Kategorie ‘Reisen’

Noch viel frei für die Sommerferien….

716850_web_R_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deEs ist verblüffend ruhig in den Reisebüros zur Zeit. Meist sind die ersten drei Monate des Jahres schon mit Sommerurlaubs-buchungen ausgefüllt. Dieses Jahr, so meldet die Fachzeitschrift „FVW“ mit Berufung auf die Marktforscher von GfK, haben bislang 20 Prozent weniger gebucht.Der Grund ist allgemein bekannt, zahlreiche Urlauber sind verunsichert, wo sie noch unbeschwert Ferien machen können.

Warmwasserziele wie Tunesien, Türkei und Ägypten sind mit Besorgnis von der Branche zu betrachten. 40 Prozent Rückgang meldet beispielsweise die Reisebürokette Best-Reisen für diese Regionen. Spanien wurde schon im Herbst für die Frühbucher die Alternative. Die Folge ist, dass die Betten dort knapp werden – und mittlerweile ist es auch richtig teuer. Für Familien ist es ein Problem, denn zum gewohnten Reisepreis gibt es kaum Alternativen. Für die Fachleute ist klar, dass 2016 ein Last-Minute-Jahr wird. Das ist zwar gut für Schnäppchenjäger, aber natürlich auch schwierig für Familien.

Manche Veranstalter raten zu Buchungen, wenn es mulmig wird, könnte man vorher noch umbuchen. Ein Tipp für den Sommer ist Bulgarien. Die Hotels dort sind gut, allerdings weniger weitläufig wie beispielsweise auf Mallorca. Die Nebenkosen sind niedrig, aber auch da muss man sich sputen, die Buchungen haben um 45 Prozent zugenommen. Weiterhin beliebte Ziele sind Portugal und Kroatien, allerdings deutlich teurer. Gute Aussichten gibt es für Griechenland, es ist ja auch wirklich schön dort.

Aber last but not least, was manche noch gar nicht realisiert haben, das eigene Land ist voll im Trend! Nach einer Travelzoo-Umfrage haben 40 Prozent der Urlauber vor, Urlaub im eigenen Land zu machen.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Auswandern -besonders für junge Leute interessant!

Interstate 95, Florida

Interstate 95, Florida

Jedes Jahr zieht es zahlreiche Deutsche ins Ausland. Ihr Ziel: Neustart in der Ferne. Lt. OECD, der Organisation, sind es gerade die Guten, die gehen und dem engen Deutschland den Rücken kehren – jung, gebildet, meist mit abgeschlossenem Studium.

Europa ist ein naheliegendes Ziel. Rund 270 000 Deutsche leben in der Schweiz, 200 000,  jeweils in Frankreich, Spanien, Italien. International gesehen liegen laut Statistik mit Abstand die USA an der Spitze der Traumländer: Mehr als 1,1 Millionen Deutschen leben dort. Auch Australien zieht viele an – immerhin stammen 100 000 Einwanderer haben deutsche Wurzeln. China ist trotz seiner Größe und einer starken Wirtschaft lediglich für sechs Prozent der abwanderungslustigen Deutschen interessant.

Viele Auswanderer zieht es nach einer Zeit allerdings wieder zurück nach Deutschland. Die OECD-Studie hält fest, dass der Grund für die Rückkehr meist die Geburt eines Kindes oder die Planung einer Familie ist.

Foto: Sebastian Fuss / pixelio.de

 

Entspannung pur – Hausboot-Urlaub…..

Urlaub mit dem Hausboot wird immer beliebter – wie schön ist es, entspannt einen Fluß entlang schippern, Städte und Natur, die vorüber ziehen, nicht nur vom Wasser aus bet136240_web_R_K_B_by_lief46_pixelio.derachten. Man kann anhalten, wenn man will.

Stress und Hektik haben auf dem Boot keinen Platz. Man kann seinen Urlaub ganz individuell gestalten. Angeln vom Boot aus und sich selbst verpflegen oder anhalten und kulinarische Freuden am Ufer genießen, wie man will.

Dazu erklären auch die Fachleute, dass die Boote leicht und ohne Vorkenntnisse zu bedienen sind. Sie dürfen ohne Führerschein gefahren werden.

Wer also mal als Kapitän auf Kanälen, Flüssen und Seen unterwegs sein will, findet eine große Auswahl an Angeboten bei Veranstaltern. Da gibt eine Vielzahl an Hausbooten in unterschiedlicher Größe in vielen europäischen Ländern. Die Boote sind sehr gut ausgestattet von der Bettwäsche bis zum Platz für Fahrräder. Da kann man leicht die Umgebung mit dem Rad erkunden.

Wo ist es am schönsten? Der Klassiker sind Fahrten auf dem historischen Canal du Midi. Da laden sehenswerte Städte wie Béziers oder die mächtige Festungsanlage Carcasonne zu einem Besuch ein. Gourmets und Weinliebhaber machen gerne eine Tour durch das Burgund, wo man in Bistros und Restaurants feine Spezialitäten genießen kann. Oder aber beim Winzer eine Weinprobe macht.

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Wohin geht diesen Sommer die Urlaubsreise?

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERADiese Frage treibt sicher manchen um. Die Wahl fällt dieses Jahr auch wegen allerhand Ereignissen nicht leicht. Da kommt eine Zusammenstellung der wichtigsten Reiseländer für die Bundesbürger gerade recht. Da gab es einiges Interessantes zu lesen.

Nehmen wir erstmal Deutschland: Am liebsten machen die Deutschen Urlaub im eigenen Land, so teilt der Touristenverband mit. Viele Bundesbürger melden sogar Rekorde bei den Gästezahlen. Verschiedene Bundesländer werben mit diversen Slogans, beispielsweise Bayern „Traditionell anders“. Neue große Entwicklungen gäbe es kaum, so die Experten, aber den Trend zur Regionalität.

Österreich – das ist ja das traditionelle Urlaubsland für viele deutsche Familien. Dort setzt man verstärkt auf Erholung für die gestressten und ständig online sein müssenden Menschen. Die schöne Natur soll da Ausgleich bringen.

Die Niederlande sind bei den Deutschen wie eh und je beliebt. Man ist verhältnismäßig schnell an der holländischen Küste mit vielen Badeorten. Auch Amsterdam wird gern besucht. Leider blieb bisher das Binnenland nicht so beachtet.

Spanien ist der große Gewinner in diesem Jahr (daher auch das Foto – für Barcelona-Freunde). Auf dem Festland und vor allem auf den Balearen und den Kanaren wird es voll. Also sollten Interessierte mit dem Buchen nicht zu lange warten.

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Osterbräuche – Karfreitag in Sartène

540929_web_R_by_Makrodepecher_pixelio.deEs gibt vielerorts und viele Osterbräuche, besonders auch religiöser Art. Schließlich feiert die christliche Welt die Auferstehung Jesu. Ein ganz besonderer Anlass, in Korsika die Stadt Sartène zu besuchen, ist die Karfreitagsprozession dort. Man kann durchaus auch dieses Erlebnis mit einer Erlebnis- und/oder Wanderreise verbinden.

Karfreitagsprozessionen gibt es in vielen Orten, allein auf Korsika mehrere. Seit dem 16. Jahrhundert ist ein rot gekleideter Büßer, der Catenacciu, die Attraktion der Karfreitagsprozession, der ältesten Tradition im korsischen Städtchen Sartène.

Das Bergstädtchen mit 3.500 Einwohnern im Südwesten Korsikas, schmiegt sich mit in die Abhänge des Monte Rosso. Im Mittelalter lebten hier reiche Feudalherren. Sie bauten viele mehrstöckige Granithäuser kreuz und quer durch die verwinkelte Altstadt. Treppen und schattige Gasse führen seitdem bergauf, bergab durch den malerischen Ort.

Wenn sich am Karfreitag um 21.30 Uhr die Tore der Kirche Santa Maria Assunta öffnen, beginnt die Prozession, die durch das Gassengewirr in einem über zwei Stunden dauernden Rundparcours geht. Der Catenacciu wird von einem Priester und dem korsischen Bischof gestützt. Barfuß in seinem roten Gewand, Kopf und Gesicht sind unter einer Stoffmaske verborgen. Die Hände stecken in Wollhandschuhen. Mit seinem rechten Arm umklammert er das 34 Kilogramm schwere, eisenbeschlagene Eichenholzkreuz. Der Catenacciu, der Kettenträger, schleift eine Eisenkette an seinem Fußgelenk über den Boden. Die Pilger stehen Spalier, durch das Laternenlicht der Nacht hallte der monotone Bußgesang durch die düsteren Gassen.

Was auch noch das Besondere ausmacht, ist, dass der Kettenträger wirklich ein Büßender ist. Noch heute ist die Teilnahme heiß begehrt, sogar ein Traum vieler. Sogar aus Australien und Neuseeland gab es schon Bewerbungen. Ein Priester aus dem Franziskanerkloster des Ortes wählt aus 70 Anfragen, die es allein dieses Jahr gibt, den Büßer aus. Die Identität bleibt ein Geheimnis, wie es immer schon war. Ob wirklich ein Verbrechen oder auch nur ein frommer Wunsch, es gibt immer wieder Spekulationen darüber in der Menge. Aber wer sich barfuß bei fünf Grad Celsius mit bleiernem Gewicht und mit einer Maske auf dem Kopf, unter der man kaum atmen kann, durch die Gassen quält, der will Vergebung, so ist die einhellige Meinung.

Wenn er dann noch auf dem Wege dreimal fällt, dann fühlt man sich als Besucher zurückversetzt in längst vergangene Zeiten.

Wer sich noch interessiert: Air France fliegt ab Düsseldorf über Paris nach Ajaccio. Von dort fährt mehrmals täglich der Bus nach Sartène (2 Std.). Im Internet: www.rendezvousenfrance.com.

Foto: makrodepecher / pixelio.de

 

 

Zugvögel – atemberaubende Rekorde….

746883_web_R_K_B_by_roja48_pixelio.deNun sind bald die Zugvögel wieder da, Wildgänse wurden schon vor einigen Wochen gesichtet. Da kommt eine Aufstellung gerade recht, die uns zeigt, was für atemberaubende Leistungen diese kleinen Kerlchen vollbringen: Einige fliegen von Pol zu Pol, andere machen sich zu Fuß auf den Weg.

Die weiteste Strecke, die ein Zugvogel nachweislich in nur einem Jahr zurückgelegt hat, beläuft sich auf 64 000 km! Ein Biologe der University of California in Santa Cruz konnte diese Entfernung für einen nur 800 Gramm schweren Dunklen Sturmtaucher nachweisen. Einfach fantastisch, wie dieser Vogel seinen Hunger unterwegs stillte: Er konnte bis zu 70 Meter tief ins Wasser tauchen und dort Nahrung suchen.

Man hat auch wissenschaftlich die schnellsten Flieger erforscht: Wanderalbatrosse, das sind große Vögel mit einer Flügelspannweite von bis zu dreieinhalb Metern. Sechs von ihnen wurden in den 80er Jahren beobachtet, wie sie den Indischen Ozean überflogen: 800  km legten sie mit einer permanenten Geschwindigkeit von 56 km/h zurück. Das hat man mit Minisendern und Satelliten-Telemetrie nachgewiesen. Das hat auch zutage gebracht, dass diese Tier in der Lage sind, in nur 200 Tagen 50 000 km weit zu fliegen! Eine Pfuhlschnepfe wurde vom USGS Alaska Science Center mit einem Minisender  ausgestattet. Damit konnte man nachweisen, dass sie 11  700 km in nur 9 Tagen ganz ohne Pausen geflogen ist.

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Was Airlines alles bieten…..

345374_web_R_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deZwei sehr interessante Artikel gab es über das Thema „Flugreisen“ zu lesen. Erstens über die First Class in der Luftfahrt: Da gibt es widersprüchliche Prognosen. Einerseits haben viele Airlines die Erste Klasse in den vergangenen Jahren  deutlich reduziert, andererseits wird aber das Angebot immer luxuriöser – auch als Abgrenzung zur Business Class, die immer mehr Komfort bietet.

Da gibt es genaue Beobachtungen des Schweizer Fachmagazins „Aerotelegraph“. Beispielsweise Qatar Airways baut die Nobelklasse in vielen Maschinen aus. Asiana Airlines dagegen hat die First Class ganz abgeschafft.  Abgebaut haben auch American Airlines, United und Quantas.

Wie ein Luftfahrtexperte erläutert, wie das wirtschaftlich einfach nicht zu vertreten. Wenn eine Airline die bezahlten Sitze in der First Class gegen die Economy-Plätze tauscht, verdient sie mehr. Lufthansa dagegen erklärt, die First Class stehe bei ihr für das Produktversprechen, Europas qualitativ führende Airline zu sein, da geht es um das Image.

Die Golf-Airlines Etihad und Emirates bieten hoch angesetzten Luxus in der First Class an: Luxus-Suiten – drei Zimmer mit privatem Bad mit Dusche. Dieses Angebot ist noch über der eigentlichen First Class angesiedelt, die es außerdem gibt.

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