Tag Archiv ‘Essen’

Gut und richtig essen im Winter….

274887_web_R_by_w.r.wagner_pixelio.deBei Winterwetter hat man richtig Lust auf herzhaftes Essen. Da gibt es so viel Leckeres, man braucht auf nichts Gesundes zu verzichten und kann genießen. Gerade deftige heiße Eintöpfe, überhaupt Suppen, oder auch herzhafter Braten.

Wie kommt das? Wissenschaftler sehen dieses in unseren Genen verankert. Es steckt wohl im Hintergrund noch immer in uns drin, dass früher die Menschen viel mehr auf körpereigene Reserven zum Schutz vor Kälte und Nahrungsmangel angewiesen waren. Das heißt, auch sie mussten Winterspeck ansetzen. Das brauchen wir heutzutage natürlich nicht mehr. Wir bekommen auch im Winter die Nahrungsmittel, die für eine gute, ausgewogene Ernährung wichtig sind.

Allerdings sind wir in dieser Jahreszeit empfindlicher, weil wir den ständigen Wechsel zwischen Nässe und Kälte und trockener Heizungsluft verkraften müssen. Das macht den Körper anfälliger für die Viren und Bakterien, die gerade jetzt allgegenwärtig sind.

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Heute – Welternährungstag

hungerEs gibt fast jeden Tag einen Gedenktag an wichtige oder auch weniger wichtige Themen. Gestern war beispielsweise Welthändewaschtag, was es nicht alles gibt. Dagegen ist heute, wie zu lesen ist, ein sehr wichtiger Gedenktag: Welternährungstag. Wir, die wir in der Regel genug zu essen haben, sollten nicht vergessen, dass es nicht überall auf der Welt den Menschen so gut geht., Manche haben noch nicht mal Zugang zu einem der Grundnahrungsmittel, wie auf nebenstehendem Foto, dem Weizen.

Der Welternährungstag wird am 16. Oktober begangen, da am 16. Oktober 1945 die Welternährungsorganisation (FAO) gegründet wurde. Sie bemüht sich seitdem, etwas gegen den Hunger in der Welt zu tun. Dazu wird eine erschreckende Zahl veröffentlicht: Immer noch leiden rund 800 Millionen Menschen! unter Hunger.

Wie ist Hunger zu definieren? Die Welternährungsorganisation hat dafür eine Regel aufgestellt: Wenn der Körper für längere Zeit weniger Kalorien bekommt als er braucht, um gesund zu sein. Das sind nach ihren Angaben 1.80o Kilokalorien pro Tag. Dazu wird ein Vergleich veröffentlicht: Die Menschen in reichen Ländern verbrauchen durchschnittlich 3.360 Kilokalorien am Tag.

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Blüten – nicht nur zum Anschauen – auch zum Essen!

Was viele nicht wissen, viele Blüten sind nicht nur schön anzuschauen -sie schmecken auch! Keine Bange, einfach mal probieren. Außerdem sind sie auch in jedem Fall eine nette Dekoration. Denn mit ihrer zarten Anmut und mit ihren bunten Farben geben sie sogar einem einfachen Gericht die gewissen Raffinesse. Sie punkten und erfreuen uns also sowohl mit ihrer Farbenpracht sowie auch mit ihrem Aroma!

Besonders zu Suppen und Salaten sowie zu Gegrilltem sind sie einen leckere Beilage. Sie sollten allerdings erst kurz vor dem Servieren zur Speise gegeben werden, da die Blüten sehr empfindlich sind und schnell zusammenfallen könnten.

Das Beste daran ist: Die Blüten können einfach im Garten gepflückt werden! Was wäre da zu gebrauchen und wie behandelt man die jeweiligen Blüten? Eine Zusammenstellung fand ich kürzlich in einem Magazin, das meiste ist aber auch so bekannt. Wenigstens denen, die sich schon mal damit befasst haben und begeistert sind!

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Gut essen und trinken – so ist`s hier bei uns!

Eine sehr lesenswerte Studie gab es in den Printmedien. Aufgestellt wurde diese Nationale Verzehrstudie II vom Max-Rubner-Institut. Sie befasst sich sehr ausführlich mit den Essgewohnheiten in Deutschland, vor allem mit dem Verbrauch von Fett, Wurst, Fleisch und auch Alkohol. Und was daraus entstehen kann!

Die Experten haben festgestellt, dass im Jahr 2010 bei uns 488.000 Tonnen Butter verzehrt wurden. Bei Margarine waren es 415.000 Tonnen. Man hat auch die Essgewohnheiten von Ost und West verglichen: Im Osten der Bundesrepublik sind Streichfette demnach besonders beliebt. Spitzenreiter sind bei den Frauen die Brandenburgerinnen mit 31 g / Tag. Bei den Männern ist Mecklenburg-Vorpommern vorne mit 52 g /Tag. Am sparsamsten sind die Frauen aus Nordrhein-Westfalen mit 17 g /Tag.

Dann kam heraus, dass die Männer doppelt so viel Fleisch und Wurst essen wie die Frauen! Nämlich 103 g pro Tag, die Frauen nur 53 g. Die meisten männlichen Wurstesser gibt es in Sachsen und Thüringen mit 80 g / Tag. In Rheinland-Pfalz sind es nur 50 g.

Fisch mögen die Deutschen nicht so sehr, da essen die Männer 29 g / Tag, die Frauen 23 g. Natürlich sind hier die Hamburger vorne, das ist klar.

Dann die Trinkgewohnheiten: Männer trinken vier mal so viel Alkohol als Frauen, durchschnittlich 300 mll / Tag. Naturgemäß trinken die deutschen Männer zu 80 % Bier, zu 15 % Wein.

Was dann nicht ausbleibt: Der Bauchumfang wächst. Zwischen dem 18. und 80.Lebensjahr nimmt der Taillenumfang bei Männern um 21,4 cm, bei den Frauen um18,1 cm zu. Aber, was auch nicht zu leugnen ist, da haben die Tester recht: Der Taillenumfang bei Männern ist mit 94,8 cm im Mittel 11,8 cm dicker als bei Frauen (83 cm).

Noch was hat man herausgefunden: Singles achten mehr auf sich: Zu einem großen Teil sind ledige Männer und Frauen normalgewichtig. Im Gegensatz zu Verheirateten, Geschiedenen und Verwitweten.

Wer genau nachsehen will, einfach anklicken: www.was-esse-ich.de

Foto: BettinaF / pixelio.de

 

 

Andere Länder, andere Sitten – was für Reisende wichtig wäre

Wer hat es nicht schon mal erlebt auf Reisen, dass unsere Sitten und Umgangsformen woanders gar nicht angebracht sind oder andere Bedeutungen haben. Selbst im Zeichen der Globalisierung gibt es halt andere Kulturkreise. Da kann man leicht ins Fettnäpfchen treten.

Leider habe ich oft auf Reisen Landsleute getroffen, die der festen Überzeugung waren, sie machen es allein richtig. Aber auch, dass muss man der Ordnung halber sagen, Reisende aus anderen Nationen. Die meisten machen sich nämlich gar keine Gedanken darüber, dass andere Völker sich eben anders benehmen.

Da gibt es sogar zahlreiche Bücher, sogar einen Auslands-Knigge, der natürlich nicht den Reiseführer ersetzt, aber doch gute Tipps gibt, das wäre von Susanne Rohner, beispielsweise, 3.95 Euro. Sie habe, so las ich, bei ihren Recherchen allerhand entdeckt, was man einfach so nicht weiss. Allgemeine Regeln gibt es naturgemäß nicht, nur eine Äußerung fand ich sehr gut, die ich immer verinnerlicht habe auf meinen Reisen. Es gäbe kein Land der Welt, so sich die Bewohner nicht freuen würden, wenn man wenigstens Bitte, Danke, Guten Tag in ihrer Sprache versuchen würde. Dann ist schon der erste Kontakt ein guter.

Dann las ich, dass es sogar interkulturelle Trainer gibt, die Reisende auf fremde Kulturen vorbereiten, meist im Auftrag einer Gesellschaft oder Stiftung. Da wird zu Recht geraten, sich mal in ein Cafè zu setzen und die Menschen zu beobachten. Dann einfach höflich fragen, wie macht Ihr dieses oder das.

Mit der Religion ist das auch so eine Sache, viele Reiseführer raten dazu, Fragen dazu und auch zu der Politik des Landes zu umschiffen. Was unbedingt eingehalten werden muss, ist die Kleiderordnung im Islam. Dann noch dazu, eine gläubige Muslima darf beispielsweise einem fremden Mann nicht die Hand reichen. Oder Kubaner erwähnen beim Gespräch nicht den Namen Fidel Castros, sondern machen mit der Hand eine Geste, die seinen Bart meint. Das hat wohl auch mit dem staatlichen Geheimdienst zu tun.

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Der Suppenkaspar…….

Es ist uns allen schon passiert als Kinder und später als Eltern, dass wir heftige Kämpfe ausfechteten, wenn es ums Essen ging. Ich sehe es seit einigen Jahren schon bei meinen Enkeln. Ganz wenige mögen Spinat oder anderes Gemüse. Das wird allgemein als die frühkindliche Trotzphase bezeichnet. (Komischerweise hielt die in meiner Familie lange an, am liebsten nur Spaghetti und Pizza, auch noch mit 12 Jahren).

Auch dazu gibt es eine Studie, eine Langzeitstudie der Universität Stanford, die mir in die Hände fiel. Da wird den Eltern Mut gemacht, es sei nämlich so, das bewiesen die Forscher, dass sich selbst eifrige Verweigerer über kurz oder lang die Nährstoffe holen, die sie brauchen.

Auch das Forschungsinstitut für Kinderernährung (was es nicht alles gibt), nennt vielfältige Gründe für Essensverweigerung – der Wunsch, seinen eigenen Willen durchzusetzen oder aber auch, Aufmerksamkeitsdefizite. Und eben auch verwöhnte Esser!!

Manche sind auch skeptisch, wenn sie etwas nicht kennen. Da gab es bei den ernährungswissenschaftlichen Studien Kinder, die erst beim 18.Mal zugriffen. Was ist da zu tun? Da gibt es auch Aussagen des Institutes für Kinderpsychologie, man sollte auf keinen Fall die Kinder zwingen zum Essen. Da erinnere ich mich an meíne Kindheit, da hieß es dauernd, andere arme Kinder wären froh, wenn sie sowas hätten, und das musst Du, sonst wirst Du nicht groß oder krank oder …….

Ein Trick wird aufgezeigt, mit dem ich auch immer gut gefahren bin: Wenn eine Speise verschmäht wird, beispielsweise Karotten geraspelt, dann eben mit Karottengemüse versuchen oder ähnliches. Oder, was ich auch oft gemacht habe, das Essen fantasievoll anrichten, mit Gesichtern oder einem Klecks Ketchup beim Kartoffelbrei.

Schön ist es auch, gemeinsam zu kochen oder den alles essenden besten Freund als Trick einzuladen. Ich handhabe es noch heute so, bei den Enkeln, die dürfen sich einmal was wünschen. Nur nicht dauernd nur dasselbe!

Aber, das sagen übereinstimmend die Wissenschaftler noch mal, nicht absoluten Zwang ausüben, das kann erst recht ein gestörtes Essverhalten auslösen.

Foto: birgitH / pixelio.de

Pommes über alles – was unsere Kinder am liebsten essen

Auch hier gab es eine Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TKK). Was dabei herauskam, kann man sich fast denken: Jedes zweite Kind in Deutschland nörgelt am Essen rum und möchte am liebsten ständig nur ungesunde Lebensmittel essen. Vier von zehn Kindern mögen nach Aussage ihrer Eltern gern Pizza, Hamburger und natürlich Pommes. Jedes dritte Kind hat keine Lust auf Gemüse. Fastfood und Süßes sollte nur ab und zu erlaubt sein, raten die Ernährungswissenschaftler.

Wie aber hilft man dem ab und wie bringt man die Kinder dazu, gesund zu essen?
Der Expertenrat lautet, die Kinder mit zum Einkaufen zu nehmen und gemeinsam einen Speiseplan aufzustellen. Außerdem sollte man ihr Interesse am Kochen wecken, indem man sie mit in der Küche anfassen lässt. Das Wichtigste aber sind die gemeinsamen Familienmahlzeiten, auch im Alltag. Und gerade das kommt zu kurz, wie die Umfrage auch ergab!

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