Tag Archiv ‘Balkon’

Kräuter – warum nicht selbst ziehen?….

Eigentlich braucht man gar nicht tiefgefrorene Kräuter oder welche vom Markt, man kann sie ohne weiteres auch selbst ziehen. Sie sind dann immer auch frischer und intensiver in Geruch und Geschmack. Außerdem sind sie immer zur Hand und benötigen nur wenig Platz und Aufwand.

Gerade der geringe Platzbedarf macht Kräuter zum perfekten Partner für das Gärtnern in der Großstadt, der Dachterrasse oder im Kleingarten. Kräuter , die ja jede Speise erst so richtig schmackhaft machen, brauchen meist nicht mehr als einen Topf, passende Erde und einen Platz auf der Fensterbank. Ein Balkon ist sowieso ideal, man hat ein kleines Paradies und nicht weit zur Küche.

Wer das Glück hat, einen Garten zu haben, kann idealerweise Kräuter im Hochbeet anpflanzen. Da gibt es jede Menge Modelle in den Baumärkten. Die Vorteile sind: kontrollierte Bodenverhältnisse, perfektes Nährstoffangebot, ideale Ausrichtung zur Sonne, Schutz vor Schnecken.

Aber ganz gleiche, wo die Kräuter wachsen, sie sind nicht sehr anspruchsvoll, was ihre Erde betrifft. Schwere Böden sollten mit Sand angereichert werden. Eine spezielle Kräutererde kostet nicht viel, gut ist etwa eine salzreduzierte, feinkörnige Aussaat- und Kräutererde.

Foto: Ginover / pixelio.de

Relaxen im Frühling – Garten und Terrasse warten

701008_web_R_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deGarten, Terrasse und Balkon werden jetzt zum zweiten Wohnzimmer.  Besonders angesagt: Outdoormöbel aus Flechtfaserwerk. Wenn die Sonne scheint, wollen wir alle ja auch nach draußen. Landauf, landab werden die Gärten, Terrassen und Balkone fein gemacht für die Freiluft-Saison.

Da muss man natürlich auch mal den neuesten Trend bei Gartenmöbel in Augenschein nehmen. Angesagt sind Wohnlandschaften mit viel Platz zum Entspannen, Abschalten und Relaxen für die ganze Familie. Denn die Zeiten, wo ein Tisch, Klappstühle und ein paar schlichte Kissen ausreichten, sind vorbei. Das weiß auch die Fachfrau vom Verband der Deutschen Möbelindustrie. Die Menschen wollten ihre Outdoor-Möbel genau so schön gestalten wie den Rest der Wohnung, hat sie festgestellt.

So ist es wenig überraschend, dass immer mehr Geld für die Ausstattung draußen ausgegeben wird. Das gesamte Marktvolumen für „Garden-Living-Produkte “ auf neudeutsch! liegt in Deutschland derzeit bei rund 2,8 Milliarden Euro!. Davon entfallen 50 Millionen auf Gartenmöbel aus deutscher Herstellung. In der neuen Saison werden vor allem Sitzmöbel aus der Flechtwerkfaser Polyurethan erworben, die aussehen wie die Couch und die Sessel im Wohnzimmer. So kann man gemütlich draußen verweilen. Vor allem Gartenmöbel in großer L-Form mit ausgedehnter Liegefläche laden zum Mittagsschlaf ein. Eine Nummer kleiner kann man sie für zwei Personen zum Sitzen haben. Die Farben sind natürlich, braun, beige und grau.

(mehr …)

Den Duft des Sommers genießen

Jeder Balkon ist groß genug, um ihn in einen schönen Garten zu verwandeln. Es haben eben nicht alle Leute die Möglichkeit, einen Garten zu genießen. Eine Aromatherapie kann man jedem Balkon verpassen, ihn auf kleinstem Raum in einen Kräutergarten verwandeln.

Vier Beispiele sind da zu empfehlen von vielen Möglichkeiten: Lavendel: Mit diesem wunderbaren Gewächs, allseits beliebt und im Sommer unentbehrlich holen Sie sich Südfrankreich ins Haus! Der Zwergstrauch lässt sich gut im Topf ziehen. Lavendel verträgt es auch, wenn das Gießen mal vergessen wird. Die Erde sollte mit Sand gemischt werden. Übrigens verströmen schon die Blätter einen betörenden Duft.

Chinesische Gardenie: Botanisch „Gardenia Jasminoides“, sie stammt aus Asien. Diese Pflanze braucht etwas Zuwendung. Dafür belohnt sie uns im Herbst mit herrlich duftenden Blüten. Die Gardenie liebt es warm und hell, aber sonnengeschützt. Ab Juli kann sie nach draußen. Die Erde muss immer leicht feucht sein.

Kapuzinerkresse: Sie riecht und schmeckt sehr intensiv, sogar etwas scharf. Kapuzinerkresse eignet sich sehr gut als Hängepflanze. Sie mag es warm und feucht. Nicht düngen, dann blüht sie besser. Übrigens kann man von den Blättern ein wunderbares Pesto machen! (Aber da braucht man schon größere Mengen!)

Scharfer Mauerpfeffer: Diese Pflanze wächst wie ein dicker Teppich, darum sieht man sie oft in Dach- oder Steingärten. Aber sie gedeiht auch gut in Töpfen oder Schalen. Der Mauerpfeffer braucht Sonne und sandigen Boden. Seine Blätter bleiben auch im Winter sattgrün.

Tipps für viel Grün auf wenig Platz gibt es z. B.  in „Mein Balkon-Garten“ von Isabelle Palmer, Deutsche Verlagsanstalt 2013, 23 Euro.

Foto: M. Großmann / pixelio.de

 

Ein Balkon – für uns am wichtigsten

Was Verblüffendes hat eine Immobilien-Trend-Studie der Plant-Home AG ergeben. Diese hatte zum Inhalt, was bei einem Immobilienerwerb für die Bundesbürger ein wichtiges Ausstattungsmerkmal bedeutet. Die Attribute gingen von unverzichtbar bis sehr wichtig. Dabei wurde der Balkon von 84 Prozent als absolut unverzichtbar angesehen. Sei es, als Platz zum Sitzen, Grillen, grüne Oase oder einfach nur für das Vogelhäuschen im Winter.

Nun aber das Ranking im Ganzen, wie es die Studie ergab:

Terrasse oder Balkon – 84 Prozent

Badezimmer mit Wanne/Dusche – 82 Prozent

Eigener Parkplatz/Garage – 73 Prozent

Gäste-WC – 56 Prozent

Hochwertige Einbauküche – 48 Prozent

Großzügiger Garten – 43 Prozent

Offener Kamin/Kaminofen – 35 Prozent

Fußbodenheizung – 31 Prozent

Echtholz-Parkettboden – 30 Prozent

Komfortabler Aufzug – 19 Prozent

Wintergarten – 15 Prozent

Sauna – 9 Prozent

Ernten auf dem Balkon

Ein Balkon ist nicht nur zum Sonnen da, sondern auch ausreichend zum Gärtnern. Auch Obst und Gemüse anzubauen ist absolut in. Nur nicht in Mengen wie auf dem Feld, aber es macht ja auch Freude, etwas selbst im Kleine auszuprobieren. Viel braucht es nicht, Erde, Wasser, Licht, Balkonkästen und/ oder Töpfe. Man muss nur darauf achten, dass das auch der Balkon aushält. Bei einem fachgerecht errichteten Balkon gelten 250 Kilogramm als Höchstgrenze, bei älteren Bauten sogar deutlich weniger, 100 bis 150 Kilogramm, so die Experten. Balkonkästen eignen sich ab 16 cm Höhe und 20 cm Tiefe.Unten sollte stets eine Drainageschicht, z.B. aus Blähtonkügelchen, eingebracht werden, damit Wasser abfließen kann. Am besten lässt man sich in einem Gartencenter, die es ja überall gibt, beraten. Es muss ja nicht unbedingt Rüdiger Ramme, der Fernsehgärtner, sein.

Züchten kann man von A bis Z, von Apfel bis Zucchini. Halbschatten, möglichst Nachmittagssonne ist von Vorteil. Wo keine Sonne hinkommt, gedeihen immerhin noch Blaubeeren.

(mehr …)

Copyright © 2013 Allerlei Frauerlei – Gesundheit, Garten und Genuss