Kategorie ‘Reisen’

Sehr malerisch – der Main-Radweg

Der Main-Radweg zählt zu den schönsten Radtouren Deutschlands. Eine der lieblichsten Regionen ist das von Kulturreichtum geprägte fränkische Weinland. Man fährt an Weinbergen vorbei und kommt in malerische Dörfer.

Ein Geheimtipp (eigentlich für Pedalritter nicht mehr) ist Sommerhausen, bekannt für Kunst, Kultur und Weinromantik. Es gibt einen historischen Ortskern, sehr sehenswert. Dann eine lebendige Kunstszene mit vielen Ateliers. Das Torturmtheater, weit bekannt, wurde lange von Veit Relin geleitet. Sehenswert sind auch das Schloss, das Pastoriushaus, das Rathaus und vieles mehr. Eines der vielen Cafés ist das „Caféhaus-Konditorei Schatztruhe“ am Kirchplatz, mit leckerem Kuchen und Eis.

Weiter geht es durch schöne Weinorte nach Würzburg (eine meiner Lieblingstädte). Nicht versäumen sollte man außer den anderen vielen Sehenswürdigkeiten den legendären „Brückenschoppen“ auf der Alten Mainbrücke. Hier genießen Gäste und Einheimische bei einem Glas Frankenwein den Blick auf die Feste Marienberg und das „Käppele“.

Einen Besuch wert ist in diesem Jahr auch die Landesgartenschau. Bis zum 7. Oktober kann man auf dem hoch über der Innenstadt gelegenen Areal blühende Landschaften erleben.

In der Nähe habe ich Schloss Veitshöchheim sehr schön gefunden (mit dem Schiff zu erreichen u.a.). Und wer kunstinteressiert ist, muss unbedingt die Kirche „Madonna im Weingarten besuchen!! Mit einer wunderbaren Riemenschneider-Madonna, im schönen Weinort Volkach mitten in den Weinbergen gelegen. Zu besichtigen: April – Oktober 10 – 17 Uhr.

Foto: W.I / pixelio.de

Kur im altbekannten Bad Kissingen…

Wer sich und seiner Gesundheit etwas Gutes gönnen will, kann sich hier mit Bädern und Wellness etwas Gutes tun. Wenn man dann noch ein gepflegtes, sozusagen fürstliches Ambiente antrifft, steht dem Wohlbefinden nichts im Wege.

Dazu gehören Spaziergänge in den gepflegten Kurparks, die Veranstaltungen in den prachtvollen Sälen und vieles mehr. Sehr sehenswert ist die Bäder-Architektur vergangener Tage. Denn Bad Kissingen, an der malerischen fränkischen Saale gelegen, blickt auf eine lange Geschichte zurück! Schon Kaiserin Sissi und Fürst Otto von Bismarck, um nur einige Prominente zu nennen, schätzten dieses Kurbad.

Egal ob Kurpark, Rosengarten oder Luitpoldpark, die Stadt beeindruckt mit ihren prächtigen Parks und der prunkvollen Architektur. Dann ist natürlich alles vorhanden, was der Gesundheit und einem schönen Aufenthalt gut tut.

Übrigens, bewirbt sich Bad Kissingen um die Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste „great spas of europe“.

Foto: Miroslaw / pixelio.de

40 Jahre schwäbische Bäderstraße -sehenswert…

Bad Saulgau, Bad Buchau, Schussenried, Bad Wurzach, um nur einige zu nennen, neun Kurorte gehören zu der Schwäbischen Bäderstraße, die ihren 40.Geburtstag feiert. Das geht von Überlingen am Bodensee bis nach Bad Wörishofen im Allgäu. Sehenswert und auch zur Erholung besuchenswert sind sie alle. (Das Foto zeigt den Federsee bei Bad Buchau). Von vielen Reisen dorthin der Verfasserin bestens vertraut, gab es bei der Lektüre der Reisetipps immer noch Neues, was zu entdecken wert ist. Von den neun Orten haben sieben eine Therme – Saunalandschaft inklusive – mit mineralhaltigem bis zu 40 Grad heißem Wasser, wobei jede Quelle eine andere Zusammensetzung hat. Die Preise sind mit 9,20 Euro für zwei Stunden moderat.

Vier Orte sind Kneipp-Bäder, drei sind Moorbäder. Vor allem widmet man sich hier auch dem Rheuma, aber auch gynäkologischen Problemen und dem Burn-out. 2009 kam noch der 150 km lange Radweg dazu. Es gibt in der schönen Landschaft viele Wohnmobil-Stellplätze. Was die Bäderstraße auch so attraktiv macht, sind Genuss, Kultur und Tradition – und rund ums Jahr viele Feste (Kann ich nur empfehlen!).

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Urwüchsig und schön – die Camargue

Ein Traumziel für die, die etwas Besonders suchen, ist diese ursprüngliche Landschaft im Süden Frankreichs – im Rhone-Delta. (Eine meiner schönsten Reise-Erinnerungen!) Die Landschaft ist flach und das Wasser ist nah. Südlich von Arles mit seinen antiken Sehenswürdigkeiten , deren Name sich von „Stadt im Sumpf“ herleitet, gibt es Kanäle, Wasserarme, Sümpfe und Seen, Salzfelder und Marschland. Mittendrin ein Biosphären-Reservat, in dem Hunderte Tierarten leben.

Berühmt ist die Camargue auch für seine Schwärme von rosa Flamingos. Und erst die typischen Pferde! Es gibt viele Manades, also eine Ranch. Und man kann noch Cowboys sehen, wie in einem Western. Hier heißen sie Gardians. Sie tragen die typische Westernkleidung, sie halten Stiere zusammen und kümmern sich um die Pferde. Sie sind sehr guter Reiter und zeigen ihre Künste gern in der Stierkampf-Arena.

Die Menschen, die hier leben, pflegen ihre eigene Kultur und eine spezielle Küche. Bei so einem Camargue-Tag auf einer Manade kann man all das kennenlernen. Schon am Morgen ziehen die Gardians zu Pferde zur Musik der Blaskapelle ein. An einem Jungstier zeigen sie, wie die Brandzeichen gesetzt werden. Am Nachmittag geht es zum Stierkampf.

Hier werden die Tiere aber nicht in einem Spektakel getötet. Die weiß gekleideten Raseteurs versuchen vielmehr wendig, ihnen kleine Bändchen zwischen den Hörnern zu stibitzen. Nur die Tiere, die nicht für den Kampf geeignet sind, werden geschlachtet. An so einem Tag ist Stierbraten der Höhepunkt, am Spieß wird er unter Applaus durch den Saal getragen, ehe er mit Gemüse und dem typischen Reis der Region verzehrt wird. Die regionale Küche wird verfeinert in den Restaurants angeboten. Es gibt sogar auch Sternerestaurants hier, die unbedingt besucht werden müssen.

An der Küste, nicht weit von den Naturstränden, wird in den rosa schimmernden Salinen Meersalz gewonnen und auch Reis angebaut. Eigentlich ist die Gegend für Weinanbau nicht geeignet. Aber eine Handvoll Winzer hat sich davon nicht abhalten lassen. Es wird außer den Klassikern Merlot, Chardonnay u.a. auch ein Caladoc, ein Roséwein angebaut sowie ein roter Marselan.

Wer mehr Infos möchte: Mehrere Ranches veranstalten Camargue-Tage zwischen Frühjahr und Herbst an den Wochenenden. www.camargue.fr/activites-loisirs/visite-manade. Auch Hotels bis zum 5-Sterne-Hotel sind im Naturpark gelegen.

Fotos: Nemo Turek / pixelio.de-Pferde

Jürgen Nießen / pixelio.de-Flamingos

 

Am Ende der Welt…..

Wo sind eigentlich die abgelegensten und unzugänglichen Orte der Erde? Gibt es die überhaupt noch, oder ist die Zivilisation schon überall eingedrungen? Das frägt sich so mancher. Auch Wissenschaftler beschäftigen sich natürlich mit der Frage. Über ihre Studien war Interessantes zu lesen:

Nun ist es so, dass man sich auch einsam und allein fühlt, in den Bergen hoch oben, auf einer Tour auf schwedischen Seen oder weit nördlich in Finnland. (Nur nicht am Nordkap, da ist Rummel pur.) Doch selbst an diesen Orten ist die Zivilisation nicht weit entfernt.

Wie sehen das die Forscher? Sie nennen besonders abgelegene Orte „Pole der Unzugänglichkeit“. Also, die am weitesten von bestimmten Punkten auf der Landkarte entfernt sind. Beim Institut für Geografie der University of California in Santa Barbara werden diese Pole allgemein als kontinental oder ozeanisch bezeichnet. Demnach, so die Forscher, ist ein kontinentaler P0l der Unzugänglichkeit ein Punkt auf dem Festland, der maximal von einer Küste entfernt ist. Das ist nach den Angaben der Experten ein Punkt in einer Wüste im Nordwesten Chinas. Ein ozeanischer Pol liegt im Meer an der Stelle, die am weitesten vom Festland entfernt ist.

Das ist beispielsweise Point Nemo, ein Punkt mitten im Wasser des Südpazifiks. Fast 2 700 km sind es von hier zu den Pitcairn-Inseln, das nächste Land. Die abgelegenste Insel ist die unbewohnte Bouvetinsel im Südatlantik. Falls jemand mal den Aussteiger machen will, dafür ist diese Insel aber nicht geeignet. Wegen des rauen Klimas gibt es dort nur Albatrosse, Pinguine und andere Vögel, die Kälte vertragen. Sonst nur Flechten, Moose und Pilze – wenn nicht gerade alles vereist ist!

Da taucht die Frage auf, sind diese Orte wirklich so unberührt? Darauf antworten Wissenschaftler der FU Berlin ganz richtig, dass der Mensch die Erde so umgekrempelt hat, dass er überall seine Spuren hinterlassen hat! Etwas drei Viertel des eisfreien Festlands, erläutern die Experten, kann man nicht mehr als Urnatur bezeichnen. Im Meer sieht es genau so aus. Und leider, leider kann es so sein, das ist die Warnung, dass sogar am Point Nemo evtl. Zivilisations-Rückstände zu finden seien.

Wie traurig, aber wohl wahr.

Foto: Jochen Binikowski / pixelio.de

Jersey – Blumen und vieles mehr….

Jersey  ist die südlichste und sonnenreichste der fünf Kanalinseln zwischen England und Frankreich. Jersey ist wie die anderen Kanalinseln weder ein Teil des Vereinigten Königreiches noch eine Kronkolonie, sondern gilt als Kronbesitz und ist unmittelbar der Krone unterstellt. Amtssprache ist Englisch und Französisch. Die Insel hat 102700 Einwohner, die Währung ist Britisches Pfund und Jersey Pfund. Sie vereint britische Lebensart sowie französisches Flair. Es gibt malerische Städte, wildromantische Steilklippen, viel Strand, alte Herrenhäuser und prächtige Gärten zu sehen.

Darüber gab es Interessantes zu lesen:

Viele Gärten mit reicher Blütenpracht sind auch zu besichtigen. Beispielsweise das 20 Hektar große Anwesen der Eheleute Binney in Domaine des Vaux in St. Lawrence, dem Zentrum der Insel. Auch einen Gemüsegarten gibt es, aber vor allem die prächtigen Blumen und Pflanzen. Manchmal kommen sogar die Royals zu Besuch, mit Prinz Charles ist der Hausherr bekannt. In einem noch von der Mutter des Hausherrn angelegten Amphitheater findet heute jedes Jahr ein kleines Opernfestival statt. Die Domaine des Vaux ist von Gruppen zu besichtigen oder im Rahmen des Opernfestivals. Information: www.facebook.com/DomaineDesVauxOperaFestival.
Ein anderer sehenswerter Garten besteht schon seit dem Jahre 1680. Ein ganz anderer Charakter, „Botanischer Garten“ mit Kräutergarten. Hier gibt es auch viele Äpfel, die die Leidenschaft des Hausherrn Vincent Obbard sind, 20 alte Jersey-Sorten und 30 englische zieht er selber. Auch hier waren schon Charles und Camilla. Samarés Manor umfasst einen Wassergarten, einen exotischen Bereich sowie ein Museum und Ferienwohnungen. www.samaresmanor.com.

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Was uns den Urlaub vermiesen kann!

Es gab eine repräsentative Umfrage eines deutschen Urlaubsportals, die eine Menge Faktoren zu Tage gebracht hat, mit denen sich und anderen, sprich auch dem Partner der Urlaub vermiest wird.

Gute Laune, knappe Outfits, gerade im Urlaub ist die Flirt-Versuchung groß. Egal, wer es ist, der attraktive Animateur am Pool oder das knackige Girl vom Zimmer nebenan – Für 36 % der Deutschen zählt Fremdflirten zu den größtmöglichen Fehltritten des Partners. Es hat sich dabei herausgestellt, dass Männer in diesem Fall leicht entspannter sind als ihre besseren Hälften!

Dann kommt mit 35 %, sehr zu Recht, die ständige Nutzung des Smartphones. Über einen „Digital Detox“ würden sich besonders die Männer freuen.

Zu den Top-3-Fehltritten zählt das, was ja leider zum Klischee des deutschen Urlaubers zählt: Weiße Tennissocken in Sandalen! Knapp jeder vierte Deutsche findet das schrecklich.

Allerdings scheint die schreckliche Unsitte, am Morgen zu den Liegestühlen zu rasen und diese mit Handtüchern zu belegen, weniger abschreckend. Nur 12 % sehen das als No-Go an.

Aber 25 % finden zu Recht die alte Unsitte, das Hotelbuffett zu stürmen, als unmöglich. Jeder zehnte zählt zu voll geladene Teller dazu. Insbesondere Männer regen sich andererseits darüber auf, wenn die Urlaubsbegleitung ständig  Kalorien zählt.

Jeder fünfte Deutsche findet es unverzeihlich, wenn der Partner kein Interesse für die Kultur des Urlaubslandes zeigt. (Das findet der Autor auch!!)

Ebensoviele Deutsche finden furchtbar, wenn der Partner geizig mit dem Trinkgeld ist oder im Urlaub jeden Cent dreimal umdreht.

Dann doch lieber, auch das ist eine Erkenntnis der Umfrage – ein zu knappes Badeoutfit!

Foto: Maria Lanznaster /pixelio.de

 

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