Tag Archiv ‘Bakterien’

Hähnchen – Warnmeldung über Bakterien

Gerade hörte ich im Fernsehen eine Meldung, die mich spontan dazu bringt, sie weiterzuleiten. Ich halte sie für sehr wichtig. Es geht um rohes Hähnchenfleisch. Bei Stichproben in diesem Fleisch wurden ESBL- und MRSA-Keime nachgewiesen. Das Schlimme daran ist, dass diese Bakterien resistent gegen zahlreiche Antibiotika sind. Somit sind sie nur schwer zu bekämpfen.

ESBL-produzierende Keime können für Menschen gefährlich werden, wenn sie in Wunden gelangen oder sich über lange Zeit im Darm ansiedeln. Gefährlich ist eine Infektion vor allem für Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Bei ihnen kann eine Infektion sogar zu einer Blutvergiftung oder Lungenentzündung führen.

Was kann man tun? Das Institut für Risikobewertung (BfR) in Berlin rät zu einer hygiensich korrekten Zubereitung des Fleisches. Die Innentemperatur des Fleisches sollte mindestens zwei Minuten lang 70 Grad Celsius betragen, so die Fachleute. Das kann man mit einem Fleischthermometer kontrollieren.

Erst mal sollte das Fleisch unter fließendem Wasser abgewaschen werden, anschließend auf jeden Fall das Spülbecken gründlich sauber gemacht werden. Die für die Zubereitung verwendeten Küchengeräte sollen gleich anschließend mit heißem Wasser und Spülmittel gereinigt werden. (Im Fernsehen wurde demonstriert, wie mit demselben Messer erst das Hähnchenstück zerteilt wurde und dann Tomaten geschnitten wurden!). Auf jeden Fall gründlich die Hände mit Wasser und Seife waschen, ganz wichtig!

Wenn man ein eingefrorenes Hähnchen verwenden will, sollte man es aus der Verpackung nehmen, so die Experten, dann in einer Schüssel im Kühlschrank auftauen lassen. Dass entstandene Tauwasser gut entsorgen und die Schüssel gut reinigen, ist besonders wichtig.

Foto: SiepmannH / pixelio.de

Olivenpaste – lecker, aber Vorsicht!

Wer isst nicht gerne mal Oliven und Olivenpaste zur mediterranen Küche oder einem südlichen Wein! Aber die Freude ist jetzt getrübt, denn das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnt vor dem Verzehr französicher Oliven- und Tomatenpaste.

In Frankreich seien bereits acht Personen erkrant. Man habe auch entsprechende Bakterien gefunden, so wurde mitgeteilt. Da sollte man doch lieber vorsichtig sein!

Es handelt sich um die Marke „Les Dèlices de Marie Claire“ des regionalen Herstellers „La Ruche“ in der Region Vaucluse in Südfrankreich und in der Region Somme in Nordfrankreich.

Heiße Sommer können leicht zum Gesundheitsrisiko werden

Zwischen Mai und September verbreiten sich schnell Schimmelpilze und Bakterien. Bevorzugt in unserem Essen! Mehr als 100 000  Fälle von lebensmittelbedingten Darmerkrankungen wurden beim Robert-Koch-Institut in 2008 registriert. Oft wird eine Vergiftung gar nicht als solche erkannt, Darmkrämpfe, Durchfall oder Kopfschmerzen können ja auch  eine andere Ursache haben.  Vorbeugen ist auf jeden Fall wichtig, daher ist im Sommer Hygiene in der Küche oberstes Gebot, rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Ein guter Tipp ist, Hände und Küchengeräte oft mit heißem Wasser zwischendurch reinigen, Küchentücher bei 60 Grad waschen. Schnell verderbliche Lebensmittel sollten immer gut gekühlt werden, besonders für Picknicks oder dem Heimweg vom Einkauf ist eine Kühltasche oder Box besonders wichtig.

Eine gute Nachricht ist, das Softeis,das lange als Salmonellen-Risiko galt, mittlerweile unbedenklich ist. Beim Eiswagen aber prüfen, ob das Wasser sauber aussieht, in das der Portionierer  zur Reinigung kommt.

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