Kategorie ‘Reisen’

Septemberfunkeln……

Was nicht alle wissen, die wasserreiche Urlaubsregion des Herzogtums Lauenburg verzaubert auch im Herbst mit Farbrausch. Wenn die Sonne hier versinkt, spiegelt sie sich in über 40 Seen und in der Elbe. Dann beginnt die funkelnde Stunde, dieses Schauspiel lässt sich ab September beobachten.

Deswegen wird in der südöstlichen Schleswig- Holstein Region der September zum funkelnd schönen Monat erklärt. Zahlreiche Veranstaltungen in Ratzeburg, Mölln, Lauenburg und Geesthacht gibt es zum Sonnenuntergang.

Besonders schön ist es an der „Schönen Aussicht“ in Bäk. Hoch über dem Domsee kann man erleben, wie die Sonne farbenfroh hinter dem Ratzeburger See versinkt und den Dom dabei in Licht taucht.

Am Möllner Schulsee lässt die untergehende Sonne die Altstadt erstrahlen Auch im Lauenburger Fürstengarten sieht man weit über die Elbe ins Dreiländereck. Am Elbufer in Geesthacht Tesperhude lassen sich die in den Sonnenuntergang hineingleitenden Flussschiffe beobachten.

Man kann auch an den zahlreich angebotenen Schifffahrten teilnehmen. Es werden auch Vollmond-Führungen veranstaltet, Radtouren in den Sonnenuntergang, Nachtwächterführungen sowie eine funkelnde Fürstengarten-Nacht und vieles mehr.

Alle Termine und Veranstaltungen erfährt man auf www.herzogtum-lauenburg.de oder unter Tel. 04542 / 6860.

Foto / G. Redmann / pixelio.de

 

Sylt – auch im Spätsommer eine Reise wert…

Es ist ja nicht so, dass nur die Reichen und Schönen in Sylt Urlaub machen können. Auch für Otto Normalverbraucher ist Sylt eine Reise wert. Beispielsweise ist die Zeit für ein Spätsommer-Wochenende oder auch länger wunderschön.

Das Meer ist noch angenehm warm, die Sonnenuntergänge sind atemberaubend, dazu Natur und viel Genuss. Überhaupt ist der Himmel über Sylt unvergleichlich, die Luft ist belebend wie Champagner.

Wer über den Hindenburgdamm nach Sylt kommt, erreicht zuerst Morsum. Hier ist Sylt noch bemerkenswert ursprünglich. Hier gibt es die sündhaft sahniger Friesentorte. Man kann hier durch die Heidelandschaft zum Morsum-Kliff wandern. Dazu gibt es Salzwiesen und das Blau des Wattenmeers. Ansonsten ist hier wohltuende Stille, selbst in der Saison.

Über das malerische Keitum, wo es reetgedeckte Kapitänshäuser gibt. Hier war der Walfang noch vor langer Zeit die Haupterwerbsquelle der Insel. Wenn man an die Westküste kommt, sieht man das pulsierende Leben, besonders in Westerland. Da ist es immer laut und voll von bis spät und das ganze Jahr über.

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Uluru – Heiligtum der Aborigines in Australien

Meine schönste Reise führte mich vor Jahren nach Australien. Natürlich durfte ein Besuch des Uluru – damals noch auch Ayers Rock genannt – fehlen.

Was mich damals schon sehr gestört hat, ist die Vermarktung dieses einzigartigen Felsen. Das erfolgte auch beileibe nicht mit der Einwilligung der Ureinwohner, der Aborigines. Es ist nämlich eines ihrer größten Heiligtümer. Am schlimmsten fand ich, dass man sogar für Touristen die Besteigung erlaubte, wobei auch viele Unfälle passierten. Nun habe ich gelesen, dass die Aborigines einen späten Sieg nach jahrzehntelangem Kampf errungen haben – ab Ende Oktober dürfen Touristen nicht mehr den Uluru betreten. Damit erhält er seine Würde zurück.

Da ist es mir ein Bedürfnis, etwas mehr über dieses wunderbare Reiseziel zu erzählen. Der Uluru ist drei km lang, bis zu zwei km breit und hat einen Umfang von neun km. Er ist 348 m hoch. In einer vierstündigen Wanderung kann man ihn umrunden. Das gehört zu meinen schönsten Eindrücken. Flora und Fauna und auch einige Höhlenzeichnungen zu den alten Begebenheiten haben unvergessliche Eindrücke hinterlassen.

Für die Ureinwohner ist er verbunden mit der „Traumzeit“, eine ganz eigene Vorstellungswelt. In den Erzählungen gibt es viele besondere Menschen. Die Sage berichtet, dass es in grauer Vorzeit zu Kämpfen kam, auch mit Feuer und Erdbeben. Aus der Asche erhob sich dann der Uluru und damit wurde der Geist der Mala und Kunia zu Stein.

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San Franciso – Wunschstadt für Viele…..

San Francisco – vielbesungene und begehrte Stadt an der Westküste der USA, ist unbedingt eine Reise wert. Sie ist ein echter Schmelztiegel unterschiedlicher Kulturen – allein 300 000 Chinesen leben hier. Das ist die größte chinesische Gemeinde außerhalb Chinas.

Natürlich ist die unbestrittene Top-Attraktion das berühmteste Bauwerk der Stadt, die Golden Gate Bridge. Bei ihrer Eröffnung 1937 galt sie als längste Hängebrücke der Welt, hielt diesen Rekord fast 30 Jahre. Heute ist sie ausgezeichnet als Weltwunder der Moderne. Übrigens habe ich mir sagen lassen, dass man mit Leihfahrrädern auch über die Brücke fahren kann.

Zweitgrößte Attraktion sind die Cable Cars, die Kabelstraßenbahnen. Sie sind eines der wenigen verbliebenen National Historic Landmarks in den USA, und sind die einzige noch bestehende Kabelstraßenbahn der Welt mit entkoppelbaren Wagen. Die Linie wurde 1873 gegründet. Mit dem Aufkommen der elektrischen Straßenbahnen wurde die Bedeutung immer geringer. Die Cable Cars haben eine wechselvolle Geschichte, heute sind noch drei Linien auf den steilen Straßen in Betrieb. Da auch sie von den Touristen sehr frequentiert werden, kann es zu Wartezeiten kommen. Das lohnt sich aber allemal!

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Porto – bietet nicht nur Portwein…

Ja, hier kommt er her, der köstliche Portwein. Aber Porto ist außerdem wunderschön. Das ist die zweite portugiesische Stadt, über die ich schreibe. Ich war vor vielen Jahren hier. Gerade sah ich einen schönen Bericht über die zweitgrößte Stadt in Portugal, sie liegt an der Atlantikküste am Nordufer des dort mündenden Duoro. Unvergleichlich  ist Porto in der Abendsonne, wenn man vom Ufer auf die Stadt schaut. Über der Altstadt thront die Kathedrale, die rot-golden in der Abendsonne leuchtet.

So ein Glas Portwein hat man abends auch verdient, denn Porto, vor allem die Altstadt, lässt sich am besten zu Fuß erkundigen. (Ich habe das auf meinen vielen Reisen so gehalten!). Da ist die historische Uferpromenade von Ribeira. Sie führt an wunderschönen alten Häusern vorbei, kein Wunder, denn Porto ist eine der ältesten Städte Europas. Es hat eine Geschichte von mehr als 1000 Jahren, und ist seit 1996 Unesco-Weltkulturerbe. In den zahlreichen Lokalen lassen sich portugiesische Köstlichkeiten probieren. Am Abend dann ist ein Besuch der zahlreichen Fado-Lokale ein Muss.

Ein Blickfang ist natürlich die elegante Bogenbrücke Ponte Dom Lius I. Sie ist 385,25 Meter lang, 60 Meter hoch, längste Stützweite 172 Meter. Sie ist ganz fantastisch. Am Ende der Brücke führt eine Seilbahn hinab in das Viertel Vila Nova de Haia, hier gibt es die vielen Portweinfirmen. Viele Kellereien bieten auch Führungen und Verkostungen an. Das ist ein absolutes Muss. Hier kann man viel lernen über die Anbaugebiete, dieLagerung usw. Übrigens gibt es auch einen guten Wein aus dem Duorotal.

Mann kann auch eine Flussrundfahrt buchen in einer der typischen Gondeln, mit denen einst Weinfässer transportiert wurden. In der Stadt ist noch die Fußgängerzone, die Rua das Flores unbedingt zu empfehlen. Sie geht bis zum Bahnhof Sao Bento. Die Bahnhofshalle gleicht mit ihren kunstvollen Azulejos, den handgemalten Fliesen mit Blumen-, Vögel- und Schiffmotiven einem Palast. Wunderschön sind auch die Gebäude Casa da Música, die ganz verkachelte Kirche Capela das Almas, un noch viele andere mehr mit den typischen portugieschen Kacheln.

Porto ist aber auch auf dem Weg zu einer modernen Stadt, wie der Fernsehbericht, den ich sah, zeigte. Es gibt eine lebendige Kunst-, Theater- und Tanzszene und vieles mehr.

Foto: Annamartha / pixelio.de

 

Lissabon – die Schöne vom Tejo….

Eine meiner schönsten Reisen brachte mich an die Algarve und auch u.a. nach Lissabon. Dort begegnet man der glanzvollen Geschichte der einstigen Seefahrernation auf Schritt und Tritt. Da ist unbedingt der Besuch im Stadtteil Belém zu empfehlen, zu den Top-Sehenswürdigkeiten Hieronymus-Kloster und Torre de Belém. Beide stammen aus Portugals ruhmreicher Seefahrerzeiten und sind Prachtbeispiele der sog. Manuelinik. Das ist eine portugiesische Steinmetzkunst, die um 1500 begründet ist und zeigt, was Entdecker und Seefahrer mitbrachten. Das anzusehen ist allein schon die Reise wert. Vom Torre de Belém, dem Wachtturm am Hafen, zogen damals die Seefahrer hinaus und brachten Portugal den Ruhm als Seefahrernation. Ein paar Schritte weiter kommt man zum Denkmal der Entdeckungen (siehe Foto) – ein riesiger steinerner Schiffsbug zu Ehren Heinrichs des Seefahrers.

Lissabon ist allein wegen der spektakulären Aussichten ein Highlight. Da ist der Blick von der Riesigen Christusstatue auf die rote Ponte 25 de Abril, die Brücke über den Tejo. Sie sieht aus wie eine kleinere Ausgabe der Golden Gate Bridge. Oder vom Kastell Sao Jorge auf die Stadt (fand ich besonders schön!), Dann unvergesslich der Blick vom Vasco-da-Gama-Turm über die das Gelände der Expo 1998. Das sind nur einige der schönen Aussichtspunkte.

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Wo gibt es die meisten Hundertjährigen?

Was habe ich da gelesen, es gibt kaum einen Ort der Erde, wo die Menschso alt werden wie auf Ikaria in Griechenland. Man hört immer von sehr alten Japanern, aber das war mir neu.

Selbst den Griechen fällt auf Anhieb zur Insel nur die Legende von Dädalus und Ikarus ein. Ihr wisst das ja, die mit selbstgebauten Flügeln aus der Gefangenschaft flohen. Der junge Ikarus kam der Sonne zu nahe, und das Wachs, das die Flügel zusammenhielt, schmolz. Er stürzte ins Meer, und der Vater begrub ihn auf der Insel, die seitdem seinen Namen trägt.

Auf der Insel sind 90 – 100-jährige keine Seltenheit. Es gibt sogar Einwohner, die in diesem Alter noch arbeiten. Die rund 8000 Einwohner zählende Insel ist eine der fünf „Blue Zones“ der Erde, so wird erklärt. Das sind Gebiete, wo Menschen älter werden als sonstwo. Hier wird ein Drittel der Einwohner über 90 Jahre alt. Das ist die höchste Konzentration langen Lebens weltweit.

Was ist der Grund? Wenn man die Einwohner frägt, erfährt man, dass es keine Hektik und Jagd nach Geld gibt, man schätzt das einfache Leben. Das erklärt auch, warum es auf der Insel nur einfache Hotels und Pensionen gibt, keinen Rummel. Hier erlebt man noch das typische Griechenland von früher, da sind sich Hellas-Fans einig. Armenistis, der Hauptort, besteht nur aus einer Straße mit einigen Tavernen (mit Holzstühlen statt Plastik!), zwei Cafés, einigen Souvenirgeschäften. Hier kann man den guten ikarischen Honig kaufen. Das ist die andere Komponente für ein langes Leben, so erfahren Fremde von den sehr freundlichen Einheimischen, gesundes Essen, die gute Luft und Bewegung.

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