Tag Archiv ‘Bier’

Trink nicht soviel caffee…..

Wer kennt nicht dieses Lied von Wolfgang Amadeus Mozart? Damals war das Kaffeetrinken noch etwas verpönt, weil man es nicht für gesund hielt.

Das hat sich inzwischen sehr geändert, gerade bei uns in Deutschland. Die Bundesbürger sind eine Gemeinschaft der Kaffeetrinker! Auch das wurde durch eine Umfrage festgestellt. Kaffee ist das meist getrunkene Getränk bei und Deutschen. Hier die Zahlen für die ersten fünf Plätze, wie sie 2016 waren:

Erster Platz – Kaffee mit einem Jahresverbrauch pro Kopf von 162 Litern

Dann – Mineralwasser – 153 Liter

Dritter – Softdrinks – 116 Liter

Vierter – Bier – 104 Liter

Fünfter Platz – Kräuter / Früchtetee – 53 Liter.

Foto: Claudia Hautumm / pixelio.de

 

Flandern – Blumen, Bier und Kunst

703060_web_R_by_Helga Hauke_pixelio.deDas belgische Flandern hat viel zu bieten. Es gibt auch immer große Events an den sowieso sehenswerten Plätzen, Bauwerken und vielem mehr. Drei Städte, viel geliebt, sehr sehenswert, als Reisetipp: Brüssel, Brügge und Antwerpen.

Brüssel – Die belgische Metropole wartet mit einem besonderen Ereignis auf: Der 20. Brüsseler Blumenteppich vom 12. bis 15. August. Dieses Ereignis findet alle zwei Jahre statt. Prächtige Farben kombiniert mit anmutigen Ornamenten; Immer wieder neue Muster – ein Blütentraum auf 1800 qm. Dazu werden 300 Begonien innerhalb weniger Stunden zu einem nach einem bestimmten Plan verteilt. Am besten kann man den Blütenteppich vom Rathausbalkon bewundern, der für Besucher zugänglich ist.

Aber auch die Kunstliebhaber können sich freuen – Vom 18.Mai bis 27. August wird im Museum der Schönen Künste und in weiteren 39 Brüsseler Ausstellungshäusern eine völlig neue Aktion stattfinden: Unter dem Titel #100 masters wird für 100 Tage jeweils ein Meisterwerk medial in den Fokus gerückt. Das kann über Facebook oder Twitter sowie über Straßenposter sein. Die Besucher können an interessanten Führungen, spannenden Vorträgen und vielem mehr teilnehmen.

Ein weiterer Höhepunkt wird das Brüsseler Bierwochenende vom 2. bis 4. September sein. Die besten Biere auf einem der schönsten Plätze des Landes, so macht es der Verband Belgischer Brauer bekannt. Zu den Höhepunkten gehört ein Umzug von historischen Brauereikarren durch die Innenstadt, der am Samstag um 14.30 Uhr auf dem Grote Markt ankommt.

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Getränk mit Zukunft – alkoholfreies Bier

Dank neuer Braumethoden schmeckt es heute besser denn je. Also, die eingefleischten Bedenken können überwunden werden. Sportler können vor allem davon profitieren. Aber auch so, es kann dann ruhig mal ein Glas mehr sein!

Erstaunlich ist aber zu lesen, dass laut Auskunft des Statistischen Bundesamtes der Bierdurst der Deutschen abgenommen hat! 2012 sank der Bierabsatz um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr und erreichte damit den niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch lag laut den  Statistikern in den 1980ern bei 146 Litern, 2011 waren es nur noch 107! Dagegen nahm der Absatz von alkoholfreiem Bier in der gleichen Zeit um 15 Prozent zu. Laut Aussagen der Experten werden die Leute gesundheitsbewusster.

Dass viele Bierfreunde sich nicht mit dem alkoholfreien Bier anfreunden können, liegt vor allem an dem vergleichsweise faden Geschmack. (Ich sehe es in der eigenen Familie und im Freundeskreis, dass viele es nicht mögen!) Außerdem riecht es etwas eigenartig. Das ist darauf zurückzuführen, dass bei der gängigsten Braumethode für alkoholfreies Bier die Gärung früher gestoppt wird. Bei geringerem Alkoholgehalt entstehen weniger Aromastoffe.

Nun gibt es neue Herstellungsverfahren, die bewirken, dass das alkoholfreie Bier dem herkömmlichen näher kommt. Was viele nicht wissen, auch alkoholfreies Bier darf bis zu 0,5 Volumenprozent Alkohol enthalten, das sind 4 Gramm pro Liter.

Das bewog Rechtsmediziner der Universität Freiburg zu einer Studie, ob auch Fahranfänger rechtliche Konsequenzen befürchten müssten. Für die gilt bekanntlich die 0,0-Promille-Grenze. 78 Testpersonen tranken innerhalb einer Stunde anderthalb Liter alkoholfreies Bier. Anschließend wurden in regelmäßigen Abständen Blutproben entnommen. Das Ergebnis war sehr gut, es gibt keine negativen Auswirkungen. Die höchste gemessene Blutalkoholkonzentration betrug nur 0,0056 Promille. Schon 30 Minuten nach dem letzten Schluck konnte kein Alkohol mehr nachgewiesen werden.

Auch Schwangere und Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, dürfen demnach alkoholfreies Bier als Durstlöscher trinken. Nur ehemalige Alkoholiker sollten es nicht probieren, so die Forscher. Es erinnert doch sehr an richtiges Bier! Auch Kinder dürfen es natürlich nicht bekommen, dann könnten sie sich zu früh an den Konsum gewöhnen, das ist auch richtig so.

Foto: www.foto-fine-art.de

Hopfen und Malz, Gott erhalt`s – unser deutsches Bier

Unbestritten gehört Bier zu den beliebtesten Getränken im deutschen Lande. Rund 107 Liter trinken wir jährlich pro Kopf. Egal, ob Pils, Kölsch, Alt oder Weizenbier, mit oder ohne Alkohol, ein kühles Blondes gehört zur geselligen Runde, zu deftigen Gerichten oder einfach zum Feierabend. Außerdem ist es ein sehr sicheres Lebensmittel, da es ja durch das Reinheitsgebot geschützt ist. Schon seit 500 Jahren gilt das: Es dürfen zum Brauen nur vier natürliche Rohstoffe genutzt werden: Hopfen, Malz, Hefe und Wasser.

Da lohnt es sich schon, mal in die Geschichte des Bieres einzutauchen: Wie archäologische Funde belegen, ist das Bier vermutlich im vierten Jahrtausend v. Chr. im Land der Sumerer, also zwischen Euphrat und Tigris, entdeckt worden. Aber auch die alten Germanen kannten den Gerstensaft schon lange vor Christus.

Aber die eigentliche Tradition der Braukunst entstand im Mittelalter mit der Verbreitung des Christentums. Da waren es wieder mal die Mönche, die dieses Getränk besonders liebten, sie hielten sich schadlos daran, besonders in der damals ja viel strengeren Fastenzeit. Denn Bier war immer erlaubt, weil Flüssiges angeblich nicht das Fasten bricht. Die Mönche machten aus dem Bierbrauen sogar eine Verkaufsmasche, sie brauten nicht nur für den eigenen Bedarf. (Obwohl sie, wie man oft auf Bildern sieht, wohlgenährt waren vom Biergenuss!) Viele Klöster wurden zu richtigen Wirtschaftsbetrieben, aber auch die Braukunst außerhalb der Klostermauern florierte.

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