Tag Archiv ‘Broadway’

Städtetrips – gefragt mit Musical-Paket

Wer (wie die Verfasserin) sehr gerne Musicals sieht, wird darüber begeistert sein. Das mit einer Städtereise zu verbinden, ist sehr im Trend. (Es muss ja nicht unbedingt New York sein, obwohl das Foto den Broadway zeigt!)  Auch hier gibt es große Bühnenspektakel, die in den Musical-Hochburgen wie Berlin, Hamburg oder Stuttgart die Säle füllen. Meist sind es aufwändige Inszenierungen, tolle Kostüme, Tanz, Gesang und Spezialeffekte machen Musicals zu großen Erlebnissen.

Klassiker wie „Tanz der Vampire“, „Starlight Express“, oder „Cats“ (Fünfmal gesehen, in London und Hamburg, einfach wunderbar!), ziehen die Besucher an. Auch neuere Produktionen wie „Tarzan“, „Kinky Boots“ oder „Ghost“, um nur einige zu nennen, sind sehr gefragt. Das Angebot hat sich im Laufe der Jahre vervielfacht!

Von Hamburg-Tourismus wird erläutert, dass die Besucherzahlen seit 2016 sogar gestiegen sind. Jährlich kommen etwa drei Millionen Gäste aus dem Anlass, ein Musical zu besuchen. Etwa ein Fünftel bliebe dann auch über Nacht, wovon die Stadt Hamburg natürlich profitiert. Vor allem, da sich Musicalbesucher oft auch für andere Kulturangebote interessieren.

Auch in anderen Städten machen viele Besucher den Musical-Besuch zu einer Städtereise, etwa zwei bis vier Tage. Da gibt es auch regelrechte Pakete zu buchen, beispielsweise tagsüber die Stadt ansehen, abends geht es in die Vorstellung. Diese Pakete bekommt man bei den großen Reiseveranstaltern, auch auch bei kleineren Bus- oder lokalen Unternehmen. Eine typische Buchung setzt sich zusammen aus der Hotelübernachtung, Musical-Eintrittskarten der 1. oder 2. Kategorie und ein oder mehreren Sightseeing-Angeboten. Dazu kommen auf Wunsch Sonderpakete wie einem mehrgängigen Dinner in einem Restaurant in der Nähe. Auch Blicke hinter die Kulissen oder Treffen mit Darstellern werden angeboten. Für Musical-Reisen geben in Deutschland die Kunden durchschnittlich 650 € aus, so die Experten. Besucher aus dem Ausland werden mit 850 € rechnen müssen.

Foto: TiM Caspary / pixelio.de

Noch ein Geburtstag – der Nylonstrumpf wird 75 Jahre alt…..

637580_web_R_K_B_by_Edeltraud Woydeck_pixelio.deAm 14. Mai 1940 kam es in New York zu einer Massenbiwakierung von Frauen. Denn Hunderte verbrachten die Nacht vor dem Kaufhaus Gimbels. – So etwas gibt es heute nur für junge Leute vor Rockkonzerten oder iPads-Starts. – Die New Yorkerinnen wollten sichergehen, dass sie am Morgen das brandneue Produkt kaufen konnten, was schon bei der letzten Weltausstellung die Sensation gewesen war. Jetzt gab es sie für 25 Dollar – die Nylonstrümpfe.

Bisher hatten Seidenstrümpfe die Damenbeine geziert, sie waren teuer und empfindlich. Höchstens drei Mal konnte man sie tragen, bevor sie sich auflösten. Das war ein Luxus, den sich nur die gehobene Gesellschaft leisten konnte.

Nylon – die Mischung aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Stickstoff und Sauerstoff, entstanden in den Labors des Chemiekonzern DuPont, löste das Problem. Denn Nylon war haltbar und erschwinglich. Man hatte schon lange versucht,  Textil aus einer nicht natürlichen Faser zu produzieren. Dann versuchte man es mit Damenstrümpfen: Denn der Aufwand an  Nylon, der für die Strümpfe benötigt wurde, war gering, der Absatzmarkt aber riesig. Innerhalb von Stunden an besagtem ersten Kauftag wurden vier Millionen Paar verkauft! Im ersten Jahr waren es 64 Millionen Stück.

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