Tag Archiv ‘Erinnerungen’

Hinweg damit!

Wie für alles, habe ich ja schon oft aufgestöbert, gibt es eine wirklich lesenswerte Umfrage. Sie passt genau in diese Jahreszeit, eben auch zum Frühling und dem damit verbundenen Hausputz. Und bei vielen eben auch zum Ausmisten bei dieser Gelegenheit. Ich habe ja gerade erst darüber geschrieben.

Da fiel mir eine Umfrage des Emnid-Instiutes im Auftrage des evangelischen Monatsmagazin „chrismon“ in die Hände: „Was retten Sie vor der Mülltonne?“ so wurden 1000 Menschen gefragt. Ich hatte ja schon meine persönlichen Vorlieben fürs Aufbewahren von Erinnerungen genannt. Aber das ist ja richtig als repräsentativer Durchschnitt zu betrachten!

Also danach gibt es für die meisten Deutschen auch bei gründlichem Ausmisten bestimmte Dinge, die sie gern behalten wollen, wo sie sich nicht von trennen möchten oder die als allerletztes in die Mülltonne kämen.

Also als erstes werden behalten: Fotoalben und Schulzeugnisse. Dann können sich viele nicht von ihren Lieblings- oder überhaupt von Büchern trennen (Kann ich verstehen, mir geht es auch so!). Dann erst ist man geneigt, Liebesbriefe weiter aufzubewahren. Das hat allgemein verblüfft, jeder meint, an so was hängt man besonders! Dann kommen Brautkleid oder / und Hochzeitsanzug. Da sind scheinbar die Deutschen nicht so sentimental, dass sie das behalten wollen. Am wenigsten gibt man sich mit Geschenken ab, die mal ankamen und oft schon lange rumstehen oder in die Ecke verbannt worden sind. Also weg damit!

Nun könnt Ihr mal austesten, ob Ihr Euch in diesem Ranking wiedererkennt!

Buchempfehlung: Ich habe ja gewußt, daß ich fliegen kann

Heute möchte ich meine angefangene Reihe fortsetzen, Euch meine Lieblingsbücher vorzustellen. Vielleicht habt Ihr ja Interesse und vor dem Fest ist es auch noch eine schöne Geschenkempfehlung.

Es sind die Erinnerungen meiner Lieblingsschauspielerin Senta Berger. Ich habe sie immer bewundert, als junges Mädchen, als aufregende Frau und nun als Dame von scheinbar nicht vergänglicher Attraktivität.

Es ist sehr schön zu lesen, ganz leicht und mit einem sagenhaften Gedächtnis schildert sie ihre Kindheit und Jugend in Wien. Auch hier die ersten mageren Jahre nach dem Krieg, aber eine wunderbare Kindheit im noch fast ländlichen Stadtviertel, das sie mit ihren geliebten Kameraden erkundete.

Ihre Jugend, Ballettschule und Schauspielschule, wo sie mit manchen später ebenfalls bekannten Schauspielern zusammen war. Ihre ersten Filmerfolge, diese Erfolge, die  sie sogar bis Hollywood führten. Begegnungen mit manchen Filmgrößen. Sehr schön ist ihre erste Begegnung mit ihrem späteren Mann Michael Verhoeven im Haus seines Vaters, dem unvergessenen Paul Verhoeven, beschrieben. Sie hörte bei einem Gespräch mit diesem nur, wie Michael sich von draußen verabschiedete.

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