Tag Archiv ‘Aroma’

Frische Kräuter – ideal für die Sommerküche

G735252_web_R_by_Stefanie Salzer-Deckert_pixelio.deerade jetzt gibt es eine große Auswahl an frischen Kräutern, wenn sich selbst der kleinste Balkon in ein Kräutergärtlein verwandelt. Rosmarin, Salbei, Basilikum, Thymian, Minze und dergleichen gedeihen auch bei uns gut. Man spürt den Duft förmlich im Sonnenschein.

Also auf zum Markt oder eben noch besser, wenn man Kräuter selbst ziehen kann, das verführt zum Genießen und Ausprobieren. Da las ich einen alten Spruch: “ Wer zu würzen versteht, ist ein guter Koch.“ Ganz nebenbei stimmt der Ratschlag, Speisen mit frischen Kräutern sind auch ohne üppiges Salzen lecker!

Damit auch gesund – apropos gesund – Viele Kräuter haben auch Heilkräfte in sich: Thymian beispielsweise ist ein beliebtes Mittel bei Husten und Bronchitis, sowie Asthma. Basilikum regt mit seinem pfeffrigen Geschmack den Appetit und die Verdauung. Wirkt entblähend und harntreibend. Auch Rosmarin wirkt krampflösend und verdauungsfördernd. Salbei hilft ebenfalls bei Verdauungsbeschwerden, außerdem gegen Schwitzen und Entzündungen  im Mund- und Rachenraum. Minze hilft auch gegen Krämpfe, innerlich angewendet, äußerlich gegen Kopfschmerzen.

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Sonnige Gerichte – mit sonnigen Früchten!

aprikosenErntezeit für Aprikosen, Nektarinen und Pfirsiche. Saftig, süß und samtig, so sind sie geliebt und gern gegessen. Mit ihnen kann man nicht nur Marmeladen und Kompott zaubern, durch sie schmecken viele Gerichte wie von der Sonne geküsst, wie jemand zu Recht sagte!

Sie haben viele Vorteile – wunderbares Aroma, das schmeichelt dem Gaumen. Wenig Kalorien – ein großes Plus. Und gesunde Inhaltsstoffe, denn sie versorgen den Körper mit wichtigen Carotinoiden. Die enthaltenen Pflanzenfarbstoffe helfen außerdem der Haut, sich zu erholen, wenn sie von der Sonne gereizt ist.

Zu beachten ist, dann man den Reifegrad der Früchte weniger an der Farbe, sondern am weichen Fleisch erkennt. Vollreife Früchte sollte man innerhalb von ein bis zwei Tagen verbrauchen. Also am besten immer nur so viel einkaufen, wie man rasch verarbeiten kann.

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Den Duft des Sommers genießen

Jeder Balkon ist groß genug, um ihn in einen schönen Garten zu verwandeln. Es haben eben nicht alle Leute die Möglichkeit, einen Garten zu genießen. Eine Aromatherapie kann man jedem Balkon verpassen, ihn auf kleinstem Raum in einen Kräutergarten verwandeln.

Vier Beispiele sind da zu empfehlen von vielen Möglichkeiten: Lavendel: Mit diesem wunderbaren Gewächs, allseits beliebt und im Sommer unentbehrlich holen Sie sich Südfrankreich ins Haus! Der Zwergstrauch lässt sich gut im Topf ziehen. Lavendel verträgt es auch, wenn das Gießen mal vergessen wird. Die Erde sollte mit Sand gemischt werden. Übrigens verströmen schon die Blätter einen betörenden Duft.

Chinesische Gardenie: Botanisch „Gardenia Jasminoides“, sie stammt aus Asien. Diese Pflanze braucht etwas Zuwendung. Dafür belohnt sie uns im Herbst mit herrlich duftenden Blüten. Die Gardenie liebt es warm und hell, aber sonnengeschützt. Ab Juli kann sie nach draußen. Die Erde muss immer leicht feucht sein.

Kapuzinerkresse: Sie riecht und schmeckt sehr intensiv, sogar etwas scharf. Kapuzinerkresse eignet sich sehr gut als Hängepflanze. Sie mag es warm und feucht. Nicht düngen, dann blüht sie besser. Übrigens kann man von den Blättern ein wunderbares Pesto machen! (Aber da braucht man schon größere Mengen!)

Scharfer Mauerpfeffer: Diese Pflanze wächst wie ein dicker Teppich, darum sieht man sie oft in Dach- oder Steingärten. Aber sie gedeiht auch gut in Töpfen oder Schalen. Der Mauerpfeffer braucht Sonne und sandigen Boden. Seine Blätter bleiben auch im Winter sattgrün.

Tipps für viel Grün auf wenig Platz gibt es z. B.  in „Mein Balkon-Garten“ von Isabelle Palmer, Deutsche Verlagsanstalt 2013, 23 Euro.

Foto: M. Großmann / pixelio.de

 

Erdbeeren – wer kann diesen Früchten widerstehen?

Es ist der Inbegriff des Sommers, die Erdbeerzeit. Es sind einfach „die Königinnen der Beerenfrüchte“, wie eine Zeitschrift schrieb. Vor allem haben sie sogar sieben hervorragende Eigenschaften: Sie sind rot, saftig, lecker, gesund, dufte, verführerisch und sinnlich!

Botanisch gesehen ist die großfruchtige Gartenerdbeere, wie wir sie heute kennen und die erstmals Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland gezüchtet wurde, gar keine Beere. Sie gehört zur Familie der Rosengewächse. Ihre eigentlichen Früchte sind die kleinen gelben Körner, die Nüsschen, an der Oberfläche der Beere.

Bis heute geht die Zahl der Erdbeersorten in die Tausende, und täglich kommen neue Züchtungen hinzu. Dadurch wird ermöglicht, diese Früchte weltweit unter unterschiedlichsten Klimabedingungen sowie in verschiedenen Höhenlagen anzubauen und transportfähig zu machen..

Nach Angaben des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz verzehrt jeder Deutsche im Jahr mittlerweile 1,5 kg. Erdbeeren. Dabei kommt fast die Hälfte der insgesamt 187.000 Tonnen aus heimischer Erzeugung. Wie beliebt die Erdbeere ist, zeigt sich auch im Anstieg der Anbauflächen bei uns. Vor zehn Jahren waren es noch 10.000 Hektar, im Vorjahr bereits 13.400, Tendenz steigend.

Kein Wunder, denn was gibt es Besseres als frische Erdbeeren. Sie schmecken nicht nur gut, sondern auch ihr besonderes Aroma ist was Einzigartiges. Das Aroma der Gartenerdbeere setzt sich aus einem Dutzend verschiedener Geruchsstoffe zusammen, so erklären es die Landwirtschaftsexperten.

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Was ganz Besonderes – Rohrzucker

Bei einer guten Freundin habe ich festgestellt, dass sie fast nur noch Rohrzucker verwendet. Sie und ihre Familie essen ihn viel lieber als den herkömmlichen. Er wird zu allem, was gesüsst werden muss, verwandt. Erst musste ich mich daran gewöhnen, allein die braune Farbe ist nicht so alltäglich.

Aber bei näherer Betrachtung und natürlich, wenn man sich mal damit befasst, was ich nun getan habe, stellt man fest, wie wunderbar und vielseitig der Rohrzucker ist.

Erst mal, wie immer, etwas zur Geschichte des Rohrzuckers und natürlich des Zuckerrohrs, denn der Rohrzucker wird ja aus dem Saft des Zuckerrohrs gewonnen. Zuckerrohr ist ein Gras mit vier bis sechs cm dicken Stängeln aus der Familie der Poaceae und wird vor allem in Brasilien, Kuba, den USA und Südafrika angebaut. Ursprünglich kommt er aus Polynesien, seit dem 5.Jahrhundert wird er in Indien angebaut. Ich habe auch in Australien im Norden von Queensland Zuckerrohrfelder gesehen. (Unvergesslich wird den Älteren unter uns die wunderbare Saga „Dornenvögel“ sein, die dort spielt! Was haben wir alle Tränen vergossen!).

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Wo der Pfeffer wächst – aber es gibt auch andere Exoten

Gewürze sind das A und O des Kochens und machen aus dem einfachsten Essen was Gutes. Das ist nicht nur bei Köchen eine alte Weisheit. Beispielsweise der Pfeffer, nicht wegzudenken bei fast allen Speisen. Aber da habe ich bei einer indischen Freundin Gewürze entdeckt, die ich teilweise nicht kannte. Ich esse sehr gerne bei ihr ab und zu und bin immer begierig, was sie in einer riesengroßen Schublade für Gewürze hat. (Übrigens sind viele auch für die Gesundheit sehr bekömmlich). Ich habe mich über einige dann auch schlau gemacht und möchte das gern als Tipp weitergeben.

Wo fange ich bei meinen Funden an? Am besten dem ABC nach: Asofoetida. War mir vorher nicht bekannt. Manche mäkeln über den Geruch, aber der Geschmack wird sehr geschätzt. Das Aroma erinnert an eingelegten Knoblauch. Es sollte wegen des Geruches in einem fest verschlossenen Behälter aufbewahrt werden. In gekochter Form sind sowohl Geruch wie Geschmack aber viel milder. In Öl gebraten schmeckt es nach Zwiebeln. Es soll die Verdaulichkeit von Bohnengerichten erhöhen. Das Gewürz gibt es in Asia-Shops oder auch bei Online-Händlern.

Bockshornklee: Das Gewürz ist nicht so selten, kommt in vielen Curry-Mischungen vor. In Südtirol ist es beispielsweise bekannt zum Würzen von Käse und Brot. Der würzige Geruch erinnert an frisch geerntetes Heu, der Geschmack an Liebstöckel. Damit Bockshornklee sein volles Aroma entfalten kann, sollte er mitgekocht werden. Gibt es in Reformhäusern, Bioläden, Asia-Shops und beim Gewürzhändler.

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Es duftet weihnachtlich…

Wohl kein Ereignis und keine Jahreszeit ist so intensiv mit den verschiedensten Düften verbunden wie die Weihnachtszeit. Es ist einfach unverwechselbar und lässt wie nicht anders auch heimatliche Gefühle und Erinnerungen an die Kindheit aufkommen. Gerade jetzt kommen die Momente, dass man an Mutters Plätzchen denkt, an ihren Stollen, an Kerzen, einfach an zuhause.

Dann der Duft der Tannen und des Waldes, durch den man früher vielleicht gestapft ist zum Baumschlagen. Wir sind mit dem Pferdewagen gefahren, es war ein Heidenspaß. Vor allem, da es zum Abschluß heiße Getränke und Würstchen gab. Für die Erwachsenen natürlich Glühwein. Da las ich einen Vorschlag, der mir gut gefiel. Wenn man sich den Tannenduft ins Haus holen will und keinen Weihnachtsbaum macht, kann man auf jeden Fall Tannenzweige besorgen. Wenn man dann noch einen Kamin hat, ist das perfekt, denn der Duft von verbrannten Tannenzweigen ist wunderbar. Oder man legt einen Zweig auf die Heizung, auch davon zieht das Aroma durchs Zimmer.

Ganz besonders für mich ist ein Bratapfel der Hochgenuss in dieser Zeit, der duftet nicht nur besonders gut, sondern er schmeckt auch so. Das sollte man sich öfter mal gönnen.

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