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„Food-Falle“ beim Einkaufen

Das ist wohl schon jedem passiert, da will man schnell noch was für den Abend einkaufen, dann geht man plötzlich mit vollem Einkaufswagen Richtung Kasse! Kein Wunder, das ist schlaue Strategie der Marktwirtschaft. Gerade bei Supermärkten sind ganz Scharen von Konsumexperten damit beschäftigt, wie man die Waren am besten präsentieren kann, damit die Kunden zugreifen. Die Marktforschung wird dann stark in Anspruch genommen.

Experten schätzen, dass bis zu 60 Prozent! aller Einkäufe ungeplant sind. Was gibt es da für Tricks, man hat es immer schon mal gehört und gelesen, aber fällt doch meist wieder drauf ein. Da sind die groß angekündigten Sonderangebote, Beleuchtung der Waren, Musik, usw. usw.

Da ist es sehr interessant, sich einmal ein paar Tricks anzuschauen und gleichzeitig die Tipps, wie man dieser Gefahr entgehen kann:

Der Einkaufswagen-Trick: Die großen Einkaufswagen im XXL-Format verleiten geradezu dazu, viel einzukaufen, sonst erscheinen sie den meisten ganz unbewusst so leer, als habe sich der Gang zum Supermarkt nicht gelohnt! Vor allem fällt man da auf Süßwaren rein. Da wäre ein guter Tipp, so wird geraten, wenn man nicht gerade den Wochenendeinkauf macht, einen kleinen Tragekorb zu nehmen. (Die sind komischerweise meist nicht so leicht zu finden als die Wagen!) Dann – wie wahr – unbedingt einen Einkaufszettel machen und sich daran halten!

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Einkaufen – weiterhin im Trend

Nun wird vieles, was im alten Jahr war, analysiert, statistisch erfasst und prognostiziert für das neue Jahr. So sind vom Statistischen Bundesamt erste Zahlen veöffentlicht worden über die Umsätze der deutschen Kaufleute. Das las ich gerade und fand es sehr interessant.

Die Einzelhändler hatten im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von voraussichtlich 2,7 Prozent. Allerdings handele es sich um eine erste Schätzung, so wurde angegeben, da die Zahlen von Dezember noch nicht erfasst sind. Dann würden die Zahlen oft noch revidiert. Aber mit einem Zuwachs von 1,1 bis 1.3 Prozent sei zu rechnen.

Auch der Handelsverband HDE teilt mit, dass das letzte Jahr ein gutes Jahr für den Einzelhandel gewesen sei. Dabei liefen vor allem die Geschäfte im Versand- und Internethandel gut, so wird berichtet. Davon hätten viele stationäre Händler profitiert, die sich zunehmend auch zusätzlich im Online-Handel betätigen.

Die Experten führen das darauf zurück, dass wieder mehr Menschen Arbeit haben und die Wirtschaft gut läuft. Vorsichtiger Optimismus für 2012 wird angesagt. Es sei aber wichtig, so der HDE, dass die Regierung die Schuldenkrise bewältigt.

Andere Fachleute meinen, dass die Krise für die Verbraucher erst später zu spüren sein wird. Außerdem würde der Konsum in diesem Jahr eine ganz große Rolle in der deutschen Wirtschaft spielen. Grund sei, dass der Export geringer wächst.

Foto: SiepmannH / pixelio.de

Aus Frust kaufen kann teuer werden!

Das kennen doch die meisten von uns: Wenn man so richtig down ist, aus welchen Gründen auch immer, greifen wir zur Geldbörse und gehen shoppen. Das lenkt ab und wir machen uns selbst froh nach dem Motto, man gönnt sich ja sonst nichts. Oder, das hast Du Dir jetzt verdient, wenn sonst schon alles nicht klappt! Vor allem, wenn man, wie heute üblich, bargeldlos einkaufen geht! Auch Online Shopping wird immer populärer, da man von Zuhause aus ganz bequem einkaufen kann. Kaum hat man eine schöne Trend und Mode Plattform gefunden, schon wird alles was einem gefällt in den Warenkorb gelegt und schnell gezahlt, damit die Waren so schnell wie möglich Zuhause ankommen. Da schlägt man sowieso leichter über die Stränge.

Dazu gibt es auch eine Studie, und zwar eines englisch-amerkanischen Forscherteams der Londen Business School und der Cornell-University in Ithaca (USA). Die belegt tatsächlich, dass man bereit ist, auch mal mehr Geld auszugeben, wenn man mit Frust einkaufen geht. Auch ist es vielen gleich, dass sie sich das eigentlich nicht leisten können.

Den Teilnehmern dieser Studie wurden Lerntests vorgelegt, die sie lösen sollten. Dann wurden regelrecht Noten vergeben und entweder ein sehr gutes oder ein sehr schlechtes Ergebnis bescheinigt. Danach wurden sie befragt, wieviel sie für eine Luxus-Jeans bezahlen würden.

Und siehe da: Die Teilnehmer, die glaubten, versagt zu haben, wollten im Durchschnitt 30 Prozent mehr ausgeben als die übrigen. So nach dem Motto, eine Freude muss der Mensch doch haben (siehe oben). Und interessanterweise setzten sie auch zu 60 Prozent öfter die Kreditkarte ein!

Einkaufen am Freitag – am beliebtesten für viele

Der Freitag ist vor allem in ländlichen Gemeinden (21,2 Prozent) der beliebteste Einkaufstag. In den großen Geschäften in den Innenstädten steht allerdings der Samstag an der Spitze (18,9 Prozent). Der Tag wird von vielen auch von außerhalb zum Bummeln und Stadtbesuch genutzt. Dann folgt noch der Donnerstag mit 16,0 Prozent. Wichtiger geworden sind auch Sonntage, auf die inzwischen 1,3 Prozent entfallen. Das ist fast doppelt so viel wie 2007 mit 0,7 Prozent.

Das geht aus Daten für 2009 hervor, die der Handelsverband Deutschland (HDE) vorlegte.

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