

Aber heutzutage wollen die meisten Feriengäste an die Strände, es gibt mehr als 60 verteilt über die Insel. Fetovia im Süden gehört zu den schönsten. Er ist auch Teil des Nationalparks rund um den Monte Capanne. Die beliebtesten Urlaubsorte liegen im mittleren Teil von Elba, etwa Portoferraio an der Nordküste. Es ist auch die Hauptstadt der Insel, aber ganz verträumt und wunderschön mit ockergelben Häusern in der Altstadt. Hoch oben thronen die beiden Festungsanlagen Fort Falcone und Forte Stella. Etwa 6 km nordwestlich liegen die malerischen Strände La Sorgente und Sansone.

Im Westen gibt es schroffe Berghänge am Monte Capanne, es ist ein Wanderparadies. Hier liegen die Düfte von den wilden Kräutern und Blumen wie Lavendel, Rosmarin usw. in der Luft. Fast in jedem Hafen kann man auch Bootstouren buchen. Schöne Küstenorte und Bergdörfer laden zum Verweilen ein. Wer es einfach ruhig haben will, bleibt einfach genüßlich in der Sonne liege, genießt die Schönheit und verschwenderische Blütenpracht und die gelegendliche Erfrischung im funkelnden Nass. Und abends locken die weinberankten Trattorias mit typisch italienischen Gerichten wie Pizza und Pasta und ein Gläschen Vino.

Foto: Paul Meister / pixelio.de

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