Kategorie ‘Reisen’

Etwas über Südkorea…..

Heute nachmittag wird ganz Fussball-Deutschland vor den Bildschirmen sitzen, oder die Großleinwände aufsuchen. Wer da noch nicht Zeit hat, wird sicher per Radio oder Smartphone mitfiebern.

Aber viele werden gar nichts oder nicht viel über dieses asiatische Land wissen. Da kam ein Bericht in den Printmedien gerade richtig.

Erstmal die Geschichte: Da gibt es einen sehr traurigen Teil – Früher lag Korea über die ganze koranische Halbinsel verteilt. Doch nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es leider aufgeteilt in Nord- und Südkorea. Die beiden Länder waren sehr verschieden in ihrer Politik, so wurden sie schnell zu Feinden. Die Grenze wurde streng bewacht. Das wurde so schlimm, dass nicht einmal Verwandte sich besuchen durften. Gerade sieht es aber so aus, dass man aufeinander zugeht, so dass immerhin die Situation verbessert werden könnte.

In Südkorea leben 50 Millionen Menschen. Die meisten, 90 %, wohnen in Städten. Die größte Stadt ist auch die Hauptstadt, Seoul, mit 10 Millionen Einwohnern. Noch vor 50 Jahren war Südkorea eines der ärmsten Länder der Welt. Aber seit 1948 ist das Land unabhängig und eine Republik. Die Wirtschaft hat sich so gut entwickelt mit harter Arbeit, dass Südkorea jetzt zu den wirtschaftlich am erfolgreichsten Ländern gehört. Wer kennt nicht die Samsung-Handys? Aber auch viele andere technischen Geräte, Autos und Schiffe werden gebaut.

Die meisten Menschen arbeiten immer noch hart. Die Kinder haben es sehr streng in den Schulen und auch zuhause müssen sie viel lernen. Die erste Fremdsprache ist auch hier Englisch. Aber die Menschen haben natürlich auch mal frei. Was machen sie da am liebsten? Karaoke singen!!

Um die modernen Städte bauen zu können, ist leider viel Wald abgeholzt und dadurch sind viele wilde Tiere vertrieben worden. Aber noch gibt es viel auch unberührte Natur mit sehr vielen unterschiedlichen Pflanzen. Weil das Land von drei Seiten mit Meer umgeben ist, ist die Küste 2500 km lang. Es gibt aber auch Gebirge hier, denn fast 70 % des Landes sind gebirgig.

Das wäre auch – abseits vom Fußball- mal eine Reise wert!

Fot0: Reto Fetz (swisscan) / pixelio.de

 

Azoren – Europas Außenposten mit großartiger Natur

Wenn man von den Azoren spricht, ist das meist verbunden mit dem Wetterbericht – Azoren – Hoch -. Dabei ist dieses Inselreich, bestehend aus neun Inseln, zu Portugal gehörend, nur zwei Flugstunden von Europa weg. Vor allem die Ruhe und die wunderbare Natur sind eine Reise wert.

Wer auf die Azoren reist, kann mal so richtig Abstand nehmen. Urlaub mitten im Meer, eine Kombination der außergewöhnlichen Lage dieses Archipels – weit draußen im Atlantik – und der durch das feuchte Klima entstandenen außergewöhnlichen Botanik. Die unvergleichlichen Eindrücke locken immer mehr Touristen an. Während  noch vor einigen Jahren hauptsächlich Portugiesen vom Festland oder azorianische Auswanderer aus den USA kamen, sind es inzwischen Reisende aus aller Welt. Mehr als 620 000 Touristen besuchten die Azoren in 2016.

Viele davon haben Wanderschuhe im Gepäck, denn mit individuellen Wanderreisen locken Reiseveranstalter inzwischen Touristen jeglichen Alters auf die Inseln. Endlose Streifzüge durch die Natur gehören zu den Highlights jedes Azoren-Trips. Tropische Vegetation und vor allem auch der Kratersee Lagoa do Fogo sind ein Muss.

Genauso ans Herz gehen die Begegnungen mit denjenigen, die die Inselwelt hinter den Wolken ihr Zuhause nennen. So märchenhaft die Azoren wirken, gibt es auch hier nicht nur die heile Welt. Während der portugiesischen Diktatur, bis 1974 dauernd, wanderten viele in die USA aus. Danach wurde es in der Region besser  und viele Bewohner kamen wieder zurück. Bis heute gehören EU-Fördergelder neben Landwirtschaft und Tourismus zu den Haupteinnahmequellen. Und immer noch auch das Geld, das ausgewanderte Verwandte geschickt bekommen. Viele Bewohner sind auch so verwurzelt, dass sie nicht die Heimat verlassen wollten.

(mehr …)

Welcher Flughafen ist gut?….

Die Ergebnisse einer Studie waren jetzt zu lesen: Das Fluggasthelfer-Portal“Air-Help“ hat sie jetzt unter dem Titel „Score 2018“: Die besten Airlines und Airports der Welt veröffentlicht.

Dafür sind, wie das Unternehmen angibt, 72 internationale Airlines auf ihre Servicequalität, Pünktlichkeit und Procedere der Entschädigungen durch eine Stimmungsanalyse in sozialen Netzwerken bewertet worden.

Der Flughafen Köln-Bonn gilt demnach als bester deutscher Flughafen im Bereich der Kundenzufriedenheit. Im Gesamtranking belegt er den vierten Rang.

Lufthansa erreichte europaweit die beste Platzierung und landet auf dem zweiten Platz der Gesamtliste. Nur Quantas Airways kam noch davor, weil sie bessere Pünktlichkeitswerte hatte. Die Lufthans-Tochter Eurowings kam auf mit Rang 32 auf einen Mittelfeldplatz. Laut den Machern der Studie läge das trotz anderer bester Werte am Bereich Servicequalität.

Zehn deutsche Flughäfen  gehören zu der Analyse, für die u.a. 180 000 Tweets von Passagieren zu ihrer Zufriedenheit abgesandt wurden. Neben Köln/Bonn wurden getestet: Stuttgart (Platz 13), Hannover (Platz 19), Frankfurt (Platz 94), Düsseldorf (Platz 118), Berlin-Schönefeld (Platz 129), Tegel (Platz Platz 115).

Foto: Ingo Büsing / pixelio.de

Leeuwarden – 2. Kulturhauptstadt 2018

Valletta auf Malta habe ich bereits vorgestellt. Heute möchte ich auf die 2. Kulturhauptstadt 2018 – Leeuwarden – Niederlande – hinweisen.

Leeuwarden gilt als friesisch-bodenständig – und doch ist es eine außergewöhnliche Stadt. In diesem Jahr teilt sich die Stadt  den Titel „Kulturhauptstadt Europa 2018“ mit der maltesischen Inselhauptstadt Valletta. Jede für sich und auch gemeinsam zeigen sie ihre Aktivitäten.
In Leeuwarden ist nicht nur die Stadt mit ihren rund 122 500 Einwohnern an mehr als 200 einzelnen Aktivitäten und Kunstprojekten beteiligt. Diese verbergen sich hinter 60 Punkten im Hauptprogramm. Es nimmt auch die ganze Provinz Friesland teil. So will man die Gesellschaft näher zusammenbringen, sagt das Komitee zur Kulturhauptstadt.

Die Stadt an sich ist schon außergewöhnlich. Sie gilt als „Stadt der 100 Namen“ und steht im Guinness-Buch der Rekorde“. Das kommt daher, dass zwischen 1039 und heute zahlreiche Schreibweisen der Stadt im Historischen Centrum der Stadt dokumentiert sind. So feiert die Stadt im Rahmen des Kulturprogramms auch ihre Vielsprachigkeit. So gibt es beispielsweise unter anderem eine analoge Pixelwand, wo Wort aus 672 offiziellen Weltsprachen zu sehen sind.

Eine permanente und ein städtisches Wahrzeichen ist der Olehove. 1529 als Kirche begonnen, beendete man 1533 die Bauarbeiten, weil sich das 40 Meter hohe Konstrukt 1,99 Meter aus dem Lot neigte. So hat die Stadt seitdem einen schiefen Turm, den die Einwohner lieben.

Stolz ist die Stadt auch auf ihren großen Sohn Maurits Cornelis Escher, der 1898 hier geboren wurde. Ihm ist die Ausstellung „Escher op Reis“ im Fries-Museum am Wilhelminaplatz gewidmet.

Die Stadt hat aber nicht nur dies Jahr was zu bieten, sie ist jederzeit eine Reise wert und mit ihr ganz Friesland.

Foto: Susanne Hammel / pixelio.de

 

Sevilla – feiert Murillo und ist sowieso eine Reise wert

Andalusiens Hauptstadt Sevilla feiert das ganze Jahr den 400. Geburtstag ihres berühmten Barock-Malers Bartolomé Esteban Murillo mit acht Sonderausstellungen.

Die Ausstellungen in den Klöstern, Museen und Kirchen geben einen imposanten Eindruck von Murillos Malerei: Berühmt als Marienmaler, auf seine Kinderdarstellungen und auf den großen Einfluss auf spätere Künstlergenerationen. Murillo war neben Diego Velásquez Spaniens bekanntester Barock-Meister.

Anlässlich des Jubiläumsjahres hat die Stadt mehrere spezielle Rundgänge angeboten, die die Besucher zu den Stätten seines Lebens und Werks führen. Das geht vom Museo de los Venerables zur imposanten Pfarrkirche Santa Maria la Blanca sowie zum Bischofspalast. Murillos Geburtshaus und die Werkstätten existieren leider nicht mehr.

Auch Theatervorführungen, Filmreihen und gastronomische Murillo-Touren werden angeboten. Es gibt historische spanische Barockküche in morderner Version.

Außerdem ist Sevilla ein Touristenmagnet für Filmfans, denn Sevilla wird wie kaum eine andere spanische Stadt gern als Filmkulisse benutzt. Die Jedi-Ritter, Lawrence von Arabien, Tom Cruise waren schon da, um nur einige zu nennen.

Aber last but not least, was Sevilla wirklich ausmacht, ist unbeschreiblich. Da ist der Geruch der blühenden Orangenbäume in den Straßen oder die Gefühle von Leidenschaft und Schmerz, die von den Flamenco-Sängern in den zahlreichen Flamenco-Lokalen auf der Bühne verkörpert werden. Die vielen imposanten Gebäude und die spanische Küche und vieles mehr gibt es zu entdecken.

Foto: Bildpixel / pixelio.de

Valetta – Europäische Kulturhauptstadt 2018

Malta, die kosmopolitische Insel im Mittelmeer stellt mit ihrer Hauptstadt Valetta die Europäische Kulturhauptstadt 2018. Seit fast zehn Jahren bereitet man sich hier auf das große Ereignis vor. 2017 arbeiteten bis zu 50 Menschen am Programm.

Da das Wasser zu Malta gehört, heißt auch die Eröffnungsausstellung „Malta. Land des Meeres“. Das Motto der Kulturhauptstadt ist „Festa“ – Feier. Das ist, weil die Malteser gern feiern mit Familie und Freunden, dazu lieben sie Musik, Theater und Fußball. Für eine „Festa“ wird die Hauptstraße, die zum Palast führt, mit Girlanden, Lampen und Fahnen geschmückt.

Malta ist überhaupt zu jeder Zeit sehenswert! Es soll im katholischen Malta 365 Kirchen geben. Am schönsten ist die Johannes-Kathedrale von 1573. Auf dem Castille-Platz wurden zu Feiertagen und auch für Schiffe und prominente Besucher Salutschüsse abgegeben.

Dann darf man nicht vergessen, die Festung zu besuchen. Sie hat eine lange Geschichte: In den vergangenen Jahren herrschten erst die Römer, dann die Araber und schließlich der Malteserorden. Viele Straßennamen und Begriffe stammen aus dem Arabischen.

Hier gibt es auch das neue nationale Museum für „Fine Arts“, genannt „Muza“ – Inspiration. Die Sammlung enthält italienische und maltesische Kunst. Es hat sich hier eine eigene Kunstszene entwickelt, junge Menschen, die mutige Ideen verfolgen.

Im Kiosk Camiliieri kann man die typisch maltesischen Pasticci kaufen oder auch die süßen Cannoli. Im ältesten Café Valettas „Eddies“ gibt es beispielsweise mit Datteln gefülltes Gebäck. Dort erfährt man, dass im vergangenen Jahr sogar Angela Merkel hier gewesen wäre und hat gefüllten maltesischen Hasen gegessen.

Noch was zur Geschichte: Seit dem Pariser Vertrag von 1814 gehörte Malta zum Britischen Reich. Erst 1964 wurde es selbstständig. Aber man konnte bis 1979 noch viele Briten treffen, vor allem Soldaten, bis der Militärstützpunkt aufgelöst wurde. Aber interessanterweise blieb Englisch die offizielle Landessprache.

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Nun ist wieder „oben ohne “ gefragt!

Hurra, die warme Jahreszeit ist endlich da, zumindest vorübergehend. Schon beim ersten Sonnenstrahl sieht man wieder strahlende Cabriobesitzer „oben ohne“ fahren. Cabriofahren kann sogar eine Lebenseinstellung sein – man hat so ein Gefühl der Freiheit, das nicht zu toppen ist.

Da macht es auch nichts aus, dass so ein Fahrzeug intensiver gepflegt werden muss als ein normales Auto. Außerdem muss man sich damit befassen, dass bei Cabrios auch im Hinblick auf Versicherungsschutz einige Besonderheiten zu beachten sind.

Das Problem, wenn man das Cabrio parkt. Muss man dann für nur eine kurze Abwesenheit das Verdeck schließen? Da erklärt ein Versicherungsexperte: Man darf sein Cabrio bei kurzen Abwesenheiten mit offenem Verdeck und abgesenkten Scheiben stehen lassen. Aber der Wagen müsse vollständig verschlossen sein, also auch Handschuhfach und Kofferraum. Sonst gebe es keinen Versicherungsschutz durch die Kasko-Versicherung. Auch lose Gegenstände auf keinen Fall im Auto liegen lassen! Dennoch, so der Experte sollten Cabrio-Fahrer immer, also auch bei kurzer Abwesenheit das Verdeck schließen. Die Gefahr von Diebstahl und Vandalismus ist einfach größer, wenn das Auto offen ist.

Was manche nicht wissen, neue Modelle sind wesentlich sicherer als alte. Bei neuen Fahrzeuge wurde die A-Säule verstärkt und ein Überrollbügel eingebaut,sie haben auch moderne Gutstraffer und optimal eingestellte Kopfstützen, so erklärt der Fachmann. Was auch noch wichtig ist: Wenn das Cabrio ein Stoffverdeck hat, sollte man auf jeden Fall eine Vollkasko-Versicherung abschließen. Eben wegen dem Vandalismus, oder wenn das Verdeck aufgeschlitzt wird, um etwas daraus zu stehlen.

Im großen und ganzen ist den Versicherungsfachleuten aufgefallen, dass sich Schäden an Cabrios in Grenzen halten. Da merkt man schon, dass diese von Liebhabern gefahren werden und gut behandelt werden. Cabrio-Fahrer rasen auch meist nicht, sondern genießen die Fahrt!

Foto: Stefan Bayer / pixelio.de

 

Copyright © 2013 Allerlei Frauerlei – Gesundheit, Garten und Genuss