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Eis – Labsal an heißen Tagen…

Ein kühles Eis an heißen Tagen ist nicht nur erfrischend  und lecker, es macht einen auch direkt glücklich! Leider hat es viele Kalorien: In zwei Kugeln Schokoladeneis stecken 240 Kalorien, die durch den hohen Anteil an Zucker und Fett zustande kommen.

Aber warum auf die kalten Leckereien verzichten, es gibt Ideen genug zum Selbermachen (mit weniger Kalorien!). Wie wär`s mit Frozen Joghurt? Einfach einen fettarmen Joghurt mit frisch pürierten Früchten mischen. Bei Bedarf etwas süßen und in einer Schüssel ins Gefrierfach stellen. Damit das Ganze auch wirklich cremig wird, alle zwei Stunden umrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Besonders leicht kann man auch Fruchtsaft am Stiel, Plastikeisformen mit Stiel herstellen. Man braucht nur  einen beliebigen Saft oder ein Smoothie (möglichst mit wenig Zucker). Diesen in kleine Plastikeisformen mit Stiel füllen (die gibt es überall zu kaufen). Oder man nimmt kleine Joghurtbecher mit Plastiklöffeln. Nach mindestens vier Stunden im Gefrierfach ist das Eis fertig. Lässt es sich nicht aus dem Behälter lösen, einfach kurz unter warmes Wasser halten.

Eine ebenfalls leckere Erfrischung ist es, wenn man Weintrauben für mindestens drei Stunden ins Gefrierfach legt. So hat man perfekte Eisbonbons oder kühlende Snacks. Oder auch Wassermelonen in Stücke schneiden und für zwei Stunden ins Eisfach legen. Auch herrlich erfrischend!

Foto: gänseblümchen / pixelio.de

Die leckeren Eiswaffeln – woher kommen sie?

467108_web_R_by_Andreas Dengs_pixelio.deEin Eis ohne Hörnchen ist wie ein Sommer ohne Sonne, so sagen viele zu Recht. Da kommt eine interessante Berichterstattung gerade recht: Was vielen gar nicht bekannt ist, ein Familienunternehmen aus Hamm liefert seit über 100 Jahren die knusprigen Waffeln – sogar nach Finnland.

Im Jahre 1913 wurde die Firma von Fritz Jaspert gegründet und ist immer noch in Familienbesitz, in der dritten Generation. Dazu sagt die Familiensaga, dass sich Fritz Jaspert als 18-jähriger in die USA aufmachte. In New York traf er auf die ersten Eiswaffeln, die 1903 von einem Italiener erfunden wurden. Als er nach Hamm zurückkam, begann er 1913 Waffeln zu backen zum Eis schlecken. Sein Sohn entwarf später ein Firmenlogo, an dem seit 1940 nichts verändert wurde.

Es duftet schon gut nach Gebackenem, wenn man die Produktionsräume betritt. 230 000 Waffeln werden pro Stunde produziert. Da sind die Spitztüte ohne Rand, großes Karo, die Wellrandtüte Corona, die Rieseneiserkuchentüte, die Formen Olympia, Carolin, Elke, Heidi und noch viel mehr.

Eine Eiswaffel muss knusprig, stabil sein und eine feine Krume besitzen. Und natürlich vor allem unten dicht sein. „Industriewaffeln haben kein Herz“, so erklären die Inhaber, Dirk und Ulf Jaspert, beim Gang an den 34 Maschinen vorbei. Es gibt Großhersteller, die ausschließlich für Gefrierbetriebe, wie Langnese oder Schöller, herstellen. Dazu muss man wissen, dass gerollte Waffeln mit ihrem zackigen Rand da, wo sich die Teigschichten treffen, eine kleine V-förmige Einbuchtung bilden – genannt das Herz. Industriewaffeln haben einen glatten  Rand, da sie maschinell befüllt werden.

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