Kategorie ‘Reisen’

Winterreise mit Hurtigruten zu den Nordlichtern…

Eine Fahrt mit den Hurtigruten-Postschiffen im Winter ist eine Reise ans Ende der Welt. Nordlichter sind das Highlight in der Nacht, das vergisst man so schnell nicht.

Auf der Fahrt wird von einem Seemann des Schiffes Alarm ausgelöst, wenn sich ein Nordlicht am nächtlichen Himmel zeigt. Dann stürzen alle Passagiere auf Deck, um das Himmelsphänomen zu sehen. Sie harren auch lange in der Kälte aus, um nichts zu verpassen. Da sind Engländer und sogar Australier, die einmal im Leben die Nordlichter erleben wollen.

Selbst für diejenigen, die schon seit vielen Jahren auf der Route fahren, sind die Nordlichter etwas ganz Spezielles. In der ersten Nacht nördlich des Polarkreises sieht man  noch nicht so viel, aber in der nächsten Nacht zwischen Tromsö und Honningsvag sieht man sie lange. Es ist ein Farbentanz, von Gelb über Grün bis Blau und Lila. Da zitieren die Norweger gern einen Spruch:“ Schlafen kannst Du im Süden.“

Trotz des guten Essens und Komfort auf dem Schiff ist für die Passagiere das Nordlicht am wichtigsten. Wer es einmal gesehen hat, kann sich nichts Schöneres vorstellen, als das Farbenspiel zu beobachten. Wenn es am Morgen nach der Nacht mit Polarlichtern langsam hell wird, gibt es ein besonders magisches Licht der blauen Stunde. Die tief verschneiten Berge erstrahlen in rosa Farbtönen. Darüber sieht man den Himmel in allen Blauschattierungen. Dazu die auch am Morgen noch immer hell erleuchteten Orte und das Schwarz der Fjorde, durch die sich das Schiff fast lautlos fortbewegt.

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Der etwas andere Karneval – in Venedig

Während bei uns überall die närrische Zeit auf Hochtouren läuft, wird in Venedig der berühmte Karneval zelebriert. Aber ganz anders als bei uns üblich ist. Es ist eine ganz alte Tradition mit prachtvollen Festen und atemberaubenden Masken und Kostümen.

Es ist ein einzigartiges Erlebnis: Zehn Tage lang beherrschen geheimnisvolle Gestalten die italienische Stadt. Die Gesichter hinter kunstvoll verzierten Masken versteckt. Es war nicht immer so. Die großen Feste und Bälle wurden im Laufe der Jahrhunderte immer glanzvoller. Aber als auch diese Stadt von Napoleon im 18. Jahrhundert besetzt wurde, verbot er das närrische Treiben. Erst um 1980 wurde die alte Tradition wiederbelebt.

Nun bestimmen wieder die prächtigen Kostüme das Stadtbild. Inzwischen ist es auch längst ein Touristenmagnet. Sie kommen aus aller Welt, um dieses prunkvolle Bild zu sehen. Auf dem Markusplatz und in den Gondeln sind verkleidete Menschen unterwegs, oft mit turmhohen Hüten. Sogar die Haustiere werden kunstvoll kostümiert.

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Der Duft von Weihrauch -Mallorca im Winter

Echte Mallorcakenner wissen das – die beliebte und sc638163_web_R_K_by_Andreas Hermsdorf_pixelio.dehöne Insel ist nicht nur im Sommer für Badehungrige ein viel gebuchtes Reiseziel. Besonders Mallorcas Westküste ist in Herbst und Winter ein Wanderparadies!

Da denkt der echte Mallorcaliebhaber natürlich auch an das berühmte Paar George Sand und Frederic Chopin, die den Winter 1838 / 39 gemeinsam auf der Insel verbrachten. Damals schrieb George Sand: “ Auf Mallorca ist die Stille gründlicher als anderswo“. Gerade Stille ist auf Malle, wie der partyhungrige Pauschalurlauber sagt, Mangelware geworden. Aber gerade hier an der Westküste lässt sich der Zauber dieser Insel, wie ihn George Sand beschrieb, noch genießen.

120 000 Wanderfreunde kommen jährlich zum Wandern auf die Insel. Die Touren, die angeboten werden, durch die Serra de Tramuntana, werden mit Ausblicken auf das Meer belohnt, die George Sand liebte. Dann die Düfte, die man überall genießt, wie Chopin sie auch mochte. Dazu zauberhafte Schluchten und stolze Felsrücken.

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Stopover ist sehr zu empfehlen …..

Wer in die Ferne fliegt, muss meistens irgendwo umsteigen – Statt gleich weiterzufliegen, kann man sich bei der Gelegenheit dort ein wenig umschauen. Das lohnt schon mal für eine Nacht und macht aus einer Reise zwei.

Manche finden das Umsteigen am Flughafen eher lästig, dabei ist es eine echte Chance, aus dem Zwischenaufenthalt einen Stopover – und damit aus einem Urlaub zwei zu machen. Viele beliebte Reiseländer sind nur mit einer Zwischenlandung zu erreichen. Oder diese ist billiger als eine Nonstop-Verbindung. Wer nicht gerne lange fliegt, für den ist die Reise mit einem Zwischenstopp außerdem entspannter. Außerdem kann so ein Kurzaufenthalt helfen, sich an die neue Zeit- oder Klimazone zu gewöhnen.

Auf dem Weg nach Asien und Australien bieten sich verschiedene Möglichkeiten an, je nachdem wo der Zwischenstopp gemacht wird:  Dubai, Abu Dhabi, Bangkok, Hongkong, Singapur, Kuala Lumpur, um nur einige zu nennen.

Abseits der Klassiker geht es auch ausgefallener – So schreiben manche Reiseblogger über ihre Erfahrungen: Auf dem Flug in die USA in Reykjavik, an die Westküste der USA in New York oder Washinton. Oder Panama Stadt auf dem Weg nach Südamerika.

Manche Fluggesellschaften haben eigene Pakete für Zwischenstopps, teils mit günstigen Hoteltarifen oder organisierten Ausflügen vor Ort. Singapore Airline beispielsweise bietet bei Flügen von Düsseldorf, Frankfurt und München ein Stopover/Holiday-Programm an. Außerdem bietet der Changi Airport in Singapur selbst Stopover- Deals an.

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Rücksicht auf der Ski-Piste…..

Einiges zur Wintersportsaison: Auf Skipisten kommt es immer wieder zu Zusammenstößen. Meist gehen sie glimpflich aus, aber leider nicht immer.

Das kann sogar bis vor ein Gericht gehen, dafür waren einige Beispiele zu lesen – Da wurde vor dem Oberlandesgericht München ein Fall verhandelt, wo zwei Skifahrer zusammengest0ßen waren. Einer trug Kopfverletzungen davon. Die private Krankenversicherung erstattete ihm nur die Hälfte der Arztkosten mit der Begründung, dass er ohne Helm gefahren sei. Das Gericht bestätigte die Meinung der Versicherung mit der Begründung, dass der Helm ein erforderliches und angemessenes Mittel zur Abwehr oder Verringerung von Verletzungen sei.

Einfahrt auf die Piste sichern – Einen tragischen Fall gab es, bei dem ein Skifahrer sein Leben ließ: Eine Snowboardfahrerin kam nach einer Tiefschneefahrt abseits der gesicherten Piste wieder auf die präparierte Abfahrt „geschossen“, ohne auf den von oben kommenden Fahrer zu achten. Sie wurde wegen fahrlässiger Tötung bestraft. Begründung: Bei Einfahrt in eine Piste muss sich ein Wintersportler sowohl nach unten wie auch nach oben absichern, um niemand zu gefährden.

Nachfahrender Skifahrer trägt die Schuld – Komplizierter wird es, wenn etwas im Ausland passiert. Da gab es den Fall, dass in Österreich zwei Deutsche auf einer Skipiste zusammen geprallt sind. Grundsätzlich würde so ein Fall grundsätzlich nach deutschem Recht abgewickelt. Aber das deutsche Schadensrecht hält sich an die FIS-Regeln, die in Österreich „ohne Wenn und Aber“ gelten. Diese besagen, dass sich ein nachfahrender Skifahrer die volle Schuld trägt, wenn er jemand „hinten reinfährt“. Der Vorausfahrende wurde von einer Mitschuld freigesprochen.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Rocky Mountains – auch im Winter ein Highlight…..

Wer wie die Verfasserin  die Rocky Mountains kennt und liebt, zwar im Sommer,  kann sich gut auch gelungene Winterfreuden hier vorstellen. Hier lernt man, wie Naturschutz und Wintersport auch vereint werden.

Besonders bekannt ist Lake Louise im Südwesten der Provinz Alberta. Das Skigebiet liegt innerhalb des Banff Nationalparks, der ein streng geschützter Bereich ist, in dem die Natur so geschützt ist, dass kein Baum ohne Erlaubnis durch die Parkverwaltung gefällt werden darf. Auch die Kapazität wurde begrenzt. Der Sessellift muss mit gedrosselter Geschwindigkeit fahren.

Da ist die Piste auch am Nachmittag noch wie frisch präpariert „groomed“, wie man hier sagt. Es gibt fünf Möglichkeiten für alle Schwierigkeiten. Man hat einen gigantischen Ausblick – denn das Tal ist nicht, wie in den Alpen so oft, gerodet und besiedelt.

Für den normalen Skifahrer kommt während der Fahrt eine Abzweibung – links eine blaue Piste, rechts eine schwarze, der Mens Downhill, die Weltcup-Abfahrt der Herren. In jedem Jahr finden hier zu Beginn der Wintersaison die FIS-Weltcup-Skirennen im Abfahrtslauf und Superriesenslalom statt. Die Strecke wird brutal – die Profis heben hier ab. Als Normalfahrer setzt man lieber viele Schwünge in den Hang, um das Tempo  rauszunehmen.

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Formentera – Ibizas kleine Schwester…

Ich war vor vielen Jahren, 1973 genau, in Formentera. Damals gab es nur eine Fährverbindung von Ibiza aus. Auch heute noch kann man mit dem Flugzeug nach Ibiza, dann nur mit der Fähre nach Formentera. Damals war es sehr ruhig. Inzwischen kommen jährlich eine Million her, bei einer Einwohnerzahl von 12.000. Mehr Gäste, so sagt der örtliche Fremdenverkehrsverband, müssten es auch gar nicht sein. Im Sommer ist also schon ganz schön was los. Wer aber Ruhe sucht, kann man Auswege finden. Im Herbst oder Winter oder in der Vorsaison.

Noch immer liegt Formentera im Schatten seiner großen Schwester Ibiza.Doch es war einmal ganz anders – Es gab keinen Strom, kaum Autos. Das Örtchen Pilar de la Mola auf der Hochebene im Osten, ist noch fast so wie früher. Zu Hippiezeiten bevölkerten diese die Insel. Das war in den 1970ern, als die Insel aus Aussteigedestination entdeckt wurde. Ich habe damals die Hippiekolonien in Ibiza besucht. Heute ist das lange vorbei. Aber immer noch kann man in Ruhe urlauben, denn oft konzentrieren sich die Besuchermassen nicht nur im Sommer an der angesagten Platja de Ses Illetes, wo die Superjachten anlegen. Am besten ist es auf Formentera im Süden, wo es sein sympathisches Gesicht zeigt. Es gibt nur eine durchgehend asphaltierte Straße von der Hochebene La Mola im Osten zum felsigen Cap de Barbaria im Südwesten. Dort ist ein alter Leuchtturm und es ist ganz dünn besiedelt hier.

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